SC Freiburg - VfL Wolfsburg; DFB-Pokal 2. Runde
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SC Freiburg - VfL Wolfsburg. DFB-Pokal 2. Runde.
Europa-Park Stadion.
Damit sind wir durch mit allen Frühspielen, keines musste letztlich in die Verlängerung. Dann viel Spaß mit den gleich beginnenden Partien, suchen Sie sich den Favoriten Ihrer Wahl aus. Bis bald!
Freiburg freut sich also auf die Auslosung der nächsten Runde am Sonntag, den 1. November 2026, ab 19:15 Uhr. In der Bundesliga ist man schon am Samstag gefordert, es geht zum FC Augsburg, der bekanntlich auch noch im Lostopf ist. Die Wölfe können sich ab sofort voll auf die Mission mit dem direkten Wiederaufstieg konzentrieren, die nächste Aufgabe steht ebenfalls am Samstag an, der VfL Osnabrück ist zu Gast in der Volkswagenarena.
Erst drehte Wolfsburg das Spiel, dann Freiburg. Und so heißt es am Ende 3:2. Extrem bitter für den VfL, der lange Zeit nur wenig zugelassen hat, dann aber zog Schuster mit Goto den Superjoker, der per Doppelpack die Breisgauer in das Achtenfinale schoss. Einen Eckball und einen Befreiungsschlag nicht verteidigt, da müssen sich die Niedersachsen freilich auch an die eigenen Nase fassen.
Wolfsburg wirft noch einmal alles nach vorne, aber es will kein kontrollierter Abschluss mehr gelingen. Und nach 96 Minuten und einer Sekunde pfeift Storks ab.
Wellenreuther erst raus aus dem Sechzehner, dann Rückwärtsgang, das war natürlich nicht gerade souverän, aber da hat die ganze Wolfsburger Mannschaft Harakiri gespielt.
Tor
Toooor! SC FREIBURG - VfL Wolfsburg 3:2. Jetzt haben aber die Wolfsburger plötzlich ein Problem mit der kurzen Nachspielzeit. Die laufen allen Ernstes in einen Konter in dieser Phase und bei diesem Spielstand. Lienhart schlägt einen langen Ball vom eigenen Sechzehner in die Wolfsburger Hälfte, die Abwehr steht viel zu hoch und offen. Keisuke Goto ist über halbrechts auf und davon, sieht dann schon Torhüter Wellenreuther entgegenkommen - was macht der denn da!? Der Keeper ist bei diesem Ausflug völlig ohne Auftrag, Goto sagt Danke, legt den Ball noch einmal vor und hebt die Kugel anschließend aus 25 Metern kontrolliert über Wellenreuther ins leere Tor.
Vorlage
Vorlage Philipp Lienhart
Ich hab es ja gesagt! Nur fünf Minuten Nachspielzeit, lächerlich wenig. Aber das ist jetzt natürlich nach dem Ausgleich durch Goto bei weitem nicht mehr so tragisch für die Freiburger.
Gefühlt geht das 2:2 in Ordnung, aber bei den Torschüssen steht es doch 15:5 für Freiburg. Aber klar, die liefen auch lange einem Rückstand hinterher. Spannender ist auch die Statistik mit den Torschüssen aufs Tor: 2:2, also alle drin.
Auswechslung
Schuster hat noch Offensivpower auf der Bank, bringt Beste für Irie.
Der SCF drängt auf eine Entscheidung in der regulären Spielzeit.
Auswechslung
Und für Rexhbecaj darf jetzt Bence Dardai mitmachen.
Auswechslung
Bei den Gästen, Arnold raus, Gerhardt rein.
Kopfball Matanovic, drüber. Und jetzt stehen weitere Wechsel an.
Verlängerungs-Nachtigall, ick hör dir trapsen.
Tor
Toooor! SC FREIBURG - VfL Wolfsburg 2:2. Freiburg wartet gar nicht erst auf die Nachspielzeit - der verdiente Ausgleich! Ein abgefälschter Schuss aus 14 Metern von Kübler bringt Freiburg eine Ecke von links. Die Hereingabe von Grifo ist lange in der Luft, aber trotzdem schnappt sich Keisuke Goto den Kopfball und drückt diesen aus sechs Metern unwiderstehlich ins linke Eck.
Vorlage
Vorlage Vincenzo Grifo
Goto ringt Arnold zu Boden. Zu seinem Glück im Wolfsburger Strafraum, nicht im eigenen.
Wir gehen in die letzten 20 Minuten. Regulär. Aber wenn die Freiburger glauben, dass muss ja sowieso +10 geben, dann sage ich, mag sein, aber seid euch da nicht zu sicher. Auf hoher See, in der Liebe und auf der Tafel mit der Nachspielzeit, da ist alles möglich.
Auswechslung
Strobl hingegen bringt einen Schweizer für einen Japaner, Besio für Shiogai, der eben die Gelbe Karte sah.
Auswechslung
Und mit Goto für Suzuki ein neuer Japaner.
Auswechslung
Doppelwechsel von Schuster, Lienhart für Rosenfelder.
Gelbe Karte
Kento Shiogai tritt Arnold vor dem Wolfsburger Strafraum in die Hacken, das gibt Gelb.
Der hätte gezählt. Butterweiche Flanke von Grifo links vor dem Strafraum an den Fünfer, Matanovic setzt seinen Kopfball trotz der kurzen Distanz zum Tor drüber!
Auswechslung
Bei Wolfsburg kommt mit Reese für Bernhardsson frisches Tempo in die Partie.
Gelbe Karte
Die Abseitsposition von Matanovic wird umgehend bestätigt, der protestierende Eggestein holt sich noch eine Gelbe ab.
Matanovic scheitert rechts im Strafraum an Wellenreuther, Günther setzt den Nachschuss in die Maschen. Und die Fahne des Linienrichters geht wieder hoch! Linien kalibrieren, bitte!
Gelbe Karte
Die Freiburger hadern noch und die Wolfsburger kontern. Bernhardsson schiebt am Ende rechts im Strafraum zum 1:3 ins lange Eck. Bekommt aber keinen Eintrag auf der Anzeigetafel, sondern ins Buch mit den Gelben Karten. Der Unparteiische hatte das Spiel nämlich vorher schon abgepfiffen. Mehrmals und extrem eindringlich. Selbst die Verteidiger hatten schon aufgehört zu verteidigen.
Nach Sichtung der Bilder nimmt Storks den Strafstoß zurück. Auf den Bildern erkennt der Referee, dass Maehle den Arm aktiv WEG-zieht, damit ist der Streifschuss natürlich nicht mehr strafbar. Eine unmittelbare Torchance wäre im Übrigen auch nicht vorgelegen, Vinicius Souza hatte den Ball zur Seite aus dem Strafraum geschlagen, es wird mit Einwurf für den SC weitergehen.
Gelbe Karte
Alles wartet auf den VAR-Hinweis, Kumbedi äußert schon einmal sehr deutlich, dass er naturgemäß anderer Meinung ist. Wolfsburgs Verteidiger sieht für seine Proteste Gelb.
Elfmeter für Freiburg! Grifo dribbelt von der linken Seite an der Sechzehnerkante entlang ins Zentrum, zieht dann ab. Ein Mitspieler, Suzuki, blockt unglücklich. Dann will Vinicius Souza den Ball im eigenen Strafraum zur Seite wegschlagen, schießt dabei aber ebenfalls einen Mitspieler, Maehle, an. Und sofort prottestieren alle Freiburger, Wolfsburgs Verteidiger soll den Ball an den Arm bekommen haben. Schiedsrichter Storks zögert einen Moment, zeigt dann aber auf den Punkt. Der VAR schaut aber natürlich auch noch einmal drauf.
Erster halbwegs vielversprechender Angriff der Freiburger über die rechte Seite, denn Kübler hat viel Platz. Aber nur, weil er aus Abseitsposition gestartet war. Was der Linienrichter auch umgehend anzeigt.
Unverändertes Personal auf beiden Seiten übrigens. Freiburg hat ja schon den einen verletzungsbedingten Wechsel, somit ab sofort nur mehr zwei Fenster offen, das zusätzliche der Halbzeitpause ist ja passe.
Weiter gehts!
Wir haben schon drei Buden gesehen, in den anderen drei Partien sind noch gar keine Tore gefallen. Haben wir deshalb ein besseres Fußballspiel gesehen? Ohne es zu wissen, bezweifle ich das ganz stark. Über lange Zeit plätscherte das Spiel so dahin, die Tore schneiten völlig ungekündigt herein. Die Breisgauer konnten den Führungstreffer von Matanovic keine zwei Minuten verteidigen, haben nach dem Wiederanpfiff auch keinen Ball berührt, ehe diesen Müller aus dem eigenen Kasten holen musste. Eine krasse weitere Freiburger Unaufmerksamkeit bescherte dann kurz vor der Pause den Gästen gar den Führungstreffer durch Shiogai per Kopf. Der Zwischenstand verspricht jetzt natürlich eine ganz andere zweite Hälfte. Dranbleiben daher!
So ist es, Pause!
Freiburg ist erst einmal bedient, macht nicht den Eindruck, vor der Pause noch was am Spielstand drehen zu können.
Oha, nur vier Minuten Nachspielzeit. Waren ja etliche Behandlungspausen, das ist viel zu kurz.
Tor
Toooor! SC Freiburg - VFL WOLFSBURG 1:2. Das sprichwörtliche Nichts mal wieder. Ecke Wolfsburg, Damar bringt den Ball von links scharf an den ersten Pfosten. Shiogai ist nicht als Kopfballungeheuer bekannt, aber aus drei Metern hat er wenig Mühe, die Kugel im kurzen Eck zu platzieren. Vor allem, wenn er dazu nicht einmal richtig hochspringen muss, weil er sträflich allein gelassen wurde.
Vorlage
Vorlage Muhammed Damar
Es plätschert so dahin. Immerhin mal wieder ein Schussversuch, wenngleich nur ein geblockter von Damar.
Auswechslung
Jetzt der angekündigte Wechsel, Kübler für Treu. Den hat es voll am Sprunggelenk erwischt, aber Cleiton ist da kein Vorwurf zu machen, der war eher am Ball.
Gelbe Karte
Suzuki sieht die erste Gelbe der Partie. War es das Halten von Ginter, hat er dann auch noch die schnelle Ausführung des Freistoßes verhindert oder einfach nur gemeckert? Nimmt sich letztlich ja eh nichts, Gelb bleibt Gelb.
Treu scheint sich bei einem Zusammenprall verletzt zu haben, er steht zwar schnell wieder, zeigt aber an, dass ein Wechsel notwendig ist.
Geht weiter mit einem Freistoß für Wolfsburg auf der anderen Seite. Damar probiert es auf 25 Metern direkt, zielt deutlich drüber.
32.000 Zuschauer sind vor Ort, das geht laut Stadionsprecherin als ausverkaufte Partie durch, im Auswärtssektor ist allerdings noch jede Menge Platz. Wir haben Zeit für diese Petitessen, weil Wellenreuther gerade an der Hand behandelt werden muss.
Ein rassiges Pokalduell ist das noch nicht, gefühlt steht es auch immer noch 0:0. Aber der Abend ist ja noch lang, hoffentlich aber nicht zu lang. Vor den 20:45-Uhr-Spielen wären wir schon gerne fertig.
Jetzt kombinieren sich auch die Gäste mal wieder schön nach vorne. An der Strafraumgrenze trifft Rexhbecaj das Leder bei seinem Schussversuch aber nicht richtig und der Ball springt nur nach links weg.
Eckball für Freiburg von links. Der erste Ball von Grifo ist gut, aber er bekommt dann links im Sechzehner eine weitere Chance. Und will es direkt probieren, aber Wellenreuther ist im langen Eck zur Stelle.
Sieht aber schwer nach Abseits von Eggestein aus. Als die Chance vorbei ist, erhebt sich dann auch die Fahne des Linienrichters.
Freiburg ist bemüht das Spiel zu machen, eh klar, als Bundesligist in einem Heimspiel. Ein Qualitätsunterschied ist bisher aber nicht wirklich zu erkennen.
Jeder Schuss ein Treffer? Nein, Irie trifft das rechte Außennetz.
Beim 1:0 kam Wolfsburgs Cleiton nicht ins Kopfballduell mit Matanovic, beim 1:1 war es nun Rosenfelder im Luftzweikampf mit Bernhardsson, der keine gute Figur abgab. Tore im Fußball entstehen durch Fehler, keine neue Erkenntnis, ich weiß.
Tor
Toooor! SC Freiburg - VFL WOLFSBURG 1:1. Die prompte Antwort, sprich, der Ausgleich im Gegenzug. Wellenreuther schlägt den Ball auf der rechten Seite weit nach vorne, die Kugel rutscht durch, weil Rosenfelder nach leichtem Kontakt von Bernhardsson ins Straucheln kommt und dabei überhaupt nicht gut aussieht. So läuft Kento Shiogai plötzlich frei durch, ist nicht mehr aufzuhalten und dringt halbrechts in den Strafraum ein. Sein wuchtiger Abschluss aus etwa 15 Metern ist nicht sonderlich platziert, flutscht Florian Müller aber unter dem langen Arm durch.
Vorlage
Vorlage Timon Wellenreuther
Tor
Toooor! SC FREIBURG - VfL Wolfsburg 1:0. Puh, das ging ja ziemlich einfach. Günter marschiert die linke Seite hinunter, flankt dann von der Grundlinie an den Fünfer. Da steigt Matanovic hoch und drückt seinen Kopfball aus zentralen acht Metern perfekt ins rechte Eck.
Vorlage
Vorlage Christian Günter
Erstmals Action am und in einem Strafraum. Dem der Wolfsburger, aber die werden dann durch eine Abseitsentscheidung des Linienrichters erlöst.
Anstoß!
Blicken wir noch schnell auf die Spielleitung. Und hier sehen wir brandaktuell mit Hauptschiedsrichter Sören Storks die beiden Teams auf Feld führen. Der VAR-Hauptverantwortliche heißt Timo Gerach. Das Wetter ist - wie so oft in Freiburg im Breisgau - zumindest besser als in weiten Teilen der Republik bei trockenen 9 Grad.
Die jüngsten Duelle zwischen Freiburg und Wolfsburg waren vom sportlichen Verfall der Niedersachsen geprägt, da stehen drei Niederlagen und ein Remis zu Buche. Mit dem 1:1 in Freiburg im Mai dieses Jahres konnte sich der VfL auf dem Relegationsplatz behaupten, den man auch drei Runde später noch innehatte. Genutzt hat der bekanntlich freilich auch nichts, der Gang ins Unterhaus wurde Realität. Im DFB-Pokal allerdings, da gewann Wolfsburg die bisherigen beiden Duelle in 2006 und 2015 mit jeweils 1:0.
In der 1. Runde gewann Freiburg ganz locker mit 5:1 bei Fortuna Düsseldorf, der VfL hingegen lieferte eine unterirdische Performance in der Hauptstadt. Es ging nämlich nicht gegen Union oder Hertha, nein, beim Fünftligisten Altglienicke zitterte man sich via Elfmeterschießen eine Runde weiter.
Und zudem soll ja der Pokal seine eigenen Gesetze haben. Sieht man nicht mehr ganz so oft wie früher, aber beizeiten immer noch. So gestern zu sehen bei Bochums 2:0 gegen Mainz gestern, da schicken die Wolfsburger ein "Danke fürs Vorbild" zu ihrem Ligagegner vom vergangenen Wochenende.
Der Dritte der Bundesliga daheim gegen den Vierten der 2. Liga, aber ist die Ausgangslage wirklich so klar, wie es auf den ersten Blick aussieht? Schließlich ist Wolfsburg kein typischer Zweitligist, eher immer noch ein gefühlter Bundesligist mit diesem Kader. Sieht man ja auch daran, dass Großkaliber wie Reese und Glatzel einfach mal auf die Bank gesetzt werden können.
Die Leistung der Wölfe beim 1:1 in Bochum letzten Freitag war eher mittelmäßig, heute probiert es Trainer Strobl mit drei Personalmaßnahmen. Die da lauten Arnold, Rexhbecaj und Shiogai für Gerhardt, Reese und Glatzel.
Und so liest sich die Startelf von Wolfsburg: Wellenreuther - Kumbedi, Wahl, Cleiton, Maehle - Vinicius Souza, Arnold, Damar, Bernhardsson, Rexhbecaj - Shiogai.
Nach dem 1:3 gegen die Bayern am Wochenende stellt Julian Schuster heute in allen Mannschaftsteilen um. Müller im Tor, Rosenfelder, Günter, Engelhardt, Irie, Grifo und Matanovic sind auf dem Feld neu dabei, rausrotiert sind dafür Backaus, Lienhart, Makengo, Osterhage, Beste, Scherhant und Höler.
Auf in den nächsten Pokalabend. Mit dieser Freiburger Startaufstellung: Müller - Treu, Ginter, Rosenfelder, Günter - Eggestein, Engelhardt, Irie, Suzuki, Grifo - Matanovic.
Herzlich willkommen zur 2. Runde des DFB-Pokals 2026/27 zur Begegnung zwischen dem SC Freiburg und dem VfL Wolfsburg.