SC Freiburg - VfL Wolfsburg; DFB-Pokal 2. Runde
SC Freiburg - VfL Wolfsburg. DFB-Pokal 2. Runde.
Europa-Park Stadion.
SC Freiburg 3
- I Matanovic (6. minute)
- K Goto (75. minute, 92. minute)
VfL Wolfsburg 2
- K Shiogai (8. minute, 43. minute)
Hier gibt's die Highlights im Video
Freiburg dreht Pokal-Krimi: Joker Goto schockt Wolfsburg in der Nachspielzeit
Der SC Freiburg hat sich in einem packenden Pokalduell gegen den VfL Wolfsburg durchgesetzt. Die Mannschaft von Julian Schuster lag zwischenzeitlich zurück, bewies in der Schlussphase jedoch große Moral und zog dank eines Last-Minute-Treffers ins Achtelfinale ein.
28.10.2026 | 21:21 Uhr
Lange deutete alles auf die Überraschung durch den VfL Wolfsburg hin. Doch als die Gäste bereits vom Achtelfinale träumten, schlug Freiburg eiskalt zurück. Keisuke Goto avancierte mit seinem späten Siegtreffer zum gefeierten Pokalhelden eines turbulenten Abends im Breisgau.
Der SC Freiburg bleibt dank Keisuke Goto nach dem starken Saisonstart auch im DFB-Pokal auf Kurs. Der Tabellendritte der Bundesliga löste die knifflige Zweitrunden-Aufgabe gegen den VfL Wolfsburg mit 3:2 (1:2) und zog nach einer turbulenten Schlussphase zum dritten Mal in Folge ins Achtelfinale ein.
Goto besorgte den Sieg unter dem Jubel der Freiburger Fans mit seinem Treffer in der Nachspielzeit (90.+2), nach der frühen Führung durch Igor Matanovic (6.) hatte der Japaner bereits den Ausgleich für die Breisgauer erzielt (75.). Die Wolfsburger, die trotz großer Investitionen nach dem Abstieg in der zweiten Liga noch nicht vollends überzeugen, lagen nach einem Doppelpack von Kento Shiogai (8./43.) lange in Führung und schnupperten an der Überraschung. Doch dann kam der große Favorit doch noch einmal zurück.
Schuster rotiert kräftig
Drei Tage nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen den FC Bayern (1:3) rotierte SC-Trainer Julian Schuster kräftig. Matanovic, einer der sieben Neuen, köpfte früh zur Führung ein. Bestand hatte diese aber nur knapp anderthalb Minuten: Nach einem langen Ball glich Shiogai postwendend aus. Noch vor der Pause legte der Japaner nach.
Vom typischen schnellen Offensivfußball der Freiburger war lange Zeit nicht viel zu sehen. Es fehlten vor allem die Ideen und die nötige Konsequenz, zudem musste Nationalspieler Philipp Treu Mitte der ersten Hälfte verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Doch dann drehte der große Favorit plötzlich auf, machte Druck - und konnte am Ende noch jubeln.
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