VfL Bochum - Karlsruher SC; 2. Bundesliga
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VfL Bochum - Karlsruher SC. 2. Bundesliga.
Ruhrstadion.
Hinter die Berichterstattung von dieser Partie und damit dem 11. Spieltag im Unterhaus können wir jedenfalls einen Haken setzen. Ihnen noch einen schönen Restsonntag und bis zum nächsten Mal.
Für beide Mannschaften geht es damit in die Länderspielpause. Den Blick auf die nächsten Aufgaben in zwei Wochen werfen wir natürlich trotzdem schon mal: Während der KSC am 22. November - ein Sonntag - Osnabrück zu Hause empfängt, muss Bochum tags zuvor am Samstagabend unter Flutlicht auswärts gegen St. Pauli ran.
Der VfL bestätigt also den Formanstieg, feiert den dritten Pflichtspielsieg in Folge und macht mit jetzt 14 Punkten einen Sprung auf Platz 8. Der KSC muss sich derweil ärgern, kommt auswärts trotz ordentlicher Vorstellung einfach nicht in Fahrt und liegt mit weiterhin 11 Punkten auf dem Relegationsplatz.
Die Auszeichnung für das Tor des Monats dürfte sich Civeja mit seinem Traumtor von der Mittellinie gesichert haben, am Ende steht der KSC dennoch mit leeren Händen da. Beide Halbzeiten begannen enorm stürmisch, auf das jeweilige Führungstor der einen Mannschaft hatte der Gegner die direkte Antwort parat. Im Gegensatz zum ersten Durchgang flachte das Spiel in der zweiten Hälfe anschließend allerdings nur zwischenzeitlich ab, um dann in der Endphase nochmal Schwung aufzunehmen. Der VfL war dabei entschlossener, lief zum Ende nochmal an und belohnte sich mit dem Lucky Punch spät in der Nachspielzeit durch Doppelpacker Hofmann. Mit 57 Prozent Ballbesitz, 27:14 Abschlüssen sowie xG-Werten von 2,67 zu 1,38 sprechen auch die Zahlen für einen verdienten Heimsieg.
Es bleibt beim 3:2 für Bochum - Schlusspfiff!
Gegen aufgerückte Badener kontert sich der VfL fast noch zum 4:2. Nach Steckpass von Ouro-Tagba scheitert Holtmann halblinks im Strafraum im Eins gegen Eins allerdings an Bernat.
Tor
Tooor! BOCHUM - Karlsruhe 3:2. Wie gesagt, es lag hier noch etwas in der Luft! Kurz nach dem Mittelkreis hebt Mets den Ball einfach mal lang in den Sechzehner und findet damit Zielspieler Hofmann. Der steht dabei mit dem Rücken zum Tor, lässt den Ball bei der Annahme mit der Brust zur Seite tropfen, dreht sich dabei gegen Scholl in seinem Rücken auf und hält aus halbrechten 14 Metern mit dem zweiten Kontakt drauf - klasse gemacht. Kobald fälscht den strammen Aufsetzer noch mit dem Fuß ab, sodass Bernat im unteren rechten Eck machtlos ist.
Vorlage
Vorlage Karol Mets
Bochum kommt nochmal! Erst setzt sich Oura-Tagba auf dem linken Flügel stark durch, dann lässt Hofmann im Strafraum in den Rückraum klatschen. Halblinks von der Strafraumkante zieht Taz direkt flach ab, Bernat ist aber auf dem Posten und kann im Verbund mit Bergh klären.
Drei Minuten gibt es obendrauf.
Auswechslung
Und mit der Personalie Isbruch für Rasmussen sind jetzt auch beide Wechselkontingente ausgeschöpft.
Auswechslung
Beim VfL hat Rösler nur noch zwei Joker in der Hand und zieht mit Ouro-Tagba einen davon. Pannewig macht dafür Platz.
Auswechslung
Tremoulet hat ebenfalls vorzeitig Feierabend und weicht für Heliton.
Auswechslung
Weiter gehts mit Ben Farhat, der in der Offensive für Fukuda übernimmt.
Auswechslung
Kurz vor Ende wird nochmal ordentlich durchgewechselt, zunächst dreifach bei den Gästen: Zor macht den Anfang und ersetzt Wiethaup.
Auf der Gegenseite legt Wanitzek von halbrechts nach innen ab, wo Bergh Platz hat und aus 18 Metern draufhält. Allerdings zu mittig, Horn kann den halbhohen Versuch mit beiden Händen nach vorne abwehren.
Kurz nach der Mittellinie spielt Miyoshi steil in den Lauf von Rasmussen, der zentral auf den Sechzehner zuläuft und sich den Ball im Laufduell mit Patino etwas weit vorlegt. Bernat spielt gut mit und nimmt die Kugel im Strafraum sicher auf.
Gute Chance für Bochum! Einen langen Ball verlängert Holtmann per Kopf in den Lauf von Miyoshi, der halbrechts im Strafraum durchbricht und es nahe dem rechten Fünfereck mit einem Heber versuch - deutlich drüber!
Wobei sich jetzt natürlich auch die Frage nach der Risikobereitschaft stellt. Verlieren will dieses Spiel schließlich niemand.
Inzwischen läuft auch schon die Schlussviertelstunde. Stand jetzt wäre ein Unentschieden leistungsgerecht, gefühlt liegt hier aber noch was in der Luft.
Gelbe Karte
An der Mittellinie hält Klaiber gegen Wanitzek den Schlappen drüber und wird folgerichtig verwarnt.
Auswechslung
Rüber auf die Gegenseite, wo Senft Eichinger für Traumtorschütze Civeja ins Rennen schickt.
Auswechslung
Außerdem übernimmt Patino auf der Doppelsechs für Meyer.
Auswechslung
Beide Trainer wechseln nochmal, Rösler bei den Hausherren zunächst doppelt: Holtmann ersetzt in der Offensive Taz.
Dicke Doppelchance für Bochum! Bei der Ballannahme mit dem Rücken zum Tor dreht sich Taz zum Tor und schließt in einer fließenden Bewegung halbrechts von der Strafraumkante ab. Den Flachschuss kann Bernat im kurzen Eck nur nach vorne abklatschen lassen, beim Nachschuss von Hofmann aus fünf Metern macht sich Bernat auf dem Boden liegend nochmal ganz lang und pariert herausragend.
Vom linken Sechzehnereck flankt Wittek scharf vor den Fünfer, wo Rasmussen den aufsetzenden Ball frei vor Bernat nicht sauber trifft und ihn mit dem Fuß rechts vorbeidrückt. In der Theorie ein Hochkaräter, allerdings stand Rasmussen im Rücken der Abwehr im Abseits.
Auswechslung
Erster Wechsel aufseiten der Badener: Bergh nimmt den Platz von Ofli ein.
Sie haben es vielleicht schon gemerkt: Auch in der zweiten Hälfte kann das Spiel inzwischen nicht an die wilde Anfangsphase des jeweiligen Durchgangs anknüpfen. Aber es ist jetzt immerhin offener, auch der KSC bleibt nämlich bemüht.
Civeja schnappt sich den Ball im Zentrum und bedient Pinto Pedrosa rechts im Strafraum, der aus spitzem Winkel deutlich verzieht.
Erst Meyer aus 23 Metern, dann noch Pannewig halblinks von der Strafraumkante: bereits im Ansatz jeweils geblockt.
Weil sich Mets im zentralen Halbfeld von Fukuda rausziehen lässt, landet dahinter ein langer Ball von Wanitzek im Lauf von Civeja. Civeja setzt sich im Laufduell mit Pannewig durch und hält von der Strafraumkante drauf. Horn reißt die Hände hoch und kann den zu mittigen Versuch entschärfen.
Auswechslung
Erstmals frisches Personal an diesem Nachmittag. Aufseiten der Hausherren kommt Miyoshi für Steuckers ins Spiel.
Nahezu also eine Kopie der Anfangsphase in Halbzeit eins. In der Hoffnung, dass das Spiel diesmal nicht wieder so schnell abflacht.
Rasmussen schiebt über halblinks an, wird nicht gestört und hält aus 16 Metern drauf. Bernat ist im kurzen Eck zur Stelle und lenkt den halbhohen Schuss zur Seite.
Pannewig nimmt sich aus 25 Metern ein Herz und setzt seinen Versuch etwas zu hoch an.
Tor
Tooor! BOCHUM - Karlsruhe 2:2. Diesmal antwortet der VfL nahezu postwendend! Nach einem Einwurf auf der rechten Seite dreht sich Taz gegen Wanitzek gut auf und gibt von der rechten Sechzehnergrenze nach innen. Acht Meter zentral vor dem Tor will Rasmussen auf engstem Raum aus der Not mit der Pike noch abschließen, dabei hält Tremoulet von der Seite das lange Bein rein und fälscht unglücklich links in den Fünfer ab. Dort steht Hofmann frei, hat leichtes Spiel und vollstreckt aus kurzer Distanz mühelos.
Auf der Gegenseite legt sich Rasmussen den Ball gut an Kobald vorbei, wird dann rechts im Strafraum durch Bernat allerdings zu sehr nach außen abgedrängt.
Tor
Tooor! Bochum - KARLSRUHE 1:2. Festhalten - Tim Civeja aus 51 Metern! Nach dem geblockten Schuss von Klaiber geht es mit einer Ecke für den VfL weiter, die allerdings nichts einbringt. Einen langen Befreiungsschlag macht Fukuda stark fest, dann kommt der Ball mit etwas Glück zu Civeja. Und was sieht Civeja? Der sieht, dass Horn weit vor dem Tor steht und hält von der Mittellinie einfach mal drauf - wie an der Schnur gezogen. Horn versucht noch zu retten, kommt aber nicht rechtzeitig zurück und sieht, wie der Ball über ihm hinweg hoch im Netz einschlägt.
Auf der Gegenseite meldet sich jetzt auch der VfL im zweiten Durchgang an, rechts im Strafraum wird Klaibers Versuch über das Tor abgefälscht.
Was für eine Chance! Einen hohen Ball aus der eigenen Hälfte verlängert Wanitzek per Hinterkopf in den Lauf von Fukuda, der im Rücken der Abwehr in den Strafraum eindringt und links vom Fünfer überlegt an den zweiten Pfosten querlegt. Dort läuft Wiethaup ein, müsste aus drei Metern nur mehr einschieben und setzt den Ball tatsächlich nur an den Pfosten.
Da war direkt mehr drin! Civeja mit dem Pass auf Wiethaup, der halblinks am Sechzehner geschickt verzögert und dann den nachrückenden Pinto Pedrosa rechts im Strafraum bedient. Der Außenverteidiger hätte viel Platz, lässt den Ball allerdings verspringen und wird dann entscheidend gestört.
Zu Wiederbeginn bleibt das Personal auf beiden Seiten unverändert. Der zweite Durchgang läuft.
Erst Rasmussen in der 6. Minute, dann nur 87 Sekunden später Wiethaup: Mit zwei sehenswerten Schüssen aus jeweils 16 Metern begann das Spiel stürmisch, auf die frühe Führung der Hausherren hatte der KSC die direkte Antwort parat. Allerdings sollte es nicht so stürmisch weitergehen. Der KSC zog sich zurück und überließ den Ruhrkickern das Spiel, die sich gegen den Defensivblock der Badener in Geduld üben mussten. Zwar war der VfL deutlich bemühter und hatte durch Mets das 2:1 auf dem Kopf (17.), doch war vor allem die Endphase des ersten Durchgangs von sehr viel Leerlauf geprägt. Nach der Pause nimmt das Spiel dann hoffentlich wieder an Fahrt auf.
Nur eine Minute wurde nachgespielt. Halbzeit in Bochum.
Nach einem hohen Ballgewinn der Hausherren hat Taz im Zentrum etwas Platz und setzt seinen Flachschuss aus 20 Metern knapp am rechten Pfosten vorbei.
Auf der Gegenseite wird eine Taz-Ecke von links hinter den zweiten Pfosten verlängert, wo Rasmussen vor der Grundlinie auf Klaiber zurücklegt. Aus halbrechten elf Metern schließt Klaiber direkt ab und bleibt an der Fünfmetergrenze hängen. Über Umwege kommt der Ball dann nochmal zu Mets, dem bei seinem Kopfballversuch mit dem Rücken zum Tor jegliche Orientierung fehlt.
Aus halblinken 27 Metern natürlich Chefsache. Wanitzek zieht den Freistoß über die Mauer, allerdings auch ein gutes Stück am linken Pfosten vorbei.
Wiethaup schnappt sich im linken Halbfeld den Ball, tankt sich dann einige Meter nach vorne und wird von Pannewig von hinten festgehalten. Freistoß Karlsruhe.
Aus dem rechten Halbfeld schlägt Wanitzek eine Freistoßflanke lang in den Sechzehner, findet damit allerdings keinen Abnehmer in Weiß.
Und so plätschert das Spiel der Halbzeit entgegen. Um an die wilde Anfangsphase anzuknöpfen, müsste der KSC wieder mehr investieren. So aber muss nahezu ausschließlich der VfL das Spiel machen und sich dabei in Geduld üben.
Immerhin mal wieder ein Offensivvortrag der Gäste. Links an der Mittellinie lässt Ofli Klaiber stehen und spielt dann tief auf Fukuda, der sich links im Strafraum aus spitzem Winkel den Schuss nimmt und auf engstem Raum geblockt wird.
Bei der fälligen Ecke von rechts behalten die Badener in der Mitte die Lufthoheit und können klären.
In leicht nach links versetzter Position ruht der Ball direkt vor dem Sechzehner. Taz nimmt sich der Sache an, bleibt allerdings an der Mauer hängen. Immerhin auf Kosten einer Ecke.
Gelbe Karte
Einen langen Ball legt Hofmann am Sechzehner per Kopf auf Rasmussen zurück, der von Väänänen umgecheckt wird. Väänänen sieht Gelb und verschuldet zugleich einen Freistoß aus sehr aussichtsreicher Position für den VfL.
Nach der stürmischen Anfangsphase hat sich das Spiel inzwischen doch merklich beruhigt. Karlsruhe beschränkt sich in dieser Phase auf die eigene Defensive, wurde weiter vorne schon länger nicht mehr vorstellig.
Auch nicht schlecht! Über Klaiber und Taz verlagern die Hausherren das Spiel auf Wittek, der halblinks vor dem Sechzehner Wiethaup auswackelt und seinen Versuch aus 19 Metern nur knapp links am Tor vorbeisetzt.
Guter Versuch: Nach Witteks Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld legt Meyer in den Rückraum ab, wo Steuckers die Kugel halbrechts an der Strafraumkante bei seiner Direktabnahme satt trifft. Weil der Flachschuss allerdings zu mittig auf das Tor kommt, kann Bernat sicher zupacken.
Bochum investiert weiterhin etwas mehr und zeigt insgesamt die etwas facettenreichere Spielanlage. Insgesamt ist es aber eine ausgeglichene Angelegenheit.
Auf der Gegenseite verlängert Wanitzek einen langen Ball zentral an der Strafraumkante per Kopf auf Pinto Pedrosa, der rechts im Strafraum an Wittek hängenbleibt.
Riesenchance für den VfL! Nach einer zunächst bereinigten Ecke bleiben die Hausherren in Ballbesitz. Aus dem rechten Halbfeld flankt Steuckers nochmal in die Box, wo sich Hofmann hochschraubt und per Kopf stark auf Höhe des rechten Pfostens ablegt. Dort steht Mets an der Fünfmetergrenze völlig blank, setzt seinen Kopfball frei vor Bernat allerdings rechts am Tor vorbei.
Rasmussen dribbelt über halblinks dem Sechzehner entgegen, lässt Väänänen mit einem schnellen Haken nach innen aussteigen und zieht aus 18 Metern ab - geblockt.
Nach einem schnellen Doppelpass spielt Meyer vor der Mittellinie steil in den Lauf von Rasmussen, der im Rücken der Abwehr allerdings aus dem Abseits kommt.
Ansonsten hat der VfL mit 63 Prozent Ballbesitz mehr vom Spiel, hält den Ball in den eigenen Reihen. Der KSC lauert eher auf schnelle Nadelstiche.
Das ist doch mal eine Anfangsphase hier in Bochum. Ruhig mehr davon, aus neutraler Sicht hätten wir nichts dagegen.
Tor
Tooor! Bochum - KARLSRUHE 1:1. Die Gäste antworten postwendend! Nach einem langen Ball von Horn geht der zweite Ball im Zentrum mehrfach an die Gäste. Bochum kann einfach nicht klären, Wanitzek schnappt sich die Kugel und bedient Wiethaup vor dem Sechzehner. Der bringt sich mit einem kleinen Schlenker gegen Mets in Abschlussposition und jagt den Ball halbrechts von der Stafraumkante herrlich in den rechten Winkel. Da kann sich Horn noch so strecken.
Vorlage
Vorlage Marvin Wanitzek
Tor
Tooor! BOCHUM - Karlsruhe 1:0. Kurz darauf ist es passiert, die frühe Führung für den VfL! Nach einem langen Abschlag gewinnen die Hausherren das Kopfballduell an der Mittellinie und spielen sich dann im Zentrum schnell und direkt nach vorne. Aus dem zentralen Halbfeld spielt Taz auf Rasmussen, der halblinks an der Strafraumkante nicht lange fackelt und den Ball ins lange Eck knallt. Bernat ist noch mit den Fingerspitzen dran, kann den Einschlag allerdings nicht verhindern. Unhaltbar? Nein. Hier mit einer Hand übergreifen zu wollen, war eher nicht die richtige Entscheidung.
Vorlage
Vorlage Berkan Taz
Fast schon logisch, dass es jetzt nach einem hohen Ballgewinn zur ersten richtig guten Chance für Bochum kommt! Von halblinks flankt Wittek an den Elfmeterpunkt, wo Hofmann per Kopf mit viel Übersicht auf Taz ablegt. Halblinks am Fünfer lässt Taz den Ball bei der Annahme allerdings etwas verspringen, Bernat wirft sich entschlossen entgegen und kann in höchster Not entschärfen.
Gegen den Ball gehen die Hausherren bislang hoch drauf und setzen den KSC im Aufbau früh unter Druck.
Auf der Gegenseite bleibt der KSC nach einem schlecht ausgespielten Konter in Ballbesitz. Aus dem Rückraum schließt Wanitzek ab und wird aus 20 Metern ebenfalls geblockt.
Aus fast 30 Metern nimmt sich Klaiber den ersten Abschluss in der Partie, kommt damit allerdings nicht weit und wird direkt geblockt.
Wir sind so weit, Bochum hat angestoßen.
Geleitet wird die Partie von Florian Badstübner, der dabei von Markus Schüller und Mario Hildenbrand an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Cristian Ballweg, vor den Bildschirmen bilden Nicolas Winter und Dr. Henrik Bramlage das VAR-Duo.
Saisonübergreifend ist der KSC gar seit acht Auswärtsspielen sieglos (3U, 5N). Von den letzten neun Duellen zwischen dem VfL und Karlsruhe endeten gleich sechs mit einer Punkteteilung - daneben zwei Siege für Bochum und einer für die Badener. Im Hinspiel der vergangenen Saison zunächst das obligatorische Unentschieden (2:2), ehe sich der VfL im Rückspiel auswärts mit 2:1 durchsetzte. Zu Hause ist Bochum allerdings seit sechs Duellen sieglos, wobei auch hier ganze fünf Remis zur Wahrheit gehören.
Letzte Woche vor dem eigenen Spiel sogar auf den letzten Platz abgerutscht, stand der KSC gegen Heidenheim gehörig unter Druck und lieferte eindrucksvoll ab. Der KSC zeigte damit eine Reaktion auf eine ernüchternde englische Woche, in der man nach der 1:6-Klatsche in Magdeburg auch im Pokal ausschied. Zwar hält Senft die teils gewaltigen Ausschläge ob des Umbruchs im Sommer für normal, doch sei mehr Konstanz künftig natürlich das Ziel. Dafür soll jetzt der erste Auswärtssieg nach nur zwei Punkten in der Fremde her.
In der 2. Runde des DFB-Pokals Bundesligist Mainz rausgekegelt (2:0), konnte Bochum den Schwung in die Liga mitnehmen und feierte mit dem Sieg in Cottbus nach zuvor fünf sieglosen Spielen (2U, 3N) einen Befreiungsschlag. Die Richtung scheint also zu stimmen, jetzt will man auch endlich mit dem ersten Heimdreier der Saison nachlegen. Zwar stellt der VfL mit nur acht Toren die schwächste Offensive, doch scheint auch die jüngste taktische Umstellung mit zwei offensiven Mittelfeldspielern hinter den Spitzen zu fruchten.
Bevor es für eine Woche in die letzte Länderspielpause des Jahres geht, sind an diesem 11. Spieltag im Unterhaus noch drei Partien offen. Hier in Bochum treffen mit dem VfL (Platz 12) und Karlsruhe (16) zwei punktgleiche Mannschaften aufeinander, die mit dem bisherigen Saisonverlauf zwar nicht zufrieden sein können, zuletzt aber jeweils dreifach punkteten. Mit jeweils elf Zählern kann der Gewinner in der so engen unteren Tabellenhälfte einen ordentlichen Sprung machen und entspannt in die Pause gehen.
Im Heimspiel gegen Heidenheim wusste der KSC vergangene Woche spielerisch wie kämpferisch zu überzeugen und feierte einen hochverdienten 2:1-Heimsieg. Maximilian Senft sieht entsprechend auch keinen Grund für etwaige personelle Änderungen und vertraut auf die exakt gleiche Startelf im Vergleich zur Vorwoche. Neben Jung fällt auch Abwehrchef Franke weiterhin aus und wird heute erneut durch Scholl in der Dreierkette vertreten.
Und hier die Aufstellung der Gäste aus Karlsruhe: Bernat - Kobald, Scholl, Tremoulet - Väänänen - Pinto Pedrosa, Wiethaup, Civeja, Ofli - Wanitzek - Fukuda.
Nach einer schwachen ersten Hälfte steigerte sich der VfL letzte Woche in der zweiten Halbzeit und drehte in Cottbus einen frühen Rückstand in einen verdienten 2:1-Sieg. Im Vergleich dazu nimmt Uwe Rösler heute zwei personelle Änderungen vor und beordert neben Steuckers auch Rasmussen neu in die Startelf, der in Cottbus als Joker mit einer Vorlage sowie einem Tor glänzte. An ihrer Stelle sitzen Miyoshi und Holtmann zunächst nur auf der Bank.
Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Aufstellung der Hausherren: Horn - Klaiber, Steinwender, Mets, Wittek - Pannewig, Meyer - Steuckers, Taz - Rasmussen, Hofmann.
Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 11. Spieltages zwischen dem VfL Bochum und dem Karlsruher SC.