WM-Torhüter Vozinha von den Kap Verden muss seinen Namen ändern
Mit der Verpflichtung des kapverdischen WM-Helden wollte Colo-Colo wohl auch vom Hype um den Torhüter profitieren. Doch ausgerechnet der Name auf seinem Trikot sorgt nun für einen unerwarteten Dämpfer.
29.07.2026 | 19:11 Uhr
So hatte sich Colo-Colo die Verpflichtung von Vozinha wohl nicht ganz vorgestellt.
Der WM-Star darf in Chile nicht mit seinem berühmten Spitznamen auflaufen.
Mit der Verpflichtung des kapverdischen Nationaltorhüters erhoffte sich Colo-Colo nicht nur sportliche Verstärkung, sondern wohl auch einen Schub abseits des Platzes. Nach seiner starken Leistung beim 0:0 gegen Spanien stieg Vozinha über Nacht zum Nationalhelden und Social-Media-Phänomen auf. Nach weiteren starken Auftritten des Keepers stellte die FIFA Vozinha in ihrer Elf des Turniers auf.
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Image: VOZINHA (Kap Verde) - Der Torwart des Überraschungsteams Kap Verde wurde zum Social-Media-Hit. Inzwischen folgen dem Keeper auf Instagram 29,3 Millionen Menschen. © Imago -
Image: PEDRO PORRO (Spanien): Als Stammspieler auf der rechten Abwehrseite startete der Defensiv-Mann sechs Mal in der Startelf. Außerdem erzielte er zwei Tore (darunter ein Treffer im Halbfinale gegen Frankreich). © Imago -
Image: DAYOT UPAMECANO (Frankreich): Der Bayern-Star war bei der WM im Monster-Modus und ein Garant dafür, dass Frankreich nach Spanien die zweitbeste Abwehr des Turniers stellte. Spielte ein Weltklasse-Turnier. © Imago -
Image: LISANDRO MARTINEZ (Argentinien): Der Argentinier erzielte während des Turniers ein Tor, gab ein Assist und verbuchte 423 erfolgreiche Pässe bei einer Passquote von 92 Prozent. © Imago -
Image: MARC CUCURELLA (Spanien): Spaniens Verteidiger stand insgesamt 750 Minuten auf dem Platz. Gemeinsam mit zwei weiteren Spielern sind dies die meisten Einsatzminuten aller Feldspieler. © DPA pa -
Image: JUDE BELLINGHAM (England): Präsentierte sich mit sieben Toren und einer Vorlage in einer herausragenden Form. Nie erzielte ein Spieler der Three Lions mehr Tore bei einem WM-Turnier als der Real-Star. © DPA pa -
Image: RODRI (Spanien): Statistisch gilt der Kapitän als einer der komplettesten Mittelfeldspieler des Turniers. Er verzeichnete die meisten Ballkontakte, die meisten angekommenen Pässe und gewann die meisten Tacklings aller Spieler. © Imago -
Image: MICHAEL OLISE (Frankreich): Mit sieben Assists brach der Bayern-Spieler den ewigen Rekord von der brasilianischen Legende Pele. © Imago -
Image: LIONEL MESSI (Argentinien): Der Superstar schoss acht Tore und war an vier weiteren Toren beteiligt. Während der WM brach er mehrere Rekorde und agierte in vielen Spielen als entscheidender Mann. © Imago -
Image: ERLING HAALAND (Norwegen): Der Stürmer war der absolute Torgarant für Norwegen. Er überzeugte während des Turniers mit sieben Toren und schaltete Brasilien mit einem Doppelpack aus. © DPA pa -
Image: KYLIAN MBAPPE (Frankreich): Mit zehn Toren sicherte er sich den Goldenen Schuh als Torschützenkönig. Außerdem baute er somit seinen Allzeit-WM-Rekord auf 22 Tore aus. © Imago
Unerwarteter Vozinha-Dämpfer
Jetzt der Dämpfer für Colo-Colo. Denn nach den offiziellen Statuten des chilenischen Fußballverbandes (ANFP) dürfen Spieler nicht mit ihrem Spitznamen auf dem Trikot auflaufen.
Der bürgerliche Name des Torhüters lautet Josimar Evora Dias. Künftig wird daher entweder "Evora Dias" oder lediglich "Dias" auf seinem Trikot stehen, der inzwischen weltweit bekannte Name "Vozinha" bleibt außen vor.
Für das Marketing-Team des chilenischen Traditionsklubs dürfte das eine unerwartete Hürde sein. Schließlich hatte man sich mit dem Transfer des WM-Überraschungsstars wohl auch zusätzliche Aufmerksamkeit und zahlreiche Trikotverkäufe erhofft.
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