Nico Schlotterbeck ist vor Serbien von Deutschlands erstem Sieg unter Klopp überzeugt
Nico Schlotterbeck glaubt fest an den ersten Sieg der Nationalmannschaft unter Jürgen Klopp. Vor dem Nations-League-Spiel gegen Serbien zeigte sich der Dortmunder äußerst selbstbewusst, sprach aber auch offen über die aktuellen Herausforderungen im DFB-Team.
30.09.2026 | 10:49 Uhr
Nach einem Remis gegen die Niederlande und der Niederlage gegen Griechenland soll gegen Serbien der erste Erfolg unter Jürgen Klopp folgen. Nico Schlotterbeck ist davon überzeugt, dass die deutsche Mannschaft die Wende schaffen kann, sieht für die weitere Entwicklung aber noch einige Aufgaben vor sich.
Nico Schlotterbeck ist felsenfest überzeugt vom ersten Erfolg unter Jürgen Klopp im Nations-League-Spiel am Donnerstag (20.45 Uhr) gegen Serbien in München. "Ich bin mir sicher, dass wir das Spiel zu 100 Prozent gewinnen werden, zu 110 Prozent", sagte der Verteidiger von Borussia Dortmund im ZDF: "Wir müssen dem Matchplan folgen, jeder einzelne Spieler muss performen - wenn wir das hinkriegen, gewinnen wir."
Bundestrainer Klopp ist nach den ersten beiden Spielen seiner Amtszeit jeweils in der Nationenliga in den Niederlanden (1:1) und Griechenland (0:1) noch sieglos. Es droht ein Negativrekord: Drei Partien zum Start ohne einen Erfolg musste bislang noch nie ein Bundestrainer hinnehmen.
Schlotterbeck erklärt die Anlaufschwierigkeiten
Die Anlaufschwierigkeiten sind laut Schlotterbeck kein Zufall. "Jürgen probiert, in kurzer Zeit sein System reinzubringen, das dauert seine Zeit. Wir kriegen viel, viel Input von Jürgen, das ist nicht so leicht", sagte er: "Aber wir sind auch alle Fußballspieler, wir müssen uns adaptieren. Wenn wir das hinkriegen, dann werden wir eine gute Mannschaft. Wir haben gute Spieler, wir müssen nur alle beim DFB so performen wie im Verein."
Defensive stabiler, Offensive noch ausbaufähig
Der Schwerpunkt in den ersten Trainingstagen habe auf defensiver Stabilität gelegen, führte der Abwehrspieler aus, und das klappe auch schon ganz gut. "Jetzt fehlt noch der letzte Input, dass wir vorne bessere Entscheidungen treffen im letzten Drittel. Wenn das passt, bin ich guter Dinge, dass wir Serbien schlagen", sagte Schlotterbeck (26).
SID / Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de
Alle weiteren wichtigen Nachrichten aus der Sportwelt gibt es im News Update nachzulesen.