UEFA bestraft Serbien: Nations-League-Spiel gegen Deutschland droht als Geisterspiel
Die UEFA hat Serbien für rassistisches und diskriminierendes Verhalten seiner Anhänger bestraft. Deshalb könnte das Nations-League-Spiel gegen Deutschland am 13. November in Belgrad vor leeren Rängen oder nur einer Mini-Kulisse stattfinden.
12.10.2026 | 14:44 Uhr
Der serbische Verband will eine Lockerung des Urteils erreichen.
Die UEFA hat den serbischen Fußballverband nach mehreren Vorfällen im Rahmen der Nations League hart sanktioniert. Nach aktuellem Stand dürfen beim Heimspiel gegen Deutschland am 13. November im Stadion von Roter Stern Belgrad keine Zuschauer anwesend sein.
Auslöser der Strafe waren rassistische und diskriminierende Verhaltensweisen serbischer Anhänger bei den Nations-League-Partien gegen Griechenland (1:2) und die Niederlande (1:2). Neben dem Zuschauerausschluss muss der Verband 50.000 Euro zahlen.
Serbien bemüht sich um Abschwächung
Der serbische Fußballverband bemüht sich allerdings um eine Abschwächung des Urteils. Nach Angaben des Verbandes sollen zumindest Kinder sowie bis zu 2.000 deutsche Anhänger Zutritt erhalten können. Eine endgültige Entscheidung dazu steht jedoch noch aus.
Bereits beim Hinspiel am 1. Oktober in München hatte die UEFA Maßnahmen gegen Serbien verhängt. Damals durften keine Tickets an serbische Fans verkauft werden. Die DFB-Elf gewann die Partie mit 2:0 und feierte den ersten Erfolg unter Bundestrainer Jürgen Klopp.
Für weitere Fan-Vergehen kassierte Serbien zudem zusätzliche Geldstrafen von insgesamt knapp 80.000 Euro. Darüber hinaus setzte die UEFA einen Ausschluss von Fans bei einem Auswärtsspiel für zwei Jahre zur Bewährung aus.
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