Bayern-Star Harry Kane wieder Elfmeter-Sünder und mit verrückter Statistik
Der FC Bayern München war auch dank des Doppelpacks von Harry Kane gegen Eintracht Frankfurt auf der Siegerstraße. Mit einem Tritt im eigenen Strafraum leitete er am Ende noch einmal Spannung ein.
21.02.2026 | 22:00 Uhr
Es ist allerdings nicht das erste Mal, dass sich der Goalgetter des deutschen Rekordmeisters an ungünstiger Stelle im wahrsten Sinne des Wortes einen Fehltritt erlaubt.
Beim Spielstand von 3:0 wollte Kane in der 73. Minute den Ball aus dem Strafraum befördern. Der Engländer übersah den sich von hinten anschleichenden Frankfurter Oscar Höjlund und traf letztlich strafwürdig dessen Fuß. Nach VAR-Check zeigte Schiedsrichter Tobias Reichel auf den Punkt.
Den fälligen Strafstoß verwandelte Jonathan Burkardt, Arnaud Kalimuendo verkürzte wenig später gar auf 3:2. Die drei Punkte blieben letztlich in München.
Kane: Zwei der letzten drei Elfer verursacht
Durchatmen also für Kane. Es ist nämlich nicht das erste Mal, dass er in dieser Saison als Elfersünder in Erscheinung tritt. Schon Anfang Dezember 2025 war der 32-Jährige regelwidrig im eigenen Sechzehner zu Werke gegangen - beim Auswärtssieg bei Union Berlin im Achtelfinale des DFB-Pokal (ebenfalls 3:2) Gegen FCU-Verteidiger Diogo Leite hatte Kane den Ellenbogen ausgefahren und seinen Gegenspieler im Gesicht erwischt. Auch hier klingelte es nach Ahndung des Vergehens im Kasten der Bayern.
Zwischenzeitlich hatte lediglich Joshua Kimmich beim Ligaspiel in Hamburg (2:2) einen Elfmeter verursacht. Zwei der vergangenen drei verschuldeten Strafstöße gehen somit auf die Kappe des umtriebigen Stürmerstars - verrückt.
Auf der Jagd nach dem Lewandowski-Rekord
Vorne lesen sich die Statistiken dagegen deutlich besser. Durch seine beiden Tore gegen die SGE netzte Kane schon 28-mal in den bisherigen 23 Bundesliga-Partien. Fünf weitere Treffer legte der Goalgetter seinen Teamkollegen auf. Der Allzeit-Rekord von Robert Lewandowski aus der Saison 2020/21 rückt somit immer näher. 41 Tore erzielte der Pole damals in einer einzigen BL-Saison. Für diese irre Bestmarke benötigt Kane nun "nur" noch 13 Treffer in den verbleibenden elf Spielen.
Wenn er weiterhin einen Doppelpack nach dem anderen reiht - es war in der Bundesliga bereits sein dritter am Stück - stehen die Chancen auf eine neuen Rekord gut. Seine Fauxpas im eigenen Strafraum macht Kane nicht nur mit seinem Defensivfleiß wett, sondern eben auch mit seinen Toren am Fließband.
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