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Nach Zoff in Mexiko: Hamilton und Leclerc legen Ferrari-Streit bei

Bei Ferrari kehrt nach dem teaminternen Konflikt in Mexiko offenbar Ruhe ein. Lewis Hamilton und Charles Leclerc haben sich vor dem Grand Prix von São Paulo ausgesprochen und ihren Streit beigelegt.

Die Ferrari-Piloten Lewis Hamilton (l.) und Charles Leclerc haben ihren Streit beigelegt.
Image: Die Ferrari-Piloten Lewis Hamilton (l.) und Charles Leclerc haben ihren Streit beigelegt.  © DPA pa

Nach dem umstrittenen Duell der beiden Ferrari-Piloten in Mexiko führte Teamchef Frédéric Vasseur in Brasilien ein Krisengespräch. Das Ergebnis: Beide Fahrer wollen nach vorne blicken.

Nach der teaminternen Kollision der Interessen beim Mexiko-GP hat Ferrari reagiert. Die beiden Teamkollegen Lewis Hamilton und Charles Leclerc führten gemeinsam mit Teamchef Frederic Vasseur am Donnerstagabend in Brasilien Gespräche, um die Vorfälle vom vergangenen Rennwochenende aufzuarbeiten.

In Mexiko hatte das Duell der Ferrari-Piloten auf der ersten Runde wertvolle Zeit gekostet. Nutznießer war letztlich Max Verstappen, der sich den Sieg sichern konnte." Vor dem Rennen in Sao Paulo äußerte sich Hamilton erstmals öffentlich zu dem Gespräch.

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Der Streit zwischen Lewis Hamilton und Charles Leclerc in Mexiko ist auch noch am Rennwochenende in Brasilien ein Thema. Sky Sport Experte Ralf Schumacher sieht das Problem darin, dass es sich bei beiden Fahrern um Alphatiere handeln würde.

Streit laut Hamilton beigelegt

"Ich und Charles haben zusammengesessen und gesprochen. Wir haben das geklärt und machen weiter", sagte der siebenmalige Weltmeister gegenüber Sky Sports F1.

Hamilton betonte zudem den gegenseitigen Respekt innerhalb des Teams. "Wir haben weiterhin viel Respekt füreinander. Manchmal braucht es in solchen Situationen einfach ein Gespräch." Der Brite erklärte außerdem, dass keine Seite Forderungen gestellt habe. Vielmehr habe man gemeinsam besprochen, wie man sich künftig besser unterstützen könne.

Auch Leclerc schlug versöhnliche Töne an. "Wir haben gesprochen. Ich denke, alles ist geklärt", sagte der Monegasse. Nach der intensiven Diskussion der vergangenen Tage freue er sich nun auf den weiteren Verlauf des Rennwochenendes.

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Der Ferrari-Zoff zwischen Lewis Hamilton und Charles Leclerc weckt auch bei Toto Wolff alte Erinnerungen. Und zwar die Zeit, in der sich Hamilton und Nico Rosberg bei Mercedes regelmäßig in den Haaren hatten.

Vasseur betont Regeln

Damit scheint die öffentliche Auseinandersetzung, die Ferrari in den vergangenen Tagen begleitet hatte, beendet zu sein. Teamchef Vasseur machte jedenfalls deutlich, dass die internen Leitlinien unverändert bleiben.

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"Die Richtlinien sind weiterhin dieselben", erklärte der Franzose. Beide Fahrer müssten sich gegenseitig respektieren und vor allem das Team und die Marke Ferrari im Blick behalten. "Sie sind Konkurrenten mit großem Kampfgeist. Aber sie müssen den anderen respektieren", sagte Vasseur.

Sportlich steht Ferrari in Brasilien vor einer Aufholjagd. Hamilton muss den Grand Prix nach einem Wechsel der Power Unit vom Ende des Feldes aufnehmen. Leclerc erhielt wegen eines neuen Verbrennungsmotors eine Strafversetzung um zehn Plätze und startet lediglich von Rang 14. Gerade deshalb dürfte Ferrari auf maximale Geschlossenheit angewiesen sein.

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