Gridstrafen in Sao Paulo: Verstappen startet von hinten, Hamilton und Leclerc ebenfalls bestraft
Max Verstappen wird beim Großen Preis von Sao Paulo wegen umfangreicher Motorwechsel ans Ende des Grids versetzt. Auch Lewis Hamilton und Charles Leclerc erhalten nach Änderungen an ihren Ferrari-Boliden Startplatzstrafen.
07.11.2026 | 16:22 Uhr
Das Formel-1-Rennen in Interlagos wird durch zahlreiche Gridstrafen kräftig durcheinandergewirbelt. Betroffen sind mehrere Titelkandidaten und Spitzenfahrer.
Max Verstappen wird beim Großen Preis von Sao Paulo vom Ende des Grids ins Rennen gehen.
Am Red Bull des 29-jährigen Niederländers wurden vor dem 3. Freien Training zahlreiche Komponenten am Motor getauscht. Teamchef Laurent Mekies bestätigte dies Sky Sport gegenüber. Damit steht Verstappen vor einer Herkulesaufgabe. 2024 hat der dreimalige GP-Sieger in Interlagos von Startposition 17 das Rennen gewonnen. Aufgrund der guten Überholmöglichkeiten nehmen die Teams in Brasilien oftmals Gridstrafen in Kauf.
Verstappen hatte sich am Freitag mehrfach über Funk über seinen Motor und die Kupplung beschwert. Darüber hinaus war der vierfache F1-Weltmeister mit der Lenkung an seinem RB22 zufrieden. Verstappen hatte zuletzt drei der vergangenen vier Rennen gewonnen und kämpft in der Fahrer-WM um den zweiten Platz hinter dem bereits feststehenden Weltmeister Kimi Antonelli.
Hamilton und Leclerc ebenfalls bestraft
Neben Verstappen kassieren auch beide Ferrari Gridstrafen. Bei Charles Leclerc wurden ebenfalls Motorenkomponenten getauscht, der Monegasse muss zehn Plätze weiter hinten starten. Ursprünglich sollte es auch für Lewis Hamilton wegen des Wechsels des Verbrennungsmotors zehn Plätze zurückgehen. Doch nach Problemen im Training - aus dem Auto des siebenmaligen Champions war Rauch aufgestiegen - entschied sich Ferrari, die komplette Power Unit auszutauschen. Damit vergrößern sich die Chancen für Mercedes, den Konstrukteurs-WM-Titel bereits in Sao Paulo (das Rennen am Sonntag, ab 16.30 Uhr, LIVE & EXKLUSIV bei Sky Sport) einzufahren.
Mercedes muss als Team drei Punkte mehr holen als Ferrari, dann wäre die Entscheidung bereits gefallen. Bei den Silberpfeilen ist aber bereits seit Freitag klar, dass auch George Russell nach dem Qualifying fünf Plätze weiter nach hinten muss. Bei Cadillac werden am Auto von Sergio Perez ebenso wie bei Verstappen und Hamilton so viele Teile am Motor getauscht, dass der Mexikaner aus der letzten Reihe oder aus der Box starten wird.
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