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Max Verstappen blickt kritisch auf ein mögliches F1-Saisonfinale in Katar und Abu Dhabi

Max Verstappen hat sich gegen die Austragung der letzten Formel-1-Rennen in Katar und Abu Dhabi ausgesprochen. Der Weltmeister verweist auf die angespannte Sicherheitslage rund um den Konflikt am Persischen Golf.

Max Verstappen spricht sich gegen ein F1-Finale in Katar und Abu Dhabi aus.
Image: Max Verstappen spricht sich gegen ein F1-Finale in Katar und Abu Dhabi aus.  © Imago

Die Formel 1 plant weiterhin das Saisonfinale in Katar und Abu Dhabi. Max Verstappen fordert angesichts der Konflikte in der Region ein Umdenken.

Max Verstappen hat sich klar gegen die Austragung der letzten beiden Formel-1-Rennen der Saison in Katar und Abu Dhabi positioniert. Der viermalige Weltmeister äußerte mit Blick auf die Sicherheitslage am Persischen Golf erhebliche Bedenken. Der Red-Bull-Pilot betonte, dass er die Länder grundsätzlich gerne besuche. Dennoch sei die aktuelle Situation für ihn problematisch.

MAX VERSTAPPEN 🇳🇱

  • Name: Max Emilian Verstappen
  • Geburtstag: 30. September 1997 (Hasselt, Belgien)
  • Team: Oracle Red Bull Racing
  • Erstes F1-Rennen: GP von Australien (2015, DNF)
  • Erster F1-Sieg: GP von Spanien (2016)
  • Titel: 4 (2021, 2022, 2023, 2024)
  • Vorherige Teams: Toro Rosso

Verstappen: "Egal, ob es einen Vertrag gibt"

"Wenn man weiß, dass der Krieg sehr nah ist und manche Länder miteinander in Konflikt stehen könnten, dann denke ich, sollte man da nicht hingehen", sagte Verstappen bei der Streamingplattform Viaplay. Es sei "egal, ob es einen Vertrag gibt oder nicht. Das ist meine persönliche Meinung. Aber es liegt nicht bei mir", so Verstappen weiter.

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Die Formel 1 hält bislang dennoch am Kalender fest. Die Rennen in Katar Ende November und in Abu Dhabi Anfang Dezember stehen weiterhin im Programm, eine endgültige Entscheidung wurde jedoch noch nicht getroffen.

Als mögliche Alternative wird Imola diskutiert. Diese Lösung würde Verstappen unterstützen, obwohl dort im Dezember schwierige Wetterbedingungen mit einem hohen Regenrisiko bei maximalen Temperaturen um die 15 Grad Celsius drohen könnten. "Das wird ein Chaos mit unseren Regenreifen", sagte Verstappen mit Blick auf mögliche Regenrennen in Italien. Die Strecke sei dennoch "spaßig".

ZUM DURCHKLICKEN: Der Rennkalender 2026

  1. Der Albert Park Circuit in Melbourne/Australien gehört zu den schönsten, aber auch anspruchsvollsten Strecken der Formel 1.
    Image: 1. Rennen: GP von Australien in Melbourne | 6. - 8. März. © Imago
  2. Der China-GP findet auch 2023 nicht statt.
    Image: 2. Rennen: GP von China in Shanghai | 13. - 15. März © DPA pa
  3. Die Formel 1 dreht weiter ihre Runden auf dem Suzuka International Racing Course.
    Image: 3. Rennen: GP von Japan in Suzuka | 27. - 29. März © Imago
  4. Der Miami-GP verläuft um das Hard Rock Stadium.
    Image: 4. Rennen: GP von Miami in Miami Gardens | 1. - 3. Mai © DPA pa
  5. Großer Preis von Kanada: Montreal, Circuit Gilles-Villeneuve (Laufzeit einschließlich bis 2029)
    Image: 5. Rennen: GP von Kanada in Montreal | 22. - 24. Mai © Imago
  6. Perez auf den Spuren von Vettel, Hamilton fährt vorweg.
    Image: 6. Rennen: GP von Monaco in Monte-Carlo | 5. - 7. Juni © Imago
  7. 6. Rennen: GP von Spanien in Barcelona, 22. Mai 2022
    Image: 7. Rennen: GP von Barcelona in Barcelona | 12. - 14. Juni © Imago
  8. Am zweiten Wochenende in Folge gastiert die Formel 1 in Spielberg.
    Image: 8. Rennen: GP von Österreich in Spielberg | 26. - 28. Juni © Imago
  9. In Silverstone wird es ein Sprintrennen geben.
    Image: 9. Rennen: GP von Großbritannien in Silverstone | 3. - 5. Juli © DPA pa
  10. Spa
    Image: 10. Rennen: GP von Belgien in Spa-Francorchamps | 17. - 19. Juli © Imago
  11. Hungaroring
    Image: 11. Rennen: GP von Ungarn in Budapest | 24. - 26. Juli © Imago
  12. Der malerisch in einer Dünenlandschaft gelegene Kurs in Zandvoort.
    Image: 12. Rennen: GP der Niederlande in Zandvoort | 21. - 23. August © Imago
  13. Die Strecke mit der größten Höchstgeschwindigkeit: Autodromo di Monza/Italien – 349 km/h
    Image: 13. Rennen: GP von Italien in Monza | 4. - 6. September © Getty
  14. 16. Rennen: GP von Spanien in Madrid | 11. - 13.. September
    Image: 14. Rennen: GP von Spanien in Madrid | 11. - 13.. September © Imago
  15. Die Strecke in Baku garantiert mit ihren engen Kurven und langen Geraden ein Motorsport-Spektakel.
    Image: 15. Rennen: GP von Aserbaidschan in Baku | 25. - 27.. September © Imago
  16. Die Formel 1 machte zuletzt 2017 Halt in Malaysia.
    Image: 16. Rennen: GP von Malaysia in Kuala Lumpur | 2. - 4. Oktober © Imago
  17. Auch 2021 wird es kein Nachtrennen in Singapur geben.
    Image: 17. Rennen: GP von Singapur in Singapur | 9. - 11. Oktober © Imago
  18. Austin
    Image: 18. GP der USA in Austin | 23. - 25. Oktober © Imago
  19. Die Strecke mit der längsten Distanz bis zur ersten Kurve: Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko-Stadt/Mexiko – 890 Meter
    Image: 19. GP von Mexiko in Mexiko-Stadt | 30. Oktober - 1. November © Imago
  20. Die Strecke mit der kürzesten Distanz bis zur ersten Kurve: Autodromo Jose Carlos Pace in Sao Paulo/Brasilien – 190 Meter
    Image: 20. Rennen: GP von Brasilien in Sao Paulo | 6. - 8- November © Imago
  21. Die Formel 1 fährt ab der Saison 2023 in Las Vegas.
    Image: 21. Rennen: GP der von Las Vegas in Las Vegas | 19. - 21. November © Imago
  22. GP von Katar in Lusail
    Image: 22. Rennen: GP von Katar in Lusail | 27. - 29. November © DPA pa
  23. 266 Tage: So lange dauert die Saison 2023 vom ersten bis zum letzten Rennen. Das erste Rennen findet am 05. März in Bahrain statt. Das Saisonfinale wird am 26. November in Abu Dhabi ausgetragen.
    Image: 23. Rennen: GP von Abu Dhabi in Yas Marina | 4. - 6. Dezember © DPA pa

Wer trägt bei Absage das Risiko?

Die USA und Israel hatten Ende Februar die Islamische Republik Iran angegriffen und dabei den amtierenden Revolutionsführer Ayatollah Ali Chamenei getötet. Die Regierung in Teheran reagierte mit Raketenangriffen auf Israel und seine arabischen Nachbarn - darunter Saudi-Arabien, Katar, die VAE mit ihrer Hauptstadt Abu Dhabi und Bahrain. Eine zwischenzeitlich ausgehandelte Waffenruhe zwischen den Kriegsparteien hielt nicht lange. Iran sperrt zurzeit die für den internationalen (Öl-)Handel wichtige Straße von Hormus, die US-Regierung von Präsident Donald Trump blockiert als Gegenmaßnahme iranische Häfen. Zuletzt griff zudem die mit Iran verbündete Huthi-Miliz aus dem Jemen immer wieder arabische Golfstaaten mit Drohnen an, die mit den USA verbündet sind.

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Die Formel 1 hatte auf den Iran-Krieg zunächst schnell reagiert und den ursprünglich für 12. April angesetzten Bahrain-GP nach Malaysia verlegt, wo nun am kommenden Wochenende gefahren wird. Der Grand Prix von Saudi-Arabien (19. April) wurde ganz abgesagt.

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Die Rennen in Katar und Abu Dhabi haben die F1-Macher trotz der fragilen Sicherheitslage noch nicht abgesagt. Für die Rennserie besteht bei einer Absage ein erhebliches finanzielles Risiko - wobei aus vertraglicher Sicht offenbar entscheidend ist, wer absagt: Die Formel 1 oder die örtlichen Veranstalter. Laut einem Bericht der Times zögert die Formel 1 zurzeit, weil sie millionenschwere Gebühren der Streckenbetreiber verlieren könnte, wenn sie selbst absagt. Sagt hingegen der örtliche Veranstalter ab, könne das finanzielle Risiko stärker bei diesem liegen. Mit einer Entscheidung wird bis Mitte Oktober gerechnet.

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