Jannik Sinner gewinnt gegen Carlos Alcaraz in Monte Carlo

Jannik Sinner hat das vom böigen Wind beeinflusste Gipfeltreffen der Tennisstars in Monte Carlo für sich entschieden und verdrängt Carlos Alcaraz von Platz eins der Weltrangliste.

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Nach zwei engen Sätzen kann Jannik Sinner das ATP-Masters-Turnier in Monte-Carlo für sich entscheiden. Er gewinnt mit 7:6 (7:5), 6:3 gegen Carlos Alcaraz. Mit diesem Sieg kehrt Sinner an die Spitze der Weltrangliste zurück

Der Italiener gewann nach seinem souveränen Sieg im Halbfinale über Alexander Zverev das Endspiel gegen den Titelverteidiger aus Spanien mit 7:6 (7:5), 6:3. Bei schwierigen Bedingungen setzte sich Sinner nach 2:15 Stunden durch.

"Wieder die Nummer eins zu sein, bedeutet mir sehr viel. Gleichzeitig ist, wie ich immer sage, die Rangliste zweitrangig", sagte Sinner nach seinem ersten Masters-Triumph auf Sand: "Ich bin sehr glücklich, wenigstens einen großen Titel auf diesem Belag gewonnen zu haben. Das habe ich noch nie geschafft, daher bedeutet es mir sehr viel."

Für den 24-Jährigen war es der vierte Masterstitel nacheinander, zuletzt hatte er auf Hartplatz in Paris, Indian Wells und Miami triumphiert. Vier aufeinanderfolgende Turniere der hochdotierten 1000er-Serie hatten zuvor nur Novak Djokovic und Rafael Nadal gewonnen.

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Nach dem Sieg in Monte-Carlo spricht Jannik Sinner über das Match gegen Carlos Alcaraz. Er lobt den Spanier und freut sich über seinen ersten großen Erfolg auf Sand.

In der Bilanz gegen Alcaraz verkürzte Sinner auf 7:10 Siege und sendete ein Zeichen für die French Open (ab 24. Mai), dem Höhepunkt der Sandplatzsaison. In diesem Jahr war es das erste Duell der beiden Ausnahmespieler, die bei den vergangenen neun Grand-Slam-Turnieren die Titel untereinander aufgeteilt und die Konkurrenten um Zverev weit abgehängt haben.

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Erster Satz endet nach Doppelfehler

Am Sonntagnachmittag hatten Sinner und Alcaraz jedoch sichtlich Probleme, ihr Potenzial abzurufen, der böige Wind störte beide in ihren Abläufen. Vor allem beim Aufschlag und Return unterliefen ihnen ungewöhnlich viele Fehler. Sinnbildlich: Der umkämpfte erste Satz ging nach einem Doppelfehler von French-Open-Champion Alcaraz an Sinner.

Im zweiten Durchgang breakte Alcaraz den Südtiroler dann früh, doch Sinner überstand eine kleine Schwächephase und übernahm auf beeindruckende Art und Weise wieder die Kontrolle. Das zweite Break in Folge zum 5:3 war eine Vorentscheidung, Sinner nutzte in seinem folgenden Aufschlagspiel den ersten Matchball zum Sieg.

Für Sinner (24) ist es der 26. Titel auf der Profitour, allerdings erst sein zweiter auf Sand nach Umag 2022. Im Halbfinale am Samstag hatte er Zverev wie zuvor in Indian Wells und Miami kaum eine Chance gelassen (6:1, 6:4). Alcaraz (22) war durch ein 6:4, 6:4 gegen Lokalmatador Valentin Vacherot (Monaco) ins Finale eingezogen. Nach 22 Wochen an der Spitze der Tenniswelt muss er Platz eins ab Montag wieder Sinner überlassen.

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SID

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