FC St. Pauli - 1. FC Kaiserslautern; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

FC St. Pauli - 1. FC Kaiserslautern. 2. Bundesliga.

Millerntor-Stadion.

FC St. Pauli 1

  • A Ceesay (56. minute)

1. FC Kaiserslautern 2

  • E Yardimci (29. minute)
  • T Fidjeu-Tazemeta (46. minute)

Live-Kommentar

Und Freitag ist auch das passende Stichwort hinsichtlich unserer Berichterstattung aus dem Unterhaus. Dann melden wir uns nämlich auch wieder. Zusätzlich mit der Begegnung Hannover vs. Karlsruhe. Bis dahin und noch einen schönen Sonntag. 

Und so gehts in der kommenden Woche weiter. Am Samstag hat der FCK die Lilien aus Darmstadt zu Gast. Einen Tag vorher ist der FC St. Pauli zu Gast auf der Alm. 

Durch den Dreier macht der FCK einen mächtigen Satz in der Tabelle, verlässt natürlich den Relegationsplatz und beendet den Spieltag als Sechster. Und St. Pauli fällt zurück auf den Platz, den die Pfälzer vor diesem Spieltag blockierten. 

St. Pauli begann die Partie mit viel Schwung, in der ersten Hälfte war Kaiserslautern hauptsächlich damit beschäftigt, dem Sturm zu trotzen. Das glückte vor allem Dank einer starken Defensivleistung. Viele Chancen hatten die Pfälzer nicht, aber im Unterschied zu den Hamburgern nutzten sie ihre. Nach dem schnellen Treffer nach Wiederbeginn überließ Kaiserslautern das Spiel dem FC St. Pauli, der aber über den Anschlusstreffer nicht hinauskam.

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Schlusspfiff. Kaiserslautern nimmt drei Punkte vom Millerntor mit.

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Man muss den Gästen aber auch einfach mal ein Lob zollen. Bis auf diese eine Szene, die zum Anschlusstreffer führte, war das vor allem defensiv ein vorzüglicher Auftritt. 

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Drei Minuten gibts obendrauf.

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Die Bemühungen der Paulianer wirken fast ein wenig verzweifelt. Immer wieder gehts zum Sechzehner, aber am Ende hat dann doch immer wieder ein Lauterer den Fuß dazwischen, die letzten Pässe kommen nicht an. 

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Tomoya Ando verhindert mit einem taktischen Eingriff einen weiteren Lauterer Konter. Gelb. 

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Eine Energieleistung von Sahin, der einem Prallball an der Mittellinie hinterhereilt, bringt die Pfälzer noch einmal in den Strafraum der Gastgeber, eine Anspielstation findet er nach diesem Mördersprint jedoch nicht mehr. 

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Die ganze Zeit hats hier genieselt, jetzt schüttet es richtig. Hamburg im Herbst. Hamburg ist seiner Zeit immer ein bisschen voraus. 

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Klatscht aber trotzdem mit Lieberknecht ab. Vielleicht war Gyamfi mit sich selbst unzufrieden? Schwer zu sagen. Lieberknecht protestiert indes gegen eine Freistoßentscheidung und wird mit Gelb bedacht. 

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Und bei Lautern muss Maxwell Gyamfi runter, der damit gar nicht einverstanden ist. Kelven Frees ersetzt ihn. 

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Die nächsten Wechsel. Bei St. Pauli kommt Leihspieler Youssoupha Niang für Taichi Hara.

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Zahlen zur zweiten Hälfte: 9:5 Abschlüsse für St. Pauli, xG-Werte 0,9 gegenüber 0,33. Was sich natürlich auch etwas durch den Zwischenstand erklären lässt. 

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Und so passiert hier, was bei diesem Spielstand zu erwarten ist. St. Pauli drückt, Kaiserslautern lauert. Kaiserslauern, sozusagen. Uh.

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Schlussviertelstunde, ein weiterer Treffer liegt in der Luft. Aber wer den schießt, ist schwer zu sagen. Nach den bisherigen Ergebnissen beider Teams wäre der Ausgleich logisch. Aber das ist auch das stärkste Argument hier. 

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Erneut gibts Gelb, diesmal für ein Foul von Sauer an Hrgota rechts am Strafraum. Auch wieder eine interessante Standardsituation. Hrgota führt aus, bringt den Ball direkt aufs Tor, Krahl sieht die Kugel sehr, sehr spät, hat aber Glück, dass sie genau auf ihn kommt. Per Reflex kann er wegklatschen. 

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Doch Hrgotas Hereingabe auf den kurzen Pfosten landet direkt im Fuß eines Abwehrspielers. Das war so nicht geplant. 

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Dann läuft doch ein Entlastungsangriff der Gäste, die über zwei Stationen bis in den Strafraum eindringen. Nemeth ist am Ende dazwischen und klärt zur Ecke. Sahin führt die Ecke aus, ein kontrollierter Kopfball kommt im Gewühl am Tor nicht zustande, Voll fängt die Kugel und leitet einen Konter ein, der zu einem Eckstoß auf der Gegenseite führt. 

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Kaum verwarnt, muss Fabian Kunze auch schon das Feld verlassen. Lieberknecht bringt Leon Robinson für ihn. 

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Ja, das sind jetzt Szenen, wie wir sie in der Anfangsphase der Begegnung schon gesehen hat. Kaiserslautern ist hauptsächlich in der Abwehr beschäftigt, die Bälle gehen wieder sehr schnell verloren. Wenig Entlastung. Das Pressing der Hamburger wird wieder aktiver. 

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Vor der Ausführung des Standards schiebt Lieberknecht noch einen schnellen Wechsel. Der gelbverwarnte Ibrahim Kanate, eben erhielt er vom Spielleiter die letzte Ermahnung, geht runter. Dafür übernimmt Mergim Berisha.

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Und Kapitän Marlon Ritter macht Platz für den Leihspieler aus Toulouse, Mario Sauer.

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Fabian Kunze mit einem Foul halblinks vor dem Strafraum. Auch das gibt Gelb. Und bringt den Gastgebern eine gute Freistoßposition.

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Ceesay hat auf der rechten Seite etwas Platz und schlägt eine scharfe Flanke, alle verpassen, doch St. Pauli bleibt in Ballbesitz, dringt auf links in den Strafraum ein. Nach einem Doppelpass ist Metcalfe in Schussposition, aus zehn Metern aufs kurze Eck, Krahl ist zur Stelle. 

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Als die Partie bereits unterbrochen ist, schießt Ibrahim Kanate den Ball noch weg. Dafür wird der Lauterer verwarnt. 

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Wirkte der FC St. Pauli nach dem 0:2 doch ziemlich verunsichert, werden die Aktionen nun wieder kontrollierter, die Bälle gehen nicht mehr so schnell verloren, es entwickeln sich Belagerungssituation am Lauterer Strafraum.

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Jacob Rasmussen kassiert nun als erster Gästespieler Gelb. Wohlverdient nach seinem Foul an Pyrka. 

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Für die weitere Entwicklung der Partie ist das natürlich hilfreich. Sonst hätte das hier schnell für das Ende aller Spannung sorgen können. 

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Tooor! ST. PAULI - Kaiserslautern 1:2. Thema Goldenes Händchen. St. Pauli meldet sich zurück. Hrgota steckt rechts im Strafraum durch zum kurzen Pfosten, Hara grätscht den Ball fast von der Grundlinie quer. Und Ceesay, der gerade mal eine gute Minute in der Partie ist, grätscht dann ebenso, aber über die Torlinie. Fein rausgespielt, keine Frage. Da war die Abwehr vielleicht auch zu selbstsicher.

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Vorlage Taichi Hara

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Und Connor Metcalfe ersetzt Martijn Kaars.

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Die Bank der Gastgeber reagiert erstmals: Marcus Mathisen geht für Abdoulie Ceesay.

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Die Hamburger wirken nach diesem schnellen Rückschlag gehörig verunsichert. Und Lautern macht das Spiel. Hohe Ballgewinne, Strafraumbelagerung. Das ganze Paket. 

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Aber auch so ist der Berg, den St. Pauli nun erklimmen muss, schon steil genug. 

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Und fast sogar das 3:0 für die Gäste. Die sofort wieder am Strafraum auftauchen. Links im Strafraum wird Ritter freigespielt. Der schlenzt aus dem Stand aufs lange Eck. Und Voll muss fliegen, pariert diesen Versuch mit einer Glanzparade. Der hätte aller Wahrscheinlichkeit genau gepasst. 

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Das war so ein Tor, das sagt man in der Regel, da war der Gegner wohl noch in der Kabine. An sich war das eine völlig ungefährliche Situation, doch beim Einwurf tief in der Hälfte der Gastgeber stellte Kaiserslautern plötzlich alle zu. 

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St. Pauli - KAISERSLAUTERN 0:2. Die neue Stufe der Eskalation beim Thema Goldenes Händchen bei Wechseln. St. Pauli hat Einwurf in der eigenen Hälfte. Es entsteht etwas Verwirrung, aus der Tazemeta mit dem Ball hervorgeht. Ihn zunächst verliert, aber auf der rechten Strafraumseite zurückerobert, zum Tor dribbelt und aus spitzem Winkel Voll tunnelt. Wow. 

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Die zweite Hälfte läuft.

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Kaiserslautern wechselt zur Pause, Erencan Yardimci ist in der Kabine geblieben, Leistungsgründe kann das nicht haben. Thierry Tazemeta kommt für ihn.

St. Pauli bestimmte die Partie in der Anfangsphase, agierte mit einem sehr hohen Pressing, das den FCK sichtlich vor Probleme stellt. Allerdings entwickelten sich aus der anfänglichen Dominanz kaum gefährliche Möglichkeiten. Der FCK musste zu Beginn einfach aushalten, dies gelang aus stabiler Defensivarbeit heraus. Als die Pfälzer dann aktiver wurden, gingen sie prompt in Führung. Effizienz auf höchstem Niveau. Die Partie ist ausgesprochen rasant, von Seiten der Paulianer vielleicht fast ein wenig wild. Was man nicht sagen würde, wenn die Hamburger sich in Anfangsphase belohnt hätten. Bisher war das ein sehr kontrollierter Auftritt der Pfälzer, die weiter auf das erste Gegentor in einem Pflichtspiel warten. 

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Pause. 

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Es gibt eine Minute obendrauf. 

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Schauen wir auf die xG-Werte bei einer Abschlussanzahl von 9:4. Beide Teams stehen bei 0,30. Spricht eindeutig dafür, dass die Chancenqualität auf Gästeseite größer ist. 

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Damit ist nun schon der zweite Akteur der Dreierkette der Gastgeber verwarnt. Heikel.

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Mathisen kassiert Gelb für ein taktisches Foul im Mittelfeld. Musste er nehmen, sein Griff zum Trikot des Gegenspielers verhinderte eine Kontersituation. 

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Da wäre mehr dringewesen. Pyrka bricht auf rechts zu Grundlinie durch, viel zu einfach, wie er Haas da stehen lässt, Pyrka legt dann fein und flach durch den Torraum, aber es fehlt ein Abnehmer. Der zweite Ball landet vor dem Strafraum bei Hrgota, der Maß nimmt, mit einem Reflex kann Krahl den abgefälschten Schuss noch parieren. Das Glück des Tüchtigen. 

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Die erste Karte der Partie kassiert David Nemeth nach einem zu heftigen Einsatz im Mittelfeld. 

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Und wieder die Lauterer. Diesmal über die linke Seite, wieder eine Situation, die aus einer Pressingaktion entstand. Eine flache Hereingabe rutscht rechts an der Sechzehnergrenze zu Ritter durch, nachdem Yardimci in zentraler Position noch verpasste. Ritters Flachschuss geht knapp rechts am Tor vorbei. 

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Fein einstudierte Eckballvariante der Lauterer, die auf rechts kurz ausführen. Der Pass von Yardimci kommt dann vor die rechte Strafraumseite, die Hereingabe von Ritter wird allerdings geblockt. 

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Wenn Sie sich für diesen Ticker entschieden haben, war Ihre Wahl genau richtig. Auf den anderen Plätzen sind noch keine Treffer gefallen. 

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Vielleicht, nur vielleicht kommt diese Führung für die Pfälzer, die, sollte es bei diesem Spielstand bleiben, einen Satz bis auf Platz 5 machen würden - und das vom Relegationsplatz - etwas überraschend. Die Anfangsphase war eine Lauterer Leidenszeit. Aber kaum gewannen die Pfälzer etwas Sicherheit ... Die Ballannahme von Yardimci war aber auch bärenstark. 

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Tooor! St. Pauli - KAISERSLAUTERN 0:1. Gesagt, getan. Mit der ersten echten Möglichkeit geht der FCK in Führung. Sahin treibt den Ball durchs zentrale Mittelfeld, wird spät gestört. An der Strafraumgrenze holt Sahin zum Schuss aus, trifft den Ball nicht voll, daraus entwickelt sich ein Steckpass für den einlaufenden Yardimci, dem es trotz der Wucht gelingt, den Ball sauber mitzunehmen, halbrechts bis zum Torraum läuft und flach einschiebt. Voll war nicht in Position, weil er auf den Abschluss von Sahin reagiert hatte. 

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Vorlage Semih Sahin

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So langsam bekommen die Pfälzer hier einen Fuß in die Tür, die Ballstafetten werden ausführlicher, St. Pauli muss jetzt einfach auch mal etwas Luft holen. Zeit für die Gäste, etwas Druck zu machen. Offensiver zu werden. Den Druck auf die andere Seite zu verlagern.

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Das Internet ist heute ein bisschen langsam, aber jetzt konnte auch Lieberknechts Team hier mitlesen. Tatsächlich mal eine Ballbesitzphase der Lauterer, die sich spielerisch gut aus dem Pressing lösen können. So hat Ritter im rechten Halbfeld etwas Platz und macht Meter, der Abschluss aus fast 30 Metern wirkt dann aber sehr optimistisch. Zumal der Schuss gute zehn Meter über den Kasten fliegt. 

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Nach einem Zusammenprall mit Mathisen bleibt Yardimci kurz auf dem Rasen liegen. Hat da was in der Magengegend abbekommen. Aber auch aus taktischen Gründen ist es clever, kurz mal sitzenzubleiben, um zu verschnaufen. Verschafft der Hintermannschaft eine Atempause. 

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Noch findet Kaiserslautern nicht die Mittel. Ballbesitz am eigenen Strafraum, St. Pauli presst über das ganze Feld, nach einem Rückpass auf Krahl hat der gar keine andere Möglichkeit, als die Kugel wegzuschlagen. Und prompt wechselt wieder der Ballbesitz.

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Dabei wäre es sicherlich eine Idee, einfach mal den Ball länger in den eigenen Reihen zu halten. Bei der Bewegung nach vorne ist der Ball immer viel zu schnell weg. Kaars jetzt mit einem feinen Dribbling über die linke Seite, geht zur Grundlinie, legt zurück in den Strafraum halblinks. Oppie ist in Position, schießt flach aufs lange Eck, Krahl verhindert mit einer Flachflugeinlage den sicheren Einschlag. Bisher die beste Möglichkeit der Partie. 

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Für die Pfälzer kann es nur darum gehen, diese wilde Anfangsphase heil zu überstehen. So kann der FC St. Pauli kaum über 90 Minuten spielen. 

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Knappe Viertelstunde gespielt, die Offensive der Gäste sitzt noch im Bus. Es spielt eigentlich nur St. Pauli, wobei das Tempo noch deutlich die Genauigkeit aussticht. 

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Diese wird zunächst nicht richtig gefährlich, sorgt aber für einige Verwirrung im Strafraum, weil der FCK den Ball auch nicht richtig wegbekommt. Eine Klärungsaktion landet bei Mathias Rasmussen, dessen Volleyabnahme aus 16 Metern knapp am Tor vorbeifliegt. 

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Zweimal erobern die Hamburger den Ball vor dem Strafraum im Gegenpressing, dann kommt endlich der Abschluss von Oppie, sein Schuss von der Strafraumgrenze wird zur ersten Ecke geblockt. 

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Die Partie schlägt ein ausgesprochen hohes Tempo an, kommt bisher völlig ohne Ruhephasen aus. St. Pauli sucht die Geschwindigkeit, der FCK lässt sich davon anstecken. Das ist schon irgendwie spektakulär, auch wenn die Torszenen fehlen. Aber dafür passiert richtig viel im Mittelfeld. 

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Wie kommt man bessern ins Spiel? Mit ein paar Ballstafetten im Mittelfeld. Genau das versuchen gerade die Pfälzer. Das aggressive Pressing der Anfangsphase hat St. Pauli leicht zurückgeschraubt. Es ist ein Geben und Nehmen. 

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Rapp, hat man den Eindruck, hat seiner Mannschaft vor der Partie gesagt, "macht am Anfang mal richtig Dampf". Die Botschaft scheint angekommen zu sein. So bekommt Kaiserslautern zunächst keine Ruhe ins eigene Spiel. Die Gäste befinden sich noch in der Orientierungsphase. 

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Sieht nach einem furiosen Beginn der Gastgeber aus, die sehr aggressiv anlaufen. Und der FCK hat in dieser Anfangsphase seine liebe Mühe. Fast erobert Hrgota den Ball im gegnerischen Strafraum!

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Vom Anstoß weg marschiert St. Pauli, Rasmussen bricht über die linke Seite durch, flankt aus dem Halbfeld, keiner da. Über den zweiten Ball kommen die Hamburger dann aber doch noch zum Abschluss. Aus der zweiten Reihe fällt der Schuss von Hrgota jedoch zu zentral aus. Krahl darf erstmals zugreifen. 

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Eric-Dominic Weisbach gibt die Partie im Millerntor frei. 

Doch die Roten Teufel hatten im Unterschied zu St. Pauli auch schon ein echtes Erfolgserlebnis. Auch sie mussten im DFB-Pokal gegen ein unterklassiges Team antreten. Aber das war immerhin ein echtes Derby gegen den Waldhof. Am Ende musste zwar eine Verlängerung her, aber sowas hätte St. Pauli in Essen sicherlich gerne in Kauf genommen.

Wie St. Pauli starten die Betzebuwe zwar mit zwei Remis, Gegner waren Wolfsburg und Karlsruhe. Aber gerade das Ergebnis in Wolfsburg könnte doch aufhorchen lassen, die Wölfe werden als heißester Aufstiegskandidat gehandelt. Kuriosum am Rande: Die Schützlinge von Lieberknecht stellen das einzige Team der Liga, das noch keinen Gegentreffer kassiert hat. Die Ergebnisse der ersten beiden Lautern-Spiele sollten Sie sich damit herleiten können. Und damit wären wir auch bei der Anfangsfrage zurück. Eher zweifelhaft, dass hier heute viel getan wird für einen Torrekord. 

Das mussten die Hamburger unter der Woche lernen, als sie gegen Rot-Weiss Essen, einen unterklassigen Verein, im DFB-Pokal zum frühstmöglichen Zeitpunkt die Segel streichen mussten. Da liefs dann für die Roten Teufel doch etwas besser.

Aber so einfach, viele prägende Spieler der letzten Jahre wie etwa Vasilj, Wahl, Saliakas, Irvine haben den Verein verlassen, andere wie Smith stehen möglicherweise noch vor einem Wechsel. Rapp muss die Mannschaft ganz neu aufstellen, ohne Reibungsverluste funktioniert das eben nicht.

Der FC St. Pauli startete mit Remis gegen Fürth und Kiel in die Saison. Bei den Franken machte man einen 0:1-Rückstand wett, gegen Kiel verspielte man eine 2:0-Führung. Die Rückkehr ins Unterhaus hatte man sich beim Absteiger sicherlich anders vorgestellt.

Tatsächlich ist die Lage in der Liga so, dass der Verlierer dieser Begegnung auf einem Abstiegsplatz in den 4. Spieltag ginge, sollte es beim Duell Darmstadt vs. Hannover, das parallel läuft, einen Gewinner geben. Und der Gewinner sich um zehn Plätze verbessern könnte. Solche Sprünge sind nur zu Saisonbeginn möglich.

Duell im Tabellenkeller am 3. Spieltag. Und so kanns gehen: Sechs Teams sind in dieser Saison noch ungeschlagen. Drei führen die Tabelle an mit Nürnberg, der Hertha und dem VfL Wolfsburg. Und die anderen drei? Befänden wir uns im Februar, fiele an dieser Stelle sicherlich das Wörtchen Abstiegskampf. Kiel ist Vierzehnter, dahinter folgen St. Pauli und Kaiserslautern.

Auch beim FCK könnte man den Eindruck gewinnen, dass die Auswahl für Lieberknecht nicht die allergrößte ist. Oder dass er schon früh sehr sicher ist, eine Startformation für die Saison gefunden zu haben. Er tauscht nur behutsam aus: Yardimci und Kanate beginnen für Berisha und Tazemeta. Im Vergleich zum letzten Ligaspiel ist das drei Veränderung, Joly, Kanate und Yardimci beginnen für Berisha, Skyttä und Asta. Auch beim FCK sitzt mit Sauer (Toulouse) ein Leihspieler auf der Bank, während ein weiterer, Lukovic (Straßburg), verletzt fehlt.

Torsten Lieberknecht beginnt mit dieser Elf: Krahl - Elvedi, Gyamfi, Jacob Rasmussen - Joly, Sahin, Kunze, Haas, Kanate, Ritter - Yardimci.

Nach dem Pokalaus gegen Rot-Weiss Essen von unter der Woche bringt Rapp mit Smith einen Neuen im Mittelfeld, dafür muss Fujita auf der Bank Platz nehmen. Das wäre auch die einzige Veränderung gewesen im Vergleich zum letzten Ligaspiel beim 2:2 gegen Kiel. Erstmals im Kader ist die Kölner Leihgabe Yousoupha Niang.

So hat Marcel Rapp heute aufgestellt: Voll - Nemeth, Mathisen, Ando - Pyrka, Mathias Rasmussen, Smith, Oppie, Hrgota - Kaars, Hara.

Rekordverdächtige 36 Tore sind an diesem Spieltag bereits gefallen. Ob das immer so weitergeht? Bevor wir uns an die Beantwortung dieser Frage machen, zunächst ein Blick auf die Formationen.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 3. Spieltages zwischen dem FC St. Pauli und Kaiserslautern.

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