Rot-Weiß Essen - FC St. Pauli; DFB-Pokal 1. Runde

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Rot-Weiß Essen - FC St. Pauli. DFB-Pokal 1. Runde.

Stadion Essen.

Rot-Weiß Essen 2

  • M Janssen (36. minute)
  • S Telalovic (53. minute)

FC St. Pauli 0

    Live-Kommentar

    Für heute soll es das vom DFB-Pokal gewesen sein! Wir danken für das Interesse. Doch noch sind wir mit der 1. Runde nicht durch. Am morgigen Montag gibt es weitere vier Partien. Dann sind wir wieder live zur Stelle. Bis dahin!

    Damit scheitert St. Pauli zum 25. Mal in der 1. Runde und kann sich fortan ganz auf die 2. Liga konzentrieren. Dort steht am kommenden Sonntag ein Heimspiel gegen Kaiserslautern an. Essen hat bereits am Mittwoch das nächste Pokalspiel - im Niederrheinpokal beim SV Sonsbeck. In der 3. Liga geht es am Samstag nach Wiesbaden.

    Letztlich gewinnt Rot-Weiss Essen dieses Pokalspiel gegen den FC St. Pauli hochverdient mit 2:0 und zieht in die 2. Runde ein. Der Drittligist erwies sich als die bessere Mannschaft, war vor allem in Richtung Tor deutlich zielstrebiger. 19 Torschüsse sprangen heraus. Und RWE ließ auch mit der Führung im Rücken nie nach, beging nicht den Fehler, sich dann hinten reinzustellen. So hätte der Sieg gar noch höher ausfallen können. Sicherlich hatten die Gäste in der ersten Hälfte ihre Chancen, hätten selbst in Führung gehen können, ja müssen (18.). Doch nach der Pause versank der Zweitligist vor 18.800 Zuschauern im Stadion an der Hafenstraße trotz der Ballbesitzvorteile komplett in Harmlosigkeit, brachte nur noch zwei Torschussversuche zustande, die ungefährlich waren. Nur sieben Schüsse waren es insgesamt.

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    Dann beendet Schiedsrichter Tobias Reichel das Treiben auf dem Platz.

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    Auch in der Nachspielzeit spielen die Gastgeber noch munter nach vorn. Nochmals kommt Lucas Brumme zum Schuss, findet in Ben Voll erneut seinen Meister.

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    Marcus Mathisen hält Jaka Cuber Potocnik intensiv fest und verdient sich die Gelbe Karte redlich.

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    Soeben ist die reguläre Spielzeit abgelaufen. Vier Minuten Zuschlag soll es noch geben.

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    Dann spaziert Lucas Brumme über halblinks Richtung Sechzehner und auch hinein in die Box. Keiner greift an. Also zieht der Außenbahnspieler mit dem linken Fuß ab. Ben Voll pariert.

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    Bei den Hausherren darf Tony Menzel Feierabend machen. Luca Bazzoli bekommt noch ein paar Minuten. Mit den Spielerwechseln sind wir durch.

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    Noch lässt der Bundesliga-Absteiger nichts unversucht, rennt aber weitgehend kopflos an. Das tut St. Pauli schon über die gesamte zweite Hälfte in der Form.

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    Arkadiusz Pyrka sitzt draußen neben der Seitenlinie und muss am linken Bein behandelt werden. Ein verletzter Spieler würde Marcel Rapp jetzt gerade noch fehlen.

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    St. Pauli läuft die Zeit davon. Doch die Kiezkicker entwickeln ohnehin keine Torgefahr. So wie das ausschaut, könnten die Hanseaten noch ein paar Stunden spielen und würden das Tor nicht treffen.

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    Und anstelle von Marvin Obuz darf nun Lucas Brumme mitmischen.

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    Auch beim Gastgeber wird nochmals getauscht. Semir Telalovic hat sein Tagwerk verrichtet und wird durch Jaka Cuber Potocnik ersetzt.

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    Und für Louis Oppie kommt Erik Ahlstrand. Damit schöpft Marcel Rapp seine Wechselmöglichkeiten aus.

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    Aufseiten der Gäste macht der glücklose Martijn Kaars Feierabend, wird durch Connor Metcalfe ersetzt.

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    Ben Voll möchte das Spiel schnell machen und aus der Hand abgeschlagen. Semir Telalovic hält da den Fuß rein und fängt sich dafür die Gelbe Karte ein.

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    Links in der Box haut Dickson Abiama aus ungünstigem Winkel einfach mal drauf. Das ist ein strammes Geschoss, doch Ben Voll blockt ab.

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    Unverdrossen rennt St. Pauli an. Seit Wiederbeginn steht erst ein Torschussversuch des Zweitligisten zu Buche. Das ist natürlich zu wenig, wenn man einen Zwei-Tore-Rückstand aufholen muss.

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    Ferner räumt Noah Pesch das Feld zugunsten von Dickson Abiama.

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    Erstmals meldet sich Uwe Koschinat mit Wechseln zu Wort, holt Marek Janssen vom Platz und schickt Ruben Reisig auf den Rasen.

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    Unbestritten führt Essen verdient. Da ist mehr Biss und Zug drin. Der Drittligist lässt einfach nicht nach. Auf der anderen Seite fällt den Hanseaten nicht viel ein. Da helfen auch die größeren Spielanteile nicht weiter.

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    Über links spielen sich die Gäste jetzt durch. Von dort bringt Scott Banks keine so schlechte Flanke an. Die aber gerät zu nah ans Tor und wird von Jakob Golz abgefangen.

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    Zugleich wird Mathias Rasmussen durch Eric Smith ersetzt.

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    Also bessert Marcel Rapp nach, nimmt jetzt Taichi Hara runter und probiert es fortan mit Ricky-Jade Jones.

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    Essen steckt nicht zurück, bleibt aktiv und beschäftigt den Gegner nach Kräften. St. Pauli kann sich somit gar nicht auf das eigene Offensivspiel konzentrieren, sich da etwas einfallen lassen. Immer wieder müssen die Gäste nach hinten arbeiten.

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    Über rechts spielen sich die Rot-Weissen durch. Die flache Hereingabe lässt Semir Telalovic durch. Noah Pesch nimmt den Ball an der Strafraumgrenze noch an, schießt dann mit dem rechten Fuß. Der abgefälschte Ball fliegt rechts vorbei.

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    Marcel Rapp sieht sich zum Handeln gezwungen, nimmt den unauffälligen Joel Chima Fujita vom Platz und bringt dafür Scott Banks.

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    Genug Zeit bleibt den Kiezkickern. Und die Boys in Brown probieren es auch unablässig, doch es fehlen seit dem Seitenwechsel die nennenswerten Torabschlüsse.

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    In einem derart offenen Spiel ist dieser Zwei-Tore-Vorsprung eine Ansage. Jetzt wird es für St. Pauli richtig schwer. Und RWE denkt gar nicht daran, in irgendeiner Form nachzulassen.

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    Tooooor! ROT-WEISS ESSEN - FC St. Pauli 2:0. Dann spielen die Hausherren auch wieder mit. Im rechten Halbfeld hat Jannik Hofmann Platz, kann in Ruhe flanken. Im Sechzehner tauchen gleich zwei Essener frei auf. Semir Telalovic ist vor Marek Janssen zur Stelle, hält den linken Fuß hin und trifft aus gut fünf Metern in die Maschen. Die Leihgabe aus Nürnberg trägt sich im DFB-Pokal zum zweiten Mal in die Torschützenliste ein.

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    Vorlage Jannik Hofmann

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    Dann gehen die Essener nicht gut abgestimmt an der Mittellinie zu zweit ins Luftduell mit Taichi Hara. Nach dessen Kopfballverlängerung hat Martijn Kaars freie Bahn. Doch der Abseitspfiff stoppt dessen einsamen Sturmlauf.

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    Seit Wiederbeginn intensivieren die Gäste ihre Bemühungen, gelangen immer wieder in den Sechzehner. Noch fehlen die klaren Torabschlüsse.

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    St. Pauli erarbeitet sich mit etwas Glück eine Ecke. Die bringt Arkadiusz Pyrka von rechts hoch herein. Ein druckvoller Kopfball kommt dann nicht zustande.

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    Ohne personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt.

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    Jetzt rollt der Ball wieder im Stadion an der Hafenstraße.

    Nach 45 Minuten führt Rot-Weiss Essen im Pokalspiel gegen den FC St. Pauli mit 1:0. Von Beginn an ging der Drittligist engagiert zur Sache und sorgte für ein offenes Spiel. Von einem Klassenunterschied war nichts zu sehen. Auch nach der Führung spielten die Hausherren weiter nach vorn. Allerdings hatten die Gäste ebenfalls ihre Möglichkeiten. Und diese waren qualitativ sogar besser. Ein Unentschieden hätte also gleichermaßen gut zu dieser Partie gepasst. So aber muss der Bundesliga-Absteiger fortan noch weiter fleißig an etwas Zählbarem arbeiten.

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    Dann bittet Schiedsrichter Tobias Reichel die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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    Nach einem Einwurf auf der linken Seite springt der Ball durch den Essener Strafraum. Martijn Kaars hält am Torraum einfach nur den rechten Fuß hin. Jakob Golz zeigt sich reaktionsschnell und pariert.

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    Soeben ist die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs abgelaufen. Drei Minuten soll es noch obendrauf geben.

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    Branimir Hrgota narrt die Essener mit zwei Beinschüssen kurz nacheinander. Sein zweites Opfer ist Tony Menzel. Die Leihgabe aus Dresden lässt sich das nicht gefallen und kassiert für das Foul am Schweden die Gelbe Karte.

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    Aus der zweiten Reihe und halblinker Position zieht Branimir Hrgota mit dem linken Fuß ab. Martijn Kaars fälscht da beinahe noch gewinnbringend ab. So streicht die Kugel am langen Eck vorbei.

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    Erneut fliegt ein hoher Ball in den Gästestrafraum. Aus einem Pulk von Spielern heraus kommt Tony Menzel zum Kopfball. Den kann Ben Voll ohne Probleme fangen.

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    Essen ruht sich auf der Führung nicht aus, spielt weiter nach vorn. So verdient sich der Drittligist das Ergebnis zusehends.

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    Tooooor! ROT-WEISS ESSEN - FC St. Pauli 1:0. Über rechts greifen die Gastgeber an. Marvin Obuz setzt sich da gut durch und flankt in die Mitte. Links am Torraum kommt Marek Janssen ganz frei zum Kopfball, muss dabei nicht einmal abspringen und köpft aus etwa fünf Metern überlegt ins rechte Eck. Der Angreifer trifft erstmals überhaupt im DFB-Pokal.

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    Vorlage Marvin Obuz

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    St. Pauli greift über links an. Der Ball von Louis Oppie kommt gefährlich in die Mitte. Dort taucht Branimir Hrgota auf, verfehlt die Hereingabe nur um ein paar Zentimeter.

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    Auf der Gegenseite setzt sich Marek Janssen bei einem langen Ball körperlich durch, bekommt das nicht abgepfiffen und hat freie Bahn halblinks in die Box. Dort scheitert der Angreifer mit seinem Linksschuss an der Glanztat von Ben Voll.

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    Eine Flanke der Gäste von links fischt Jakob Golz gerade noch vor Joel Chima Fujita weg. Doch Martijn Kaars bietet sich die große Nachschusschance. Der Stürmer verzieht aus halblinker Position allerdings überhastet.

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    Ein langer und von Marcus Mathisen abgelenkter Ball landet links in der Box. Marek Janssen erläuft die Kugel, schaut dann gar nicht erst, sondern haut aus spitzem Winkel direkt mit dem linken Fuß drauf und trifft das Außennetz.

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    Im Torraum setzt Arkadiusz Pyrka nach, ist zu spät dran und rutscht in Jakob Golz. Sofort sind die Mitspieler zur Stelle, springen Essens Keeper zu Seite. Tobias Reichel hat alle Hände voll zu tun, die Gemüter zu beruhigen. Anschließend gibt es Gelb für Pyrka.

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    Jannik Hofmann und Louis Oppie gehen in vollem Tempo zum Ball, prallen unglücklich zusammen. Letzterer wird mächtig ausgehoben und knallt heftig zu Boden. Das schaut übel aus, Oppie aber steckt das weg und kann kurz darauf weiterspielen.

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    Zwar haben die Kiezkicker erst zwei Torschüsse abgefeuert. Beide aber hatten Potenzial. Mehr vom Spiel hat Essen, hat bereits sieben Schüsse zu Buche stehen, noch aber fehlt die ganz große Gefahr.

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    Dann ergibt sich urplötzlich etwas für St. Paul. Essens Max Geschwill stellt sich ungeschickt an, ermöglicht Arkadiusz Pyrka auf rechts freie Bahn in den Sechzehner. Der Pole spielt flach in die Mitte, tut das etwas in den Rücken von Martijn Kaars. Der Stürmer steht im Torraum völlig allein und befördert die Kugel im Fallen aus drei Metern übers Tor. Welch eine Chance!

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    Derzeit beruhigt sich das Geschehen dann doch etwas. Für den Moment ist das ganz im Sinne des Zweitligisten.

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    Und Essen macht deutlich, wann immer es geht, aus allen Lagen schießen zu wollen. Jetzt tut das Marek Janssen, verzieht aber ebenfalls klar.

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    Anschließend versuchen die Gäste, das Spiel zu beruhigen. Doch so richtig will das nicht gelingen. Der aufmüpfige Drittligist sorgt beinahe permanent für Unruhe.

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    Einen abgewehrten Ball nimmt Marvin Obuz aus dem Hinterhalt direkt, bleibt mit seinem Rechtsschuss aber hängen. Nach der nächsten Ecke traut sich Max Geschwill das volle Risiko nicht zu, nimmt bei dem Volleyschuss die Innenseite des linken Fußes und verzieht dennoch deutlich.

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    Über Standards setzen sich die Essener vorn fest, belagern den Sechzehner. Weite Einwürfe und Ecken gibt es in Serie.

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    Dann tritt St. Pauli erstmals offensiv in Erscheinung. Eine hohe Flanke nimmt Arkadiusz Pyrka halbrechts in der Box volley, setzt den Rechtsschuss links am Tor vorbei.

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    Nun fährt Noah Pesch seinem Gegenspieler Arkadiusz Pyrka heftig in die Parade, hält da durchaus auch den Fuß drüber. Der Unparteiische verzichtet darauf, früh die Gelbe Karte zu ziehen, belässt es bei einer Ermahnung.

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    Ersatz ist rasch herbeigeschafft. Folglich kann Ben Voll seine Ausrüstung wieder vollständig herstellen. Und das Spiel kann weitergehen.

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    Anschließend erklären sich die Probleme beim Pauli-Torwart. Offenbar ist der Schnürsenkel gerissen, der rechte Schuh sitzt nicht mehr fest und muss getauscht werden.

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    Bei einem Rückpass stolpert Ben Voll, kann den Ball dennoch wegschlagen. Kurz darauf bringt Noah Pesch den ersten Torschuss an, ballert aber links vorbei.

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    Soeben ertönt im Stadion an der Hafenstraße der Anpfiff, die Hausherren stoßen an.

    Kurz vor dem Anstoß schauen wir auf das Schiedsrichtergespann. Mit der Spielleitung wurde Tobias Reichel betraut. Der 41-jährige Bundesligareferee kommt zu seinem 15. Einsatz im DFB-Pokal. Zur Hand gehen ihm dabei die Assistenten Marcel Unger und Alexander Roppelt sowie der Vierte Offizielle Tom Bauer. VAR-Unterstützung gibt es in der 1. Pokalrunde nicht.

    Gut 20 Jahre sind sich beide Vereine nicht mehr in einem Pflichtspiel begegnet. Letztmals traf man 2005/2006 in der Regionalliga Nord aufeinander. Da gab es jeweils Heimsiege - in Essen ein 2:0. Zu Hause ist RWE gegen St. Pauli seit neun Spielen ungeschlagen (sieben Siege). Die Kiezkicker feierten 1966 ihren letzten Auswärtssieg in Essen (1:0).

    Während alle Erst- und Zweitligisten ein automatisches Startrecht für die kommende Pokalsaison besitzen, dürfen aus der 3. Liga lediglich die Top 4 teilnehmen. Als Tabellendritter haben die Essener das geschafft. Und der Verein besitzt durchaus Pokalkompetenzen - nicht nur als mehrfacher Niederrhein-Pokalsieger. RWE erreichte auch zweimal das Endspiel des DFB-Pokals. 1953 siegte man in Düsseldorf 2:1 gegen Alemannia Aachen und feierte den bis dahin größten Erfolg der Klubgeschichte, der zwei Jahre später nur noch durch den deutschen Meistertitel übertroffen wurde. Eine Wiederholung des Finalerfolgs gab es 1994 im Berliner Olympiastadion nicht, da setzte es gegen Werder Bremen eine 1:3-Niederlage.

    Im DFB-Pokal mischten die Hanseaten erstmals in den 1930er Jahren mit, sind spätestens seit den 1970er Jahren regelmäßiger Teilnehmer. Einmal schaffte man es ins Halbfinale, unterlag im Jahr 2006 dort dann aber dem FC Bayern München mit 0:3. 24 Mal scheiterte Pauli gleich in der ersten Runde. In der vergangenen Saison erreichte man immerhin das Viertelfinale, musste dann gegen Bayer Leverkusen die Segel streichen (0:3).

    Einen Platz besser steht St. Pauli in der 2. Liga da, obwohl die Kiezkicker lediglich zwei Punkte auf dem Konto haben. Diese stammen von den Unentschieden gegen Fürth (1:1) und in Kiel (2:2). Damit wird der Bundesliga-Absteiger den eigenen Ambitionen natürlich noch nicht gerecht.

    Einen Vorteil in Sachen Spielpraxis besitzt Drittligist Essen als unterklassige Mannschaft in diesem Duell mit dem Zweitligisten St. Pauli nicht. Beide Klubs sind bereits in die Saison gestartet und haben jeweils zwei Spieltage absolviert. RWE startete mit einer 2:5-Niederlage in Saarbrücken, ließ dem am vergangenen Wochenende einen 1:0-Heimsieg gegen Havelse folgen. In der Tabelle findet man sich damit fürs Erste als Vierzehnter wieder.

    Aufseiten der Gäste sieht Marcel Rapp nach dem 2:2 in Kiel keinen Grund, an seiner Anfangsformation irgendetwas zu verändern.

    Für den FC St. Pauli stehen anfangs folgende elf Spieler auf dem Rasen: Voll - Nemeth, Mathisen, Ando - Pyrka, Rasmussen, Fujita, Oppie - Hrgota - Kaars, Hara.

    Im Vergleich zum 1:0-Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen Havelse nimmt Uwe Koschinat einen Wechsel vor. Anstelle von Dickson Abiama (Bank) rückt Marvin Obuz in die Startelf von RWE.

    An dieser Stelle gilt unser Interesse den personellen Angelegenheiten und dabei zunächst der Essener Mannschaftsaufstellung: Golz - Hofmann, Hüning, Geschwill, Bouebari - Sietan, Menzel - Obuz, Telalovic, Pesch - Janssen.

    Herzlich willkommen zur 1. Runde des DFB-Pokals 2026/27 zur Begegnung zwischen Rot-Weiss Essen und dem FC St. Pauli.

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