Real Madrid - FC Getafe; Spanien, La Liga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Real Madrid - FC Getafe. Spanien, La Liga.

Estadio BernabeuZuschauer65.104.

Real Madrid 0

  • F Mastantuono (s/o 95. minute)

FC Getafe 1

  • M Satriano (39. minute)
  • A Liso (s/o 97. minute)

Live-Kommentar

Das wars an dieser Stelle. Vielen Dank für das Interesse und bis zum kommenden Wochenende, wenn LaLiga in Spieltag 27 geht! 

Sei es drum, trotzdem gehen die drei Punkte auf das Konto der Madrider Vorstadt, Getafe klettert damit auf Rang 11 und darf sich feiern für einen historischen Erfolg. Als nächstes geht es gegen Real Betis am Sonntag. Real Madrid kassiert eine empfindliche Niederlage und hat jetzt vier Punkte Rückstand auf den FC Barcelona an der Tabellenspitze. Schon am Freitag, wieder so ein ungewöhnlicher Spieltag für die Königlichen, wartet die Reise nach Celta Vigo. Danach startet das nächste Kapitel gegen ManCity in der Königsklasse. 

Das war LaLiga-Fußball, wie ihn keiner sehen will. Mit einem völlig destruktiven und bisweilen unfairen Auftritt ergaunert sich der FC Getafe tatsächlich den Sieg bei Real Madrid und beendet damit die 16 Niederlagen umfassende Negativserie im Santiago Bernabeu. Am Ende entscheidet der Sonntagsschuss von Satriano das Spiel, das von ständigen Unterbrechungen, Fouls, Gelben und am Ende auch Roten Karten geprägt war. Real Madrid machte erst kein gutes Spiel und verlor dann auch noch die Nerven. So richtig kann man sich trotzdem nicht für den Außenseiter freuen. So ein ekliger Auftritt darf eigentlich nicht mit einem so großen Sieg belohnt werden. 

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Und dann endet dieses absurde Spiel nach einer absurden Schlussphase mit einem absurden Sieger. 

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Ein Abseitspfiff, danach ballert Liso den Ball in den Nachthimmel. Und holt sich dafür die Gelb-Rote Karte vom konsequenten Schiedsrichter ab. 

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Es gibt Freistoß am Ort, an dem Mastantuono für seinen Platzverweis sorgte, also 20 Meter halbrechts vor dem Real-Tor. Den schießt Arambarri direkt auf Courtois. 

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Den Vogel schießt aber Mastantuono ab. Während Getafe einen, zwei, drei Einwürfe auf der rechten Seite zelebriert, fast die gesamte restliche Nachspielzeit runtergaunert, fallen Worte, direkt im Rücken des Schiedsrichters. Muniz Ruiz dreht sich um 180 Grad und hält dem Offensivspieler die Rote Karte vor die Nase. 

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Vinicius Junior will Mario Martin aufhelfen, auch das sorgt für das nächste Rudel und die Verwarnung des Brasilianers. 

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Real Madrid verliert sich im Techtelmechtel, so wird das nichts mehr. Carreras grätscht hart gegen Mario Martin und sieht Gelb. 

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Diego Rico gewinnt heute keine Sympathiepunkte, das wird dem linken Schienenspieler total egal sein. Jetzt bejubelt er seine glücklich herausgeholte Ecke gegen Carvajal provokant wie einen Champions-League-Sieg. Carvajal behält die Nerven, fragt bei Diego Rico aber schon mal nach, was das soll. Der wirkt etwas peinlich berührt. 

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Bange Blicke der Madridistas Richtung Anzeigetafel: fünf Minuten Nachspielzeit. Nur fünf Minuten. 

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Abqar soll helfen, den Sieg über die Zeit zu bringen. Satriano geht vom Feld. 

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Bleibt es beim 1:0 für Getafe, verdient sich David Soria die Auszeichnung zum Spieler des Spiels. Gegen Mastantuono, der einen Schnittstellenpass erläuft und von rechts im Strafraum stramm abzieht, verzeichnet der Keeper im kurzen Eck bereits seine siebte Parade in diesem Spiel. 

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Plumpes Foul von Huijsen gegen Liso im linken Halbfeld, und wie der vorbelastete Huijsen da das Bein nachzieht, da muss er aufpassen, sonst fliegt er noch vom Platz. Für den Freistoß nimmt sich Milla schön viel Zeit, dann klären Carvajal und Carreras die harmlose Freistoßflanke. 

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Brahim Diaz kommt für Tchouameni. Kein schlechter Tag, um sein erstes Saisontor in LaLiga zu erzielen. 

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Stellenweise verlassen Fans das Santiago Bernabeu schon. Was für eine blödsinnige Idee. Real Madrid ist jederzeit zuzutrauen, zu treffen. Oder das Spiel gar noch zu drehen. Das haben die Königlichen oft genug und in schon viel brenzligeren Situationen bewiesen. 

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Der Torschütze spielt auch noch mit. Satriano holt sich jetzt Gelb ab. Wegen Zeitspiel, er verhindert die schnelle Ausführung eines Freistoßes. Das beschreibt den Auftritt und das Benehmen des FC Getafe dann auch nochmal ganz gut. 

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Mittlerweile sind es dann doch 1,29 xGoals für Real Madrid, die Masse (16 Torschüsse) macht's. Das wäre echt ein Witz, sollte Getafe dieses Spiel gewinnen. 

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Das war die Megachance für Real Madrid. Aber es war auch eine großartige Tat vom sehr starken David Soria. Rodyrgos äußerst schwieriger Kopfball hätte wohl seinen Weg ins Netz gefunden, wäre der Keeper nicht noch mit den Fingernägeln dran gewesen.  

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Mastantuono ist gerade der einzige auf dem Feld, der etwas Spielkultur und Kreativität reinbringt. Jetzt wird er von Carvajal aus dem Zentrum heraus im rechten Halbfeld bedient. Er flankt wunderbar an den langen Pfosten, wo Rodrygo einläuft. Der köpft, David Soria fährt den Arm aus, reagiert fantastisch und lenkt den Aufsetzer um den langen Pfosten. Da rutscht der nachgerückte Carvajal noch rein. Und verpasst es aus einem Meter, den Ball über die Torlinie zu drücken. 

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Die nächste Gelbe in diesem unansehnlichen Spiel sieht Liso, weil er Fede Valverde am Trikot zieht. 

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Inmitten dieses Chaos' hat Rüdiger die beste Chance im zweiten Durchgang. Ein Standard muss dafür herhalten, das erscheint logisch. Mastantuono schlägt den Eckball von der rechten Seite scharf an den ersten Pfosten. Dort setzt sich Rüdiger im dichten Verkehr gut durch, verlängert den Ball mit dem Kopf und verpasst das lange Eck nur knapp. Huijsen kommt einen Tick zu spät, um die Kugel reinzudrücken. 

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Aber Real Madrid verliert langsam die Geduld. Die Königlichen lassen sich mehr und mehr auf die Provokationen und Spielereien der Gegner ein. Der Schiedsrichter hat alle Hände voll zu tun, damit der Topf hier nicht überkocht. Fußball wird kaum mehr gespielt. 

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Real Madrid hat seine letzten 16 Heimspiele in LaLiga gegen Getafe gewonnen. 20 Minuten bleiben nur noch, um diese Serie aufrecht zuhalten. 

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Es wird hektisch. Und unübersichtlich. Ständig liegt ein Spieler, es wird geschubst und gegrätscht, der Diskussionsbedarf steigt. Liegt auch daran, dass Schiedsrichter Muniz Ruiz mit Tchouameni jetzt den falschen Spieler auswählt, um mit der nächsten Gelben ein Zeichen zu setzen und für Ruhe zu sorgen. Dessen Foul war noch das harmloseste. 

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Ein Wechsel bei Real Madrid: Franco Mastantuono kommt für Arda Güler. 

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Ein Wechsel beim FC Getafe: Mario Martin kommt für Luis Vazquez. 

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Huijsen grätscht von hinten gegen Vazquez und sieht dafür die Gelbe Karte. Er fehlt damit am Freitag bei Celta Vigo gesperrt. 

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Real Madrid findet kein Mittel, um Torgefahr zu erzeugen. Getafe bietet keine Tiefe an, so kommt Vinicius Junior nicht in seine Tempoaktionen. In der Zentrale stehen die zwei Abwehrreihen engmaschig und aufmerksam, haben ständig einen Fuß im Passweg. Und für Flanken oder Flugbälle fehlt der wuchtige Stoßstürmer als Abnehmer vorne drin. 

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Diego Rico umklammert Fede Valverde und unterbindet damit den Gegenstoß. Für das taktische Foul wird er mit Gelb versehen. 

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So lässt sich nach über einer Stunde festhalten: Das ist ziemlich ertraglos, was Real Madrid hier zusammenspielt. 

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Die Ecke wird kurz ausgeführt, weil Scharfschütze Fede Valverede links am Strafraum etwas Platz hat. Sein Schuss wird aber geblockt. Beim wiederum folgenden Eckball fällt abermals Rüdiger, mehr ist nicht. Im Nachgang schießt Valverde nochmal, der Versuch verrutscht ihm aber. 

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Ein erster kleiner Fehler von David Soria eröffnet die Chance für Rodrygo. Getafes Keeper wischt eine Außenristflanke von Vinicius Junior nur unzureichend von seinem Tor weg. Danach hat David Soria Glück, dass der Abschluss von Rodrygo zur Ecke geblockt wird. 

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Ein erster Wechsel jetzt auch beim FC Getafe: Liso kommt für Femenia. 

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Damit wird also die nicht viel geforderte Abwehrreihe mit zwei frischen Spielern gestärkt. Brahim Diaz oder auch Mastantuono oder der offensivfreudige Schienenspieler Fran Garcia bleiben draußen. Das haben wir uns ehrlich gesagt anders vorgestellt. Aber wer weiß, was Arbeloa da taktisch im Sinn hat. 

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Auch innen gibt es in der Abwehrreihe eine Veränderung. Huijsen kommt für Alaba. 

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Auf der rechten Abwehrseite wird gleichzeitig positionsgetreu gewechselt. Routinier und Urgestein Dani Carvajal kommt für Alexander-Arnold. 

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Und da ist er auch schon. Pitarch beendet sein gelungenes Debüt und wird mit viel Applaus verabschiedet. Mit Rodrygo kommt ein neuer Stürmer für den Mittelfeldmann. 

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Insgesamt dümpelt die zweite Hälfte aber so dahin. Das kann nicht im Interesse von Real Madrid und Coach Arbeloa sein. Es bahnt sich ein Dreifachwechsel an. 

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Auf der anderen Seite spielt Fede Valverde links im Strafraum einen gerissenen Ball mit der Hacke zu Gonzalo, der daraufhin direkt auf Pitarch klatschen lässt. Dessen flachen Schuss aus 20 Metern kann David Soria mittig im Tor stehend locker festhalten. 

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Den ersten Abschluss im zweiten Durchgang hat Getafe. Tchouameni will links neben dem Pfosten einen Ball ablaufen, dafür rollt der aber nicht weit genug. Tchouameni muss sich gegen zwei nachsetzende Gegner behaupten, so gewinnt Arambarri den Ball und kann von links im Strafraum aus der Drehung schießen. Direkt in die Magengrube von Courtois. 

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Mit Rodrygo und Brahim Diaz hat Real Madrid noch zwei Kreativspieler der obersten Klasse in der Hinterhand, es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis die reinkommen. Bislang ist es nämlich einzig Vinicius Junior, der etwas mit seinen Fähigkeiten bewirken kann gegen die zementierten Abwehrreihen des Gegners. 

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Ohne personelle Wechsel beginnt der zweite Durchgang. 

Es hat sich längst ein leidiger und unangenehmer Arbeitstag für Real Madrid entwickelt. Der FC Getafe ist ein borstiger und widerspenstiger Gegner. Ständig wird ein Spieler der Königlichen gefoult, oftmals verzögern die Azulones den Spielfluss mit langen Behandlungspausen und Theatralik. Und dann schießt Satriano auch noch ein Traumtor zur schmeichelhaften Führung. Bei Real Madrid ist Geduld, Ruhe und Contenance gefragt im zweiten Durchgang, um die spielerische Überlegenheit aufs Scoreboard zu bekommen. 

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Mehr passiert nicht. Mit dem 1:0 für Getafe geht es in die Pause. 

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Und so verpufft dann auch dieser Eckball, wie so häufig ohne Torschuss. Sechs Mal haben die Blancos in diesem Durchgang gerade mal aufs Gehäuse von David Soria gefeuert, das ist dünn. Getafe hat auch nicht weniger. 

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Vinicius Junior holt nochmal einen Eckball raus, der wird von der linken Seite ins Zentrum geschlagen. Dort kommt Rüdiger gegen Domingos Duarte zu Fall. Für einen Elfmeter reicht das aber nicht. 

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Sechs Minuten Nachspielzeit! Das wird den ständigen Unterbrechungen und Verletzungspausen durchaus gerecht. 

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80 Prozent Ballbesitz für die Königlichen, so viel zum Thema Spielanteile und Getafe, siehe Eintrag in Minute sechs. Real Madrid spielt sich stellenweise einen Wolf. Getafe hat Bock, zu verteidigen. Mit einem 1:0 im Rücken erst recht. 

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Fast die Antwort der Königlichen: Vinicius Junior löffelt den Ball vom linken Strafraumeck ins Zentrum. Tchouameni ist durchgelaufen und setzt seinen Hinterkopf-Kopfball aufs Tor. Aber genau auf David Soria, der bis hierhin ein aufmerksames und gutes Spiel abliefert. 

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Was für ein Traumtor. Für 0,04 xGoals hat dieser Torschuss gerade mal angeschrieben. Dass die Führung schmeichelhaft, ja unverdient ist, keine Frage. Aber sie war wunderschön. 

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Toooor! Real Madrid - FC GETAFE 0:1. Und dann das: Mit einem Sonntagsschuss geht der FC Getafe in Führung. Aber wie! Rüdiger köpft eine Flanke von Iglesias im Zentrum als Bogenlampe an den Strafraum. Dort setzen Tchouameni und Arrambari dem zweiten Ball nach. Der springt dann im Bogen zufällig zu Satriano. Und der feuert seinen Volley aus 20 Metern in Überschallgeschwindigkeit in den rechten Winkel. 

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Vorlage Mauro Arambarri

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Als ein scharfer Querpass von Alexander-Arnold von der rechten Seite zur Ecke abgewehrt wird, entwickelt sich im Zuge des Standards kurz ein Belagerungszustand des Getafe-Strafraums. Von beiden Seiten segelt die Kugel in den Sechzehner, in allen Fällen kommt Real Madrid aber nicht zum Abschluss. Das ist ein Abmühen ohne Ertrag. 

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So dauert es ewig, bis Arambarri die Gelbe Karte sieht, die er sich für seine rüde Grätsche gegen Arda Güler verdient hat. Erst als er wieder steht, wird er verwarnt. 

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Und hier kommt auch schon direkt der nächste Nachweis dessen: Vazquez verliert den Ball vor dem gegnerischen Strafraum, dann will Arrambari nachsetzen, mäht aber nur Arda Güler um. Dass danach mit Vazquez und Arrambari zwei Getafe-Spieler auf dem Boden liegen, bis sie behandelt werden, während sich Arda Güler längst weiterorientiert hat, spricht auch nicht für sie. 

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Auch die Torszenen reduzieren sich. Eine Chance für Diego Rico, zwei für Real Madrid in Person von Vinicius Junior und Arda Güler, mehr war noch nicht. Für Getafe alles nach Plan. Für Real Madrid ein bisweilen stressiger und nerviger Arbeitstag. 

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Das Verhalten von Diego Rico passt aber ganz gut ins Bild dieses Spiels. Es ist zerfahren, ist es müßig. Die spielerischen Momente kommen wenig überraschend von Real Madrid, das, was Getafe bietet, hat nicht nur mit Fußball zu tun. So sehen wir insgesamt ein mäßiges Spiel mit niedrigen Schauwerten. 

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Rüdiger stürzt unglücklich auf Diego Rico und erwischt ihn mit dem Knie links am Kinn. Die Schmerzensschreie von Diego Rico sind daraufhin sekundenlang von Madrid bis in den Vorort Getafe zu hören. Nichts für zarte Gemüter. Die Betreuer checken kurz, alle Zähne noch drin. Und dann gehts weiter. Kann ganz so schlimm also irgendwie auch nicht gewesen sein. 

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Ein fantastisches Dribbling von Arda Güler ruft zum zweiten Mal die Dienste von David Soria hervor. Erst spielt Vinicius Junior einen merkwürdigen Fehlpass, im Gegenpressing gewinnt Real, gewinnt Arda Güler den Ball aber direkt zurück. Dann dribbelt der feine Techniker los, zieht von halblinks in den Strafraum ein und schafft es per Zidane-Trick bis vors Tor. Der Schuss aus spitzem Winkel ist ordentlich, David Soria steht aber gut und pariert. 

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Pitarch ist gut ins Spiel eingebunden, variiert gemeinsam mit Tchouameni, Arda Güler und Fede Valverde auf den Mittelfeldpositionen, präsentiert sich ballsicher und selbstbewusst. Und hat die Großchance von Vinicius Junior mit seinem Pressing initiiert. Nichts deutet darauf hin, dass der gerade sein erstes LaLiga-Spiel für den berühmtesten Klub der Welt bestreitet. 

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Schöne Kombination der Königlichen im rechten Halbfeld, wo der wie gewohnt umtriebige Fede Falverde den Ball zu Arda Güler spielt und dann hinterläuft. Arda Güler bedient diesen Laufweg natürlich, dann kommt der scharfe Querpass. Und am langen Pfosten verpasst Vinicius Junior um einen Meter. 

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Neun Fouls schon vom FC Getafe in nicht einmal 20 Minuten, fünf Mal allein an Vinicius Junior, beides irre Werte. Das ist nicht wirklich schön anzusehen, gegen die Schönspieler von Real Madrid aber wohl durchaus ein plausibles Mittel, um denen auf die Nerven zu gehen und Widerstand zu leisten. 

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Wenig später grätscht Boselli von hinten gegen Vinicius Junior und hat Glück, dass er nicht auch mit der Gelben Karte belegt wird. Eine echt ereignisreiche erste Viertelstunde, die wir hier beobachten. 

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Was für eine Einladung von Boselli. Der bekommt den Ball nicht weg, als Pitarch ihn anläuft, begeht den Stockfehler und legt direkt für Vinicius Junior auf, der frei aufs Tor zustürmt. Vinicius Junior vergibt diese Megachance und legt den Ball links am Tor vorbei. Erst bei der TV-Wiederholung wird klar, dass David Soria da noch mit dem Fuß dran war. So ist es eine großartige Parade, die hier den Rückstand Getafes verhindert. 

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Auf der anderen Seite spielt Fede Valverde einen scharfen pass zentral an den Strafraum zu Gonzalo, der sich gegen Romero behauptet, dabei aber etwas abgedrängt wird und aus der Drehung schießen muss. Das ist nicht so leicht und geht schief, der Ball rollt David Soria in die Arme. 

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Jetzt ging es gut zehn Minuten um die Gangart Getafes, jetzt hat der Außenseiter dafür aber die erste Torchance. Arambarri zieht eine weite Flanke von der rechten Seite hinter den zweiten Pfosten. Dort kommt Diego Rico angelaufen und nimmt den Ball direkt. Der kommt gefährlich aufs Tor. Alexander-Arnold steht noch richtig, kann das Bein ausfahren und blocken, ehe Courtois ran muss. 

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Gut und richtig wie wichtig auch von Schiedsrichter Muniz Ruiz, sich nicht zu schade zu sein für die frühe Verwarnung. Mit der Gelben zeigt er den Spielern, vor allem denen in Dunkelblau, gleich mal den Rahmen auf, in dem sie sich bewegen dürfen.  

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Wie bestellt mit dem letzten Eintrag, kommt die erste Gelbe Karte im Spiel. Kiko Femenia, einer derjenigen, der eben auch schon Vini gelegt hat, tritt Carreras erst in die Wade und steigt ihm dann auf die Ferse, sodass der seinen Schuh verliert. Die frühe Verwarnung hat er sich redlich verdient. 

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Vinicius Junior bekommt gleich mal zu spüren, worauf er sich heute einstellen darf: das ein oder andere Eisbein. Innerhalb von nur zwei Minuten wird er drei Mal gefoult. Nur zwei Teams foulen häufiger als Getafe, das auch schon vier Platzverweise kassiert hat. Viele Schönheitspreise hat das Team mit dem niedrigsten Ballbesitzanteil von LaLiga nicht in seiner Vitrine stehen.  

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Viele Blicke richten sich heute auf den 18 Jahre jungen Pitarch in der Madrider Schaltzentrale. Der Mittelfeldmann feierte zuletzt zwei Kurzeinsätze in den beiden Spielen gegen Benfica, wurde von Trainer Arbeloa in den höchsten Tönen gelobt und steht heute erstmals in LaLiga auf dem Feld, und dann gleich von Beginn an. Da entwickelt sich was. Er profitiert auch von den Verletzungen seiner prominenten Kollegen Camavinga, Dani Ceballos und Bellingham. 

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Gerade ausgiebig thematisiert, da dribbelt Vinicius Junior nach Pass von Fede Valverde erstmals auf seinem linken Flügel gegen Iglesias auf. Er entscheidet sich früh für den Abschluss gen langes Eck, hat die Zielvorrichtung aber noch nicht ganz justiert. Da fehlen einige Meter. 

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Drei Minuten Verspätung, macht nichts. Los geht's! Mit Schiedsrichter Alejandro Muniz Ruiz. 

Heute geht es gegen den kleinen Nachbarn aus Getafe, der sich seit neun Jahren tapfer in Spaniens höchster Fußballliga hält und damit in den letzten 20 Jahren nur ein Mal nicht erstklassig war (16/17). Mit Jose Bordalas hat Getafe eine echte Identifikationsfigur an der Seitenlinie, er trainierte den Klub schon zwischen 2016 und 2021 und jetzt auch schon wieder seit fast drei Jahren. Und auch in diesem Jahr liefern die Azulones wieder zuverlässig ab und halten die Abstiegsregion fern. Nur eins der vergangenen fünf Spiele ging verloren.

Keiner weiß also so richtig, wann Mbappe zurückkehrt. Und so lange er fehlt, ist die Formstärke von Vinicius Junior umso wichtiger. Der hat mit zwei Toren gegen Benfica nicht nur für den Einzug ins CL-Achtelfinale gesorgt, sondern insgesamt in den vergangenen fünf Pflichtspielen sechs Tore erzielt. Unter Arbeloa scheint der sensible Stürmerstar wieder aufzublühen. Was helfen wird beim Versuch, mit LaLiga und Champions League die zwei verbliebenen Titelchancen zu nutzen. 

Bei Real Madrid dreht sich gerade vieles um den Gesundheitszustand von Kylian Mbappe. Der hat schon das wichtige Champions-League-Spiel gegen Benfica verpasst und fehlt auch heute wegen einer mysteriösen Knieverletzung. Mysteriös deshalb, weil Trainer Arbeloa nicht müde wird zu betonen, dass sie bei Real angeblich ganz genau wissen, was Mbappe zu schaffen macht. Sie es aber nicht kommunizieren. Es wird also fleißig gerätselt und spekuliert über die Art der Verletzung und die Dauer seines Ausfalls. 

Ein Ligaspiel von Real Madrid an einem Montagabend, das kommt selten vor. Um nicht zu sagen gar nicht: Es ist das erste Mal in dieser Saison, dass die Königlichen zum Wochenstart gefordert sind. Zum Abschluess des 26. Spieltages geht es darum, mit dem FC Barcelona Schritt zu halten, der dank einer Yamal-Gala die Tabellenführung auf vier Punkte ausgebaut hat. Ein Ausrutscher im kleinen Derby gegen den FC Getafe ist im engen Meisterschaftskampf nicht erlaubt. 

Das letzte Spiel des FC Getafe ist dadurch auch schon acht Tage her, es war eine 0:1-Niederlage gegen den FC Sevilla. Trainer Bordalas tauscht heute Abqar aus, für den Boselli in die Abwehrkette rückt. Mittelfeldmann Djene ist außerdem rotgesperrt und wird von Diego Rico ersetzt. Macht auch hier in Summe zwei Veränderungen. 

So beginnt der FC Getafe: David Soria - Iglesias, Boselli, Domingos Duarte, Romero, Diego Rico - Kiko Femenia, Luis Milla, Arambarri, Satriano - Vazquez. 

Ein ganzes Wochenende hatte Real Madrid Zeit, sich vom wichtigen Einsatz in der Zwischenrunde der Champions League zu erholen. Im Vergleich zum 2:1-Erfolg gegen Benfica, mit dem das Achtelfinale gegen, natürlich, Manchester City gebucht wurde, notieren wir zwei Startelfwechsel von Trainer Arbeloa. Asencio und Camavinga fehlen heute verletzungsbedingt. Alaba darf dafür neben Rüdiger in der Innenverteidigung ran. Und dann feiert mit Thiago Pitarch ein hoch interessanter Jungspund mit 18 Jahren sein Startelfdebüt im Profifußball. 

So spielt Real Madrid: Courtois - Alexander-Arnold, Rüdiger, Alaba, Carreras - Pitarch, Tchouameni - Fede Valverde, Arda Güler, Vinicius Junior - Gonzalo. 

Herzlich willkommen in LaLiga zur Begegnung des 26. Spieltages zwischen Real Madrid und dem FC Getafe.