Portugal - Spanien; FIFA WM 2026 Achtelfinale

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Portugal - Spanien. FIFA WM 2026 Achtelfinale.

Dallas StadiumZuschauer70.649.

Portugal 0

    Spanien 1

    • M Merino (91. minute)

    Live-Kommentar

    Von dieser Stelle soll es das gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse! Weiter geht es bei der WM um 2:00 Uhr MESZ mit der Partie USA gegen Belgien. Auch da sind wir selbstverständlich live am Ball. Bis dahin!

    Damit endet bei dieser WM nicht nur die Reise Portugals, sondern auch die von Superstar Cristiano Ronaldo, der sechs Weltmeisterschaften bestritt, dabei 27 Mal zum Einsatz kam und elf Tore erzielte. Spanien dagegen bleibt im Geschäft, steht im Viertelfinale und wird es dort am Freitag im Los Angeles Stadium mit Team USA oder Belgien zu tun bekommen.

    Durch einen späten Treffer des eingewechselten Mikel Merino gewinnt Spanien das Derby Iberico gegen Portugal mit 1:0. Erst in der Nachspielzeit sorgte der Stürmer für die Erlösung und wendete die drohende Verlängerung ab. In der Summe geht das in Ordnung. Der Europameister investierte mehr in die Partie, verzeichnete mehr Torabschlüsse (15:10) und hatte auch die besseren Chancen. Dennoch war das Auftreten der Furia Roja auch von Vorsicht geprägt. Ihr volles spielerisches Potenzial konnten die Spanier nicht abrufen. So hätte dieses Achtelfinale auch ganz anders ausgehen können. Die Portugiesen hatten ihre Momente und gute Phasen. An Torgelegenheiten fehlte es sicher nicht, doch auch die Selecao das Quinas Tugas hatte immer so ein wenig die Handbremse angezogen.

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    Danach beendet Schiedsrichter Anthony Taylor das Treiben auf dem Platz.

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    Einen Freistoß gibt es noch für Portugal. Torwart Diogo Costa eilt mit nach vorn. Bruno Fernandes tritt den Ball in den Sechzehner. Dort verlängert Joao Neves per Kopf. Doch der Ball fliegt links vorbei.

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    Nach einem Foul an Francisco Conceicao wird Ferran Torres verwarnt.

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    Luis de la Fuente dreht noch etwas an der Uhr, nimmt Mikel Oyarzabal runter und bringt Borja Iglesias.

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    Francisco Conceicao flankt von der rechten Seite gefühlvoll mit dem linken Fuß. Mittig im Sechzehner kommt der recht klein gewachsene Bernardo Silva zum Kopfball. Dieser streicht über die Querlatte und landet oben auf dem Tornetz.

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    Portugal scheint nicht zu einer Reaktion fähig. Man hat zwar den Ball, entwickelt allerdings keinerlei Zug zum Tor.

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    Wegen eines Fouls an Lamine Yamal holt sich Renato Veiga die Gelbe Karte ab.

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    Nun ist guter Rat teuer für Portugal. Viel Zeit bleibt nicht mehr, wechseln darf man nicht mehr. Die elf Jungs auf dem Platz müssen es richten.

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    Tooooor! Portugal - SPANIEN 0:1. Wahnsinn, der Europameister schlägt ganz spät doch noch zu - und es ist eine Co-Produktion der Joker! Mikel Merino führt einen Freistoß im zentralen Mittelfeld selbst schnell aus, orientiert sich dann sofort in die Sturmspitze. Nach drei, vier Stationen gelangt der Ball zentral vor der Box zu Ferran Torres, der Merino durchstarten sieht und gekonnt in den Lauf des Angreifers durchsteckt. Vor dem Kasten behält Merino die Nerven, auf Höhe des linken Pfostens schießt der Spanier aus etwa zwölf Metern mit dem linken Fuß flach ins kurze Eck. Diogo Costa hat keine Chance bei Merinos erstem Turniertreffer.

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    Vorlage Ferran Torres

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    Soeben läuft die reguläre Spielzeit ab. Sechs Minuten soll es noch Zuschlag geben.

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    Bernardo Silva geht entschlossen in den Zweikampf gegen Mikel Merino. Das veranlasst Anthony Taylor, erstmals zum gelben Karton zu greifen.

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    Beide Mannschaften steuern sehenden Auges auf die Verlängerung zu. Über all die vertane Zeit wird sich eine der beiden Mannschaften irgendwann richtig ärgern.

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    Und anstelle von Dani Olmo mischt jetzt Mikel Merino mit.

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    Nun bringt auch Luis de la Fuente frische Kräfte. Für Pedri spielt ab sofort Fabian Ruiz.

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    Zugleich macht Vitinha Feierabend. Dafür kommt Bernardo Silva. Für die regulären 90 Minuten schöpft Roberto Martinez sein Wechselkontingent aus.

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    Auf portugiesischer Seite räumt Pedro Neto das Feld zugunsten von Francisco Conceicao.

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    Noch wehrt sich hier niemand ernsthaft gegen eine Verlängerung. Es gibt immer nur allenfalls Ansätze. Letztlich fehlt es am nötigen Mut.

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    Halbrechts in der Box schießt Dani Olmo mit dem rechten Fuß. Ein portugiesischer Verteidiger wirft sich dazwischen und blockt ab.

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    Das Außennetz trifft auf der Gegenseite auch Ferran Torres. Bei diesem jedoch gestaltet sich der Winkel extrem spitz. Da ist viel mehr gar nicht drin.

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    Portugal zeigt sich mal wieder am Sechzehner. Vitinha probiert es aus halblinken 20 Metern einfach mal, der Schuss wird aber geblockt und fliegt als Bogenlampe rechts in die Box. Dort fackelt Bruno Fernandes nicht lange, stellt seinen Körper gut vor Cucurella rein und feuert mit dem rechten Fuß. Der Ball landet neben dem rechten Pfosten am Außennetz.

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    Erstmals meldet sich Luis de la Fuente mit einem Wechsel zu Wort, nimmt Alex Baena aus dem Spiel und schickt Ferran Torres auf den Platz.

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    Unterdessen ist die offizielle Zuschauerzahl bekannt. In Arlington schauen sich 70.649 Fußballinteressierte dieses Achtelfinale an.

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    Zugleich wird Joao Felix durch Rafael Leao ersetzt.

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    Bevor der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird, tauscht Roberto Martinez, nimmt Joao Cancelo runter und bringt Diogo Dalot.

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    Wer hat Lust auf Verlängerung? Und wer zeigt, dass daran weniger Interesse besteht? Allmählich wird es Zeit, mehr zu tun, will man nicht Überstunden leisten müssen. Insbesondere die Spanier sollten in der Lage sein, mehr auf die Beine zu stellen.

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    In dieser Phase hält die Furia Roja das Zepter in den Händen. Insofern dürfte es Portugal gelegen kommen, dass der Unparteiische zur Trinkpause bittet.

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    Nun deutet sich mal wieder Zielstrebigkeit an bei den Spaniern. So gelangt man in den Sechzehner. Dort sucht Alex Baena den Abschluss. Den Linksschuss hält Diogo Costa sicher.

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    Seit der Pause läuft die Angelegenheit noch viel ausgeglichener ab als vor dem Seitenwechsel. Beiderseits tut sich offensiv kaum etwas Nennenswertes.

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    Nach einem Querpass von Dani Olmo probiert sich Pedri in zentraler Position. In den Rechtsschuss aus etwa 17 Metern wirft sich Renato Veiga und fälscht entscheidend zur Ecke ab, die in der Folge nichts einbringt.

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    Jetzt segelt von links eine Flanke in den spanischen Sechzehner. Dort rechts bemüht sich Cristiano Ronaldo nach Kräften, den Ball zu erwischen, gelangt auch mit dem rechten Fuß ran, doch zu einem kontrollierten Torabschluss kommt es nicht. Dennoch zücken die Statistiker die Stifte und notieren den ersten Torschuss der zweiten Hälfte.

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    Seit der Pause hat die Partie an Unterhaltungswert eingebüßt. Torraumszenen gibt es nahezu gar nicht mehr, Torschüsse bleiben komplett aus.

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    Zwar geht Nuno Mendes selbständig vom Platz, kann aber nicht weiterspielen. Ein schmerzlicher Verlust für Portugal! Als Ersatz hat sich ganz schnell Nelson Semedo bereitgemacht.

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    Nuno Mendes sitzt am Boden. Eine Behandlungsunterbrechung ist nötig. Wo genau das Problem liegt, ist nicht zu ergründen.

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    So ein wenig wirkt das beiderseits noch wie angezogene Handbremse. Richtig ins Risiko mag keiner gehen, die Vorsicht regiert.

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    Nun kommt Portugal in die Umschaltbewegung. Auf rechts hat Pedro Neto Platz, stürmt in den Sechzehner und passt flach in die Mitte. Dieses Zuspiel kommt zu ungenau. Und im Rückraum steht Bruno Fernandes völlig frei, wartet allerdings vergeblich auf den Ball.

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    Joao Cancelo bewegt sich zielstrebig dem Sechzehner entgegen, hat dann aber die falsche Idee und flankt vollkommen ins Leere. Portugal ist seit Wiederbeginn sehr aktiv - aber nicht produktiv.

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    Ohne personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt.

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    Nun rollt der Ball wieder in Arlington.

    Noch sind keine Tore gefallen im Derby Iberico zwischen Portugal und Spanien. Mehr vom Spiel hatte bislang der Europameister. Unterstützt werden die optischen Eindrücke durch das etwas aktivere Bemühen nach vorn, was zu 8:5 Torschüssen führte. Von einer Überlegenheit der Seleccion lässt sich allerdings nicht sprechen. Schließlich war der Gegner immer wieder in der Lage, selbst die Initiative zu ergreifen. Entsprechend offen kommt diese Partie daher. Und selbst bei den Zahlen ist die Selecao nicht so weit weg, hat zuletzt in Sachen Ballbesitz und in den Zweikämpfen zugelegt. Auf beiden Seiten gab es erstklassige Torchancen - für den Spanier Mikel Oyarzabal (8.) und beim Lattenschuss des Portugiesen Nuno Mendes (41.).

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    Dann bittet Schiedsrichter Anthony Taylor die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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    Alex Baena tritt einen Freistoß von der linken Seite lang rechts in den Strafraum. Dort verarbeitet Rodri den Ball aus der Luft. Doch der Mittelfeldstratege befindet sich in Abseitsposition, weshalb kurz darauf der Pfiff ertönt.

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    Soeben ist die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs abgelaufen. Sechs Minuten soll es noch obendrauf geben.

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    Dann melden sich die Spanier wieder zu Wort. Aus der zweiten Reihe versucht sich Rodri. Der Kapitän setzt seinen Rechtsschuss zu hoch an.

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    Diese gute Torszene eben verschafft den Portugiesen Rückenwind. Jetzt ist das Team von Roberto Martinez ausgiebig am Ball und bewegt sich in des Gegners Hälfte.

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    Über einen Eckball kommt Portugal zu seinem besten Abschluss! Der Standard wird auf der rechten Seite von Nuno Mendes kurz ausgeführt, nach einem Haken spielt Joao Felix zurück zum Linksverteidiger, der sich bereits rechts am Sechzehnereck positioniert hat. Der PSG-Star zieht fulminant ab, sein Linksschuss rauscht auf das Tor der Spanier zu. Vor dem Torraum hält Pedro Porro den Kopf rein und fälscht dieses Geschoss entscheidend ab, die Kugel knallt gegen die Latte. Glück für den Europameister!

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    Von der rechten Seite fliegt eine Flanke in den spanischen Sechzehner. Fast an der Grundlinie kommt Joao Felix zum Kopfball. An den bekommt Spaniens Keeper die linke Hand. Cristiano Ronaldo probiert es anschließend mit dem Rücken zum Tor mit dem Fallrückzieher. Dann greift Unai Simon richtig zu.

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    In dieser Phase gibt der Europameister doch recht klar den Ton an, das Geschehen spielt sich überwiegend in der portugiesischen Hälfte ab.

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    Da war mehr drin! Pedri flankt aus dem linken Halbfeld in den Sechzehner. Pau Cubarsi kommt im Zentrum nicht ran, die Hereingabe rauscht durch zum Tor. Keeper Diogo Costa möchte das etwas unorthodox mit dem Fuß lösen, das ist keine gute Idee, der Ball prallt einfach hoch nach vorne. So eröffnet sich Dani Olmo halbrechts am Torraum die Chance, doch der ehemalige Leipziger ist zu überrascht, kann den Kopfball aus sechs Metern nicht kontrolliert setzen. Links vorbei!

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    Trotz der eben genannten Vorteile Spaniens, haben die Portugiesen ihre Momente und Phasen. So gesehen, bleibt die Sache offen. Es braucht nur irgendwann mehr Konsequenz, um auch mal Torgefahr erzeugen zu können.

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    Nun wird der Spielbetrieb wieder aufgenommen - mit einem Torabstoß für Portugal.

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    Bisher also verzeichnet Spanien mehr Ballbesitz und kommt auf 6:3 Torschüsse. Es tut sich beim Rekordeuropameister also etwas mehr nach vorn. Darüber hinaus erweisen sich die Jungs von Luis de la Fuente als zweikampfstärker.

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    Jetzt ordnet der Schiedsrichter eine Unterbrechung an. Hydration Break - wie immer mit Coaching-Komponente!

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    Pausen gönnen sich die Spieler beider Mannschaften also auch. Schließlich könnte das ein langer Abend werden, an dem später noch Körner gebraucht werden.

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    Zwar haben die Spanier mit ihrem zuletzt größeren Engagement viel fürs Spiel getan, verzeichnen auch die besseren Offensivszenen. Doch die Portugiesen sind dann immer in der Lage, selbst wieder die Initiative zu ergreifen. Einseitig verläuft dieses Spiel also nicht.

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    Dann kommt aber schon wieder Schwung rein. Rodri treibt bei einem Konter den Ball durch das Zentrum, wartet auf die Lücke in Portugals linker Abwehrseite. Dann kommt der messerscharfe Schnittstellenpass, perfekt in den Lauf von Lamine Yamal, der rechts in den Strafraum eindring, einen Haken schlägt und seinen Linksschuss aus 14 Metern aufs lange Eck schlenzt. Diogo Costa ist zur Stelle, wehrt nach vorne ab, muss aber gleich noch einmal ran. Denn der Abpraller landet links in der Box bei Alex Baena, dessen Rechtsschuss aufs lange Eck ist noch viel schwieriger zu halten. Costa muss sich mächtig strecken, übergreifen und bekommt die Hand noch ran. Starke Szene von Portugals Schlussmann!

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    Aktuell beruhigt sich das Geschehen. Über Ballbesitz kontrollieren die Spanier die Sache, streben dabei keinen Raumgewinn an.

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    Dann leistet sich Pedri zentral in der eigenen Hälfte einen teuren Ballverlust. Bruno Fernandes geht entschlossen dazwischen und schickt anschließend direkt Cristiano Ronaldo rechts in die Box. Nach einem seiner typischen Übersteiger zieht der Superstar aus zehn Metern mit dem rechten Fuß ab. Unai Simon reißt die Fäuste hoch und blockt ab.

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    Inzwischen ist Portugal besser im Spiel, hat auch den Rhythmus gefunden. Dadurch gestaltet sich die Partie derzeit offen, im Ballbesitz nähern sich beide Teams an.

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    Riesenchance Spanien! Und das ist richtig stark gespielt. Spanien baut durch das Zentrum auf, Pedri schiebt die Kugel aus dem Mittelkreis mit dem Außenrist ein paar Meter nach rechts in den Lauf von Dani Olmo, der mit dem ersten Kontakt durch die Lücke in Portugals Abwehrzentrum und direkt in den Lauf von Oyarzabal spielt. Was für ein Pass! Oyarzabal hat freie Bahn in den Sechzehner, schießt aus halblinken 14 Metern aber mit dem linken Fuß haarscharf am langen Eck vorbei.

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    Dann nimmt das Joao Cancelo für die Portugiesen in die Hand, haut aus großer Distanz einfach mal drauf. Der Rechtsschuss ist gar nicht so schlecht, fliegt ein, zwei Meter über die Querlatte.

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    Auch in Sachen Ballbesitz erlangt die Seleccion nun die Oberhand, kristallisiert sich als tonangebende Mannschaft heraus. Die Selecao aus dem kleineren iberischen Nachbarland muss vorerst kleinere Brötchen backen.

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    Portugal wirkt in der Folge etwas fahrig, lädt den Gegner gleich noch einmal ein. So gelangen die Spanier in den Sechzehner, kommen dort allerdings nicht zum Zug. Vitinha kann die Sache bereinigen.

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    Plötzlich ergibt sich doch der erste Torschuss dieser Partie. In halblinker Position zieht Mikel Oyarzabal nach hohem Ballgewinn aus 25 Metern einfach mal ab. Der Linksschuss fliegt aufs Tor zu und wird von Diogo Costa sicher gehalten.

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    Behutsam gehen es beide Mannschaften an. Dabei müsste man sich gar nicht groß beschnuppern, denn man kennt sich doch. Aber der gegenseitige Respekt ist offenbar groß.

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    Soeben ertönt im AT&T Stadium in Arlington der Anpfiff. Die Arena wird in FIFA-Kreisen Dallas Stadium genannt. Die Spanier stoßen an.

    Kurz vor Spielbeginn schauen wir auf das Unparteiischengespann. An der Pfeife agiert Anthony Taylor. Der englische FIFA-Referee hat zur Unterstützung seine Landsleute Gary Beswick und Adam Nunn als Assistenten dabei. Als Vierter Offizieller fungiert der Bundesligaschiedsrichter Felix Zwayer. Als Reserve-Assistent ist mit Robert Kempter ein weiterer Deutscher vor Ort. Vor den VAR-Monitoren haben Bastian Dankert aus Deutschland, Antonio Garcia aus Uruguay und Marco Di Bello aus Italien das Geschehen im Blick.

    Das letzte Duell beider Nationalmannschaften war das Finale der Nations League 2025, welches im Elfmeterschießen an Portugal ging. Im letzten Aufeinandertreffen davor feierten die Spanier in einem Nations-League-Gruppenspiel 2022 einen 1:0-Sieg.

    Heute nun wollen die Spanier endlich mal wieder in ein WM-Viertelfinale. Das ist letztmals 2010 gelungen. Damals holte man den bislang einzigen WM-Titel. Die Portugiesen streben den vierten Einzug in die Runde der letzten Acht an. Zuletzt hat man das vor vier Jahren geschafft, da war dann aber auch Endstation. Weiter ging es lediglich 1966 (Dritter) und 2006 (Vierter).

    Seit neun Länderspielen sind die Portugiesen ungeschlagen (sechs Siege). Letztmals das Nachsehen hatte man Mitte November 2025 in einen WM-Qualifikationsspiel in Irland. Spanien ist mehr als zwei Jahre unbesiegt. Im März 2024 musste man sich in einem Länderspiel in London den Kolumbianern mit 0:1 beugen. Seither hat die Furia Roja 34 Partien nicht verloren, 25 dieser Begegnungen wurden gewonnen. Dabei hatte man zwar einmal das Nachsehen im Elfmeterschießen, was statistisch aber als Remis gewertet wird.

    Portugal erlaubte sich zwei Unentschieden - zum Auftakt gegen DR Kongo (1:1) sowie gegen Kolumbien (0:0). Dazwischen wies man Usbekistan mit 5:0 in die Schranken. Damit wurde die Selecao das Quinas Tugas Zweiter der Gruppe K und bekam es in der ersten K.o.-Runde mit Kroatien zu tun. In einer zum Ende dramatischen Partie gab es nach Rückstand einen knappen 2:1-Sieg.

    In diesem fünften Achtelfinale treffen zwei ungeschlagene Mannschaften aufeinander. Die Spanier sind gar noch gänzlich ohne Gegentreffer. Der Europameister erlebte zwar einen Fehlstart ins Turnier, kam gegen WM-Neuling Kap Verde nicht über ein 0:0 hinaus, danach aber gab man sich keine Blöße mehr. Siege gegen Saudi-Arabien (4:0) und Uruguay (1:0) führten auf Platz 1 in der Gruppe H. Im Achtelfinale wurde Österreich mit 3:0 aus dem Weg geräumt.

    Auf spanischer Seite sieht Luis de la Fuente keine Veranlassung, seine Anfangsformation nach dem 3:0 gegen Österreich zu verändern.

    Für Spanien stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Simon - Porro, Cubarsi, Laporte, Cucurella - Rodri, Pedri - Yamal, Olmo, Baena - Oyarzabal.

    Im Vergleich zum 2:1-Erfolg im Sechzehntelfinale gegen Kroatien nimmt Roberto Martinez, spanischer Trainer der Portugiesen, einen Wechsel vor. Anstelle von Rafael Leao rückt Joao Felix in die Startelf.

    Gleich zu Beginn der Berichterstattung widmen wir uns den personellen Angelegenheiten und dabei zuvorderst der portugiesischen Mannschaftsaufstellung: D. Costa - Cancelo, Dias, Veiga, Mendes - Vitinha, J. Neves - Neto, Fernandes, Felix - Ronaldo.

    Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Achtelfinale zwischen Portugal und Spanien.