SC Paderborn 07 - VfB Stuttgart; Bundesliga
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SC Paderborn 07 - VfB Stuttgart. Bundesliga.
Benteler-Arena.
Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der Bundesliga geht es bei uns aber schon bald wieder weiter, wenn um 18:30 Uhr RB Leipzig zum Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt lädt. Ihnen noch ein schönes Wochenende und bis bald!
Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche in der Bundesliga: Während Paderborn am Samstagnachmittag in Bremen zu Gast ist, ist der VfB parallel auswärts beim Hamburger SV gefordert. Für die Schwaben wird es aber schon unter der Woche wieder ernst, wenn man am Mittwochabend in der Champions League auf Slovan Bratislava trifft.
Stuttgart fährt damit den zweiten Sieg in dieser Saison ein und macht mit jetzt sechs Punkten auf dem Konto vorerst einen Sprung auf Platz 10. Paderborn muss dagegen trotz ordentlicher Vorstellung eine unglückliche Heimniederlage hinnehmen, bleibt bei vier Punkten und fällt auf Rang 15 zurück.
Nach zwei grundverschiedenen Halbzeiten darf der VfB durchatmen und sich über einen 2:0-Arbeitssieg gegen kämpferische Paderborner freuen. In der ersten Halbzeit trat der VfB noch sehr dominant auf und musste sich fast schon ärgern, dass man zur Pause nur 1:0 führte. Nach der Pause gaben die Schwaben die Spielkontrolle jedoch aus der Hand und wurden viel zu passiv. Bei xG-Werten von 1,83 zu 2,39 sowie 23:18 Abschlüssen kam Paderborn dadurch zu mehreren guten Chancen und arbeitete am Ausgleich. Bitter aus SCP-Sicht: Nur eine Minute nachdem man in der 82. Minute bei der Mega-Doppelchance auf das 1:1 zweimal vor der Linie scheiterte, machte Führich auf der Gegenseite mit seinem Knaller vorzeitig den Deckel drauf.
Es bleibt beim 2:0 für den VfB - Abpfiff in Paderborn!
Zwar kann sich Tigges bei einer Vidovic-Flanke aus dem linken Halbfeld von seinem Gegenspieler am zweiten Pfosten lösen, doch setzt er seinen Kopfball aus acht Metern klar rechts vorbei.
Drei Minuten werden nachgespielt.
Aber der Aufsteiger steckt nicht auf. Philippe dringt über halblinks in die Box ein und wird mit seinem Abschluss aus 15 Metern geblockt.
Für gleich zwei Tore fehlt dem SCP jetzt wohl die Zeit. Bitter natürlich für die Hausherren, die eine Minute vor der Vorentscheidung durch Führich den Ausgleich auf dem Fuß hatten.
Auswechslung
Und auch Führich hat nach diesem Traumtor Feierabend. Seinen Platz nimmt Sauer ein.
Auswechslung
Rüber auf die Gegenseite, wo zunächst Undav für Prömel weicht.
Auswechslung
Außerdem übernimmt Sticker für Scheller.
Auswechslung
Nach der vermeintlichen Vorentscheidung wechseln beide Trainer doppelt: Bei den Hausherren kommt zunächst mit Götze der etatmäßige Kapitän für Hansen ins Spiel.
Tor
Tooor! Paderborn - STUTTGART 0:2. Was für ein Strahl! Im Rahmen einer Umschaltsituation spielt El Khannouss halbrechts am Sechzehner nach innen auf Stiller, der dann nochmal links in die Box weiterleitet. Dort dribbelt Führich gegen ter Horst an, kommt dabei gefühlt zu sehr nach außen ab und haut dann aus spitzem Winkel neun Meter halblinks vor dem Tor ansatzlos einen raus. Im kurzen Eck knallt er den Ball an die Unterkante der Latte, von wo der Ball hinter dem machtlosen Noll zu seinem ersten Saisontor ins Netz springt.
Vorlage
Vorlage Angelo Stiller
Riesen-Doppelchance für Paderborn! Vidovic zunächst mit dem starken langen Ball aus der eigenen Hälfte, findet damit den Lauf von Philippe. Im Laufduell mit Hendriks macht Philippe den Ball rechts im Strafraum fest und legt mit dem Rücken zum Tor für den nachrückenden Batista Meier ab. Aus zwölf Metern hat Batista Meier Seimen bereits überwunden, doch dahinter rückt Mittelstädt ein und kann am Fünfer mit dem Fuß blocken. Beim Abpraller setzt dann Tigges nach und köpft den Ball zu Philippe, der halbrechts vor dem Fünfer direkt abschließt. Seimen ist auch hier aus dem Spiel, dieses Mal steht aber Jeltsch richtig und rettet vor der Linie.
Stark von Pejcinovic! Einen langen Ball verarbeitet der Joker vor der rechten Seitenauslinie fein mit der Hacke, dreht sich dabei in einer fließenden Bewegung auf und visiert am Ende aus halbrechten 18 Metern mit einem Schlenzer den langen Winkel an - knapp vorbei.
Auswechslung
Dritter Wechsel aufseiten der Ostwestfalen: VfB-Leihgabe Ulrich macht für Batista Meier Platz.
Vagnoman wird im Aufbau unter Druck gesetzt, dribbelt nach hinten zurück und verliert den Ball leichtfertig durch einen Pressball gegen den nachsetzenden Obermair. So landet die Kugel im Strafraum bei Castaneda, der jedoch im Abseits steht.
Auswechslung
Außerdem macht Leweling auf dem rechten Flügel für El Khannouss Platz.
Auswechslung
Doppelwechsel beim VfB: Im Angriff übernimmt Pejcinovic positionsgetreu für Demirovic.
Eine Ecke von der linken Seite serviert Führich mit Zug vor den ersten Pfosten, wo sich Jeltsch im Fünfmeterraum seitlich zum Tor hochschraubt und seinen Kopfball gefährlich Richtung Tor drückt. Noch vor Noll steht aber Tigges richtig und kann blocken.
Weil Paderborn jetzt natürlich auch zunehmend das Risiko erhöhen muss, wird das Spiel etwas wilder. Vor Anbruch der Schlussviertelstunde ist dem SCP der Ausgleich zuzutrauen.
Auswechslung
Kurz darauf wechselt auf Hoeneß beim VfB zum ersten Mal und bringt in der Innenverteidigung Jeltsch positionsgetreu für Torschütze Chabot ins Spiel.
Auswechslung
Auch der zweite Angreifer wird ersetzt, Philippe nimmt fortan den Platz von Pieringer ein.
Auswechslung
Erstmals frisches Personal an diesem Nachmittag, Doppelwechsel aufseiten der Hausherren: Zielspieler Tigges ersetzt im Angriff Marino.
Da war mehr drin. Eine durchgerutschte Curda-Flanke von rechts sichert sich Obermair links im Strafraum und legt scharf an den Elfmeterpunkt ab. Marino hätte Platz, lässt die Kugel bei der versuchten Annahme aber verspringen und wird dann zum Abdrehen gezwungen.
Immerhin scheint der VfB die Drangphase der Ostwestfalen überstanden zu haben. Dennoch kommt von der Hoeneß-Elf seit Wiederbeginn zu wenig.
Nach der fälligen Ecke hat Stiller über Umwege das Auge für Undav, der vom rechten Fünfereck abschließt und am Block von Curda hängenbleibt.
Aus dem Nichts die Chance auf das 2:0! Im Aufbau spielt Hansen rechts aus dem Strafraum einen viel zu unpräzisen Ball diagonal über den Platz, den Stiller im Halbfeld abfängt und mit dem ersten Kontakt Demirovic bedient. Der Bosnier steht im Strafraum frei vor Noll, der weit aus seinem Tor kommt und Demirovic dadurch nach außen abdrängt. Aus halblinken elf Metern schließt der Angreifer noch ab und bleibt an der Brust von Noll hängen.
Bei der fälligen Ecke gibt Seimen erneut keine gute Figur ab und lässt einen hohen Ball aus den Händen nach vorne gleiten. Immerhin ist auf seine Vorderleute Verlass, die klären können.
Nicht zum ersten Mal wackelt Seimen! Seinen riskanten Vertikalpass im Aufbau fängt Vidovic zentral vor dem Sechzehner vor Karazor ab und wird dann aus 16 Metern auf Kosten einer Ecke geblockt.
Topchance auf den Ausgleich! Vidovic verlagert aus dem Zentrum rechts in die Box, wo Curda Platz hat und gefühlvoll hoch an den zweiten Pfosten flankt. Dort schraubt sich Pieringer vor Hendriks hoch und nickt die Kugel aus vier Metern knapp über das Tor.
Gute Idee von Hansen, der seinen langen Steckpass kurz nach der Mittellinie für den eingestarteten Pieriniger einen Ticken zu steil ansetzt. So ist Seimen zur Stelle und klärt mit dem Fuß.
Nach einem langen Obermair-Einwurf von links landet der Ball über Umwege bei Curda, der aus zentralen 20 Metern per Halbvolley abschließt. Sein Schuss wird abgefälscht und fliegt direkt in die Arme von Seimen.
Die Hausherren ziehen das Spiel in dieser Phase mehr und mehr an sich. Stuttgart ist in diesen Minuten zu passiv.
Zwar bleibt Ulrich mit seinem Abschluss halbrechts von der Strafraumkante hängen, doch häufen sich jetzt die Abschlüsse aufseiten der Pfauenstädter.
Und die ist nicht ohne! Weil Seimen die Hereingabe von links am zweiten Pfosten zu kurz zur Seite lenkt, kann Curda für Ulrich zurücklegen. Aus halbrechten elf Metern schließt Ulrich mit Anlauf direkt ab und jagt den Ball deutlich drüber.
Nach der fälligen Ecke bekommt Vidovic den Ball über Umwege im Rückraum abgelegt und holt mit seinem geblockten Versuch aus 18 Metern prompt die nächste Ecke heraus.
Von der linken Seite flankt Obermair mit Zug zum Tor zentral vor den Fünfer, wo sich Karazor vor Castaneda hochschraubt und die Kugel per Hinterkopf gefährlich rechts neben das eigene Tor verlängert.
Dieses Mal bekommt Führich den Ball bei einem VfB-Konter von Undav abgelegt, legt ihn sich halblinks im Strafraum auf den rechten Fuß und zieht aus elf Metern ab. Der Schuss wird abgefälscht und landet dadurch harmlos in den Armen von Noll.
Direkt die erste Chance für die Schwaben! Bei einem schnellen Antritt auf der linken Seite nutzt Führich seine Geschwindigkeit aus, geht dann im Strafraum zu einfach zwischen zwei Verteidigerin hindurch und schließt aus halblinken sieben Metern ab. An der Torraumgrenze steht Scheller in der Schussbahn und kann mit dem Fuß blocken.
Zu Wiederbeginn bleibt das Personal auf beiden Seiten unverändert. Der zweite Durchgang läuft.
Zur Halbzeit in Paderborn liegt der VfB verdient in Führung und hätte bei xG-Werten von 0,44 zu 1,49 auch noch mehr aus seinen Chancen machen können. Die Führung durch Chabot fiel inmitten einer Drangphase, in der sich Paderborn der zunehmenden Suttgarter Dominanz beugen musste und nur fünf Minuten später bei einem Pfostentreffer von Leweling auch noch Glück hatte. Zum Ende der Halbzeit konnten die Ostwestfalen das Spiel aber wieder ausgeglichener gestalten und verzeichneten durch Obermair ihre beste Chance (41.). Mit etwas mehr Mut aufseiten der Hausherren ist hier also noch nichts entschieden.
Stuttgart spielt einen Konter in Person von Demirovic nicht sauber aus, und dann ist die einmütige Nachspielzeit auch schon abgelaufen. Halbzeit in Paderborn.
Gelbe Karte
In der eigenen Hälfte löst es Führich auf engstem Raum gegen mehrere Gegenspieler klasse auf und nimmt dann über halblinks Tempo auf. Pieringer stellt ihm dabei von hinten das Bein in den Lauf und sieht für dieses taktische Foul die erste Gelbe Karte in diesem Spiel.
Eine Obermair-Freistoßflanke rutscht halblinks in den Strafraum durch, wo Pieriniger mit dem Rücken zum Tor unter Bedrängnis eine Bogenlampe produziert und den Ball auf das Tordach hebt.
Im Anschluss an den fälligen und zunächst bereinigten Eckball bleibt Paderborn dran. Aus dem linken Halbfeld flankt Hansen an den Elfmeterpunkt, wo Pieringer seinen anspruchsvollen Kopfball links am Tor vorbeisetzt.
Aus dem Nichts die Chance auf den Ausgleich! VfB-Leihgabe Ulrich setzt zentral vor dem Sechzehner nach und verlagert links in den Strafraum, wo Obermair Vagnoman auswackelt und dadurch vom linken Fünfereck frei abschließen kann. Seimen verkürzt dabei den Winkel, macht sich breit und kann den strammen Schuss mit dem Oberkörper abwehren.
Kurz vor der Halbzeit hat sich das Geschehen in dieser Phase beruhigt. Der VfB bleibt mit 55 Prozent Ballbesitz spielbestimmend und lässt die Kugel laufen.
Ansonsten scheint der VfB alles im Griff zu haben und hätte hier auch schon höher in Führung liegen können. Mit 0,24 zu 1,49 sprechen die xG-Werte für sich.
Seimen mit dem Fehler! Der VfB-Keeper lässt den Ball nach einem Rückpass im Fünfmeterraum verspringen und wird durch Vidovic sofort unter Druck gesetzt. Per Pressball landet die Kugel zentral an der Strafraumkante, wo Obermair direkt abschließt und geblockt wird.
Die bislang beste Chance für Paderborn: Im Rahmen einer Umschaltsituation wird zunächst Ulrich im Strafraum geblockt, ehe Curda rechts am Sechzehner nach innen für den nachrückenden Castaneda zurücklegt. Aus zentralen 18 Metern schließt Castaneda direkt ab und visiert dabei das untere rechte Eck an. Seimen sieht den verdeckten Schuss spät, ist dann aber zur Stelle und entschärft sicher zur Seite.
Fast das 2:0! Links im Strafraum bekommt Führich nach einer geblockten Flanke die zweite Chance und hebt den Ball in die Mitte, wo Scheller per Kopf direkt vor die Füße von Leweling klärt. Zehn Meter halbrechts vor dem Tor hat Leweling viel zu viel Platz, verwertet den aufsetzenden Ball per Dropkick und setzt ihn flach an den linken Pfosten.
Durch zum 1:0 hat Stuttgart im Übrigen in jetzt 24 aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen in der Bundesliga mindestens ein Tor erzielt. Die Schwaben bauen damit ihren Vereinsrekord weiter aus.
In der Entstehung dieses Tores hatte Leweling den Ball unabsichtlich an den angelehnten Arm bekommen. Nach der Regelanpassung ist das aber nicht strafbar und wurde entsprechend auch nicht geahndet.
Tor
Tooor! Paderborn - STUTTGART 0:1. Die Drangphase der Schwaben mündet in die verdiente Führung für den VfB! Im Anschluss an eine Freistoßflanke von Führich bekommt Paderborn den Ball einfach nicht weg. Im Rahmen der zweiten Welle legt Führich links in der Box auf Stiller zurück, der die Kugel halblinks vor dem Sechzehner mit dem ersten Kontakt hoch und tief auf Höhe des zweiten Pfostens hebt. Dort setzt sich Chabot im Rücken von ter Horst entschlossen durch und drückt seinen Kopfball aus spitzem Winkel fast schon von der Grundlinie ins Netz.
Vorlage
Vorlage Angelo Stiller
Erneut der VfB! Bei einem Steilpass von Undav nimmt Leweling über halbrechts zunächst Tempo raus, ehe er Hansen mit einem schnellen Antritt stehen lässt und frei durch ist. Halbrechts im Strafraum könnte der Ex-Fürther aus spitzem Winkel zur Mitte auf Führich ablegen, schließt stattdessen selbst ab und scheitert aus sieben Metern im Eins gegen Eins an Noll.
Doppelchance für Stuttgart! Demirovic schaltet am schnellsten, sichert sich links am Fünfer den Ball und legt auf Karazor zurück, der aus 14 Metern direkt abschließt. Sein Schuss wird geblockt und rollt weiter gen rechten Pfosten, wo Hansen im letzten Moment vor dem einschussbereiten Undav dazwischengrätscht. Über Umwege bekommt dann noch Demirovic die Kugel von rechts abgelegt, trifft sie mit dem ersten Kontakt nicht sauber und verzieht aus zentralen 13 Metern deutlich.
Die Ecke bringt in der Folge nichts ein.
Curda schnappt sich vor dem Sechzehner den zweiten Ball und holt mit seinem geblockten Distanzversuch aus halbrechten 19 Metern immerhin eine Ecke heraus.
Eine Viertelstunde ist gespielt. Stuttgart hat mit 60 Prozent bislang mehr vom Spiel und ist offensiv auch die zwingendere Mannschaft. Noch hält Paderborn das Geschehen aber weitgehend ausgeglichen.
Demirovic hat Noll in dieser Szene leicht im Gesicht getroffen. Kurz geschüttelt, geht es für den Torwart aber schnell wieder weiter.
Wichtig von Noll! 25 Meter halbrechts vor dem Tor hebt Undav den Ball in den Rücken der Abwehr und sucht damit den eingestarteten Demirovic in der Box. Und weil Demirovic aus vollem Lauf in der Luft die Fußspitze dran bekommt, findet er ihn auch. Doch Noll ist aus seinem Tor gestürmt, hechtet sich dem Ball direkt vor Demirovic entgegen und kann fast schon in Form eines Pressballs retten.
Nach der ersten Ecke für Paderborn steht auch der erste Abschluss der Hausherren zu Buche. Die Hereingabe von rechts wird am zweiten Pfosten in den Rückraum geköpft, wo Vidovic am schnellsten schaltet und aus zentralen 14 Metern direkt abschließt. An der Torraumgrenze steht aber Hendriks in der Schussbahn und kann blocken.
Im eigenen Ballbesitz werden beide Mannschaften durch das hohe Pressing des Gegners früh unter Druck gesetzt. So schenkt jetzt auch Seimen den Ball her und spielt ihn im Aufbau ins Seitenaus.
Nach der fälligen VfB-Ecke von rechts bekommt Paderborn den Ball im Sechzehner einfach nicht weg. Über Umwege will dann Obermair einen Abpraller kontrollieren, wobei ihm die Kugel vom Fuß an die Hand springt. Zwayer winkt jedoch direkt ab und lässt laufen.
Der erste Abschluss gehört dem VfB: Von der linken Seite kombinieren sich die Schwaben gut ins Zentrum, wo sich Undav nach Stiller-Ablage zum Tor dreht und aus 18 Metern hoch abschließt. Noll ist zur Stelle und lenkt den mittigen Versuch mit einer Hand über den Kasten.
Führich kommt mit Tempo über links, zieht vor dem Sechzehner nach innen und könnte selbst schießen. Stattdessen legt der Ex-Paderborner auf Karazor zurück, der wiederum abdrehen muss und das Spiel neu aufbaut.
Wir sind so weit, Paderborn hat angestoßen.
Geleitet wird die Partie von Felix Zwayer, der dabei von Robert Kempter und Nikolai Kimmeyer an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Timo Gansloweit, vor den Bildschirmen bilden Benjamin Brand und Felix-Benjamin Schwermer das VAR-Duo.
Beim 5:0-Testspielsieg gegen Zweitligist Fürth hat das offensichtlich gut geklappt. Derweil hat der SCP die Länderspielpause für einen USA-Trip genutzt und sein Testspiel gegen DC United 1:0 gewonnen. Letztmals trafen der VfB und Paderborn im Januar 2023 aufeinander, als die Schwaben im Achtelfinale des DFB-Pokals einen Rückstand spät in einen 2:1-Sieg beim damaligen Zweitligisten drehten. Nach bislang fünf Pflichtspielduellen gegen die Pfauenstädter ist Stuttgart bei vier Siegen und einem Remis damit noch ungeschlagen.
Auf der Gegenseite merkte VfB-Coach Hoeneß mit Blick auf die ernüchternde Punkteausbeute an, dass natürlich auch das "anspruchsvolle Auftaktprogramm" zur Wahrheit gehört. Die drei Niederlagen setzte es gegen die Bayern, Dortmund und Hoffenheim - den Meister, den Vizemeister und den Vorjahresfünften. Dazu der Heimsieg am 2. Spieltag gegen Köln (4:1). Jetzt wolle man "so richtig loslegen" und habe die Länderspielpause genutzt, um unter anderem an der Statik des Spiels und der Feinabstimmung zu arbeiten.
Mit dem 3:1-Erfolg über Hoffenheim erzielte der SCP nicht nur seine ersten Tore in dieser Saison, sondern fuhr nebenbei auch noch den ersten Sieg in der Bundesliga nach mehr als sechseinhalb Jahren ein. Den entstandenen Rückenwind wollen die Ostwestfalen natürlich nutzen und heute direkt für die nächste Überraschung sorgen. Innenverteidiger Hansen erwartet mit dem VfB einen Gegner, der "uns Mann gegen Mann pressen wird" und formulierte den Anspruch, jetzt auch "mit dem Ball ein besseres Spiel zu zeigen".
Der Auftakt wurde bereits gestern in Dortmund gemacht, heute dürfen auch Paderborn und Stuttgart endlich wieder nach der XXL-Länderspielpause in der Bundesliga ran. Ein Aufsteiger gegen einen Champions-League-Teilnehmer - da scheinen die Rollen auf dem Papier klar verteilt zu sein. Umso mehr dürfte der Blick auf die Tabelle überraschen: Während der VfB nach einem ernüchternden Saisonstart mit drei Punkten nur auf Platz 15 liegt, hat der SCP nach dem ersten Sieg auf Platz 12 einen Punkt mehr auf dem Konto.
Der VfB ging vor der Länderspielpause leer aus und musste sich im Heimspiel gegen den BVB knapp mit 0:1 geschlagen geben. Im Vergleich dazu nimmt Sebastian Hoeneß heute vier Wechsel vor und fängt dabei zwischen den Pfosten an, wo der wiedergenesene Seimen Vertreter Bredlow auf die Bank verdrängt und sein Bundesligadebüt damit ausgerechnet gegen Ex-Klub Paderborn feiert. Zudem starten Hendriks, Leweling und auch Karazor, der in dieser Saison noch keine Minute gespielt hat. An ihrer Stelle sitzen Jeltsch, Prömel und El Khannouss zunächst auf der Bank.
Und hier die Aufstellung der Gäste aus Stuttgart: Seimen - Vagnoman, Chabot, Hendriks, Mittelstädt - Karazor, Stiller - Leweling, Undav, Führich - Demirovic.
Paderborn hatte sich mit dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim in die Länderspielpause verabschiedet und dabei einen 3:1-Sieg eingefahren. Ralf Kettemann sieht auch keinen Grund für etwaige personelle Änderungen und vertraut heute auf die exakt gleiche Startelf wie schon vor drei Wochen.
Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Aufstellung der Hausherren: Noll - ter Horst, Scheller, Hansen - Curda, Castaneda, Obermair - Ulrich, Vidovic - Pieringer, Marino.
Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 5. Spieltages zwischen dem SC Paderborn und dem VfB Stuttgart.