SC Paderborn 07 - Eintracht Frankfurt; Bundesliga
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HZ
SC Paderborn 07 - Eintracht Frankfurt. Bundesliga.
Benteler-Arena.
SC Paderborn 07 2
- R Obermair ()
- M Pieringer ( 11m)
Eintracht Frankfurt 2
- J Burkardt (, )
- E Baum (s/o )
Aber jetzt erst einmal alle Augen auf das 18:30-Uhr-Spiel, das lautet Stuttgart gegen Bremen. Viel Spaß auch damit und bis bald!
Die Eintracht bleibt Achter, Paderborn verbessert sich um einen Rang auf die Elf, aber das ist natürlich erst einmal noch eine Momentaufnahme, vier Spiele sind ja noch offen an diesem Wochenende. Und wie geht es nach der Länderspielpause weiter? Für Paderborn auswärts in Leverkusen, Frankfurt empfängt zeitgleich Hoffenheim.
Das ist natürlich sehr bitter für Paderborn, so ein Ausgleichstreffer in Überzahl in der letzten Minuten der Nachspielzeit, praktisch mit der letzten Aktion der Partie. Aber insgesamt geht das Remis schon in Ordnung, beide Teams hatten in etwa gleich viele Torchancen, trafen auch beide je einmal Aluminium. Mit dem Elfmetertor von Pieringer und der Gelb-Roten für Baum schien der SCP auf die Siegerstraße abgebogen zu sein, aber eine späte Coproduktion von Chaibi, Atubolu und Doppelpacker Burkardt rettete den Hessen einen Punkt.
Denn das war es auch schon. Paderborn 2, Frankfurt 2.
Tor
Tooooor! SC Paderborn - EINTRACHT FRANKFURT 2:2. Dann auch noch ein Eckball von rechts, macht auch Chaibi. Atubolu ist auch mit vorne, setzt sich durch und bringt das Leder zumindest bis an den Fünfer. Dort steht Jonathan Burkardt und zaubert das Runde mit der Hacke ins Eckige. Was für ein Schlussakkord!
Vorlage
Vorlage Noah Atubolu
Noch eine Ecke für Chaibi. Der bringt den Ball von links etwas zu weit, gibt ein wenig Gedränge am zweiten Pfosten, dann wird erst einmal geklärt.
Und da ist die Tafel auch schon, steht prompt nur eine Drei drauf.
Wie viel Nachspielzeit ist zu erwarten? Da habe ich schlechte Nachrichten für die Eintracht-Fans, gab kaum Unterbrechungen, die wird nicht üppig ausfallen.
Auswechslung
Letzter Wechsel, Tigges für Zeitler. Da war wohl die Angst vor Gelb-Rot bei Kettemann groß.
Philippe hat rechts im Strafraum nur mehr Collins vor sich, aber der Frankfurter entscheidet diesen eminent wichtigen Zweikampf für sich.
Gelbe Karte
Collins foult Lippmann an der Seitenauslinie ohne Chance auf den Ball, auch das ist natürlich Gelb.
Auswechslung
Hütter, der schon auf Dreierkette in der Abwehr umgestellt hat, bringt jetzt noch Love Arrhov für Onyedika.
Der letzte Torschuss der Frankfurter ist schon eine gefühlte Ewigkeit her, das macht Paderborn defensiv wirklich sehr gut. Ich darf an die beeindruckende Gegentorstatistik aus den Vorberichten erinnern.
Gelbe Karte
Gelbe Karte für Deniz Zeitler, der es mit dem Pressing an der Mittellinie etwas übertreibt und Brassier am Unterschenkel trifft.
Trotzdem angesichts des knappen Spielstandes natürlich eine spannende Schlussviertelstunde bei uns. Nur bei uns, die drei anderen Partien scheinen entschieden zu sein.
Rote Karte
Läuft grade gar nicht mal so gut für die Gäste. Beinstellen von Baum gegen Curda, der nimmt den Kontakt gerne an. Denn Baum hatte schon Gelb und sieht jetzt dementsprechend Gelb-Rot von Dankert.
Auswechslung
Kettemann bringt Philippe für Marino noch vor dem Wiederanpfiff.
Tor
Tooooor! SC PADERBORN - Eintracht Frankfurt 2:1. Marvin Pieringer will selbst schießen. Niemand hindert ihn dran, dafür gibt es auch keinen Grund. Präziser Schuss ins linke Eck, Atubolu antizipiert gut, hat aber trotzdem keine Abwehrchance.
Das gibt Elfmeter, Pieringer taucht rechts im Sechzehner auf, will sich das Leder auf den linken Fuß legen. Dazu kommt es nicht, Brassier mäht ihn um.
Lippmann bringt die Ecke von rechts ziemlich gefährlich, Frankfurt braucht mehr Versuche, klärt letztlich aber doch.
Onyedika geht auf Nummer sicher, schenkt Paderborn aber so einen Eckball.
Auswechslung
Ist auch ein Doppelwechsel, denn Lippmann klatscht noch mit Obermair ab.
Auswechslung
Bei Paderborn wird wieder die alte Formation hergestellt, sprich, Pieringer kommt für Müller.
Auswechslung
Und Youngster Ilicevic darf für Doan ran.
Auswechslung
Doppelwechsel von Hütter, Ebnoutalib für Uzun.
Höjlund behauptet den Ball gut an der Strafraumgrenze. Und legt perfekt ab für Burkardt. Der aus 16,5 Metern drüber zielt, Noll muss nicht eingreifen.
Gelbe Karte
Elias Baum sieht die erste Gelbe des Nachmittags, er hält Marino im Mittelfeld an der Schulter zurück.
Verdeckter Schuss von Uzun aus halblinker Position 18 Meter vor dem Tor. Knapp links vorbei, aber da hätte Noll nicht reagieren können, diesen Ball hat er viel zu spät gesehen.
Nächster Schuss von Chaibi, diesmal links im Strafraum. Zu zentral, da packt Noll sicher zu.
Chaibi auf der anderen Seite! Der ist auf rechts gar nicht zu stoppen, geht in den Sechzehner und feuert auf das kurze Eck. Noll kommt nicht ran, ist aber mit dem Außenpfosten im Bunde.
Wieder vergibt Ruben Müller das 2:1. Diesmal ist es Castaneda, der sich wunderbar auf links durchsetzt. Seinen Flachpass in den Fünfer muss Müller nur mehr über die Linie bugsieren. Aber er grätscht das Leder am linken Pfosten vorbei, unglaublich!
Den ersten Stich setzt diesmal der SCP. Dank eines Solos von Zeitler über die linke Seite und einer starken Hereingabe zur Mitte. Aber Brassier spitzelt Müller am Fünfer den Ball gerade noch im letzten Moment weg.
Geht schon wieder weiter.
Auswechslung
Und bei Paderborn darf Zeitler für Vidovic ran.
Auswechslung
Und zum anderen Höjlund für Aseko.
Auswechslung
Reichlich Pausenwechsel, zwei bei der SGE. Zum einen Collins für Knauff.
Geht schon in Ordnung, dieses Remis zur Pause. Das war bis zum Führungstreffer der Gäste durch Burkardt eine sehr ausgeglichene Partie und danach auch. Paderborn überzeugte sicherlich eher kämpferisch, denn spielerisch, aber 6:7 Torschüsse zeigen, dass da nicht allzu viele Blätter Papier zwischen die beiden Teams passten. Und so brachte der 13. und letzte Torschuss dieses Spielabschnitts dann doch noch das 1:1 durch Obermair.
Jetzt! Ab in die Kabinen.
Zwei Minuten Nachspielzeit sind gleich vorbei.
Tor
Tooooor! SC PADERBORN - Eintracht Frankfurt 1:1 Die Hessen bekommen den Ball nach einer Ecke einfach nicht geklärt. Aber Müller bekommt den Ball links rüber zu Raphael Obermair, der trifft völlig freistehend aus zwölf Metern durch die Beine von Atubolu.
Vorlage
Vorlage Ruben Müller
So ist es, aber gefährlich wird es nicht. Schon während der Ball noch in der Luft ist, ertönt der Pfiff von Dankert. Offensivfoul von Castaneda gegen Koch.
Noch ein Freistoß für Paderborn. Das sind aber doch an die 30 Meter, somit wird Obermair wohl flanken.
Paderborn verstärkt noch einmal den Druck, will nicht mit einem Rückstand in die Kabinen gehen.
Chaibi! Erst bekommt er den Ball in die Hacken, war da einen Schritt zu schnell. Aber links im Strafraum erkämpft er dann doch das Leder, Uzun verpasst den scharfen Pass am zweiten Pfosten knapp. Das wird aber als Torschuss gewertet, denn so viel fehlte da auch nicht.
Kein Abschluss diesmal für die Gäste, der Steilpass von Doan für Knauff ist zu steil. Und landet dementsprechend bei Noll.
4:6 Torschüsse bisher, klingt jetzt nicht so viel, aber da waren doch etliche vielversprechende Abschlüsse dabei. So darf es gerne weitergehen.
Geht jetzt gut hin und her. Doan schnuppert am 0:2, sein Abschluss wird von Hansen stark weggeblockt. Und dann steht Brassier ganz schlecht gegen Marino, so dass der einen langen Ball prima verarbeiten kann. Und aus 15 Metern halbrechter Position das Leder an die Querlatte zimmert.
Direkt die Ausgleichschance! Castaneda taucht völlig frei rechts im Frankfurter Strafraum auf, muss das Leder zwingend direkt verarbeiten, so wie eben Burkardt auf der anderen Seite. Aber er will sich das Leder noch einmal vorlegen, dergleichen spielt es in der Bundesliga natürlich nicht. Sofort ist die Lücke zugestellt und Baum blockt das Leder weg.
Tor
Tooooor! SC Paderborn - EINTRACHT FRANKFURT 0:1. Aus dem Nichts der Führungstreffer der Gäste. Baum passt in die Tiefe, Chaibi geht via links in den Sechzehner, passt scharf zurück an den Elferpunkt. Da ist Burkardt eingelaufen und bugsiert das Leder mit einer Berührung ins rechte Eck.
Vorlage
Vorlage Farès Chaïbi
Oder jetzt bei diesem Fehlpass von Curda. Das wäre eine richtig gute Konterchance für die Hausherren gewesen.
Gestöhnt wird auch gelegentlich. Bei Fehlpässen wie diesem unbedrängten von Ruben Müller eben.
Im Stadion selbst herrscht übrigens Corona-Atmosphäre. Es gab einen medizinischen Notfall im Gästeblock, daher schweigen die Fanblöcke und laut wird es nur bei konkreten Torchancen. Also sehr selten.
Die Gastgeber sind jetzt besser im Spiel. Setzen sich sogar ein wenig im letzten Drittel fest.
Erste Chance Paderborn! Vidovic nimmt aus der zweiten Reihe Maß, visiert das rechte Eck an. Atubolu wehrt per Flugeinlage zur Seite ab. Aber genau auf Curda, der weiß aber rechts im Sechzehner gar nichts mit der Kugel anzufangen. Anstelle sofort draufzuhalten, verzögert er erst und flankt dann zum Gegner.
Scheint nun auch bei Knauff weiterzugehen, auf der Ersatzbank herrschte schon hektische Betriebsamkeit.
Zusammenprall von Knauff und Obermair beim Kopfballduell, beim Frankfurter brummt der Schädel jetzt mehr. Der sitzt ziemlich benommen auf dem Rasen.
Der Eckball von links kommt allerdings prima vor den Fünfer. Brassier steigt zum Kopfball hoch und setzt diesen rechts am Ziel vorbei. Ebenso wie gleich danach sein Kollege Doan einen Weitschuss aus rund 25 Metern.
Viel Tempo und viel Pressing in diesen Anfangsminuten. Damit neutralisieren sich beide Teams im Mittelfeld. Jetzt aber passt Paderborn bei einem Einwurf nicht auf, Burkardt hat erst einmal viel Platz auf der rechten Seite, wird dann aber doch noch eingeholt und es springt nur eine Ecke dabei heraus.
Anpfiff!
Blicken wir noch schnell auf die Spielleitung. Und hier sehen wir brandaktuell Hauptschiedsrichter Bastian Dankert die beiden Teams auf das Feld führen. Ihm assistieren die Herren Rene Rohde und Steven Greif, der VAR-Hauptverantwortliche heißt Daniel Siebert.
Übermäßig viel Respekt vor Frankfurt muss man im Ostwestfälischen aber nicht haben. Bei den bisherigen sechs Duellen gewann fast immer das Heimteam. Mit Ausnahme des 0:0 bei der Erstauflage in Frankfurt in der 2. Liga 2011.
Paderborns besondere Stärke ist die Defensive, hier hat man erst neun Gegentreffer hinnehmen müssen. Bei der Eintracht sind es doppelt so viele, dafür schießt die hochkarätige SGE-Offensive aber auch mehr als doppelt so viele Tore (13 bzw. 6). Interessant auch die Tatsache, dass der Aufsteiger bisher jedes Spiel verloren hat, bei dem er in Rückstand geriet. Comebackqualitäten sehen anders aus.
Zuletzt besserte sich die Laune bei der Eintracht aber deutlich, der HSV war ein dankbarer Gegner, sowohl im Pokal als auch in der Liga ließen sich die Hanseaten 1:3 wegfiedeln. Heute wird die Aufgabe für die Hütter-Elf wohl etwas schwieriger, der SCP Home-Deluxe-Arena nicht nur den HSV, sondern auch die starken Hoffenheimer niedergerungen.
Paderborn und Frankfurt trennen nach acht Runden gerade einmal zwei Pünktchen. Dementsprechend hat der Aufsteiger fraglos überperformt, die Hessen hingegen drohen vom oberen Drittel abgehängt zu werden. Und noch eine Spielzeit ohne Europapokal? Man mag am Main noch nicht einmal dran denken.
Das ist eine Personalmaßnahme mehr als bei Paderborn, somit auch nur überschaubare zwei Wechsel im Vergleich zum 3:1-Ligasieg gegen den HSV. Kosugi und Ebnoutalib sind raus, es schlägt die Stunde von Knauff und Burkardt.
Adi Hütters Startformation sieht folgendermaßen aus: Atubolu - Knauff, Koch, Brassier, Baum - Onyedika, Aseko - Doan, Uzun, Chaibi - Burkardt.
Ein Wechsel von Ralf Kettemann, der mit dem 0:0 in Gladbach nicht unzufrieden gewesen sein dürfte. Heute darf Ruben Müller von Beginn an ran und der ohnehin angeschlagene Kollege Pieringer nimmt auf der Bank Platz.
Wir beginnen den Nachmittag mit der Aufstellung der Paderborner: Noll - ter Horst, Scheller, Hansen - Curda, Baack, Castaneda, Vidovic, Obermair - Müller, Marino.
Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 9. Spieltages zwischen dem SC Paderborn und Eintracht Frankfurt.