1. FSV Mainz 05 - SC Paderborn 07; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FSV Mainz 05 - SC Paderborn 07. Bundesliga.

MEWA ARENA.

Live-Kommentar

Das 18:30-Uhr-Topspiel lautet BVB gegen HSV, morgen steht unter anderem noch der erste Auftritt des dritten Aufsteigers an, wenn Schalke in Augsburg antritt. Viel Spaß auch damit und allen anderen Fußballhighlights des Wochenendes. 

Blick auf die Tabelle sparen wir uns, die drucken sich heute vor allem die Elversberger aus. Wir blicken stattdessen auf die kommende Runde, denn da empfängt nächsten Samstag der SCP die Freiburger vor 15.000 in der Home-Deluxe-Arena. Und Mainz muss am Sonntag beim HSV einen Fehlstart verhindern, denn dann steht schon das Derby gegen Frankfurt an. 

Mit viel Engagement erkämpft sich Paderborn bei der Rückkehr ins Oberhaus ein torloses Remis in Mainz. Natürlich hatten die Gastgeber mehr Spielanteile und Torschüsse, aber es sprangen kaum Großchancen heraus. Hohe Bälle ins Zentrum waren das gewählte Mittel, ich kann mich nicht erinnern, dass ich bei der Zahl der Flanken in irgendeinem Spiel mal eine 40 gesehen habe. Ja, Tietz ist kopfballstark, brachte aber nur einen an, das war nach der Ecke von Amiri vor der Pause ans Lattenkreuz. Sturmkollege Becker erwischte gar keine Hereingabe. Wird viel zu besprechen geben bei der Mainzer Videoanalyse. Der SCP wird sich trotz der offensiven Harmlosigkeit im Nachklapp in erster Linie selber loben, berechtigterweise. 

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Sehr wertvolle, denn als sich Mainz endlich das Leder zurückgeholt hat, wird die Partie abgepfiffen. 

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Gleich sind die angezeigten vier Minuten rum, kontert jetzt Paderborn sogar noch mal? Nein, aber man nimmt wertvolle Sekunden von der Uhr. 

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Kettemann hat noch einen Wechsel aufgespart, den zieht er jetzt natürlich noch mit Lippmann für Pieringer.

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Mwene mit dem Sicherheitsfoul auf der rechten Paderborner Außenbahn gegen Tigges. Sicherheit geht vor, gibt aber auch Gelb. 

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Da ist auch diese Zahl, es sind überraschenderweise nur vier Minuten. Auch wenn ganz Paderborn einwendet, das reicht ja wohl auch. 

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Kein Durchkommen für Widmer, der Stadionsprecher teilt indes mit, dass die Bude ausverkauft ist. Haben sie aber lange zählen müssen, die Nachspielzeit interessiert uns aber ohnehin mehr. 

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Amiris Ecken sehen meist sehr vielversprechend aus, aber dann bekommt Paderborn die Sache mit viel Einsatz doch geklärt. 

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Zur Halbzeit hatte ich ein 0:0 ja noch großspurig ausgeschlossen, mittlerweile sieht das Spiel aber genau danach aus. Jetzt braucht es schon einen genialen Moment, aus dem Spiel geht wenig. 

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Tietz erwischt mal wieder einen hohen Ball, sprich eine Flanke von Widmer. In Bedrängnis kann er das Leder aber nicht kontrolliert auf den Kasten von Noll setzen. 

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Erster Abschluss von Paderborn in diesem Spielabschnitt, nur für Statistiker relevant, so weit segelt der unkontrollierte Kopfball von Tigges am Ziel vorbei. 

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Potulski übernimmt die Agenden von Kohr in den letzten zehn Minuten plus Nachspielzeit. Die wird schon üppig ausfallen, das gleich vorweg. 

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Curda ist in Kohr geprallt, das wird aber nicht sanktioniert, denn es war ein Foul von Amiri, das Curda in Kohr fliegen ließ.

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Auch Mainz wird gleich wechseln müssen, Kohr ist nach einem Zusammenprall außer Gefecht. 

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Endlich mal wieder ein Highlight! Vor allem für Paderborn-Keeper Noll, der mit einer Flugeinlage einen wuchtigen Schuss von Kohr über den Querbalken lenkt. 

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Und im defensiven Mittelfeld ersetzt Baack den Kollegen Ulrich.

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Kettemann stellt in der Abwehr um, bringt Sticker für Hansen.

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Wir gehen in die Schlussviertelstunde. Elversberg macht das übrigens auch. Mit einem 3:0 gegen Leverkusen! 

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Urs Fischer bringt Widmer für Caci. 

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Taktisches Foul von Hansen, der Königsdörffer festhält. Das klingt nach Gelb und das gibt auch Gelb. 

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Und wieder sind zehn Minuten von der Uhr. Paderborn weiter ohne jeglichen Abschluss im zweiten Spielabschnitt. Aber immer näher am erhofften Punktgewinn zum Auftakt. 

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Und Königsdörffer für Lee.

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Und auch bei Mainz werden neue Stürmer gebracht. Ruoppi für Becker.

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Tigges für Marino bei Paderborn. 

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Kein Durchkommen von Lee gegen Hansen und jetzt wird gewechselt. 

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So viele Flankenversuche der Mainzer auf Becker und Tietz, aber da stehen Scheller und Co. bisher sehr sicher, köpfen nahezu alles weg. Nur bei der einen Ecke vor der Pause, da hat man Tietz mal aus den Augen verloren. 

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Caci hätte rechts vor dem Strafraum mal eine recht freie Schussbahn, trifft das Leder aber nicht richtig. Offiziell der vierte Abschluss der Mainzer nach der Pause, bei Paderborn steht hier weiter die Null.

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Wir konstatieren jedenfalls einen Teilerfolg für die Gäste, die erste Stunde nach Rückkehr ins Oberhaus beendet man ohne Gegentor. Der Weg zum Punktgewinn ist freilich noch ein weiter. Und die Stundenmarke ist ja in der Regel auch ein Signal für die erste größere Wechselrunde. Da sind wir natürlich besonders auf die Hausherren gespannt. 

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Immer noch will dieses Spiel noch nicht richtig Fahrt aufnehmen, Paderborn kann sich wie vor der Pause immer wieder lösen, bietet jetzt offensiv allerdings gar nichts mehr an.. Aber Ballbesitz im Mittelfeld ist ja auch was Schönes. Für einen Aufsteiger, nicht für den neutralen Beobachter dieser Partie. 

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Witzig, jetzt gibt es Freistoß für Paderborn. Weil im Gästestrafraum Caci auch Vidovic ganz kurz gehalten hat. Da werden wohl an gleicher Stelle unterschiedliche Maßstäbe bei Offensiv- und Defensivspielern angelegt. 

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Die Zeitlupe zeigt uns, dass Amiri da schon ordentlich von ter Horst gehalten wurde, zeigt der VAR Stieler die Bilder, dann zeigt der auf den Punkt, jede Wette. Reichlich Glück also für die Paderborner.

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Amiri fällt im Strafraum, fordert Elfer. Bekommt er nicht. Den Ball schnappt sich aber Kollege Mwene, der aus 14 Metern flach ins rechte Eck schießt. Mit einer Glanztat dreht Noll das Leder noch um den Pfosten.

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Amiri schießt einen Freistoß von der linken Seite so scharf in den Paderborner Strafraum, unmöglich, dass Lee den Kopfball kontrollieren kann. 

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Und das mit unverändertem Personal auf beiden Seiten. 

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Jetzt sind alle anwesend und es geht wieder los. 

Die 15 Minuten sind längst vorbei, aber wir warten noch auf Paderborn. 

Das torlose Remis zur Pause geht in Ordnung. Paderborn hält recht ordentlich mit, kann sich immer wieder gut vom Mainzer Druck befreien. Und kam auch zu Abschlüssen, zu weniger zwar als die Gastgeber, aber die xGoals von 0,50 zu 0,62 sehen sogar den Aufsteiger vorne. Schüsse aufs Tor gab es aber wohlgemerkt gar keinen, am nächsten dran war Tietz mit seinem Kopfball an die Oberkante des Lattenkreuzes. Also noch ordentlich Luft nach oben, an ein 0:0 auch nach 90 Minuten glaube ich jedenfalls nicht. 

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Halbzeit! 

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Und da ist diese auch schon, es steht nur eine Eins drauf. 

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Zentner pflückt vor dem langen Pieringer eine Flanke runter und wir wenden den Blick in Richtung Seitenauslinie zur Tafel mit der Nachspielzeit. 

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Pressschlag von Marino und da Costa. Letzterer war aber zuerst am Ball, müsste dementsprechend den Freistoß bekommen. Den gibts aber für Paderborn, alles halb so wild im Mittelfeld fernab der gefährlichen Zonen. 

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Sano unbeeindruckt, setzt gleich zum Weitschuss an. Diesmal aber keine Gefahr für Noll und seine Paderborner. 

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Castaneda grätscht Sano um, der wollte gerade zum Konter ansetzen. Das gibt natürlich Gelb. 

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Eine Mainzer Ecke geht ans kurze Fünfereck. Da passiert in der Regel gar nichts, aber die Paderborner haben nicht aufgepasst und so köpft Tietz ans Lattenkreuz. Auch hier konnte Noll gar nicht reagieren. Nur beten.

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Und so geht es dann oft, der Favorit schlägt eiskalt zurück. Langer Ball, den schnappt sich Tietz und hat den Überblick für den besser postierten Mitspieler. Amiri aus vollem Lauf, sein Schuss aus 20 Metern geht keinen Meter am linken Pfosten vorbei. Noll konnte gar nicht reagieren, dem Ball nur hinterherschauen. 

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Alle Achtung, das ist jetzt eine Druckphase der Gäste. Curda passt von rechts flach an den Fünfer, Gruber klärt in höchster Not. 

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Dann ist es Pieringer selbst, der im Strafraum zum Volley ansetzen kann. Nur ansetzen, den Ball trifft er dabei nicht. Auch das war freilich alles andere als einfach. 

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Der Paderborner Konter bleibt einmal nicht nur ein Ansatz. Pieringers findet den Kollegen Curda, der probiert eine Direktabnahme, andere Möglichkeit hat er auch keine. Der Schuss fällt unkontrolliert aus, geht deutlich drüber. 

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Fehlpass in der eigenen Hälfte, das darf sich Paderborn nicht zu oft erlauben. Sofort nimmt Mainz Fahrt auf, Amiri flankt auf Lee, der köpft aus zehn Metern aber doch zwei, drei Meter am Ziel vorbei.

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Paderborn zeigt sich durchaus immer wieder mal im Angriff. Und ist dabei nicht ungefährlicher als die Mainzer, wobei die aktuellen xGoals von 0,07 zu 0,02 ein wenig täuschen, beim Weitschuss von Lee gleich zu Beginn fehlte wirklich nicht viel. Alle anderen Abschlussversuche sind allerdings nicht der Rede wert, auf beiden Seiten. 

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Daher schießt Amiri auch nicht direkt, man hat sich eine Variante überlegt. Guter Ball links in den Sechzehner, aber Paderborn ist zur Stelle und dann wird auch noch ein Offensivfoul gepfiffen. 

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Vielversprechender Freistoß für die Mainzer. Sind allerdings dann doch an die 30 Meter.

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Hier bei uns belagern die Mainzer weiter den gegnerischen Strafraum. Aber ganz so unter Druck wie zu Beginn stehen die Gäste nicht mehr. Und stehen zudem in der Defensive recht gut bisher.

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Kurzer Blick zur Seite, der muss erlaubt sein, bei so einem Zwischenstand. Paderborns Mitaufsteiger Elversberg führt schon 2:0 gegen Leverkusen. Und in Berlin sind auch schon zwei Tore gefallen, aber gerechter verteilt, einer für Union, einer für Frankfurt. 

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Dann geht es wieder in die andere Richtung. Langer Ball auf Tietz, aber einen Tick zu lang, das Leder landet unberührt von Freund und Feind im Toraus. 

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Pieringer agiert als Maskenmann nach seiner Nasenverletzung. Und setzt den ersten offensiven Nadelstich der Gäste. Mwene kann ihn dann doch noch auf Kosten einen Einwurfs stoppen. 

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Und da haben wir direkt die erste Mainzer Chance. Paderborn klärt zweimal schlecht, so nimmt Lee den Weitschuss. Leicht abgefälscht zischt das Leder am rechten Pfosten vorbei. 

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Anpfiff!

Blicken wir noch schnell auf die Spielleitung. Und hier sehen wir brandaktuell Hauptschiedsrichter Tobias Stieler die beiden Teams auf Feld der Mewa Arena führen. Die ist zwar ein eher kleineres Bundesligastadion, weist aber immer noch mehr als die doppelte Kapazität der Paderborner Home-Deluxe-Arena auf. An den VAR-Reglern sind die Herren Jöllenbeck und Zorn eingeteilt.

Bei drei der vier Bundesligaduellen gegen Mainz gab es für Paderborn nichts zu holen, nur beim ersten, originellerweise auch ein 1. Spieltag, gab es im August 2014 ein 2:2. Mit viel Drama, kurz vor Schluss ging der SCP in Führung, tief in der Nachspielzeit glichen die Mainzer per Elfer aus.

Im Pokal spazierte Mainz mit einem 9:0 bei Oberligist Krieschow in die 2. Runde, Paderborn hatte beim 4:2 gegen Phönix Lübeck deutlich mehr Mühe. Daraus sollte man aber nichts ableiten, die Ostdeutschen sind ein reines Amateurteam, Phönix ein durchaus ambitionierter Regionalligist.

Für den SCP ist es der dritte Anlauf sich im Oberhaus zu etablieren, die Versuche zuvor endeten jeweils mit Tabellenplatz 18. Leichter wird es diesmal auch nicht, umso wichtiger wäre es, möglichst zügig die ersten Punkte anzuschreiben. Idealerweise gleich heute, denn dann geht es gegen die Europapokalstarter Freiburg und Dortmund.

Für Paderborn ist das natürlich illusorisch, da geht es nur um Platz 15, wobei man wohl auch den Relegationsrang nicht als Misserfolg einstufen würde. Heißen die Wettbewerber hier doch dem Vernehmen nach Schalke, HSV, Bremen und Köln. Und vom Marktwert her sind Ostwestfalen sogar noch hinter Mitaufsteiger Elversberg taxiert.

Mainz will nach einer durchwachsenen Vorsaison wieder in die obere Tabellenhälfte, im Idealfall auch ins europäische Geschäft, da hatte man ja zuletzt in der Conference League viel mehr Spaß als in den nationalen Wettbewerben.

Trainer Kettemann hat zwei neue Offensivkräfte mit Pieringer und Vidovic spendiert bekommen, diese wurden allerdings durch den Verkauf von Mittelfeldmastermind Mika Baur finanziert. Natürlich spielen beide, Millgram ist heute ohnehin nicht im Kader. Und im Tor steht planmäßig Noll, nicht Schubert wie im Pokal beim 4:2 in Lübeck.

Das Abenteuer Bundesliga beginnen diese elf Paderborner: Noll - ter Horst, Scheller, Hansen - Curda, Ulrich, Castaneda, Obermair, Marino, Vidovic - Pieringer.

Urs Fischer sieht nach dem Schützenfest im Pokal letztes Wochenende in Krieschow keinen Grund für Änderungen. Von den Neuzugängen spielt also nur Gruber, WM-Fahrer Posch, Kawasaki und Königsdörffer sitzen einsatzbereit auf der Bank. Martel und Paul Nebel verpassen den Auftakt verletzungsbedingt.

So geht der FSV Mainz in den Auftakt der Saison 2026/2027: Zentner - da Costa, Gruber, Kohr - Caci, Sano, Mwene - Lee, Amiri - Becker, Tietz.

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 1. Spieltages zwischen dem FSV Mainz 05 und dem SC Paderborn.

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