1. FC Köln - TSG Hoffenheim; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Köln - TSG Hoffenheim. Bundesliga.

RheinEnergieStadion.

1. FC Köln 3

  • S El Mala (51. minute)
  • T Dallinga (72. minute, 82. minute)

TSG Hoffenheim 2

  • A Daghim (27. minute)
  • O Kabak (67. minute)

Live-Kommentar

Das wars an dieser Stelle. Um 18:30 Uhr folgt das erste Topspiel der neuen Saison, wenn der BVB beim HSV antritt. Vielen Dank für das Interesse und bis dahin! 

Ein vor allem im zweiten Durchgang immens aufregendes und aufwühlendes Spiel endet damit mit einer Kölner Party. Und Hoffenheim ist ganz schön bedröppelt. Köln freut sich damit wie im Vorjahr über einen Auftaktsieg. Nächste Woche geht es am Freitag zum VfB Stuttgart. Hoffenheim ist am Samstag zu Hause gegen Borussia Dortmund gefordert. 

Köln feiert einen emotionalen Sieg, der sich im ersten Durchgang wahrlich nicht abgezeichnet hatte. Da war die TSG Hoffenheim das Europapokalteam und Köln der Abstiegskandidat, wie es in den Büchern steht. Dann präsentierten die Geißböcke aber ein ganz anderes Gesicht, schraubten Energie, Laufpensum und Einsatzbereitschaft hoch. El Mala bekam seinen El-Mala-Moment, Schwäbe parierte einen Elfmeter und einen weiteren Hochprozenter. Und Neuzugang Dallinga ist der gefeierte Doppelpacker und Matchwinner. 

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Schlusspfiff, Köln gewinnt! 

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Zwei Ecken für Hoffenheim überstehen die Kölner. Jubel brandet auf, als Schiedsrichter Badstübner das Zeichen für Abstoß gibt. 

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Moerstedt will ein Handspiel bei Dallinga im Strafraum gesehen haben, wo keins war. Und meckert sich dann zu Gelb. 

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Die Hoffenheimer dürfte sich jetzt schon fragen, wie ihnen dieses Spiel entglitten ist. Im Chaos und in der Hektik baden gegangen. Gleich ist Schluss, Köln hält stand. 

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Übrigens funktioniert das mit den schnellen Wechseln ganz hervorragend. Keine Chance für die Kölner, mit den neuen Regeln bei den Auswechslungen an der Uhr zu drehen. 

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Schmied soll helfen, das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Castro-Montes geht runter. 

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Fünf Minuten Nachspielzeit. Mehr als genug Zeit für die TSG, um den Fehlstart zu verhindern. 

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In der letzten regulären Spielminute kommt Krauß für Bülter. 

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Hoffenheim rennt die Zeit davon. Das Spiel bleibt hektisch und undurchsichtig, Torszenen bleiben gerade aber ausnahmsweise mal aus. Lange muss Köln nicht mehr überstehen. 

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Zudem kommt Neuzugang Rots für Hajdari. 

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Frische Beine bei der TSG, erst recht, wenn du noch einen Kramaric auf der Bank hast. Daghim geht runter.  

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Hoffenheim gibt natürlich nicht auf. Moerstedt im Zusammenspiel mit Coufal, der gibt dann von der rechten Seite nach innen, genau auf Conte. Der trifft den hoppelnden Ball nicht richtig und verzieht viel zu deutlich. 

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Was für ein Murks-Tor. Und so emotional. Aber dass das hier noch SO ein Spiel wird, war nach der ersten Halbzeit wahrlich nicht abzusehen. Ein Chaos-Match wie es im Buche steht. So viele Geschichten. 

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Die erste Gelbe Karte im Spiel sieht Kabak für ein Stürmerfoul. 

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Toooor! 1. FC KÖLN - TSG Hoffenheim 3:2. Die folgende Ecke boxt Baumann weg. Mensah gibt den Ball zurück in den Strafraum. Hranac klärt. Thielmann ist am zweiten Ball, köpft zurück. Gestocher, Geflipper, Geharke. Dann ist es der unglückliche Moerstedt, von dessen Füßen der Ball quer zu Dallinga springt. Und der schießt aus 15 Metern humorlos mit rechts ins linke Eck ein. 

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Es ist auch ein Spiel der Keeper. Baumann mit der nächsten riesigen Tat. Castro-Montes hält den Ball an der Seitenlinie im Spiel, gibt nach innen zu Thielmann, der ins Zentrum zu Johannesson, der macht sich heute richtig gut als Zehner und steckt wunderbar für Krauß durch. Der zieht rechts im Strafraum mit dem ersten Kontakt noch nach innen, hat eine wunderbare Schusschance aus sechs Metern. Trifft den Ball nicht sauber. Und scheitert an Baumann. 

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Aber diesmal übersteht Köln den gefährlichen Standard. Wir läuten die spannende Schlussphase mit einem ausgeglichenen Spielstand ein. Alles ist drin. 

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Coufal kratzt einen Ball von der Grundlinie, so muss Castro-Montes die Flanke zur Ecke klären. Die Alarmglocken schrillen. 

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Bei beiden Toren hat Köln gezeigt, was möglich ist. Das war zwei Mal ganz wunderbar herausgespielt. Beim zweiten Mal sogar ohne El Mala. Das macht doch Hoffnung aus FC-Sicht. Und noch ist ja längst nicht Schluss. Das kann noch eine Auftaktparty in der lauten Domstadt werden. 

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Die erste Halbzeit war so lala. Die zweite ist atemberaubend. Nur Action. 

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Tooooor! 1. FC KÖLN - TSG Hoffenheim 2:2. Aber spannende Neuzugänge hat Köln auch. Auftritt Dallinga, Leihspieler aus Bologna: Der starke Mensah leitet wieder ein, schickt Maina mit einem verzögerten Doppelpass links zur Grundlinie. Dann der Querpass. Und Dallinga macht das, was ein Mittelstürmer zu tun hat: Schießt aus sechs Metern zielsicher unters Tordach ein.  

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Vorlage Linton Maina

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Der Vorhang geht auf für De Cat, 18 Jahre jung und einer der spannendsten Bundesliga-Neuzugänge in diesem Jahr, 19 Millionen Euro schwer. Kam aus Anderlecht, war dort Leistungsträger, hat eine Ausstiegsklausel in Höhe von 70 Millionen Euro. Wimmer geht runter. 

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Ganz schön unspektakuläres Tor für eine ganz schön spektakuläre zweite Halbzeit. Irgendwie passt es zum Gesicht dieser Hoffenheimer Mannschaft. Unbeeindruckt und sachlich-fachlich-gut. 

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Toooor! 1. FC Köln - TSG HOFFENHEIM 1:2. Kein gutes Comeback für Skhiri. Erst kommt der gerade erst eingewechselte Rückkehrer bei Wimmer nicht hinterher, dessen Querpass wird noch gerade so zur Ecke abgewehrt. Die bringt Coufal acht Meter vors Tor. Wo Skhiri das Kopfballduell gegen Kabak deutlich verliert. Also tickt der Ball rechts ins Netz. Schwäbe ist chancenlos.  

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Vorlage Vladimír Coufal

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Und Dallinga darf sein FC-Debüt feiern. Ache geht runter. 

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Gleichzeitig feiert Skhiri sein Köln-Comeback. Der unauffällige Okon-Engstler geht runter. 

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Bei El Mala ist der Tank leer, der Oberschenkel macht zudem Probleme. Womöglich eine Vorsichtsmaßnahme. Maina kommt ins Spiel. 

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Die folgende Ecke ist noch gefährlicher. Die Flanke kommt von rechts, Lochoshvili köpft, der Ball tickt haarscharf am linken Pfosten vorbei. El Mala ist fast noch da, um ihn reinzudrücken, wird aber gehalten und kommt auch so nicht richtig ran. Für einen Elfmeter reicht das nicht, fordert aber auch keiner. 

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Dann wieder Köln. Natürlich mit El Mala, mit dem El-Mala-Move, von links nach innen, dann der Schuss aus 20 Metern. Etwas zu unpräzise, Baumann wehrt zur Seite ab. 

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Es geht jetzt gut hin und her. Und es ist emotional und laut. Auf der einen Seite bleibt Thielmann mit seinem Abschluss nach guter Vorarbeit von Johannesson hängen. Auf der anderen luchst Daghim dem schläfrigen Krauß den Ball ab, will querlegen, Moerstedt steht völlig frei. Doch Lochoshvili grätscht heldenhaft dazwischen, unterbindet den Passweg und feiert sich dafür. 

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Das waren zwei Szenen von und für Moerstedt, die können unter Umständen für schlaflose Nächte sorgen. Beide müssen ohne Zweifel rein. 

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Und gleich nochmal Schwäbe. Burger und Wimmer spielen sich durchs Zentrum, Wimmer, schon am Strafraumeingang, legt dann nach links zu Moerstedt, das war stark durchkombiniert. Die Schussbahn ist frei. Doch der junge Stürmer schießt genau auf den Kölner Keeper, der so auch diesen Ball entschärft. 

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Aber es läuft jetzt für den Effzeh, das Momentum ist gerade ein Geißbock. Der gerade erst eingewechselte Moerstedt schnappt sich die Kugel. Schießt einen gar nicht mal so schlechten Elfmeter mit der Innenseite in Richtung rechte Ecke. Stramm, gut, aber nicht gut genug. Schwäbe macht sich ganz lang und pariert famos. 

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Köln lebt auf - und dann das: Elfmeter für Hoffenheim! Und das war plump. Conte kommt am Strafraumeingang mit dem Rücken zum Tor an den Ball, dreht sich um Simpson-Pusey herum. Simpson-Pusey setzt ziemlich ungestüm zur unnötigen Grätsche an. Und trifft nur den Gegenspieler. Klare Sache. 

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Außerdem spielt jetzt Moerstedt für Hlozek. 

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Doppelwechsel bei der TSG: Hranac kommt für Bernardo. 

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Fast der Doppelschlag. Wieder ist El Mala auf der linken Seite auf und davon, zieht natürlich nach innen, alles wie gehabt. Diesmal bekommt Hajdari den Fuß dazwischen. Der Ball rollt aber am Strafraumrand Okon-Engstler vor die Füße. Und der verfehlt den linken Winkel aus 16 Metern nur hauchzart. 

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Tooooooor! 1. FC KÖLN - TSG Hoffenheim 1:1. El Mala eröffnet die Saison des 1. FC Köln! Aber nicht nur er. Denn das war fein gespielt auf der linken Seite: Mensah, El Mala und Johannesson bilden das Dreieck und kombinieren sich mit schnellen Pässen durch, Johannesson ist dann der Vorlagengeber und spielt tief. Links im Strafarum geht es nochmal kurz nach innen und an Hajdari vorbei. Und der Schuss wird dann von Bernardo ins Tor abgefälscht. 

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Die zweite Halbzeit beginnt recht ruhig. Hlozek mit einem schwierigen Kopfball, vorbei, Thielmann mit dem Schubser gegen Bernardo, das wäre nachträglich bestimmt geahndet worden, musste es nicht, der Querpass in den Strafraum fand auch so keinen Mitspieler. Die Aufregung hält sich in Grenzen. 

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Die 0,6 xGoals des Effzeh täuschen etwas. Da könnte man ja glatt den Eindruck gewinnen, als wäre Köln das torgefährlichere Team gewesen. Erst recht, weil Hoffemheim keine 0,2 zusammenbekommen hat. Das liegt aber hauptsächlich an dieser riesigen El-Mala-Chance, die auf dem Silbertablett präsentiert wurde. Es war Köln einzige Torchance. 

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Keine Wechsel. Weiter gehts. 

Mit einer routinierten und souveränen Leistung kocht Hoffenheim den 1. FC Köln bislang erfolgreich ab. Die Sinsheimer präsentierten sich von der Atmosphäre und einem stürmischen Beginn unbeeindruckt, kamen immer besser ins Rollen und spielten ihren Stiefel runter. Daghim belohnte das Team mit einem schönen Treffer. Köln hatte große Probleme im eigenen Spiel nach vorne. Und dann ließ El Mala auch noch das große Geschenk zum unverhofften Ausgleich aus. Bislang ein verkorkster Bundesligaauftakt für die Geißböcke. 

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Eine Ecke noch für die Kölner, geschenkt. Dann ist Pause. 

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Eine Minute gibt es noch obendrauf. Es passiert aber gerade nicht mehr viel. 

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Köln lässt das Geschenk also liegen. Ob der Effzeh selbst dafür sorgen kann, dass das hier nicht nach hinten losgeht, darf bezweifelt werden. Wie schon gegen Würzburg und in der gesamten Vorsaison, hakt das Positions-, Kombinations- und Angriffsspiel gewaltig. Und wenn jetzt auch noch ausgerechnet El Mala solche Gelegenheiten liegen lässt ... 

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524 Bundesligaspiele seit heute für Baumann. Gerade bewies er, warum. 

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Und während wir hier so von der TSG schwärmen und träumen, holt Avdullahu den 1. FC Köln fast zurück ins Boot. Was für ein fürchterlicher Fehlpass, von der linken Seite nach hinten in den eigenen Sechzehner, aber genau in die Füße von El Mala. Der steht völlig frei vor Baumann. Baumann macht sich breit. Und El Mala scheitert. Was für eine Chance. Der muss rein, ohne Ausrede. 

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Auch seit dem einzigen Treffer des Tages spielt nur Hoffenheim. Die Brust der Sinsheimer wird immer breiter. Das Team wird den hohen Erwartungen gerecht und ist personell, spielerisch und im Selbstverständnis deutlich überlegen. Hoffenheim spielt wie ein eingespieltes Team, das gerade erst die zweitbeste Bundesligasaison der Klubgeschichte hingelegt hat. 

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Dass dieses Duell zuletzt sieben Mal in Folge nicht von der Heimmannschaft gewonnen werden konnte, ist auch keine wirklich gute Nachricht für den Effzeh. 

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Hoffenheims Pressing und Hoffenheims ständiges Piesacken in der gegnerischen Hälfte kosten dem FC jede Menge Nerven. Es gibt keine Phase, in der sich der Ball mal in Ruhe zugespielt werden kann. So schafft es Köln nicht ansatzweise in Tornähe, geschweige denn, sich mal in des Gegners Hälfte festzuspielen. 

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Um Daghims Abschluss nochmal mehr Wert zuzusprechen: Der Schuss war für gerade mal 0,03 xGoals gut. Echt verblüffend, dass der reingegangen ist. Ärgerlich natürlich auch aus Kölner Sicht. Aber, wie wiederholen uns, keinesfalls unverdient. 

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Und Müngersdorf ist erstmal konsterniert. Hoffenheim hat das Spiel mit der verdienten Führung ganz schön kaltgestellt. Die Kölner haben Probleme. Nach vorne geht gerade gar nichts. 

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Der Traumeinstand also für Daghim bei seinem neuen Klub. Der Stürmer kam von RB Salzburg mit vielen Vorschusslorbeeren. Mit dem Tor hat er gleich mal angedeutet, was er drauf hat. Der war nicht wuchtig oder spektakulär. Aber gewieft, durchdacht und äußerst präzise. 

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Toooor! 1. FC Köln - TSG HOFFENHEIM 0:1. Ein aus dem linken Mittelfeld weit geschlagener Freistoß wird eigentlich nicht gefährlich. Hoffenheim bleibt aber dran. Wimmer legt an den Strafraumrand zurück. Und dann zirkuliert der Ball wie im Handball am Kreis: Vier Pässe, vier Stationen, die letzte ist Conte, der den Ball zu Daghim schiebt. Und der schießt aus 20 Metern mit der Innenseite recht locker ins Eck ein. 

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Vorlage Bambasé Conté

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Dann nehmen wir in diesem Zuge doch das direkt als beste Torchance des Spiels auf: Nach einem langen Abschlag von Baumann springt der Ball Daghim ans Hinterteil und so eher zufällig vor die Füße von Hlozek. Der schießt aus 20 Metern aus dem Stand, weil er noch warten muss, bis der Ball richtig auftickt. Und verfehlt das Tor von Schwäbe nur um einen halben Meter. 

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Es steckt viel Energie und phasenweise auch Rasanz im Spiel, Intensität sowieso, dazu dieses nicht kleinzukriegende Kölner Publikum. Aber die Torchancen lassen noch auf sich warten. Mehr als Ansätze oder Fernschüsse war noch nichts. 

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Es geht stellenweise ganz gut zur Sache. Jetzt ist es Mensah mit dem Tritt hinten an die Wade von Wimmer. Badstübner lässt die Gelbe noch stecken, den nächsten Freistoß gibt es aber allemal. Der wird kurz ausgeführt. Und die Version versandet dann. 

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Doch Kölns Hoffnungsträger ballert den vielversprechenden Freistoß schnurstracks in die Mauer. Das war nix. 

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Das soll aber nicht heißen, dass Köln hier völlig neben der Rolle steht. Vielmehr gibt es jetzt eine wunderbare Freistoßchance für den Effzeh, weil Ache 25 Meter zentral vor dem Tor gefoult wird. Ein Küsschen von El Mala für den Ball, dann kanns losgehen. 

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Hoffenheim hat sich jetzt ganz gut eingependelt. Nach der offenen Anfangsphase ist die TSG die etwas bessere Mannschaft, drückt das Spiel mehr in die Kölner Hälfte. Coufals Einwürfe sind außerdem eine echte Waffe. Und Hajdari gibt den nächsten Fernschuss ab. Aus gut 25 Metern zwei Meter vorbei. 

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Nach einem weiten Einwurf von der rechten Seite hat Wimmer die Schusschance. Coufal schleudert den Ball in den Sechzehner, nach einer Kopfballablage kann Wimmer den Volley aus zehn Meter Torentfernung nehmen. Ache hält den Kopf rein und verhindert den möglichen Einschlag. Der wär nicht schlecht gekommen. 

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Es wird dann doch die kurze Ausführung, die wird aber zurückgepfiffen, Coufal und Conte waren schneller als Badstübners Pfeife. Dann der zweite Anlauf, jetzt aber, die weite Flanke. Verlängert. Und dann von Johannesson rausgeköpft. Kaum der Rede wert. 

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Ziemlich ungestüm, wie Castro-Montes in den Rücken von Daghim springt. Das gibt den Freistoß für Hoffenheim im linken Mittelfeld. Und es deutet sich schnell an, dass der weit in den Strafraum geschlagen werden soll. Schauen wir hin.  

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Auf der anderen Seite stürmt Conte auf den gegnerischen Sechzehner zu. Sein Fernschuss rollt einen Meter links am Tor vorbei. Aber schon gut was los hier.  

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Auch die erste Ecke im Spiel ist nicht ohne: Von links fliegt der Ball vors Hoffenheimer Tor. Da kann sie keiner so richtig verwerten, der Ball fällt aber runter, Ache hält den Fuß rein, macht die Szene scharf, und Lochoshvili kann aus sechs Metern schießen. Schießt aber den eigenen Mann ab. 

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Die ersten Szenen: Hoffenheim spielt geradlinig bis nach rechts in den Sechzehner, wo der Mix aus Querpass und Schuss von Burger geblockt wird. Direkt im Gegenstoß wird El Mala nach vorne gepeitscht, in seiner unnachahmlichen Art tankt er sich durch, bleibt irgendwie am Ball und in der Szene, dabei wirkt er schon drei Mal abgelaufen und verteidigt. Der Schuss von links im Sechzehner wird dann noch unmittelbar vor Baumann geblockt. 

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Sie Stimmung ist also wie gewohnt ausgezeichnet in Köln. Für die Euphorie auf den Rängen musste man in der Domstadt noch nie was tun, die ist einfach da. Im Vorjahr starteten die Kölner übrigens mit zwei Siegen und einem Remis in die Saison. Da wurde schon geträumt. Der Rest der Saison war dann die harte Realität. 

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Jetzt aber: Anpfiff von Schiedsrichter Florian Badstübner! 

Dichter roter Rauch in Müngersdorf verzögert den Anpfiff. Es dauert noch ein Minütchen. 

Der 1. FC Köln war mal ein Lieblingsgegner der TSG Hoffenheim, da gab es mal eine Siegesserie, die sage und schreibe acht Erfolge in Folge lang währte. Das ist aber vorbei. Stattdessen haben die Sinsheimer seitdem nur eins der vergangenen sechs Duelle gegen die Geißböcke gewonnen, dafür zwei Mal verloren. Hoffenheim ist natürlich trotzdem Favorit heute, hat gegen den Effzeh aber so seine Schwierigkeiten. 

Bei der TSG Hoffenheim sieht das ganz anders aus. Die war letztes Jahr schon so gut, fast reichte es für die Champions League, hat nun mit Stürmer Toure nur einen einzigen wichtigen Spieler abgeben müssen, selbst Asllani, der eigentlich schon weg war, ist noch da. Und mit De Cat, Daghim, Wimmer und Rots kamen vielversprechende und ambitionierte Neuzugänge, die für Breite, Konkurrenz und jede Menge Qualität sorgen. Keine Frage: Mit Hoffenheim unter Trainer Ilzer darf in diesem Jahr wieder gerechnet werden. 

So richtig wissen wir also auch nicht, wohin mit diesem 1. FC Köln. Zwischen berauschenden und selbstbesoffenen El-Mala-Glanz samt Europapokalqualifikation bis hin zu Abstiegskrampf und Ungewitter gehen die Hot Takes weit auseinander. El Mala ist dabei natürlich ein wichtiges Stichwort: Kölns bester, wichtigster, wertvollster Spieler bleibt ein weiteres Jahr in der Domstadt und soll für die großen Momente sorgen. Mit Lochoshvili, Dallinga, WM-Fahrer Mensah oder Rückkehrer Skhiri wurden zudem interessante Transfers getätigt. 

Auch mit dem jungen Bundesliga-Rookie Rene Wagner auf der Trainerbank lief es nicht wirklich besser. Der 38-Jährige konnte immerhin das eine dieser 14 Spiele gewinnen, es war aber auch sein einziger Sieg aus seinen ersten sieben Spielen. Trotzdem wurde er im Sommer vom Interims- zum Cheftrainer befördert. Und soll den emotionalen Großklub euphorisieren und stabil halten.

Der 1. FC Köln sucht nach dem Abstieg 2024 seinen Platz im deutschen Fußball-Oberhaus. Letztes Jahr befand er sich als Aufsteiger auf der 14. Und das nach einer äußerst durchwachsenen Saison samt Trainerentlassung, in der am Ende auch von der Schwäche der anderen profitiert wurde. Von den letzten 14 Bundesligaspielen hat der Effzeh nur ein einziges gewonnen. 32 Punkte reichten für den Klassenerhalt.

Das 4:0 der TSG Hoffenheim bei Erzgebirge Aue war souveräner. Trainer Ilzer nimmt trotzdem vier Veränderungen vor. Baumann steht für Philipp im Tor. Bernardo verteidigt hinten links für Rots. Daghim erhält den Vorzug vor De Cat. Und Conte stürmt für Lemperle, dessen Rückkehr nach Köln wegen einer Gelbsperre ausfällt. Bei Fisnik Asllani hat es noch nicht ganz für den Kader gereicht, auch er fällt aus. 

So beginnt die TSG Hoffenheim: Baumann - Coufal, Kabak, Hajdari, Bernardo - Avdullahu, Burger - Wimmer, Daghim - Conte, Hlozek. 

Köln gewann in der 1. Runde des DFB-Pokals mit viel Mühe und nach 0:1-Rückstand mit 2:1 bei Drittligist Würzburg. Trainer Wagner schickt heute zum Bundesligaauftakt eine auf einer Position veränderte Startelf auf den Rasen: Etwas überraschend startet Okon-Engstler für Bülter, Doppeltorschütze Johannesson dürfen wir dadurch etwas weiter vorne erwarten. Der Rest bleibt gleich. Mit Lochoshvili und Mensah sind neben Okon-Engsterl zwei weitere Neuzugänge dabei. 

So spielt der 1. FC Köln: Schwäbe - Castro-Montes, Simpson-Pusey, Lochoshvili, Mensah - Krauß, Okon-Engstler - Thielmann, Johannesson, El Mala - Ache. 

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 1. Spieltages zwischen dem 1. FC Köln und 1899 Hoffenheim.

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