Karlsruher SC - VfL Wolfsburg; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Karlsruher SC - VfL Wolfsburg. 2. Bundesliga.

BBBank Wildpark.

Karlsruher SC 2

  • S Fukuda (7. minute)
  • M Wanitzek (12. minute)

VfL Wolfsburg 5

  • A Bernhardsson (10. minute)
  • F Reese (28. minute, 95. minute)
  • V de Souza Costa (47. minute)
  • H Wahl (88. minute)

Live-Kommentar

Jetzt aber erst einmal der volle Fokus auf das Abendspiel. Der Club träumt vom perfekten Neun-Punkte-Start, Bielefeld will dies naturgemäß verhindern. Viel Spaß auch damit und bis bald!

Mit diesem Erfolg dockt Wolfsburg wieder an Tabellenführer Hertha an, man ist jetzt Zweiter mit zwei Pünktchen Rückstand. Karlsruhe fällt auf die Sechs zurück, vorerst. Und wie gehts weiter? Für den KSC schon am Freitag, ausgerechnet beim anderen Meisterschaftsfavoriten aus dem Niedersächsischen, man ist bei Hannover 96 zu Gast. Und Wolfsburg ist tags darauf gegen Aufsteiger Energie Cottbus gefordert.

Der VfL Wolfsburg bekräftigt seine Aufstiegs- und Meisterschaftsambitionen mit diesem Dreier in Karlsruhe. Danach sah es zu Beginn nicht aus, zweimal gingen sehr spielfreudige Karlsruher in Führung. Tolle Comebackqualitäten der Wölfe, die in der Nachspielzeit von Durchgang eins sogar selbst in Führung gingen, was ein wenig des Guten zu viel erschien. Aber nach der Pause war der Absteiger klar Chef im Ring, machte aber erst in der 88. Minute durch Wahl alles klar und dann traf in der Nachspielzeit auch noch Mann des Spiels Fabian Reese zum 5:2. Die einzige Karlsruher Hoffnung nach der Pause wäre ein absolut vertretbarer Elfmeterpfiff gewesen, in Minute 77 trat Angely dem eingewechselten Eichinger gegen den Fuß. Nicht hart genug für Schiedsrichter Erbst, auch von VAR-Seite kam keine Intervention.

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Und Schluss! 

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Toooor! Karlsruhe - WOLFSBURG 2:5. Sieht schon Scholl anders, er verliert fast unerklärlich rechts im eigenen Sechzehner den Ball, das geht dann selten gut. Besio nimmt den Kopf hoch, passt Reese in der Mitte in den Fuß. Und der hält den Fuß hin, welche Überraschung! 

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Vorlage Alessio Besio

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So ist es. Die Minuten ticken nur mehr runter, das 2:4 ist in Stein gemeißelt. 

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Fünf Minuten werden nachgespielt, aber Karlsruhe ist gebrochen. 

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Nächste Ecke Wolfsburg, aus der zweiten Reihe zieht Besio ab, Scholl klärt so halbfreiwillig mit dem Kopf den scharfen Schuss. 

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Toooor! Karlsruhe - WOLFSBURG 2:4. Die Entscheidung! Eckball Reese von links, am zweiten Pfosten gewinnt Glatzel den Kopfball unter Druck, bringt das Leder mitten in den Fünfer. Da hält Hauke Wahl die Rübe hin, aus der kurzen Distanz hat Bernat keine Chance. 

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Vorlage Robert Glatzel

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Das Bemühen kann man den Hausherren nicht absprechen, aber langsam läuft auch die Zeit davon. Klar, paar Minuten zusätzlich wird es geben, aber für Nachspielzeitorgien gibt es keinen Grund. 

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Letzter Wechsel Karlsruhe, der lautet Scholl für Jung.

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Gelb für Vini Souza, das Handspiel ist klar. Er hätte aber lieber den Karlsruher Schubser gegen ihn direkt davor geahndet gesehen. Irgendwo verständlich. 

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Bernhardsson hat viel geackert, jetzt darf Besio die letzten Minuten ackern. 

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Satter Schuss von knapp innerhalb des Sechzehners. Bernat kann auch Flugeinlage. 

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Offensichtlich nicht, keine Einmischung aus Köln, das verwundert mich ein wenig, dass man da Erbst nicht zum Monitor bittet. 

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Wir sind ja schon in der Schlussphase dieser so kurzweiligen Partie. Eichinger fällt im Sechzehner, das muss sich der VAR anschauen. Angely hat ihn schon am Fuß erwischt, reicht das für einen Efler?

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Der VfL klärt zu kurz, aus 17 Metern schnappt sich Wanitzek die Direktabnahme. Linkes Kreuzeck war gedacht, so passgenau fällt der Schuss dann aber nicht aus. Und so ist Zielinskis Flugeinlage erfolgreich und verhindert den Einschlag.

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Bei Wolfsburg humpelte Rexhbecaj die letzten Minuten mehr denn er lief. Jetzt kann er sich intensiv behandeln lassen, Yannick Gerhardt kommt rein. 

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Besser kombinieren. So wie hier, Jung legt an der Strafraumgrenze ab für Egloff, der sucht sofort den Abschluss. Abgefälscht, die folgende Ecke klären die langen Wolfsburger Defensivleute dann wieder mühelos. 

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Jetzt setzen sich die Blauen mal wieder im letzten Drittel fest. Diese hohen Flanken zur Mitte scheinen mir aber nicht das beste Rezept zu sein. 

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Und Glatzel ersetzt Shiogai vorne im Zentrum.

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Jetzt wechseln auch die Gäste, Svanberg für Damar.

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Aber das ist alles noch zu unpräzise. So kommen die Karlsruher auch weiterhin nicht über Ansätze hinaus. Trainer Senft sieht das auch, gibt intensiv Anweisungen von der Seitenauslinie. 

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Die Hausherren arbeiten sich langsam zurück in die Partie. Dieser Spielabschnitt gehörte bisher ausschließlich den Gästen. 

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Und Ben Farhat hat auch Feierabend, Eichingers Stunde schlägt. 

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Egloff darf für Wiethaup ran. 

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Und für Karlsruher Wechsel. Drei sogar, Zor für Väänänen.

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Karlsruhes Ofli muss kurz behandelt werden, idealer Zeitpunkt für eine inoffizielle Trinkpause. 

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Wieder kontern die Gäste, Damar schickt Maehle auf links auf die Reise, dessen Hereingabe vor den Kasten von Bernat bugsiert Shiogai knapp am langen Eck vorbei. 

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Berhardsson mit einem unwiderstehlichen Solo, egal, dass er das Abspiel auf Shiogai verpasst, er kommt selbst in den Sechzehner. Und scheitert dann mit dem Flachschuss an einer starken Fußabwehr von Bernat. 

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Diesmal erwischt Wolfsburg den klar besseren Start. Shiogai tänzelt sich durch, ist dann frei vor Bernat, bringt das Runde aber nichts in Eckige. Was egel ist, ein paar Meter weiter hinten gab es ein Offensivfoul, das geahndet wurde. 

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Mit der gewohnten Reese-Flanke der besonders gefährlich Art. Bernhardsson kommt mit dem Kopf dran, kann das Leder aber nicht platzieren. 

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Und weiter gehts! 

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Pausenwechsel beim KSC, für Fukuda darf John Davis Meyer ran. 

Was für ein Feuerwerk der guten Zweitligalaune hier im Karlsruher Wildpark! Die Wölfe holten zweimal einen Rückstand auf und setzten dann in der Nachspielzeit sogar noch den Stich durch Vini Souza zum 3:2. Ein wenig schmeichelhaft denn der Halbzeitstand; der zu den gezeigten Leistungen passen würde, das wäre ein 3:3. Vor allem, da sich VfL-Keeper Zielinski auch den einen oder anderen Patzer erlaubt hat, schlagend wurde aber bisher nur die von Bernat, der bei Reeses 2:2 nicht gut aussah und dann beim Treffer eben ganz schlecht. Wir hoffen auf eine Fortsetzung nach Wiederanpfiff, 21 (!) Torschüsse sind zu schlagen. 

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Und Pause!

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Toooor! Karlsruhe - WOLFSBURG 2:3. Oha, genau die Position von Reese beim 2:2, diesmal ist es Sportkamerad Vinicius de Souza Costa, der Maß nimmt. Noch zentraler als Reese, diesmal gibt es keine Entschuldigung, diesen Ball darf Bernat nicht durchlassen. Scharf hin oder her, er greift einfach daneben. 

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Vorlage Joakim Mæhle

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Zwei Minuten Nachspielzeit.

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Glanztat von Bernat! Ich weiß nicht, ob Damar eigentlich flanken wollte, aber der Ball hätte vermutlich genau ins linke Kreuzeck gepasst. Karlsruhes Nummer 1 ist noch mit den Fingerspitzen dran. 

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Dann aber maximale Aufregung! Zielinski spielt den Ball fast mit Ansage Wanitzek in die Beine. Zumindest sind ein paar Wolfsburger in der Nähe, können noch entscheidend stören, so dass Wanitzek das Leder um Zentimeter am rechten Pfosten vorbeibugsiert. 

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Aber der KSC kontert, so darf Wiedhaup von der Strafraumgrenze aufs lange Eck schnibbeln. Abgefälscht, Ecke, die wird dann mal unaufgeregt geklärt.

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Gute Phase der Wolfsburger, so wie das 1:0 in der Luft lag, liegt jetzt das 2:3 in der Luft. Was für eine Partie! 

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Eckball Bernhardsson, da steigt nur Angely zum Kopfball hoch. Und nickt den am linken Pfosten vorbei, mamma mia. 

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Auf der anderen Seite zischt ein Schuss von Rexhbecaj aus 17 Metern denkbar knapp am rechten Pfosten vorbei. Kein Moment zum Atemholen, auch eine Trinkpause störte die wilde Hatz nicht.

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Dann ist wieder der KSC dran. Freistoßflanke von links, der Ball von Wanitzek kommt gefährlichst an den zweiten Pfosten. Aber Kobald einen Schritt zu spät.

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Bernat sah da nicht gut aus, aber das Geschoss hatte einen irren Drall und kam mit fast 120 km/h angeflogen. 

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Toooor! Karlsruhe - WOLFSBURG 2:2. Ich hab das schon letzte Saison geschrieben, vorletzte vermutlich auch. Wieso bitte spielt dieser Fabian Reese im Unterhaus, wenn vier Fünftel der Erstligisten so einen Spieler dringend brauchen würden. Einfach dem Mann den Ball überlassen vor dem Tor, dann kommt was Gutes dabei raus. In diesem Fall ein Flatterball aus 20 Metern halblinks ins Netz. 

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Vorlage Joakim Mæhle

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Und schon wieder ballert Reese drauf. Der wäre wohl drin gewesen, aber in der Menschentraube vor ihm, steht einer im Weg. Sogar ein Mitspieler mit Shiogai. 

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Der wäre aber reingegangen! Reese im Sechzehner gedankenschnell, sein Abschluss aber etwas zu zentral. So kann Bernat mit Mühe entschärfen. 

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Kuriose Szene, Bernat will einen abgefälschten Ball runterpflücken, aber da ist Kollege Jung im Weg. So springt der Ball in hohem Bogen in den eigenen Fünfer, aber dann ertönt ein Pfiff. Irgendwo gab es wohl ein Offensivfoul. Geschenkt, der Ball wäre eh nicht reingegangen.

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Also bei diesen waffenscheinpflichtigen Flanken von Reese können sich die VfL-Fans schon auf die ersten Startelfeinsätze von Glatzel freuen, auf der Bank sitzt er heute schon mal. Indes schnuppert Bernhardsson am Doppelpack, zielt diesmal aus der Distanz aber deutlich drüber. 

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Und schon wieder kommen die Gastgeber mit viel Tempo angerauscht. Jung legt gekonnt ab für Wiethaup, der visiert aus 20 Metern das linke Eck an. Und verfehlt das Ziel nur knapp. 

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Reese sorgt wieder für Stress auf links, aber diesmal bekommen ihn die Karlsruher im Kollektiv gestoppt. 

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Toooor! KARLSRUHE - Wolfsburg 2:1. Feines Kombinationsspiel, aber defensiv bekleckern sich beide nicht mit Ruhm. Der KSC kommt in Person von Fukuda über die rechte Seite, in der Mitte legt Ben Farhat mangels freier Schussbahn zurück auf Wanitzek und der ballert komplett humor- und ansatzlos das Leder aus 17 Metern unter die Latte. 

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Vorlage Louey Ben Farhat

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Toooor! Karlsruhe - WOLFSBURG 1:1. Wahl fängt im Mittelfeld einen Karlsruher Befreiungsschlag ab, bugsiert das Leder links raus auf Reese. Dessen Flanke verwertet der Ex-Kieler Bernhardsson gekonnt. Aber für Details ist keine Zeit

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Toooor! KARLSRUHE - Wolfsburg 1:0. Eine Ecke bringt dann die Belohnung für die so engagierten Hausherren. Per Kopfballstafette, Franke rüber zu Fukuda, der nickt gekonnt ins linke Eck ein. 

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Vorlage Marcel Franke

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Jetzt haben wir auch einen ersten Abschluss. Ben Farhat rechts im Sechzechner, aber dieser Schuss aus spitzem Winkel ist eine Pflichtübung für Keeper Zielinski.

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Der KSC legt hier in den ersten Minuten los wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Die Gäste sind erst einmal nur damit beschäftigt, den eigenen Strafraum zu bewachen. 

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Anpfiff! 

Blicken wir noch schnell auf die Spielleitung. Und hier sehen wir brandaktuell Hauptschiedsrichter Lars Erbst die beiden Teams auf Feld im BBBank Wildpark führen. Die VAR-Hauptverantwortliche ist ebenfalls ein bekannter Name, Katrin Rafalski sitzt an den Reglern im Kölner Keller, der allerdings zur kommenden Saison nach Frankfurt verlegt wird.

Bei diesen beiden Teams lohnt der Blick auf die Historie. Die ist freilich einige Zeit her, der KSC stieg bekanntlich 2009 aus der Bundesliga ab. Bis dahin gab es sechs Duelle mit den Wölfen, fünf davon wurden gewonnen! Das letzte allerdings mit 0:1 verloren, Torschütze ein gewisser Herr Dzeko. Am Ende dieser Spielzeit war Wolfsburg Meister und der KSC verpasste den Klassenerhalt als 17. ganz knapp.

Bis zum Ende des Transferfensters wird sich sicherlich noch einiges tun, speziell bei Wolfsburg. Dass Amoura heute nicht im Kader steht, liegt nicht nur an einer Oberschenkelblessur., hier ist noch ein Geldregen zu erwarten. Auch für Vavro scheint ein Abnehmer gefunden, die Liste der Ladenhüter ist freilich immer noch lang. Beim KSC dreht sich eigentlich alles nur mehr um die Frage, ob Ben Farhat bleibt oder für eine zweistellige Millionensumme verkauft wird. Der spielt jedenfalls heute erstmals von Beginn an, ob das was in Sachen sich schließendes Transferfenster zu bedeuten hat, da wage ich keine Prognose. 

Natürlich muss man erst einmal die PS auf die Straße bringen, eine ziemlich neuformierte Elf muss sich einspielen. Und genau da liegt die Chance für die Karlsruher heute, die haben eine durchaus vielversprechende Truppe am Start, Minimalziel obere Tabellenhälfte, aber mehr ist denkbar.

Dritter gegen Vierter, das liest sich vielversprechend. Beide Teams in der laufenden Saison noch unbesiegt, wobei der KSC in diesen Spielen deutlich überzeugender auftrat. Aber beim VfL geht weiterhin die gesamte Fußballwelt vom direkten Wiederaufstieg aus. Dank lukrativer Abgänge konnte reichlich Qualität mit Reese, Glatzel, Damar, Hornby und Bernhardsson zugekauft werden. Was soll da schon schiefgehen?

Bei den Wölfen ist das Lazarett ziemlich ordentlich belegt, Eriksen und Amoura sind an erster Stelle zu nennen. Nach dem Glückssieg bei Hannover in der Liga konnte man auch im Pokal eine Blamage gegen Altglienicke erst via Elfmeterschießen abwenden. Strobl sucht noch seine Stammelf, probiert es diesmal mit Angely und Rexhbecaj für Adjetey und Svanberg.

Wolfsburgs Anfangsformation sieht so aus: Zielinski - Fischer, Wahl, Angely, Maehle - Damar, Souza, Rexhbecaj - Bernhardsson, Shiogai, Reese.

Trainer Senft rotiert heute erstmals ordentlich durch, allerdings auch weil Pinto Pedrosa und Broschinski nach der Pokalpartie am vergangenen Wochenende (2:1 in Münster) angeschlagen sind. Eichinger und Zor sitzen zumindest auf der Bank, in die Startelf rücken Väänänen, Bergh, Fukuda und - etwas überraschend - Ben Farhat.

Die Aufstellungen sind da! Hier die vom gastgebenden KSC: Bernat - Jung, Kobald, Franke, Ofli - Wanitzek, Väänänen, Wiethaup, Bergh - Fukuda, Ben Farhat.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 3. Spieltages zwischen dem Karlsruher SC und dem VfL Wolfsburg.

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