1. FC Kaiserslautern - Hertha BSC; 2. Bundesliga
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1. FC Kaiserslautern - Hertha BSC. 2. Bundesliga.
Fritz-Walter-Stadion.
Heute Abend ab 20:30 Uhr der Schlager im Südwesten mit Karlsruhe gegen Heidenheim, morgen dann unter anderem St. Pauli gegen Nürnberg. Ihnen viel Spaß mit den weiteren Highlights des Fußballwochenendes und bis bald!
Zehn Spiele, neun Siege, ein Remis. Natürlich steigt man nicht am 10. Spieltag auf, aber das ist jetzt schon ein enormer Vorsprung von neun Zählern. Zweiter ist jetzt Wolfsburg nach einem Heimsieg gegen Osnabrück, Lautern fällt aus den Top 3. Aber dahinter ist alles eng beisammen, da wird sich wöchentlich etwas tun.
Der Erfolgslauf der Herthaner geht weiter. Auch das Topspiel auf dem Betzenberg gewinnt man völlig verdient mit 3:0, damit setzt man sich immer weiter von den Verfolgern ab. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte traf Grönning nach Maßflanke von Thorsteinsson, kurz nach Wiederanpfiff nach Maßflanke von Pedersen. Damit war die Messe eigentlich gelesen, Adewumi machte nach rund einer Stunde den Deckel drauf, wieder assistiert von Pedersen, dem Mann des Spiels.
Und Schluss! Lautern 0, Hertha 3.
Es gibt überschaubare drei Minuten.
Die Ränge haben sich schon deutlich geleert, wir warten auf die Nachspielzeit. Und beide Teams auch nur mehr auf diese, es tut sich nichts mehr.
Auswechslung
Und Klemens für Sessa. Damit ist dieses Thema jetzt auf beiden Seiten durch.
Auswechslung
Leitl wechselt noch einmal doppelt. Telib für Thorsteinsson.
Auswechslung
Lauterns letztes Wechselfenster schließt sich mit Hofmeister für Skyttä.
Auf der Gegenseite muss Schuler links im Sechzehner eigentlich nur mehr den Ball an Krahl vorbeischieben, das schafft er nicht. Chancenwucher allenthalben jetzt auf einmal.
Glanztat von Gersbeck! Yardimci lässt sich nicht vom Ball trennen, bringt sich in zentralen 15 Metern in gute Abschlussposition. Den Schuss ins rechte Eck kann Gersbeck mit einem tollen Reflex entschärfen.
Wir sind schon in den letzten zehn Minuten regulär. Und eine Nachspielzeit von fünf Minuten wird es heute nicht noch einmal geben, denn in diesem Spielabschnitt gab es bei weitem nicht mehr so viele Unterbrechungen.
Starke Parade von Krahl! Sessas Direktabnahme nach Zeefuik-Flanke fischt er aus dem rechten Eck.
Auswechslung
Und für Doppelpacker Grönning darf jetzt Schuler ran.
Auswechslung
Doppelwechsel Hertha, Adewumi raus, Alfa-Ruprecht rein.
Auswechslung
Bei Lautern darf jetzt Ritter für Sauer ran.
Fast das 1:3! So ein schönes Solo von Skyttä, er zieht von rechts zur Mitte, visiert dann das linke Eck an. Vom Innenpfosten springt das Leder raus, es ist heute einfach nicht der Tag der Roten Teufel.
Es wird Sie nicht verwundern, zu hören, dass die Luft jetzt raus ist. Lautern bemüht sich weiter redlich, aber der dritte Berliner Treffer hat natürlich Wirkung gezeigt.
Auswechslung
Mads Pedersen geht raus und wird von Leitl intensiv geherzt, das kann man nachvollziehen. Deyovaisio Zeefuik übernimmt.
Prtajin mit einem vollen Pfund von der Strafraumgrenze. Sessa wirft sich todesmutig in den Schuss und kann abblocken.
Gelbe Karte
Linus Gechter mit dem taktischen Foul im Mittelfeld gegen Yardimci, gibt natürlich Gelb.
Vorlage
Vorlage Mads Pedersen
Tor
Tooor! Lautern - HERTHA 0:3. Bitter für Thorsteinsson, der auch eine starke Partie macht. Aber Mann des Spiels ist Pedersen. Balleroberung in der gegnerischen Hälfte, unwiderstehliches Solo bis zur Grundlinie, von dort der Chippball zur Mitte, so gut, dass der Kopfball für Adewumi aus wenigen Metern nur mehr Formsache ist.
Auswechslung
Außerdem macht Lukovic Platz für Yardimci.
Auswechslung
Und deshalb handelt Lieberknecht jetzt auch, Doppelwechsel. Prtajin wie erwartet für Tazameta.
Die Flankenqualität, die macht bisher den Unterschied. Grönning bekommt exakte, fast schon chirurgisch präzise Bälle serviert, Lauterns Versuche, die eigenen Stürmer in Szene zu setzen, die sind hingegen eher auf Zufall aufgebaut.
Tor
Tooor! Lautern - HERTHA 0:2. Das ist ja eine spiegelverkehrte Kopie des 0:1! Und daher geht es jetzt über Pedersen und die linke Seite. Der flankt genauso perfekt flach zur Mitte wie Thorsteinsson vor der Pause. Und wieder ist es Grönning, der genau den richtigen Laufweg hat, zwischen den Innenverteidigern der Lauterer durchsticht und den Ball aus kurzer Distanz über die Linie bugsiert.
Vorlage
Vorlage Mads Pedersen
Es beginnt wieder recht hektisch, aber eine klare Linie ist weiterhin nicht zu erkennen. Spielt den führenden Berlinern natürlich in die Karten.
Und dies ohne personelle Veränderungen auf beiden Seiten. Aber ein Ivan Prtajin auf der Lauterer Bank scharrt bei diesem Spielstand natürlich schon mit den Hufen.
Geht weiter!
Wie topspielig ist denn die Sache wirklich? Na ja, mal so, mal so. Hart umkämpft auf jeden Fall, Lautern mit dem besseren Start, dann aber drei Chancen kurz nacheinander für die Gäste, drei Mal war dann Berliner Recht und Grönning zur Stelle. Danach begnügte sich der Klassenprimus damit, die Führung zu verwalten, ließ nur wenig zu. Dazu viele Fouls und Unterbrechungen, darf nach Wiederbeginn gerne etwas mehr Spielfluss geben.
Und Pause! In diese nimmt die Hertha einen 1:0-Vorsprung mit.
Der quirlige Pedersen holt noch eine Ecke für die Hertha raus. Brekalo zieht diese nah vors Tor, Krahl faustet das Leder erfolgreich weg.
Da steht eine Fünf drauf. Hört sich viel an, gab aber auch viele Unterbrechungen.
Sieht nicht so aus, als würde vor dem Pausenpfiff noch etwas passieren. Aber warten wir erst einmal ab, was die Tafel mit der Nachspielzeit zeigt.
Die folgende Freistoßflanke durch Joly von der rechten Seite ist lange in der Luft, trotzdem kommt Murphy links im Strafraum zum Abschluss. Kann das Leder aber nicht auf den Kasten von Gersbeck platzieren.
Gelbe Karte
Gelbe Karte für Herthas Sessa, der Elvedi in die Hacken tritt. Ganz klare Sache.
Eine Freistoßflanke segelt in den FCK-Strafraum, diesmal ist es klar Abseits. Beim 0:1 stand übrigens Grönning nicht nur hinter Gyamfi, das war gar nicht relevant, denn bei Ballabgabe von Thorsteinsson stand er auch noch hinter dem Ball. Doppelt regulär, sozusagen.
Macht er nicht, es bleibt bei Gelb.
Gelbe Karte
Große Aufregung, aber warum? Hat Gyamfi da nachgetreten gegen Grönning? Bickel meint wohl, so halb, daher zeigt er Gelb, obwohl bei einer Tätlichkeit eigentlich zwingend Rot vorgesehen wäre. Mischt sich der VAR noch ein?
Jetzt kommt Lautern mal wieder durchs Zentrum. Im Personal von Sauer, der die Optionen hat, nach rechts oder links zu spielen. Er macht es aber selbst, nimmt den Abschluss auch recht früh, noch vor dem Strafraum. Harmlos.
Nichts gegen Zweikämpfe im Mittelfeld, aber jetzt haben wir schon über zehn Minuten nichts anderes mehr gesehen. Natürlich ist auch die Hertha defensiv sehr stark, stellt das heute erneut unter Beweis.
Da die Hertha auch nicht nachsetzt, haben wir jetzt mal eine ruhigere Phase in dieser Partie. Darf natürlich auch mal sein, bei dem aktuellen Spieltag ist dies sicherlich auch nicht von Dauer.
Lautern muss sich jetzt einmal neu sammeln, man begann so gut, aber mit der ersten Chance von Hertha kippte die Partie.
Kurz hofften die Hausherren auf Abseits, aber vergeblich, war zwar knapp, aber nicht mal gleiche Höhe, Gyamfi hatte den Fuß eindeutig vorne.
Tor
Tooor! Lautern - HERTHA 0:1. Die Lauterer Torsperre ist vorbei. Mit der dritten Chance sticht der Tabellenführer zu. Thorsteinsson setzt sich rechts im Sechzehner durch, passt flach zur Mitte. Hinter Gyamfi, der verpasst, hat sich Grönning freigestohlen und drückt den Ball aus wenigen Metern über die Linie.
Vorlage
Vorlage Jón Dagur Thorsteinsson
Super Solo von Pedersen, aber sein Abschluss im Strafraum wird geblockt. Adewumi mit dem Ballglück, das Leder fällt ihm mitten im Sechzehner vor die Füße. Der etwas überlastete Abschluss geht drüber.
Jetzt ist auch die Hertha erstmals vor Krahl in Aktion. Thorsteinsson hat links im Sechzehner Platz, trifft den Ball aber nicht richtig. So kann sich auch Krahl jetzt mit einer Parade in den Statistiken eintragen.
Schon wieder ist Gersbeck gefordert. Diesmal gegen den Schuss von Tazemeta aus spitzem Winkel. Herthas Nummer 1 macht das Tormanneck zu.
Doppelchance FCK! Haas nimmt über links Fahrt auf, hängt alle ab, dringt in den Sechzehner ein und scheitert an einer Glanztat von Gersbeck. Hat er allerdings auch zu mittig gezielt. Aber vor der Sechzehnergrenze landet der zweite Ball bei Tazemeta, der das rechte Eck anvisiert. Wieder ist Gersbeck zur Stelle und kann zur Seite abwehren.
Tazemeta hat den Arm im Gesicht von Eitschberger, noch lässt Bickel seine Karten stecken. Der Berliner hat da auch mehr draus gemacht, als es zwingend notwendig gewesen wäre.
Erster nennenswerter Angriff der Partie, der kommt von den Hausherren. Richtig gefährlich wird es noch nicht, Joly wird geblockt, Sauer bekommt keinen Druck hinter den Nachschuss und lässt diesen rechts am Kasten von Gersbeck vorbeirollen.
Anpfiff!
Blicken wir noch schnell auf die Spielleitung. Und hier sehen wir brandaktuell Hauptschiedsrichter Felix Bickel die beiden Teams auf den Rasen des Fritz-Walter-Stadion führen. Selbiges ist restlos ausverkauft. Michael Bacher sitzt hauptverantwortlich an den VAR-Reglern im Kölner Keller.
Das ist natürlich ein Traditionsduell mit langer Historie. Derzeit im Unterhaus, aber das muss ja nicht so bleiben. Interessanterweise gewann in den letzten beiden Spielzeiten immer die Auswärtself, dreimal in Serie mit 1:0. Gut, wenig Tore erwarten wir ja auch heute.
Lauterns ganzer Stolz ist die Abwehr. Seit der Niederlage in Magdeburg Mitte September hat man kein Gegentor mehr kassiert, in der Liga gegen Braunschweig, Heidenheim, Bochum und zuletzt beim 1:0-Sieg in Nürnberg, ebenso im Pokal in Hannover. Überhaupt nur vier Gegentore nach neun Runden, das ist extrem beeindruckend.
Beide Teams sind top in Form. Die Hertha hat zuletzt nur einen Punkt abgegeben, das war ein Remis in Kiel. Allerdings waren die Ergebnisse doch ein wenig besser als die Spiele an sich, sowohl beim 1:0 Heimsieg gegen Bielefeld, als auch im Pokal unter der Woche, das war ein 2:0 beim SSV Jeddeloh II.
Dritter gegen Erster, das ist natürlich ein Premiumtopspiel der Sonderklasse. Aber die Hertha hat auf die ersten Verfolger schon satte sieben Zähler Vorsprung, könnte somit schon am 10. Spieltag einen großen Sprung in Richtung Aufstieg machen. Denn Nürnberg ein ganz schweres Auswärtsspiel bei St. Pauli.
Die Hertha hat im Pokal unter der Woche (2:0 in Jeddeloh) nicht so viel rotiert, aber auch bleiben wir beim 1:0 in der Liga gegen Bielefeld. Seinerzeit spielten noch Zeefuik, der sitzt heute auf der Bank. Eitschberger darf beginnen.
So sieht die Startformation der Berliner aus: Gersbeck - Eitschberger, Gechter, Kolbe, Pedersen - Seguin, Sessa - Grönning, Thorsteinsson, Brekalo - Adewumi.
Wir vergleichen mit dem Ligaspiel letztes Wochenende gegen Nürnberg (1:0), da gibt es nur zwei Änderungen, Sahin und Kanate sind krank, somit schlägt die Stunde von Joly und Skyttä. Im Pokal unter der Woche in Hannover (2:0) wurde deutlich mehr rotiert.
Wir legen los! Mit der Aufstellung von Lautern: Krahl - Elvedi, Gyamfi, Murphy - Robinson - Joly, Skyttä, Sauer, Haas - Tazemeta, Lukovic.
Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 10. Spieltages zwischen Kaiserslautern und Hertha BSC.