FC Carl Zeiss Jena - SV Darmstadt 98; DFB-Pokal 1. Runde

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

FC Carl Zeiss Jena - SV Darmstadt 98. DFB-Pokal 1. Runde.

Ernst-Abbe-Sportfeld.

FC Carl Zeiss Jena 1

  • E Löder (38. minute)

SV Darmstadt 98 2

  • M Smit (11. minute)
  • L Duijvestijn (40. minute)

Live-Kommentar

Von dieser Stelle soll es das gewesen sein. Vielen Dank fürs Mitlesen! Drei Spiele haben wir heute um 18:00 Uhr noch im Programm, sind dort ebenfalls live am Ball. Viel Spaß dabei!

Somit muss der FCC zum achten Mal in Folge gleich in der 1. Runde die Segel streichen und hat nun die Aufgabe, sich über einen weiteren Triumph im Thüringenpokal das erneute Startrecht für den DFB-Pokal zu sichern. Einstweilen aber geht es in der Regionalliga Nordost weiter. Dort spielt Jena am kommenden Freitag in Chemnitz. Darmstadt hat genau eine Woche Pause, tritt dann in der 2. Liga wieder am Sonntag daheim gegen Hannover 96 an.

Am Ende behauptet der SV Darmstadt 98 den knappen Vorsprung, siegt beim FC Carl Zeiss Jena mit 2:1 und zieht in die 2. Pokalrunde ein. Sonderlich viel Aufwand haben die Lilien dafür nicht betrieben. Das Ergebnis hatte bereits zur Pause Bestand, da ging das noch in Ordnung. Nach Wiederbeginn jedoch verwaltete der Zweitligist beinahe ausnahmslos, kam ohne einen einzigen Torschuss über die Runden und schaukelte den Vorsprung über die Zeit. Die Hausherren rackerten unermüdlich, waren letztlich aber zu harmlos. In der zweiten Hälfte verzeichneten die Thüringer genau eine gute Torchance, die vergab der 17-jährige Tristan Teuber. Alle weiteren Bemühungen liefen vor 13.296 Zuschauern in der ad hoc Arena im Ernst-Abbe-Sportfeld ins Leere.

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Dann beendet Schiedsrichter Wolfgang Haslberger das Treiben auf dem Platz.

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Mit dem Mute der Verzweiflung rennt der Regionalligist an. Doch es soll wohl nicht sein. Die Zeit läuft ab.

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Dann starten die Gäste einen Konter. Yosuke Furukawa ist schnell, wird aber von Sören Reddemann niedergerungen. Das bringt dem Verteidiger die Gelbe Karte ein.

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Eine Ecke von der rechten Seite bringt nichts ein, Jena aber setzt sich in der gegnerischen Hälfte fest, bringt den Ball wiederholt in den Sechzehner. Doch es fehlt der Torabschluss.

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Soeben läuft die reguläre Spielzeit ab. Vier Minuten Gnadenfrist werden dem FCC noch eingeräumt.

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Jena probiert alles, sucht immer wieder den Weg nach vorn. Einen abgewehrten Ball nimmt Elias Löder direkt. Der Rechtsschuss ist zu hoch angesetzt.

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Und anstelle von Nils Butzen soll Marcel Hoppe in der Schlussphase noch etwas bewegen. Damit schöpft Marco Grote sein Wechselkontingent restlos aus.

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Nochmals wird bei den Thüringern nachgebessert. Malik Talabidi verlässt den Rasen, den dafür Dion Ajvazi betritt.

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Yosuke Furukawa steckt den Ball auf rechts in den Lauf von Ho-Jae Lee durch. In dessen Rechtsschuss hinein ertönt der Abseitspfiff.

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Inzwischen ist Lankford auf den Platz zurückgekehrt.

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Über rechts sucht Kevin Lankford den Weg in den Strafraum. Doch Aleksandar Vukotic geht resolut in den Zweikampf, klärt den Ball sauber ins Seitenaus, trifft den Gegenspieler aber auch am Knie. Lankford muss behandelt werden.

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Jena intensiviert die Bemühungen. Auf links hat Timon Burmeister Platz, bringt den Ball zur Mitte. Tristan Teuber läuft in die Flanke und lenkt die Kugel mit dem linken Fuß knapp am linken Torwinkel vorbei.

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Und für Carlo Sickinger kommt Ho-Jae Lee.

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Aufseiten der Gäste geht Noah Weißhaupt runter, wird durch Yosuke Furukawa ersetzt.

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Torchancen gibt es seit der Pause gar nicht mehr. Vor allem die Gäste gehen sehr sparsam zu Werke, haben seit Wiederbeginn noch gar nicht versucht, Richtung Tor zu schießen. Zwei Schüsse gab es immerhin von Jena.

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Und anstelle von Miguel Boog spielt fortan Maurice Hehne.

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Frische Kräfte stehen bereit für den FCC. Manasse Eshele verlässt den Rasen, den dafür Luca Wollschläger betritt.

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Über links schalten die Lilien schnell um. Milan Smit startet in den völlig freien Raum, wird aber durch den Abseitspfiff gestoppt. An der Mittellinie war das knapp, aber eine VAR-Überprüfung wird uns nicht helfen, die gibt es in der 1. Runde nicht. Florian Kohfeldt ist mit der Entscheidung nicht einverstanden und sieht Gelb.

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Kevin Lankford springt in den Zweikampf mit Florian Kleinhansl, hält etwas den Fuß drüber und kassiert die Gelbe Karte.

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Zugleich wird Raoul Petretta durch Florian Kleinhansl ersetzt.

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Nun meldet sich auch Florian Kohfeldt mit Wechseln zu Wort, holt Manolo Merx vom Platz und schickt stattdessen Nicolas Verkooijen ins Spiel.

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Erstmals greift einer der Trainer aktiv ein. Marco Grote nimmt Emilio Munser vom Feld und schickt mit Tristan Teuber ein 17-jähriges Eigengewächs auf den Rasen.

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Dann bahnt sich mal ein Jenaer Konter an. Kevin Lankford setzt sich auf rechts gut durch, schickt dann Manasse Eshele auf die Reise. Dessen Pass in die Mitte geht ins Leere, erreicht den mitgelaufenen Elias Löder nicht.

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Darmstadt findet jetzt also wieder eine bessere Balance, übt so Spielkontrolle aus und verzeichnet auch nach Wiederbeginn Ballbesitzvorteile.

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Über links spielen sich die 98er durch. Noah Weißhaupt setzt zur Flanke an. Milan Smit kommt kurz, holt mit seinem Kopfball immerhin eine Ecke raus, die im Anschluss nichts einbringt.

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Jetzt werden die Lilien wieder aktiver. Doch das Spiel plätschert so vor sich hin. Seit Wiederbeginn gibt es keine Torabschlüsse.

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Darmstadt wirkt sehr abwartend, lässt den Gegner erst einmal spielen. Angesichts der Führung ist das den Südhessen nicht vorzuwerfen.

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Sehr engagiert geht der FCC die zweite Hälfte an, führt ausgiebig den Ball und hält sich dauerhaft in der gegnerischen Hälfte auf.

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Ohne personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt.

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Jetzt rollt der Ball wieder in der ad hoc Arena im Jenaer Paradies.

Nach 45 Minuten führt der SV Darmstadt 98 beim FC Carl Zeiss Jena mit 2:1. Dabei waren die Hausherren anfangs die bessere Mannschaft, bis die Lilien aus heiterem Himmel mit dem ersten Torschuss in Führung gingen. In der Folge kamen die Gäste besser zur Entfaltung, phasenweise gestaltete sich das Spiel offen. Dazu passte der zwischenzeitliche Ausgleich, der den Thüringern mittels Sonntagsschuss gelang. Doch darauf hatte der Zweitligist eine prompte Antwort und legte wieder vor. In der Summe geht die Führung des Favoriten sicherlich in Ordnung. Der Regionalligist wird weiter Mut brauchen, um die 98er vielleicht nochmals ärgern zu können.

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Dann bittet Schiedsrichter Wolfgang Haslberger die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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Zum Ende der ersten Hälfte haben die Lilien die Angelegenheit recht gut im Griff, halten sich in der gegnerischen Hälfte auf.

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Soeben läuft die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs ab. Drei Minuten soll es noch obendrauf geben.

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Ziemlich genau zwei Minuten hat es gedauert, bis der Zweitligist das Resultat aus seiner Sicht wieder geradegerückt hat. Aber warum sollte Jena nicht nochmals den Ausgleich schaffen?

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Tooooor! FC Carl Zeiss Jena - SV DARMSTADT 98 1:2. Lange braucht der Favorit nicht für eine Antwort. Am Sechzehner spielt Milan Smit einen Querpass in den Lauf von Lance Duijvestijn. Dieser nimmt den Ball hervorragend mit, verzögert halblinks in der Box einen Moment und schiebt die Kugel mit dem linken Fuß durch die Hosenträger von Marius Liesegang ins Tor.

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Vorlage Milan Smit

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Tooooor! FC CARL ZEISS JENA - SV Darmstadt 98 1:1. Marius Liesegang tritt den Ball lang nach vorn. Manasse Eshele steigt zum Kopfball hoch, legt zu Elias Löder ab. Dieser dreht sich und fackelt dann nicht lange. Aus 30 Metern haut der 26-Jährige einfach mal drauf. In hohem Bogen fliegt der Ball über Marcel Schuhen hinweg und senkt sich ins Tor. Welch ein Sonntagsschuss!

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Der Eckstoß von der linken Seite segelt auf den Schädel von Aleksandar Vukotic. Dieser köpft gezielt aufs rechte Eck. Marius Liesegang ist geschlagen, doch Nils Butzen rettet für seinen Keeper auf der Linie.

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Plötzlich häufen sich die Darmstädter Chancen. Die 98er belagern den Sechzehner. Noah Weißhaupt zieht aus hervorragender Position ab. Der Ball kommt nicht durch, aber es gibt eine Ecke.

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Mit dem Rücken zum Tor hat Manolo Merx eine blitzgescheite Idee, hebt den Ball über die eigene Schulter in den Lauf von Lance Duijvestijn. Halbrechts in der Box kommt dieser frei zum Rechtsschuss. Marius Liesegang pariert.

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Nach wie vor ist das ein ziemlich offenes Spiel. Der FCC erweist sich als gleichwertiger Gegner. Von einem Klassenunterschied ist keine Spur.

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Manolo Merx stürmt rechts in den Sechzehner, schlägt einen Haken, bedient den nachrückenden Lance Duijvestijn. Dessen Schuss wird abgeblockt, der Ball landet bei Kai Klefisch. Dieser verzieht seinen Rechtsschuss völlig.

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Plötzlich tauchen die Darmstädter zum dritten Mal im Sechzehner auf. Und fast wird es erneut gefährlich. Marius Liesegang muss Kopf und Kragen riskieren und ist gerade noch rechtzeitig vor Milan Smit zur Stelle.

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Und so entwickeln sich jetzt auch längere Ballbesitzphasen der Gäste. An Torraumszenen fehlt es uns inzwischen allerdings beiderseits.

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Offiziell verzeichnet Darmstadt inzwischen gut 60 Prozent Ballbesitz. Mit der Führung im Rücken müssen die 98er dabei nicht unbedingt immer Vortrieb entwickeln. So kommt zunehmend Sicherheit ins Spiel des Zweitligisten.

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Jena zeigt sich wenig beeindruckt und versucht, weiter den eigenen Matchplan zu verfolgen. Und der sah ja ohnehin nicht vor, sich hinten reinzustellen. Also ändert sich für die Thüringer nicht viel.

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Plötzlich liegt schon das 0:2 in der Luft. Manolo Merx taucht frei mittig im Sechzehner auf, versucht mit dem rechten Fuß den Heber. Der Ball fliegt übers Tor.

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Überraschend führt der Zweitligist, denn bisher war Jena die bessere Mannschaft. Den Lilien aber reicht ein Schussversuch, um erfolgreich zu sein.

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Tooooor! FC Carl Zeiss Jena - SV DARMSTADT 98 0:1. Dann tun die Gäste mal etwas nach vorn. Nach einem Zuspiel von Lance Duijvestijn macht das Milan Smit weitgehend allein, zieht in zentraler Position und aus etwa 25 Metern einfach mal ab. Der Rechtsschuss fliegt sehr platziert ins linke Eck. Marius Liesegang streckt sich vergebens. Aus heiterem Himmel gehen die Hessen in Führung. Für die Stürmerleihgabe aus Stoke bedeutet das den ersten Pflichtspieltreffer im Darmstädter Trikot.

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Vorlage Lance Duijvestijn

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Erneut erobern die Jenenser früh den Ball. Halbrechts in Strafraumnähe zieht Elias Löder mit dem linken Fuß ab. Marcel Schuhen begibt sich ins kurze Eck und hält sicher.

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Jetzt kommen die Thüringer über rechts, finden erneut den Weg in den Sechzehner. Die Hereingabe von lenkt Manasse Eshele aufs Tor. Der ehemalige Darmstädter kann Marcel Schuhen nicht überwinden.

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Erneut taucht der FCC in der Box auf. Auf links gestaltet sich der Winkel für Kevin Lankford spitz. Entsprechend hat Marcel Schuhen mit dem Rechtsschuss keine Probleme.

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Marcel Schuhen passt im Spielaufbau durch die Mitte zu ungenau. Jenas Emilio Munser spritzt dazwischen, stürmt halblinks in den Strafraum und schießt mit dem linken Fuß knapp am langen Eck vorbei.

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Jetzt bemüht sich auch Darmstadt um den Ball. Lance Duijvestijn holt gegen Sören Reddemann auf dem linken Flügel einen Freistoß raus. Über den gelangen die Lilien zwar anschließend in den Sechzehner, kommen dort aber nicht zum Abschluss.

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Mutig geht der Regionalligist die Partie an, mischt munter mit. Fürs Erste hat Jena sogar mehr Ballbesitz.

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Soeben ertönt in der ad hoc Arena im Ernst-Abbe-Sportfeld, die Hausherren stoßen am Fuße der Kernberge an.

Kurz vor Spielbeginn blicken wir auf das Unparteiischengespann. An der Pfeife agiert Wolfgang Haslberger. Der 33-jährige Referee kommt zu seinem siebten Einsatz im DFB-Pokal. Unterstützung bieten die Assistenten Tobias Endriß und Maximilian Lotz an. Als Vierter Offizieller fungiert Johannes Wagner. VAR-Unterstützung gibt es in dieser Saison ab der 2. Pokalrunde.

Zum neunten Mal begegnen sich beide Vereine anlässlich eines Pflichtspiels. Während der letzten gemeinsamen Saison 2011/2012 in der 3. Liga gab es jeweils Heimsiege - in Jena ein 2:1. Die Saalestädter haben zu Hause gegen die Lilien noch nie verloren, drei Siege und ein Unentschieden stehen zu Buche. Dafür hat Darmstadt alle seine vier Heimspiele für sich entschieden.

Jena möchte in der Regionalliga Nordost natürlich oben mitspielen. Da passen zwei Heimniederlagen an den ersten fünf Spieltagen gar nicht ins Konzept. Zum Auftakt unterlag man Zwickau mit 1:2. Dieses Ergebnis gab es auch bei bei der schmerzlichen Pleite im Thüringenderby gegen Erfurt. Darüber hinaus feierte der FCC drei Siege - zuletzt mit 1:0 bei Chemie Leipzig - und sortiert sich derzeit als Tabellensechster ein.

Als Fünfter der vergangenen Zweiligasaison sind die 98er mäßig in die neue Spielzeit gestartet. Zu Hause gab es ein 2:2 gegen Kiel. Danach bezog man am vergangenen Sonntag eine 0:1-Niederlage in Dresden. So finden sich die Hessen aktuell als Fünfzehnter im unteren Tabellendrittel wieder.

Darmstadt scheiterte 13 Mal an der ersten Pokalhürde - bei bislang 39 Starts. In der Saison 1986/1987 erreichte man mal das Viertelfinale und zog dort knapp gehen den HSV den Kürzeren (0:1). In der vergangenen Spielzeit schaffte man es immerhin ins Viertelfinale, bis der SC Freiburg das Stoppzeichen setzte (0:2). Die Lilien sind mehrfacher Hessenpokalsieger (letztmals 2013), besitzen als Zweitligist ein Startrecht für den DFB-Pokal.

Seither müssen die Thüringer kleinere Brötchen backen. Zumindest im Landespokal ist der FCC eine Macht, sammelt dort Titel um Titel und schaffte es somit erneut in den DFB-Pokal. Zum insgesamt 28. Mal spielt der Verein in diesem Wettbewerb mit und feierte als Halbfinalist 2008 das beste Abschneiden. Damals bedeutet ein 0:3 in Dortmund die Endstation. In 17 Fällen musste Jena gleich in der 1. Runde die Segel streichen, bei den letzten sieben Teilnahmen passierte das immer.

Auf dem Gelände des legendären Ernst-Abbe-Sportfeldes steht seit zwei Jahren die ad hoc Arena. Allerdings spielt der hier beheimatete FC Carl Zeiss Jena seit 2020 nur noch viertklassig in der Regionalliga Nordost. Hier hängt der Klub fest, wurde in der vergangenen Saison zum dritten Mal im genannten Zeitraum Zweiter. An die glorreiche Vergangenheit mit drei DDR-Meistertiteln, vier FDGB-Pokalsiegen und dem Europapokalfinale 1981 erinnert man sich nur noch mit dem Blick auf vergilbte Fotos. 2008 ist man letztmals aus der 2. Bundesliga abgestiegen.

Aufseiten der Gäste gibt es nach der 0:1-Niederlage in Dresden zwei Veränderungen. Florian Kleinhansl und Yosuke Furukawa finden sich auf der Bank wieder. Dafür beordert Florian Kohfeldt heute Raoul Petretta und Manolo Merx von Beginn an auf den Platz.

Für den SV Darmstadt 98 stehen anfangs folgende elf Spieler auf dem Rasen: Schuhen - Lannert, Pfeiffer, Vukotic, Petretta - Klefisch, Sickinger - Merx, Duijvestijn, Weißhaupt - Smit.

Im Vergleich zum 1:0-Erfolg vor gut einer Woche bei Chemie Leipzig nimmt Marco Grote einen Wechsel vor. Anstelle von Jannes Werner (Bank) rückt Malik Talabidi in die Startelf der Thüringer.

An dieser Stelle schauen wir auf die personellen Angelegenheiten des Nachmittags und dabei insbesondere auf die beiderseitigen Mannschaftsaufstellungen, beginnend mit der Jenaer: Liesegang - Burmeister, Reddemann, Boog, Talabidi, Butzen - Munser, Fritz, Lankford - Löder, Eshele.

Herzlich willkommen zur 1. Runde des DFB-Pokals 2026/27 zur Begegnung zwischen Carl Zeiss Jena und Darmstadt 98.

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