SSV Jeddeloh II - 1. FC Heidenheim; DFB-Pokal 1. Runde

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SSV Jeddeloh II - 1. FC Heidenheim. DFB-Pokal 1. Runde.

Marschwegstadion.

SSV Jeddeloh II 5

  • K Krasniqi (13. minute)
  • J Schöppner (27. minute ET)
  • H Hyseni (29. minute, 70. minute 11m)
  • T Janssen (72. minute)

1. FC Heidenheim 2

  • Y Wagner (12. minute)
  • M Kaufmann (89. minute)

Live-Kommentar

Von dieser Stelle soll es das gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse! Um 15:30 Uhr stehen weitere Partien auf dem Programm, die wir ebenfalls live begleiten. Viel Spaß dabei!

Somit erreicht der SSV bei der zweiten Teilnahme erstmals die 2. Runde des DFB-Pokals. Dagegen scheitert Heidenheim zum neunten Mal an der Auftakthürde. Nun muss der heute gesperrte Frank Schmidt seine Männer schleunigst wieder aufrichten und einnorden, denn am kommenden Sonntag hat man in der 2. Liga ein Heimspiel gegen Dynamo Dresden. Jeddeloh spielt in der Regionalliga Nord bereits am Mittwoch gegen die zweite Mannschaft von Hannover 96.

Dem SSV Jeddeloh II gelingt eine faustdicke Überraschung. Der Regionalligist schlägt den 1. FC Heidenheim mit 5:2 und zieht in die 2. Pokalrunde ein. Nicht nur das Weiterkommen überrascht, es ist vor allem die Tatsache, wie ungefährdet sich der Außenseiter durchsetzte und in der Lage war, dem Zweitligisten stattliche fünf Tore einzuschenken. Angesichts dessen steht völlig außer Frage, dass es sich hier um einen verdienten Erfolg handelte. Dabei jedoch halfen die Gäste tatkräftig mit. Nach einem blutleeren Auftritt in der ersten Hälfte steigerte sich der FCH zwar nach der Pause, bekam aber nie die nötige Spannkraft rein. Kulminationspunkt der zweiten Hälfte war der kläglich verschossene Elfmeter von Zizivadze. Wäre der drin gewesen, hätten die Ostwürttemberger die Sache noch drehen können. Am Ende wurden sie dann noch zweimal ausgekontert.

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Dann beendet Schiedsrichter Jonah Besong das Treiben auf dem Platz.

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Vor sieben Jahren beim bislang einzigen DFB-Pokalauftritt von Jeddeloh II hieß es ebenfalls 5:2 - damals für Heidenheim. Heute dreht der Außenseiter den Spieß in gleicher Form um.

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Soeben ist die reguläre Spielzeit abgelaufen. Vier Minuten soll es noch obendrauf geben.

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Tooooor! SSV Jeddeloh II - 1. FC HEIDENHEIM 5:2. Tatsächlich gelingt dem Bundesliga-Absteiger noch ein Treffer. Jetzt spielt man sich mal gut links in den Sechzehner durch. Fast von der Grundlinie passt Paul Hennrich in den Torraum. Mikkel Kaufmann schießt direkt mit der rechten Innenseite ein.

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Vorlage Luca Kerber

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Heidenheim bemüht sich durchaus um eine Resultatsverbesserung, doch selbst ein zweiter Treffer würde den Nachmittag für den Zweitligisten nicht erträglicher gestalten.

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Nun wird Pascal Steinwender mit Applaus verabschiedet. Dafür kommt noch Tobias Bothe in den Genuss, hier ein paar Minuten mitspielen zu dürfen. Mit den Spielerwechseln sind wir durch.

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Nach einem Foul an Mathias Honsak holt sich Kingsley Marcinek eine verdiente Gelbe Karte ab.

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Zumindest raffen sich die Gäste nun noch einmal auf, erarbeiten sich eine Ecke. In deren Folge kommt Paul Hennrich zum Schuss. Dieser wird abgeblockt. Die Reklamation eines Handelfmeters stößt beim Unparteiischen auf taube Ohren.

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Locker spielt Jeddeloh jetzt auf. Allmählich wird das eine richtige Demütigung für Heidenheim. Welch ein bitterer Nachmittag für den Bundesliga-Absteiger! Und der gesperrte Frank Schmidt sitzt auf der Tribüne, kann gar nichts machen. Das muss eine Qual für den FCH-Trainer sein.

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Und auch der Doppeltorschütze Haris Hyseni hat sein Tagwerk verrichtet. Jetzt darf Affamefuna Ifeadigo mitmischen.

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Nun geht der beste Mann des Dorfvereins runter. Für Tim Janßen kommt Kingsley Marcinek.

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Wegen eines Fouls an Tom-Julian Kanowski holt sich Jan Schöppner die Gelbe Karte ab.

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Die Partie ist entschieden. Heidenheim erweckt nun erst recht nicht mehr den Eindruck, hier noch irgendetwas korrigieren zu können. Wie bitteschön, sollen die Ostwürttemberger noch vier Tore erzielen?

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Tooooor! SSV JEDDELOH II - 1. FC Heidenheim 5:1. Es ist nicht zu fassen, der Zweitligist wird hier völlig demontiert. Erneut bricht der bärenstarke Tim Janßen durch. Diesmal erledigt das der 27-Jährige selbst, spitzelt den Ball im Strafraum durch die Beine von Frank Feller hindurch ins Tor.

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Vorlage Kamer Krasniqi

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Dann wird Marvin Pieringer erlöst. Luca Kerber muss für Heidenheim nun spielen. Mit den Spielerwechseln sind die Gäste durch.

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Tooooor! SSV JEDDELOH II - 1. FC Heidenheim 4:1. Haris Hyseni tritt zum Foulstrafstoß an, schießt mit dem rechten Fuß rechts ins Tor. Frank Feller fliegt auf die andere Seite und ist ohne Chance. Der frische Neuzugang ist jetzt zweifacher Torschütze.

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Elfmeter für den SSV Jeddeloh II! Jetzt gibt es den Konter des Außenseiters. Tim Janßen hat freie Bahn links in den Sechzehner, geht außen an Frank Feller vorbei und wird vom Keeper klar gefoult.

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Jeddeloh lauert, doch ein richtiger Konter mag sich nicht entfalten. Die Restverteidigung der Heidenheimer regelt das derzeit alles frühzeitig.

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Erstmals greift Kristian Arambasic aktiv ein, nimmt Robin Krolikowski runter und bringt Moritz Brinkmann.

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Jetzt gibt es eine Serie von Heidenheimer Ecken, drei sind das am Stück. Doch Jeddeloh bekommt immer irgendwie einen Kopf ran.

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Etwas mehr Zug ist jetzt schon drin beim Zweitligisten. Ein wenig gesteigert hat man sich. Und noch ist das Spiel ja nicht verloren, die Ostwürttemberger können den Kopf immer noch aus der Schlinge ziehen.

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Aktuell ist es beinahe nachvollziehbar, dass Jeddeloh nach vorn gar nichts mehr tut. Es ist einfach nicht nötig. Von der Balance her sah das im ersten Durchgang allerdings besser aus beim Viertligisten. Ab und zu könnte man schon noch etwas nach vorn unternehmen.

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Auf der Bank der Gäste sieht man sich nochmals zum Handeln gezwungen. Jetzt soll Mikkel Kaufmann etwas bewegen. Oualid Mhamdi räumt das Feld.

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Zivzivadze verschießt kläglich! Der gefoulte Budu Zivzivadze übernimmt die Sache selbst, schießt den Foulstrafstoß mit dem linken Fuß ganz schwach. Das ist eine Rückgabe. Mühelos hält Moritz Onken den Ball. Dieser Elfmeter passt zum Gesamtauftritt des FCH.

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Elfmeter für den 1. FC Heidenheim! Auf links dringt Budu Zivzivadze in den Sechzehner ein. Gazi Siala setzt zum Tackling an. Früh ist zu erkennen, dass dies nichts wird. Der Mann ist viel zu spät dran. Das führt zu einem klaren Foul, der Pfiff ertönt.

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Die Niedersachsen versuchen, in Umschaltmomente zu kommen. Doch da fehlt die Genauigkeit. Sonderlich weit dringt der SSV nicht in die gegnerische Hälfte vor. Doch Heidenheim entwickelt hier auch weiterhin keinen Angriffswirbel, kann nicht wirklich Druck aufbauen.

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Jeddeloh bringt seit Wiederbeginn konstruktiv nichts zustande, steht aber zumindest defensiv weiter sicher. Das Ergebnis spricht nach wie vor für den Regionalligisten.

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Von rechts zieht Paul Hennrich Richtung Mitte und feuert aus halbrechter Position mit dem linken Fuß. Der Flachschuss stellt Moritz Onken nicht ernsthaft auf die Probe.

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Heidenheim übernimmt gleich das Kommando, möchte hier jetzt einiges besser machen. Und besser kann es ja auch nur werden angesichts der bisherigen Leistung.

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Ohne personelle Veränderungen schickt Kristian Arambasic seine Mannschaft in den zweiten Spielabschnitt.

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Jetzt rollt der Ball wieder in Oldenburg.

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Und anstelle von Yannik Wagner spielt Mathias Honsak.

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Auch Maximilian Breunig kehrt nicht zurück. Dafür mischt nun Budu Zivzivadze mit.

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Schmidt-Vertreter Bernhard Raab wechselt zur Pause dreifach. Adam Kölle bleibt in der Kabine. Dafür spielt fortan Paul Hennrich.

Nach 45 Minuten führt der SSV Jeddeloh II überraschend gegen den 1. FC Heidenheim mit 3:1. Dabei war der Favorit standesgemäß in Führung gegangen. Doch der Außenseiter schlug gut eine Minute später postwendend zurück. In der Folge ließ der Bundesliga-Absteiger kein Konzept erkennen. Reichlich Ballbesitz hatte man, wusste mit der Kugel aber kaum etwas anzufangen. Die Torabschlüsse waren Alibihandlungen. Und defensiv bekamen die Ostwürttemberger den Laden gar nicht dicht. Der zielstrebige Regionalligist nutzte das gnadenlos aus, spielte den Gegner zum Teil richtig her und verdiente sich die Zwei-Tore-Führung.

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Dann bittet Schiedsrichter Jonah Besong die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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Über einen Freistoß von Yannik Wagner gelangen die Gäste in den Strafraum. Dort kommt es zu unkontrollierten Kopfbällen und die Kugel landet oben auf dem Tornetz. Eine Ecke hat das noch zur Folge. Doch der dann folgende Kopfball von Patrick Mainka verfehlt das Ziel ebenfalls.

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Einen Freistoß führt Jeddeloh schnell aus. Pascal Steinwender marschiert auf rechts los und flankt. Der Ball segelt übers Tor und ins Aus.

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Soeben läuft die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs ab. Drei Minuten soll es noch obendrauf geben.

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Heidenheim braucht dringend die Pause. Die Hoffnung beim Favoriten muss sein, dass man dann den Schalter umgelegt bekommt. Bislang steuert man auf ein verdientes Ausscheiden zu.

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Auf der Gegenseite wirkt das einfallslos, wie Adam Kölle aus der zweiten Reihe einfach mal draufhaut. Der Rechtsschuss verfehlt das Ziel deutlich.

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Dann geht bei Jeddeloh wieder die Post ab. Über rechts kann Tim Janßen ungestört in den Sechzehner marschieren. Der spitze Winkel schreckt ihn nicht. Sein Linksschuss verfehlt das lange Eck.

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Die Führung des Außenseiters ist gar nicht einmal unverdient. Die Jungs von Kristian Arambasic wissen, was sie tun, machen das im Rahmen ihrer Möglichkeiten überragend. Heidenheim hingegen hat gar keinen Plan, die Spieler setzen den von Frank Schmidt zumindest nicht um.

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Jetzt kommen die Ostwürttemberger zumindest mal wieder zum Abschluss - und das sogar im Sechzehner. Der Linksschuss von Jan Schöppner gerät nicht platziert genug und landet in den fangbereiten Armen von Moritz Onken.

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Eine nennenswerte Antwort Heidenheims gibt es nicht. Über Ballbesitz kommt der FCH nicht hinaus. Aktuell schaut das gar nicht gut aus für den Zweitligisten.

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Knapp zwei Minuten nach der Führung legt Jeddeloh also nach. Bahnt sich hier nach dem Ausscheiden von Bielefeld gegen Großaspach die zweite Überraschung dieser Pokalrunde an? Ansonsten haben sich die Favoriten in den vergangenen zwei Tagen ja noch keine Blöße gegeben.

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Tooooor! SSV JEDDELOH II - 1. FC Heidenheim 3:1. Dann bekommt der Dorfklub richtig Platz. Auf rechts hat Pascal Steinwender freie Bahn, behält im Sechzehner die Übersicht und spielt den nachrückenden Haris Hyseni an. Der frische Neuzugang haut rechts in der Box mit dem rechten Fuß gegen den Ball und trifft perfekt in den linken Winkel. Ein Sonntagschuss beim Debüt für den neuen Verein!

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Vorlage Pascal Steinwender

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Tooooor! SSV JEDDELOH II - 1. FC Heidenheim 2:1. Jetzt geht der Außenseiter in der gegnerischen Hälfte drauf, erobert den Ball. Fortan verlagern die Niedersachsen das Geschehen, gelangen über links in den Sechzehner. Das ist stark gespielt. Im Torraum lauert Keita Taguchi, muss aber gar nichts machen, denn Jan Schöppner befördert die Kugel aus kurzer Distanz ins eigene Tor.

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Im Kampf um den Ball stürzt Niklas von Aschwege auf Marvin Pieringer. Letzterem verursacht das Schmerzen. Eine Behandlungsunterbrechung ist nötig. Doch der FCH-Profi steht recht bald wieder und wird weitermachen können.

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Nun gelangt der Bundesliga-Absteiger mal wieder in den Strafraum. Dort rechts wird der Winkel für Marvin Pieringer spitz. Entsprechend landet sein Rechtsschuss am Außennetz.

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Noch tut sich der FCH recht schwer. Mehr vom Spiel hat man ohne Frage, doch schaut das schon nach Arbeit aus. Die Ostwürttemberger müssen rackern, nehmen das aber auch an, wie die positive Zweikampfbilanz zeigt.

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Übrigens lagen zwischen beiden Treffern genau eine Minute und elf Sekunden. Beim Verdauen von Rückschlägen tut sich der Regionalligist also erstaunlich leicht.

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Vor der Ausführung eines Heidenheimer Freistoßes wird Yannik Wagner aus nicht ganz ersichtlichen Gründen verwarnt. Das ist die erste Gelbe Karte dieser Partie.

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Somit fangen wir also hier quasi von vorn an - zumindest Heidenheim tut das. Jeddeloh hat hier ein Ziel schon erreicht, konnte als Außenseiter ein Tor erzielen und sogar einen Rückstand wettmachen. Das sollte doch Zuversicht geben.

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Tooooor! SSV JEDDELOH II - 1. FC Heidenheim 1:1. Um eine Antwort ist der Außenseiter nicht verlegen. Prompt schlägt der Viertligist zurück. Die Gäste bekommen das im eigenen Sechzehner mehrfach nicht konsequent geklärt. Jeddeloh setzt beständig nach, Tom-Julian Kanowski schmeißt sich ins Getümmel. Dann springt die Kugel halblinks an der Strafraumgrenze zu Kamer Krasniqi. Dieser schießt einfach mal mit dem rechten Fuß und trifft unhaltbar ins lange Eck.

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Vorlage Tom-Julian Kanowski

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Tooooor! SSV Jeddeloh II - 1. FC HEIDENHEIM 0:1. Eben hat Tom-Julian Kanowski vorn die Großchance vergeben und lässt sich jetzt hinten ganz einfach vernaschen. Auf links spaziert Marvin Pieringer an der Grundlinie entlang in den Sechzehner, passt flach und punktgenau auf Yannik Wagner. Dessen direkter Linksschuss findet den Weg links ins Tor. Der 19-jährige Stürmer erzielt seinen ersten Pflichtspieltreffer bei den Profis.

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Vorlage Marvin Pieringer

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Längst hat der Zweitligist das Kommando wieder übernommen. Doch eine derart hochkarätige Torchance können sich die Heidenheimer nicht herausspielen. Geduld ist gefragt.

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Zumindest eine erste Ecke gibt es nach dieser Großchance für Jeddeloh. Von der rechten Seite getreten, bringt diese allerdings nichts ein.

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Urplötzlich brechen die Niedersachsen über links durch. Die Flanke von Tim Janßen segelt hoch herein. Tom-Julian Kanowski kommt frei zum Kopfball, hat aber nicht die Nerven, diesen sauber zu verwerten. Die Kugel setzt einmal auf und landet am rechten Pfosten.

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Jetzt gelangen die Gäste erstmals in den Sechzehner. Zu einem kontrollierten Torabschluss kommt es dabei aber noch nicht.

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Nur sehr sporadisch gelangt der Regionalligist an den Ball, kann damit noch nichts Konstruktives anfangen. Erwartungsgemäß konzentriert sich Jeddeloh auf die Defensive.

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Ausgiebig führt der Favorit den Ball, geht es aber überaus gemächlich an. Tempo kommt noch gar nicht ins Spiel. Der FCH ist auf Ballkontrolle aus.

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Soeben ertönt im Marschwegstadion in Oldenburg der Anpfiff. Die Gäste stoßen an.

Kurz vor Spielbeginn schauen wir auf das Schiedsrichtergespann. An der Pfeife agiert Jonah Besong. Der Drittligareferee pfeift erstmals überhaupt im DFB-Pokal. Zur Hand gehen ihm dabei die Assistenten Jan Peter Weßels und Kristijan Rajkovski sowie der Vierte Offizielle Henry Schröder. An die Spielleitung ohne VAR-Unterstützung ist der 28-jährige Unparteiische gewöhnt.

Jeddeloh II qualifizierte sich mit dem ersten Triumph im Landespokal Niedersachsens für den DFB-Pokal. Allerdings durfte der SSV schon einmal auf der bundesweiten Bühne mitmischen. In der Saison 2018/2019 traf man in der 1. Runde passenderweise auf Heidenheim und unterlag dem damaligen Zweitligisten mit 2:5.

Im DFB-Pokal spielen die Ostwürttemberger zum 20. Mal mit. In acht Fällen war gleich in der 1. Runde Schluss - letztmals 2021 gegen Hansa Rostock (2:3 nach Verlängerung). Als bestes Abschneiden steht zweimal das Viertelfinale zu Buche, 2016 scheiterte man 2:3 an Hertha BSC, 2019 gab es ein spektakuläres 4:5 gegen den FC Bayern München.

Für Heidenheim ging es mit einem 4:3-Heimsieg gegen Osnabrück los. Danach erhielt der Bundesliga-Absteiger beim 1:4 in Berlin einen ersten Dämpfer. Tabellarisch wirkt sich das mit Platz 9 aus.

Die vergangene Saison in der Regionalliga Nord schloss der Verein als Vierter ab, ist allerdings mäßig in die neue Spielzeit gestartet. Lediglich ein Sieg gegen St. Pauli II steht zu Buche (2:0), in dem Fall war das tatsächlich die zweite Mannschaft der Kiezkicker. Darüber hinaus setzte es drei Niederlagen - unter anderem zu Hause gegen Schöningen (0:2) und zuletzt mit 2:5 in Flensburg.

In diesem Pokalspiel stehen sich ein Regionalligist und ein Zweitligist gegenüber. Der Name des Außenseiters verwundert ein wenig, im Fußball werden Reserveteams in der Regel als zweite Mannschaft bezeichnet. Im Fall Jeddeloh hat dieser Namenszusatz jedoch einen anderen Hintergrund. In der Gemeinde Edewecht im niedersächsischen Landkreis Ammerland gibt es zwei Ortsteile dieses Namens. Die liegen etwa fünf Kilometer voneinander entfernt. Der ältere wird als Jeddeloh I bezeichnet. Im jüngeren ist der SSV Jeddeloh II beheimatet.

Aufseiten der Gäste gibt es nach der 1:4-Niederlage bei Hertha BSC fünf Veränderungen. Tim Siersleben (Rotsperre aus der vergangenen Saison), Jonas Föhrenbach (Infekt), Adrian Beck (nicht im Kader), Mathias Honsak und Budu Zivzivadze (beide Bank) sind nicht in der Anfangsformation zu finden. Dafür spielen Marnon Busch, Adam Kölle, Julian Niehues, Yannik Wagner und Maximilian Breuning. Trainer Frank Schmidt verbüßt eine Gelb-Rot-Sperre aus der vergangene Pokalsaison, wird durch seinen Assistenten Bernhard Raab vertreten.

Für den 1. FC Heidenheim stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Platz: Feller - Mhamdi, Mainka, Kölle, Busch - Costly, Schöppner, Niehues, Wagner - Pieringer, Breunig.

Im Vergleich zur 2:5-Pleite im letzten Punktspiel bei Weiche Flensburg nimmt Kristian Arambasic vier Wechsel vor. Anstelle von Kingsley Marcinek, Fynn Friedrichs, Moritz Brinkmann und Tobias Bothe rücken Philip Gramberg, Niklas von Aschwege, Gazi Sala und der gerade erst verpflichtete Haris Hyseni (SV Drochtersen/Assel) in die Startelf der Niedersachsen.

Gleich zu Beginn der Berichterstattung widmen wir uns den personellen Angelegenheiten und dabei zuvorderst der Mannschaftsaufstellung des SSV Jeddeloh II: Onken - Kanowski, von Aschwege, Siala, Gramberg, Janßen - Steinwender, Krolikowski, Taguchi, Krasniqi - Hyseni.

Herzlich willkommen zur 1. Runde des DFB-Pokals 2026/27 zur Begegnung zwischen dem SSV Jeddeloh II und dem 1. FC Heidenheim.

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