Hamburger SV - 1. FSV Mainz 05; Bundesliga
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Hamburger SV - 1. FSV Mainz 05. Bundesliga.
Volksparkstadion.
Das war der Liveticker zur Partie zwischen dem Hamburger SV und Mainz 05. Der Spieltag ist damit aber nicht zu Ende, weiter bei uns im Programm geht es mit der Begegnung zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Augsburg, die vor wenigen Minuten begonnen hat. Viel Spaß dabei, vielen Dank fürs Mitlesen und bis zum nächsten Mal.
Mainz hat nach zwei Spielen vier Punkte und bleibt noch ohne Gegentreffer, der Saisonstart kann sich also sehen lassen. Als Nächstes steht für die Rheinhessen das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt an, Anstoß ist ganz klassisch am Samstag um 15:30 Uhr.
Der HSV steht nach zwei Niederlagen ohne eigenen Treffer für den Moment auf dem letzten Tabellenplatz. Wobei das nach zwei Spieltagen natürlich noch nicht sehr aussagekräftig ist. Weiter geht es für die Rothosen mit dem Auswärtsspiel gegen RB Leipzig am Sonntag ab 15:30 Uhr.
Mit einer rundum überzeugenden Leistung ließ Mainz 05 dem überforderten HSV heute keine Chance. Schon zur Halbzeit lagen die Gäste mit 2:0 in Führung, kurz nach der Pause legte Tietz das 3:0 nach und sorgte für die Vorentscheidung. Die drei Wechsel der Hamburger in der Pause waren damit schnell verpufft. Zu keiner Phase des Spiels konnte der HSV echten Druck aufbauen, blieb ohne echte Torchance und kam nur auf einen xG-Wert von 0,19. Mainz ließ es gegen Ende ruhiger angehen, kam aber durch Tietz und Königsdörffer zu weiteren Treffern und hätte sogar noch höher gewinnen können. Für den HSV gilt es, diese Partie schnell abzuhaken, denn das war heute nichts.
Dann ist Schluss im Volksparkstadion, Mainz 05 gewinnt beim HSV klar mit 5:0.
Gelbe Karte
Königsdörffer verzichtet auf jede äußere Zurückhaltung beim Treffer, stellt sich vor der HSV-Kurve hin und hält beide Hände an die Ohren. Das ruft einige HSV-Akteure auf den Plan, die dem ehemaligen Kollegen einige Worte mitgeben. Es kommt zur kurzen Rudelbildung, die sich aber schnell erledigt. Der ausgewechselte Becker sieht für seine Beteiligung die Gelbe Karte.
Tor
Toooor! Hamburger SV - MAINZ 05 0:5. Das passt zum gebrauchten Nachmittag der Hausherren, der ehemalige HSV-Stürmer Königsdörffer setzt bei seiner Rückkehr den Schlusspunkt. Und das ist gut gemacht. Nach einem langen Ball von rechts kommt Königsdörffer hinter die Abwehr, schlägt rechts im Sechzehner einen Haken gegen Bornauw, schüttelt ihn ab und trifft dann aus etwa zehn Metern mit links flach und platziert ins rechte Eck.
Vorlage
Vorlage Phillipp Mwene
Es gibt zwei Minuten Nachspielzeit.
Auswechslung
Ruoppi kommt für Lee ins Spiel.
Auswechslung
Maloney ist für Sano in der Partie.
Auswechslung
Mainz wechselt in den Schlussminuten nochmal durch, Nakuzola kommt für Posch.
Während sich auf den Rängen die ersten Plätze lichten, kommt der HSV nochmal zum Abschluss. Stange zieht links vor dem Sechzehner ab, jagt das Leder aber deutlich über den Kasten.
Den fälligen Freistoß zieht Vieira aus etwa 28 Metern direkt aufs rechte Eck, Schwolow ist aber da und lenkt den Schuss zur Seite weg.
Gelbe Karte
Nach einem Foulspiel in der eigenen Hälfte sieht Mwene die Gelbe Karte.
Auswechslung
Wechsel beim HSV: Lemke kommt für Möller Wolfe.
Tor
Toooor! Hamburger SV - MAINZ 05 0:4. Es wird noch bitterer für den HSV, Mainz baut die Führung in der Schlussphase aus. Ein langer Ball von rechts landet bei Tietz links vor dem Sechzehner, der gegen Capaldo den Körper stellt. Der Hamburger geht zu Boden, der Ball prallt zu Lee. Der spielt sofort quer zum nun freien Tietz. Der Stürmer zieht aus 16 Metern flach ab und trifft ins rechte Eck. Der grätschende Bornauw kommt zu spät, und auch Heuer Fernandes, der noch mit den Fingerspitzen dran ist, kann das Tor nicht verhindern.
Vorlage
Vorlage Jae-Sung Lee
Auswechslung
Wechsel bei Mainz 05: da Costa kommt für Caci ins Spiel.
Auf der anderen Seite die Großchance zum vierten Treffer. Amiri hebt den Ball direkt zwischen zwei Gegenspielern hindurch zu Tietz und rückt nach, kommt nach dem sehenswerten Doppelpass erneut an den Ball. Links vor dem Tor schließt er ab, scheitert aus kurzer Distanz aber an Heuer Fernandes.
Aber der HSV ist jetzt etwas besser im Spiel, schafft es häufiger ins letzte Drittel. Stange kommt links im Sechzehner an den Ball, geht nach einem kurzen Kontakt zu Boden, für einen Elfer reicht das aber nicht. Möller Wolfe nutzt den Abpraller für einen schnellen Abschluss, ein grätschender Gegenspieler lenkt den Schuss rechts am Tor vorbei.
Nach einem Foul von Königsdörffer an Capaldo gibt es Freistoß für den HSV aus gefährlicher Position, etwa 26 Meter vom Tor entfernt. Grönbaek läuft an und versucht es flach, bleibt damit aber an der Mauer hängen.
Freistoß für den HSV von der rechten Seite, Vieira schlägt den Ball hoch in den Sechzehner. Beim Abpraller steht Möller Wolfe bereit und zieht ab, versucht es direkt noch einmal, wird aber beide Male geblockt.
Nach einer Aufholjagd des HSV sieht es hier noch immer nicht aus. Stattdessen kommen die Mainzer weiterhin auf ihre Offensivaktionen. Nach einer Amiri-Flanke von rechts versucht es Königsdörffer artistisch per Fallrückzieher, erwischt die Kugel dabei aber nicht richtig.
Königsdörffer gleich in Aktion: Nach einem langen Zuspiel kommt er rechts vor dem Sechzehner mit dem Kopf an den Ball und legt ihn sich vor, wird dann von Capaldo mit viel Körpereinsatz zu Fall gebracht. Der Stürmer plädiert vehement auf Foulspiel, der Schiedsrichter ist aber eher der Meinung, dass die Aktion noch im Rahmen des Erlaubten war.
Auswechslung
Wechsel bei den Gästen: Der Ex-HSV-Stürmer Königsdörffer kommt für Becker in die Partie, der nach starkem Auftritt mit einem Treffer und zwei Assists Feierabend hat.
Erste auffällige Aktion von Fabio Vieira. Rechts im Sechzehner setzt er sich durch und hebt den Ball in die Mitte. Dort kommt Möller Wolfe angelaufen, Posch kann den Ball aber in der Luft klären.
Auswechslung
Nächster Wechsel beim HSV: Stange ist für Moffi im Spiel.
Mainz wird nochmal gefährlich. Tietz sucht und findet seinen Sturmpartner mit einem flachen Zuspiel links in den Sechzehner. Becker will schnell abziehen, Bornauw kann aber mit seiner Grätsche gerade noch klären.
Die Hausherren finden nicht in die Zweikämpfe, Mainz lässt die Kugel laufen und kommt zur nächsten gefährlichen Aktion. Amiri hebt den Ball aus dem Mittelfeld in den Sechzehner, wo Becker und Mwene frei in Ballnähe kommen. Heuer Fernandes muss seinen Kasten verlassen. Mwene hebt den Ball noch über den Keeper, der behält dann aber die Oberhand und fängt das Leder ab.
Der HSV wirkt jetzt verunsichert und wird weiter in die Defensive gedrängt. Mainz spürt das natürlich und kommt immer wieder ins letzte Drittel, um möglichst nachzulegen.
Mainz bleibt am Drücker. Tietz wird vor dem Sechzehner gesucht, kann diesmal vom Ball getrennt werden, den Abpraller nimmt Amiri auf. Der Nationalspieler kommt in den Sechzehner, kann aber von Nandja noch gestoppt werden.
Das ist natürlich ein bitterer Auftakt in die zweite Hälfte für den HSV, bei dem sich nach den drei Wechseln zur Pause jede Aufbruchstimmung erst einmal erledigt hat. Für den Mainzer Becker ist die Vorlage bereits sein dritter Scorerpunkt in dieser Partie.
Tor
Toooor! Hamburger SV - MAINZ 05 0:3. Mainz schockt den HSV früh nach der Pause, baut die Führung mit der ersten Möglichkeit nach dem Seitenwechsel aus. Caci hebt den Ball auf halbrechts in den Lauf von Becker. Der setzt sich rechts am Sechzehner durch und gibt flach in die Mitte. Am ersten Pfosten läuft Tietz ein und kommt frei zum Abschluss. Er schiebt den Ball an Keeper Heuer Fernandes vorbei, vor der Linie kann Capaldo nicht mehr klären und verlängert die Kugel ins eigene Netz.
Vorlage
Vorlage Sheraldo Becker
Nach einer Kopfballablage von Daka kommt Moffi rechts am Sechzehner an den Ball und versucht es direkt, wird aber bedrängt und bringt den Ball nicht in Tornähe.
Die zweite Hälfte läuft.
Auswechslung
Auch Shafiq Nandja ist neu dabei und ersetzt Jordan Torunarigha.
Auswechslung
Patson Daka ersetzt im zweiten Durchgang Martin Adeline.
Auswechslung
HSV-Coach Merlin Polzin reagiert in der Pause mit einem Dreifachwechsel. Dabei kommt Rückkehrer Fabio Vieira für Bilal Nadir ins Spiel.
Mit einigen Pfiffen wird die HSV-Elf in die Kabine verabschiedet, und das war in der Tat ein ernüchternder Auftritt der Hausherren. Die fanden von Anfang kein wirkliches Mittel gegen bewegliche und gefährliche Mainzer, die ein ums andere Mal ins vordere Drittel kamen. Nach vorne gelang dem HSV auch sehr wenig, und so liegen die Gäste völlig verdient mit 2:0 in Führung. Der starke Becker (19.) und Mwene (41.) besorgten die Treffer. Die Mainzer kommen bereits auf zehn Abschlüsse und 21 Aktionen im gegnerischen Sechzehner, der HSV wartet noch auf den ersten Abschluss und hatte nur eine Ballaktion in der Box. Die Gastgeber müssen sich also deutlich verbessern, um hier nochmal zurückzukommen.
Es gibt eine Minute Nachspielzeit.
Noch ein Abschluss der Mainzer. Nach einer Flanke von der rechten Seite setzt sich Tietz vor dem Fünfer durch, setzt seinen Kopfball aber zu hoch an und bringt ihn nicht aufs Tor.
Tor
Toooor! Hamburger SV - MAINZ 05 0:2. Mainz baut die Führung durch einen von hinten nach vorne sauber ausgespielten Angriff aus. Mit einem weiten Schlag von Schwolow geht es los, Tietz lässt in der gegnerischen Hälfte technisch fein zu Amiri tropfen, der sieht sofort den rechts freien Becker. Der Stürmer kommt mit Tempo in den Sechzehner, wird nicht angegriffen und gibt flach vor den Kasten. Am zweiten Pfosten kommt Mwene angerauscht und muss die Kugel nur noch ins Netz grätschen.
Vorlage
Vorlage Sheraldo Becker
Der HSV kommt zu zwei Standards in Folge, die aber auch nicht den ersten Abschluss einbringen. Grönbaek bringt zuerst einen Freistoß von links, dann eine Ecke von rechts in den Sechzehner, Tietz und Mwene klären aber jeweils mit dem Kopf.
Nach vorne gelingt den Hamburgern noch immer nicht viel, immerhin gelingt es jetzt aber besser, den Gegner vom Tor fernzuhalten. Auch die Mainzer sind also etwas passiver geworden. Mwene bringt eine Flanke von links in die Mitte, die bleibt aber ohne Abnehmer und landet im Aus.
Gelbe Karte
HSV-Neuzugang El Ouahdi unterläuft im Mittelfeld ein einfacher technischer Fehler, dann muss er das taktische Foul gegen Lee ziehen. Auch das gibt die Gelbe Karte.
Es fehlt an Ideen im Aufbau der Hausherren. Ein langer Ball segelt in Richtung Stürmer Moffi, ist aber zu ungenau und kommt nicht an. So bleibt der Angreifer bei bisher nur sechs Ballaktionen. Im Vergleich sind die Mainzer Stürmer Becker (12) und Tietz (20) deutlich präsenter.
Gelbe Karte
Caci lässt in der gegnerischen Hälfte Gegenspieler Möller Wolfe auflaufen, um den schnellen Angriff zu verhindern. Dafür gibt es die erste Gelbe Karte der Partie.
Der HSV kommt inzwischen auf 62 Prozent Ballbesitz, bleibt also engagiert im Spiel nach vorne. Noch bleibt aber jede Torgefahr aus. Während die Gäste schon auf acht Abschlüsse und einen xG-Wert von 1,05 kommen, steht beim HSV in beiden Kategorien noch immer die Null.
Dann ist Mainz-Keeper Schwolow zum ersten Mal gefragt. El Ouahdi will von rechts flanken, der Ball kommt dabei gefährlich in Richtung Tor. Schwolow ist zur Stelle und wehrt ihn ab.
Mainz bleibt die gefährlichere Mannschaft. Sano sammelt einen Abpraller auf und dringt in den Strafraum, könnte schießen, bringt den Ball stattdessen von halbrechts nochmal flach in die Mitte. Capaldo steht richtig und klärt.
Der Auftakt ist verpatzt, noch bleibt den Hamburgern aber viel Zeit, um in diese Partie zu finden. Das versuchen sie jetzt auch und spielen nach vorne, noch bleiben aber gefährliche Aktionen in Tornähe aus.
Hamburg muss und will antworten, sucht den Weg nach vorne. Innenverteidiger Bornauw taucht rechts vorne auf und bringt den Ball flach an den ersten Pfosten. Moffi steht bereit, wird aber von einem Mainzer bedrängt und ist als Letzter dran, bevor der Ball ins Aus springt. Abstoß für Mainz.
Tor
Toooor! Hamburger SV - FSV MAINZ 05 0:1. Selten hat sich ein Tor so sehr angekündigt, Mainz geht völlig verdient in Führung. Der HSV ist aufgerückt und will von hinten heraus aufbauen, Remberg leistet sich im Zentrum einen haarsträubenden Fehlpass. Mainz nutzt den Fehler schnell und eiskalt: Sano spielt in den Lauf von Becker, der marschiert ungestört bis in den Sechzehner, bleibt vor dem Tor cool und trifft aus zwölf Metern flach ins linke Eck.
Vorlage
Vorlage Kaishu Sano
Nächste Großchance für Mainz, da fehlte nicht viel. Erneut geht es schnell nach vorne, Becker hat auf halblinks nur noch Torunarigha vor sich. Ein kurzer Haken nach innen, dann der Schlenzer aus 16 Metern, der nur knapp am rechten Pfosten vorbeispringt.
Mainz legt hier also los wie die Feuerwehr, kommt bereits auf sechs Abschlüsse, drängt den HSV durchgehend in die Defensive. Die Hausherren sind noch nicht richtig in der Partie, warten noch auf ihren ersten Abschluss, hatten noch keine Aktion im gegnerischen Sechzehner.
Das frühe Mainzer-Chancenfestival geht weiter, diesmal ist Amiri an der Reihe. Der spielt eine Ecke von links kurz aus. Über Becker und Lee kommt die Kugel zurück zu Amiri, der inzwischen innerhalb der Strafraumlinie bereitsteht. Er nimmt den Ball direkt, verzieht aber knapp nach rechts.
Die Ecke bringt die nächste Gelegenheit: Amiris Hereingabe landet bei Gruber, der vor dem Tor hochsteigt und zum Kopfball kommt. Den setzt er aber knapp über die Latte.
Mainz baut weiter Druck auf, es gibt einen Freistoß von der linken Seite, den Amiri weit in den Sechzehner schlägt. Am zweiten Pfosten lauern zwei Mainzer, Capaldo klärt aber ins Toraus.
Noch eine Schusschance für die Gäste, wieder ist es Becker. Der zieht auf halbrechts an, dringt in den Sechzehner und zieht aus dem Lauf ab. Der Schuss ist halbhoch und hart, aber nicht sehr platziert. Heuer Fernandes faustet ihn weg.
Wieder die Mainzer. Torunarigha lässt sich im Sechzehner von Tietz zu leicht abwimmeln, nach einem kurzen Haken sucht der Stürmer aus rechter Position den Abschluss. Bornauw hilft aber seinem Kollegen und blockt den Schuss des Mainzer Stürmers.
Guter Angriff und erster Abschluss für Mainz. Tietz wird vertikal im Zentrum angespielt, leitet direkt weiter nach links in den Lauf von Sturmpartner Becker. Der versucht es aus der Distanz direkt, kann den sicher zugreifenden Heuer Fernandes aber nicht überwinden.
Mainz geht es selbstbewusst und offensiv an, will hier früh die Kontrolle übernehmen. Das Spiel findet in den Anfangsminuten überwiegend in der Hälfte des HSV statt, der kommt aber ebenfalls auf seine ersten Offensivaktionen.
Mainz wird zum ersten Mal gefährlich. Nach einem Heber von rechts kommt Becker frei im Sechzehner an den Ball. Der Stürmer braucht aber etwas zu lange für den Abschluss, sodass Capaldo resolut dazwischengehen kann. Der Angriff ist noch nicht zu Ende, Amiri kommt rechts neben dem Tor an den Ball und zur Grundlinie, setzt das Leder bei der versuchten Hereingabe aber ans Außennetz.
Es wird zum ersten Mal lauter auf den Rängen, als Moffi auf halbrechts lossprintet und steil geschickt wird. Der Angreifer startet aber etwas zu früh und wird dann wegen Abseits zurückgepfiffen.
Und los! Schiedsrichter Tobias Reichel pfeift die Partie an, der Ball rollt in Hamburg.
Mit den Mainzern kehrt heute der ehemalige HSV-Stürmer Ransford Königsdörffer an seine alte Wirkungsstätte zurück. Er war einer der Aufstiegsgaranten und kam auf 138 Pflichtspiele und 33 Tore im HSV-Trikot. Bei seinem neuen Klub muss er noch um einen Stammplatz kämpfen. Er sitzt auch heute wie schon am ersten Spieltag auf der Bank, weil Tietz und Becker den Vorzug erhalten.
Gerade die mangelnde Gefahr bei Standards ist dem Mainzer Coach Urs Fischer ein Dorn im Auge, wie er vor dem Gastspiel in Hamburg erklärte. "Standards entscheiden heute Spiele, bei uns fällt bei jedem 34. ruhenden Ball ein Tor. Ich finde, diese Quote ist eindeutig nicht gut genug." Das dürfte also einer der Schwerpunkte in der Trainingswoche gewesen sein.
Die Mainzer starteten mit einer Nullnummer in die neue Spielzeit, bissen sich dabei am Aufsteiger SC Paderborn die Zähne aus. Die Rheinhessen hatten zwar mehr Spielanteile, zeigten sich aber im letzten Drittel zu ideenlos. Immer wieder versuchten sie es mit hohen Bällen in den Sechzehner, die aber für zu wenig Gefahr sorgten.
Abhilfe soll nicht zuletzt Fabio Vieira schaffen. Der Spielgestalter kehrte nach seiner Leih-Saison und langen Verhandlungen mit dem FC Arsenal zurück, für eine Ablösesumme von rund neun Millionen Euro. Überhaupt war der HSV sehr aktiv auf dem Transfermarkt, neben Vieira stießen zuletzt die Außenverteidiger El Ouahdi (KRC Genk) und Möller Wolfe (Wolverhampton) dazu.
Besonders in der Offensive müssen die Hausherren dafür zulegen, denn nach vorne war gegen den BVB wenig los. Nur acht Abschlüsse schaffte das Team von Merlin Polzin, das war die geringste Ausbeute aller Bundesliga-Teams am ersten Spieltag.
Der Auftakt in die neue Bundesliga-Saison ging schief für den Hamburger SV, der vergangene Woche aus Dortmund mit einer 0:2-Niederlage zurückkehrte. Bei der heutigen Heimpremiere peilen die Rothosen gegen Mainz 05 ihre ersten Punkte und Tore in der neuen Spielzeit an.
Bei den Gästen aus Mainz gibt es drei Änderungen, alle in der Defensive. Für den angeschlagenen Zentner rückt heute Schwolow ins Tor. Für Kohr (Syndesmoseverletzung) und da Costa (Bank) rücken Posch und Potulski in die Dreierkette. Verzichten müssen die Gäste auch auf die verletzten Martel, Nebel und Silas.
In dieser Besetzung läuft der FSV Mainz 05 heute auf (3-5-2): Schwolow - Posch, Gruber, Potulski - Caci, Lee, Sano, Amiri, Mwene - Tietz, Becker.
Vier Änderungen gibt es in der HSV-Startelf nach dem 0:2 in Dortmund. Mit El Ouahdi und Möller Wolfe laufen zwei Neuzugänge bei ihrem Debüt gleich von Anfang an auf. Rückkehrer Fabio Vieira beginnt dagegen auf der Bank. Neu dabei sind außerdem Nadir und Moffi. Weichen müssen dafür Jatta, Sambi Lokonga, Lemke und Daka.
Der Hamburger SV geht mit folgender Aufstellung in diese Partie (3-4-2-1): Heuer Fernandes - Capaldo, Bornauw, Torunarigha - El Ouahdi, Nadir, Remberg, Möller Wolfe - Adeline, Grönbaek - Moffi.
Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 2. Spieltages zwischen dem Hamburger SV und dem FSV Mainz 05.