SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Nürnberg; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Nürnberg. 2. Bundesliga.

Sportpark Ronhof | Thomas SommerZuschauer16.126.

SpVgg Greuther Fürth 2

  • F Klaus (22. minute 11m, 41. minute)

1. FC Nürnberg 4

  • P Scobel (26. minute, 74. minute)
  • J Justvan (48. minute, 54. minute)

Live-Kommentar

Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der 2. Bundesliga geht es bei uns bereits heute Abend wieder weiter, wenn ab 20:30 Uhr auf dem Betzenberg direkt das nächste Derby zwischen Kaiserslautern und dem KSC steigt. Ihnen noch ein schönes Wochenende und bis bald!

Bevor es für das Kleeblatt (vs. Cottbus) und den Club (vs. Bielefeld) in exakt zwei Wochen im Ligabetrieb weitergeht, steht nächste Woche die 1. Runde des DFB-Pokals auf dem Programm. Während Nürnberg dann am Samstagnachmittag bei Drittligist Viktoria Köln zu Gast ist, empfängt Fürth am Sonntag Ligarivale Bochum zu Hause.

Es bleibt also dabei: Unter Miroslav Klose ist der Club im Frankenderby weiterhin ungeschlagen und konnte seitdem drei der fünf Duelle gegen den Erzrivalen für sich entscheiden. Nürnberg startet damit perfekt in diese Spielzeit, gewinnt erstmals seit neun Jahren wieder die ersten beiden Saisonspiele und setzt sich mit sechs Punkten vorerst gar an die Tabellenspitze. Das Kleeblatt wird derweil trotz guter Ansätze gerade mit Blick auf die zweite Reihe personell vermutlich noch nachlegen müssen und rutscht mit einem Punkt zunächst auf Platz 14 ab.

Wenngleich Nürnberg das sehr unterhaltsame 277. Frankenderby nach einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang verdient 4:2 gewinnt, hätte das Pendel auch in die andere Richtung ausschlagen können. In einer kurzweiligen ersten Hälfte lagen starke Fürther durch Doppelpacker Klaus nämlich zweimal in Führung und hatten sogar das 3:1 auf dem Fuß. Stattdessen kam der Club zweimal zurück und agierte in der zweiten Halbzeit als überlegene Mannschaft enorm abgezockt. Justvan drehte das Spiel mit seinem Doppelpack, Scobel zog nach und besorgte die Vorentscheidung. Ein drittes Sonderlob gebührt Torwart Reichert, der den zweiten Elfmeter von Klaus parierte und so das zwischenzeitliche 3:3 verhinderte. 

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Und so bleibt es beim 4:2 aus Sicht der Gäste - der Club gewinnt das Frankenderby! 

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Zoma mit der Kirsche auf der Nürnberger Sahnetorte? Nein. Zwar ist die Bahn für den 22-Jährigen nach Grimaldis Kopfballverlängerung über halblinks frei, doch verkürzt Hellstern den Winkel gut und bleibt im Eins gegen Eins aus sechs Metern Sieger. 

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Gleich bricht auch schon die letzte Minute an. Der verdiente Sieger dieses Derbys steht ohnehin längst fest. 

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Das Kleeblatt setzt sich nochmal vorne fest und erarbeitet sich einen Eckball auf der rechten Seite, der in der Folge jedoch nichts einbringt. 

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Es wird nochmal brenzlig im FCN-Sechzehner: Zwar ist Reichert bei einer Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld mit einer Faust dran, doch wird er dabei bedrängt und lenkt die Kugel Heuer vor die Füße. Rechts im Fünfer grätscht Heuer den Ball zur Mitte weiter, wo es Sillah aus kürzester Distanz nicht schafft, den Ball ins Tor zu stochern. Sillah stand aber ohnehin deutlich im Abseits, ein Tor hätte nicht gezählt. 

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Sieben Minuten werden nachgespielt. 

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Längst plätschert das Spiel dem Ende entgegen, im zweiten Durchgang fehlen dem Kleeblatt schlicht die nötigen Mittel. 

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Erst verliert Keller in der gegnerischen Hälfte den Ball, dann packt er gegen Masouras zu und sieht Gelb. 

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Auch der zweite Doppeltorschütze in Person von Justvan verlässt das Feld, für ihn betritt das 17-jährige Eigengewächs Kornwachs Barjuan bei seinem Profidebüt das Feld. 

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Zwei überragende Akteure aufseiten der Nürnberger dürfen vorzeitig in den Feierabend. Scobel macht im Angriff für Grimaldi Platz.

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Immerhin mal wieder ein Abschluss des Kleeblatts. Reich hat etwas Platz, aus halbrechten 21 Metern setzt er seinen Distanzschuss aber gut einen Meter über den Kasten. 

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Das Spiel ist unterbrochen, Kalogeropoulos liegt auf dem Boden. Bei dieser glühenden Hitze sind die ersten Krämpfe nach 85 Minuten aber auch erlaubt. 

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Zoma verarbeitet den Ball stark an der Mittellinie, dreht sich dabei gegen Reich auf und hat über rechts viel Platz. Im Strafraum wird der Winkel aber zu anspruchsvoll, Hellstern macht das kurze Eck zu und lenkt den Ball mit dem Fuß um den Pfosten.

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Insgesamt ist das auch einfach ein enorm abgeklärter Auftritt der Gäste im zweiten Durchgang, die alles im Griff haben und nichts anbrennen lassen. 

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Zwar zeigt sich das Kleeblatt bemüht, doch deutet ohne die nötige Durchschlagskraft derzeit nichts auf eine Aufholjagd der Spielvereinigung hin. 

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Zu guter Letzt weicht Sechser Banse für Stürmer Sillah. 

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Weiter gehts mit Wallentowitz, der in der Offensive den Platz von Pohlmann einnimmt. 

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Gleich drei Joker sind es derweil beim Kleeblatt. Rechts hinten wird zunächst Dehm positionsgetreu durch Reich ersetzt. 

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Gleich vier frische Kräfte stehen an der Seitenlinie zur Einwechslung bereit. Zunächst macht bei den Gästen Fernandez für Lubach Platz. 

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Kaum auf dem Feld, zieht Ghrieb im Mittelfeld Pohlmann zu Boden und sieht für dieses taktische Foul Gelb. 

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Nach dem Tor wechselt Klose zum zweiten Ball, bringt Neuzugang Ghrieb für Becker ins Spiel. 

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Tooor! Fürth - NÜRNBERG 2:4. War das bereits die Vorentscheidung? Auf der rechten Seite führen die Gäste einen Eckball kurz aus, verlagern das Spiel dabei nach innen. Halbrechts vor dem Sechzehner hat Masouras Zeit und flankt hoch hinter den zweiten Pfosten, wo Fernandez unbewacht einläuft und kurz vor der Grundlinie per Kopf nach hinten ablegt. Am linken Fünfereck bekommt Dehm gegen Scobel nicht mehr den Fuß dazwischen, der reaktionsschnell abzieht und den Ball humorlos flach im kurzen Eck versenkt.

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Wenngleich Fürth mit dem zwischenzeitlichen Elfmeter die Riesenchance auf den Ausgleich hatte, bleibt Nürnberg spielbestimmend und ist dem vierten Tor gefühlt etwas näher. 

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Justvan zieht von halbrechts nach innen und wird vor dem Sechzehner gestellt. Der Abpraller landet aber bei Scobel, der aus halbrechten 20 Metern satt abschließt. Hellstern ist im linken Eck schnell unten und begräbt den etwas zu unplatzierten Versuch sicher in seinen Armen.

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Das Spiel läuft wieder.

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Kurz nach dem Wechsel bittet Tom Bauer beide Mannschaften zur Trinkpause. 

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Aufseiten der Fürther wechselt Heiko Vogel zum ersten Mal und bringt Keller für Srbeny ins Spiel. Pohlmann dürfte damit ins Zentrum rücken. 

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Glück für Fürth! Bei einer Ecke von links wird Hellstern angegangen und segelt unter der hohen Hereingabe hindurch. So darf dahinter Scobel hinter dem zweiten Pfosten den Fuß hinhalten und bleibt aus fünf Metern am blockenden Banse hängen. 

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Fürth bleibt dran. Im Anschluss an einen Einwurf wird der Ball genau vor die Füße von Appelkamp geklärt, der zentral von der Strafraumkante abzieht und das untere linke Eck nur knapp verpasst.

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Erneut lautet das Duell aus elf Metern Klaus gegen Reichert - schnürt der Fürther seinen Dreierpack? Nein! Dieses Mal bleibt Reichert lange stehen und beweist den richtigen Riecher. Viel zu unplatziert schießt Klaus halbhoch nach halblinks, wo Reichert mit beiden Händen zur Seite abwehrt.

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Für das Foul wird Porstner zudem noch mit einer Gelben Karte bedacht. 

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Kurz darauf gibt es den Elfmeter für Fürth! Im linken Halbfeld sieht Klaus den eingestarteten Appelkamp und löffelt den Ball mit Zug zum Tor halbhoch in den Strafraum. Zwar kommt Appelkamp nicht hin, doch verspürt er zuvor einen Kontakt und geht am Elfmeterpunkt zu Boden. In seinem Rücken hatte ihn nämlich Porstner ganz kurz am Trikot gezupft, was Appelkamp auch clever annimmt.

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War das wirklich sauber? Ein langer Ball in Reihen der Fürther setzt hoch auf und rutscht rechts in den Strafraum durch, wo Fernandez im Laufduell mit Appelkamp ins Stolpern kommt und beim Fallen Appelkamp mit der Hand leicht am Fuß trifft. Tom Bauer lässt aber laufen, auch der VAR schaltet sich nicht ein. 

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Das Kleeblatt muss jetzt wieder versuchen, den Schalter umzulegen. Seit Wiederbeginn agiert man zu passiv und kommt im zweiten Durchgang auf lediglich 19 Prozent Ballbesitz. 

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Während Fürths Schlussmann Hellstern nach dem Gegentor kurz an der Nase behandelt wird, zieht Miroslav Klose seinen ersten Joker und bringt bei den Gästen Masouras rechts hinten für Janisch ins Spiel. 

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Tooor! Fürth - NÜRNBERG 2:3. Mit dem fünften Tor in diesem Frankenderby geht jetzt auch der Club ein erstes Mal in Führung. Im Aufbau spielt Otto flach auf den überragenden Justvan, der kurz nach der Mittellinie zu viel Platz bekommt und sich unter Geleitschutz direkt aufdrehen darf. Der 28-Jährige läuft über halbrechts auf den Sechzehner zu, wird kurz davor noch immer nicht angegriffen und macht gegen Keresztes noch einen kleinen Schlenker nach innen. 18 Meter zentral vor dem Tor schließt Justvan schließlich aus vollem Lauf ab, wählt dabei überlegt die linke Innenseite und schiebt den Ball genau neben den linken Pfosten flach ins Netz. Aber das ging zu einfach, in dieser Szene hat den Fürthern jeglicher Zugriff gefehlt. 

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Vorlage Fynn Otto

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Die Fürther können eine Freistoßflanke im eigenen Sechzehner klären und schalten dann in Person von Klaus um. Der Doppelpacker ist aber auf sich allein gestellt und wird an der Mittellinie gestellt. 

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Jetzt auch der erste Abschluss in Hälfte zwei - nicht mehr als eine Annäherung. Fernandez macht im Zentrum ein paar schnelle Schritte und nimmt sich aus 21 Metern ein Herz. Nicht voll getroffen, kullert sein Schüsschen harmlos in die Arme von Hellstern.

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In den ersten Sequenzen der zweiten Halbzeit setzt sich Nürnberg in der gegnerische Hälfte fest, Fürth ist erstmal defensiv beschäftigt. 

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Zu Wiederbeginn bleibt das Personal auf beiden Seiten unverändert, der zweite Durchgang läuft. 

Halbzeit im Frankenderby, das bislang nicht nur vier Tore, sondern auch insgesamt ein sehr unterhaltsames Spiel auf gehobenem Zweitliganiveau zu bieten hatte. Durch den Doppelpack von Kapitän Klaus lag das Kleeblatt zwischenzeitlich zweimal in Führung und war gerade zu Beginn die überlegene Mannschaft. Der Club arbeitete sich aber rein und hielt das Geschehen nach dem schnellen Ausgleich offen. Ein wenig aus dem Nichts schlug Klaus ein zweites Mal zu und hatte nur kurz darauf das 3:1 auf dem Fuß. Stattdessen kam Nürnberg wieder zurück und macht seriöse Prognosen vor der zweiten Halbzeit unmöglich.

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Halbzeit in Fürth.

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Justvan wird zunächst aus der zweiten Reihe geblockt und packt dann beim Abpraller von hinten gegen Itter zu. Weil er damit eine Umschaltchance der Fürther unterbindet, zückt Tom Bauer Gelb.

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Nürnberg bleibt dran. Vom linken Flügel dribbelt sich Zoma zwischen zwei Verteidiger hindurch in den Strafraum, wo Dehm nochmal nachsetzt und die flache Hereingabe vor der Grundlinie blocken kann.

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Tooor! Fürth - NÜRNBERG 2:2. Der erneute Ausgleich für den Club! Im Rahmen der zweiten Welle löffelt Markhiev den Ball aus dem zentralen Halbfeld halbhoch an den Elfmeterpunkt, wo sich Scobel auf engstem Raum stark behauptet und mit dem Rücken zum Tor kurz für Justvan ablegt. Aus zwölf Metern hält Justvan direkt drauf und profitiert davon, dass Keresztes den Schuss mit der Fußspitze unhaltbar halbhoch ins rechte Eck abfälscht.

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Vorlage Piet Scobel

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Fünf Minuten werden in dieser kurzweiligen ersten Hälfte nachgespielt.

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Das muss das 3:1 sein! Nach Zusammenspiel mit Itter auf der linken Seite verlagert Srbeny das Spiel und schlägt einen starken Flugball rechts in den Strafraum. Dort hat Appelkamp zu viel Zeit und legt zur Mitte quer, wo Klaus aus sechs Metern nur mehr den Fuß hinhalten muss und flach auf das rechte Eck schießt. Gegen seine ursprüngliche Bewegungsrichtung macht sich Reichert aber ganz breit und pariert fast schon in Form eines Spagats herausragend mit dem Bein.

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Während mit Hrgota und Futkeu zwei der ehemals drei offensiven Lebensversicherungen das Kleeblatt im Sommer verlassen haben, sind die Mittelfranken nochmal abhängiger von Felix Klaus geworden. Seit seiner Rückkehr nach Fürth erlebt der 33-jährige Routinier seinen zweiten Frühling und hat jetzt alle drei Saisontore der Spielvereinigung erzielt. 

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Tooor! FÜRTH - Nürnberg 2:1. Erneut trifft Klaus, und dieses Mal gibt es auch keinerlei Zweifel! Srbeny wird in der eigenen Hälfte bedrängt und schlägt den Ball von der rechten Seitenauslinie eher auf Verdacht aus der Drehung nach vorne. Gegen hoch aufgerückte Gäste wird sein langer Schlag zur perfekten Vorlage für Klaus, der im Rücken der Abwehr durch das Zentrum durchbricht und bei seinem freien Lauf auf das gegnerische Tor nicht mehr entscheidend von Kalogeropoulos gestört werden kann. Aus vollem Lauf bleibt Klaus vor dem herausstürmenden Reichert eiskalt und trifft aus halblinken zehn Metern flach ins lange Eck.

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Vorlage Dennis Srbeny

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Nein, das Tor zählt nicht. Schnell wird nämlich klar, dass Klaus bei seinem Lauf in den Rücken der Abwehr eindeutig aus dem Abseits kam. Es bleibt beim 1:1.

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Plötzlich geht das Kleeblatt wieder in Führung, oder etwa nicht? 25 Meter zentral vor dem Tor verlagert Klaus auf die rechte Seite und läuft direkt durch. Rechts im Strafraum hat Dehm seinen Kapitän fest im Blick und flankt mustergültig in den Lauf von Klaus, der auf Höhe des ersten Pfostens den Kopf hinhält und die Kugel in der Hocke aus sechs Metern stark über Reichert hinweg ins Tor drückt. Aber zählt der Treffer denn auch? Der VAR äußert noch Bedenken und überprüft bereits im Hintergrund.

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Ball im Tor, Fahne oben: Erneut bekommt Justvan auf der rechten Seite zu viel Platz und hebt den Ball halbhoch in den Sechzehner, wo Scobel im Rücken der Abwehr einläuft. Auch jetzt hält Scobel die rechte Innenseite trocken in den aufsetzenden Ball und drückt ihn aus sieben Metern trotz der Fingerspitzen von Hellstern ins rechte Eck. Zuvor war Scobel aber gut zwei Schritte zu früh gestartet - das Tor zählt zu Recht nicht. 

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Das Pendel scheint in dieser Phase zunhemend in Richtung der Gäste auszuschlagen. Zoma wird links im Strafraum freigespielt und hat etwas Platz. Aus spitzem Winkel wählt er aber gefühlt den falschen Fuß, trifft den Ball nicht richtig und setzt ihn deutlich am kurzen Eck vorbei. 

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Um ein Haar das 2:1 für den FCN! Zoma muss nach seinem Antritt abdrehen und legt für Porstner zurück, der aus dem linken Halbfeld an den zweiten Pfosten flankt. Dort stimmt die Zuordnung in der Fürther Defensive überhaupt nicht, sodass Scobel völlig blank steht. Aus sieben Metern hält der Stürmer die rechte Innenseite in den aufsetzenden Ball und drückt ihn mit dem ersten Kontakt gut auf das Tor. Noch besser ist aber der Reflex von Hellstern, der die Fingerspitzen dran bekommt und den Aufsetzer gegen die Latte lenkt. 

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Nürnberg ist inzwischen besser im Spiel und hält das Geschehen seit dem Ausgleich ausgeglichen. Bei 9:2 Abschlüssen sowie xG-Werten von 1,01 zu 0,12 muss sich Fürth dennoch ärgern. 

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Bei einem langen Ball von Hellstern startet der kreuzende Dehm in die Tiefe und wird kurz nach der Mittellinie von Fernandez am Trikot gezogen. Und weil Dehm ansonsten ganz viel Wiese vor sich gehabt hätte, ist die Gelbe Karte für Fernandez alternativlos. 

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Tooor! Fürth - NÜRNBERG 1:1. Nahezu postwendend gleicht der Club nach der Trinkpause aus! Geduldig verlagern die Gäste das Spiel auf den rechten Flügel, wo Justvan kurz den Kopf hebt und dann hoch an den zweiten Pfosten flankt. Dort verliert Dehm Gegenspieler Scobel aus den Augen, der dadurch in seinem Rücken unbedrängt zum Flugkopfball ansetzen darf und das Leder aus fünf Metern durch die Beine von Hellstern in die Maschen drückt.

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Vorlage Julian Justvan

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Direkt nach dem Tor geht es in die Trinkpause. Fürth ist bislang die bessere Mannschaft und liegt auch verdient in Führung - wenngleich der Elfmeter in seiner Entstehung natürlich absolut vermeidbar gewesen ist. Von Nürnberg muss derweil mehr kommen. 

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Tooor! FÜRTH - Nürnberg 1:0. Aus elf Metern stellt sich Kapitän Klaus der Verantwortung und schaut Reichert beim Anlauf lange in die Augen. Während Reichert nach links abtaucht, verlädt Klaus den Torhüter souverän und schiebt rechts unten ein. Die verdiente Führung für das Kleeblatt!

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Plötzlich zeigt Tom Bauer auf den Punkt - es gibt Elfmeter für Fürth! Aber wie überflüssig ist das denn? Im Rahmen der zweiten Welle flankt Dehm von rechts in die Box, wo Janisch zunächst per Kopf verpasst. Dahinter streckt er aber den weit abgespreizten Arm weit in die Luft und spielt den Ball damit eindeutig regelwidrig. 

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Guter Versuch: Im Rahmen einer längeren Ballbesitzphase für den Club hat Justvan auf halbrechts etwas Platz und hält aus 23 Metern flach drauf. Sein strammer Versuch zieht nur knapp am kurzen Pfosten vorbei, wobei Hellstern wohl ohnehin zur Stelle gewesen wäre. 

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Zwar hat Nürnberg etwas mehr Ballbesitz (51 Prozent), doch geht die Anfangsphase bislang an die Fürther, die nach vorne den deutlich zielstrebigeren und klareren Eindruck machen.

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Die nächste Fürther Ecke von der linken Seite wird aus dem Sechzehner in den Rückraum geköpft. Dieses Mal steht Itter richtig und hält direkt aus der zweiten Reihe drauf. In der Schussbahn hält aber ein Nürnberger den Kopf hin und kann klären. 

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Jetzt aber! Will serviert die Ecke auf der linken Seite vom Tor weg bewusst in den Rückraum, wo Dehm in halbrechter Position an der Strafraumkante lauert und direkt per Halbvolley abzieht. Der Versuch mit dem rechten Außenspann kommt gefährlich und rauscht rechts oben über das Tornetz, Reichert wäre machtlos gewesen.

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Die Ausführung der Ecke lässt auf sich warten. Abseits des Balles hat sich Becker offensichtlich vertreten und muss behandelt werden. 

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Im Anschluss an eine Fürther Freistoßflanke verschätzt sich Markhiev und nickt links im Strafraum am aufsetzenden Ball vorbei. Hinter ihm darf dadurch Appelkamp übernehmen und wird von Markhiev kurz gehalten. Weil Appelkamp aber auf den Beinen bleibt und noch gestellt wird, geht es nur mit einer Ecke weiter. Da hatte Markhiev durchaus Glück. 

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Das Kleeblatt macht zu Beginn den aktiveren Eindruck. Kurz nach der Mittellinie steckt Srbeny diagonal auf Klaus durch, der rechts im Strafraum etwas zu weit nach außen abkommt und Reichert mit seinem Flachschuss aus spitzem Winkel nicht ins Schwitzen bringt. 

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Zoma darf auf der linken Außenbahn ein erstes Mal Tempo aufnehmen und gibt am Sechzehner nach innen, wo Scobel den Ball mit dem ersten Kontakt verspringen lässt und keinen Abschluss zustande bekommt.

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Die fällige Freistoßflanke kommt zu flach und wird zunächst in den Rückraum geklärt. Bei der nächsten Fürther Angriffswelle springt die erste Ecke heraus, die von rechts getreten keinen Abnehmer findet und durchrutscht. 

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Bei einem Laufduell mit Klaus trifft Kalogeropoulos zwar den Ball bei seinem Klärungsversuch, doch hat er das Bein dabei zu weit oben und verursacht aufgrund gefährlichen Spiels einen Freistoß links vom eigenen Sechzehner. 

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Dem Kleeblatt gehört der erste Abschluss: Auf dem linken Flügel legt Pohlmann für Itter ab, der die Flanke lang und hoch hinter den zweiten Pfosten schlägt. Zwar steht Banse bei seiner Volleyabnahme an der rechten Fünfergrenze viel zu frei, doch trifft er den Ball nicht richtig und setzt ihn deutlich am Tor vorbei. 

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Hellstern schlägt den Ball lang nach vorne und findet damit fast den Lauf von Klaus. Im Rücken der Abwehr hatte dem Routinier zur ersten Großchance nur ein Schritt gefehlt. 

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Wir sind so weit, Fürth hat angestoßen. 

Normalerweise ist das Frankenderby für seine tollen Choreografien bekannt. Die aktive Fürther Fanszene klagte jedoch im Vorfeld der Partie über einen Polizeieinsatz, bei dem sich ausführende Beamte über zuvor getroffene Kompromisse sowie "geltendes Hausrecht" hinweggesetzt hätten. Als Zeichen, sich "dem immer stärker werdenden Eingreifen der Staatsmacht in das Kurvengeschehen nicht zu beugen", verzichten gleich beide Fanlager auf die Präsentation ihrer Choreo.

Geleitet wird die Partie von Tom Bauer, der dabei von Luca Schlosser und Sebastian Hilsberg an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Felix Prigan, vor den Bildschirmen bilden Nicolas Winter und Dr. Arne Aarnik das VAR-Duo. Während des Spiels werden Temperaturen bis zu 35 Grad Celcius erwartet.

Letzte Saison endeten beide Frankenderbys mit einem Unentschieden (2:2 und 1:1). Das Kleeblatt konnte sich damit wieder halbwegs rehabilitieren, setzte es zuvor noch zwei klare Pleiten (0:4 und 0:3). Die Kräfteverhältnisse im Frankenland haben sich quasi mit der Ankunft von Miro Klose wieder verändert, der in seinen bisherigen vier Derbys ungeschlagen blieb. Zur Einordnung: Von den letzten 20 Duellen vor Klose konnte Nürnberg nur drei gewinnen (6U, 11N) und hätte für lange Zeit am liebsten einen weiten Bogen um das Derby gemacht.

Selbiges können aber auch die Gäste von sich behaupten, denen unabhängig eines noch möglichen Abgangs ihres Unterschiedsspielers Zoma eine gute Rolle in dieser Saison zugetraut wird. Gegen Dresden ließ ein überzeugender Club jedenfalls keine Zweifel aufkommen und will heute direkt nachlegen - mit zwei Siegen ist man zuletzt vor neun Jahren in eine Saison gestartet. Klose warnte jedoch vor dem neuen Fürther Gesicht und erwartet "ein ausgeglichenes Spiel, in dem Kleinigkeiten entscheiden."

Den dramatischen Klassenerhalt in der Vorsaison erst in der Relegation eingetütet, hat das Kleeblatt seitdem einen XXL-Umbruch hinter sich und gilt für viele auch in dieser Saison als klarer Abstiegskandidat. Umso beachtlicher fiel die Leistung auf St. Pauli aus, wo man defensiv geschlossen stand und nach vorne vor allem durch das Umschaltspiel gefährlich war. Vor der "Mutter aller Derbys" gab sich Vogel entsprechend selbstbewusst und sieht sein Team in der Lage dazu, "jeder Mannschaft wehtun" zu können.

Nach dem Saisonauftakt letzte Woche in Liga zwei steigt heute bereits am 2. Spieltag das elektrisierende Frankenderby in Fürth. Das älteste Derby Deutschlands geht dabei in seine 277. Auflage und wurde zuletzt 2014/15 so früh in der Saison ausgespielt - auch damals gastierte Nürnberg am 2. Spieltag im Ronhof und holte sich eine 1:5-Klatsche ab. Nachdem beide Mannschaften mit ihrem Auftakt zufrieden sein konnten, ließe sich mit einem Derbysieg im jeweiligen Umfeld vielleicht sogar schon etwas Euphorie entfachen.

Fast im Alleingang bescherte Mohamed Ali Zoma dem Club vergangene Woche einen Einstand nach Maß und erzielte beim 3:0-Heimsieg gegen Dresden alle drei Tore. Auch heute kann Miroslav Klose (noch) auf seinen umworbenen Angreifer zählen und setzt ebenfalls auf eine unveränderte Startelf mit Spielführer Jan Reichert. 

Und hier die Aufstellung der Gäste aus der östlich direkt angrenzenden Nachbarstadt: Reichert - Janisch, Kalogeropoulos, Otto, Porstner - Markhiev, Fernandez - Becker - Justvan, Scobel, Zoma.

Zum Saisonauftakt war das Kleeblatt letzte Woche am Millerntor zu Gast und knöpfte Absteiger St. Pauli bei einem unterhaltsamen 1:1-Unentschieden einen verdienen Punkt ab. Heiko Vogel sieht auch keinen Grund für etwaige personelle Änderungen und vertraut heute auf die exakt gleiche Startelf um Kapitän Felix Klaus. 

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Hellstern - Dehm, Heuer, Keresztes, Itter - Banse, Will - Appelkamp, Pohlmann - Klaus, Srbeny.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 2. Spieltages zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg.

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