England - DR Kongo; FIFA WM 2026 Sechzehntelfinale

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

England - DR Kongo. FIFA WM 2026 Sechzehntelfinale.

Mercedes-Benz StadiumZuschauer68.239.

England 2

  • H Kane (75. minute, 86. minute)

DR Kongo 1

  • B Cipenga (7. minute)

Live-Kommentar

Das wars an dieser Stelle. Aber der WM-Abend hat ja gerade erst wieder begonnen. Um 22:00 Uhr machen wir mit Belgien vs. Senegal weiter. Vielen Dank für das Interesse und bis dahin! 

So ist es doch der große Favorit, der im Turnier bleibt. Und vor dem nächsten echten Prüfstein steht: Im Aztekenstadion geht es am Montag, 06. Juli, gegen den bislang so starken WM-Gastgeber Mexiko, der noch kein einziges Gegentor kassiert hat. Im Viertelfinale würde Brasilien oder Norwegen warten. Die DR Kongo verabschiedet sich derweil erhobenen Hauptes von einem erfolgreichen Turnier. 

Das war kurzweilig, das hat Spaß gemacht! In einem äußerst spannenden Sechzehntelfinale, das wir in dieser Art nicht vorhergesehen haben, kann sich England auf Kane verlassen, der mit zwei Toren im Alleingang das Ausscheiden verhindert. Die DR Kongo hat die unverhoffte Führung lange verteidigt, wird sich gar ärgern, im ersten Durchgang nicht nachgelegt zu haben, Wissa hatte in der 42. Spielminute DIE Riesenchance auf das 2:0. Am Ende waren der Druck und die Qualität des Gegners dann aber doch zu hoch, England zieht verdient ins Achtelfinale ein.

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Und das wars. 

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Wissa schießt und zielt aufs Torwarteck. Da steht zum einen Pickford. Und zum anderen geht der Ball einen halben Meter über die Querlatte. 

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Es läuft die letzte Minute der Nachspielzeit. Das wird der letzte Schuss dieses Spiels. 

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Aber dann das: Freistoß für Wissa nach Foul von Bellingham - 25 Meter und fast zentral vor dem englischen Tor! Nochmal Nägelkauen auf den Rängen. 

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Sieht so aus, als würde England mit dem großen Schrecken davonkommen. Die DR Kongo ist derzeit nicht in der Lage, eine druckvolle Schlussoffensive auf die Beine zu stellen. Da ist auch die Kraft ordentlich ausgegangen. Bei all den langen hohen Bällen behalten die englischen Verteidiger die Oberhand. 

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Dann der Freistoß aus dem rechten Halbfeld. Und da muss der Außenseiter mehr draus machen, wenn das Aus verhindert werden soll. England klärt mit Leichtigkeit. Kurz danach fliegt eine weitere Halbfeldflanke hoch und weit ins Toraus. 

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Aber erst der Wechsel. Stones kommt für Rice. 

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Was ist der DR Kongo noch zuzutrauen? Im zweiten Durchgang kam nicht mehr viel. Standards müssen her. Gordon schenkt einen her mit seinem Foul an Bongonda. 

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(Noch) Kein lupenreiner Hattrick für Kane, der seinen Fernschuss aus 20 Metern genauso weit übers Tor schickt. Auch das kann er also: menscheln. Sechs Minuten Nachspielzeit. 

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Und Mayele spielt für Moutoussamy. 

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Zwei schnelle Wechsel bei der DR Kongo: Joris Kayembe kommt für Masuaku.

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Was für ein Tor. Was für ein Stürmer. Aus keiner Torchance macht Kane hier das wahrscheinlich entscheidende 2:1. Der englische Jubelsturm kam einem Erdbeben gleich.

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Toooor! ENGLAND - DR Kongo 2:1. Und England? Hat Harry Kane! Bellingham scheitert nach einem guten Steilpass von Gordon links in die Box noch aus spitzem Winkel an Mpasi. Der Abpraller landet links vor dem Strafraum wieder bei Gordon, der muss kurz die Beine sortieren, dribbelt kurz an in Richtung Zentrum und spielt dann an die Strafraumlinie zu Kane. Und der macht Kane-Dinge. Verschafft sich mit einem kurzen Antritt nach rechts raus etwas Platz und zimmert den Ball dann mit perfekter Technik, aber auch purer Entschlossenheit und Überzeugung aus 15 Metern unhaltbar rechts oben unter die Latte.

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Vorlage Anthony Gordon

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Auch das ist keine echte Chance, aber immerhin mal wieder ein Abschluss: Elia flankt erst, das wird verteidigt, dann schießt er aus dem linken Strafraumeck. Genau auf Gordon. 

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Die DR Kongo bekommt seit geraumer Zeit ihre Konter nicht ausgespielt. Im zweiten Durchgang ist der Außenseiter bislang ohne Torchance. 

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Die Teams belauern sich. Ist das diese Ruhe vor dem Sturm? Oder wird das Risiko reduziert, so kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit?  

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1,8 xGoals übrigens mittlerweile für England. Keine Frage, dass das 1:1 leistungsgerecht und verdient ist. Stellt sich jetzt die Frage, ob die Three Lions es ohne Verlängerung noch geregelt bekommen. Jetzt gerade haben sie natürlich Aufwind.  

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Kane kann auch assistieren, legt jetzt für Anderson aus dem linken Strafraumeck in den Rückraum auf. Anderson schießt. Und der Ball senkt sich gefährlich aufs Tordach. Da fehlte nicht viel. 

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England am Abgrund, aber da ist ja noch Harry Kane. Und es bleibt dabei: Auf die Superstars unter den Stars ist Verlass. Kane, Mbappe, Messi, Haaland: Sie liefern. Für Kane ist es der vierte Treffer im Turnier. Und der 71. in dieser langen Pflichtspielsaison. 

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Zeitgleich verlässt Mukau das Feld, damit es Edo Kayembe betreten kann. 

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Doppelwechsel bei der DR Kongo: Cipenga ist platt, Bongonda kommt mit frischer Luft. 

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Tooooor! ENGLAND - DR Kongo 1:1. Und dann passiert es doch. Nach einer schönen Kombination über die rechte Seite hebt Rice den Ball noch über Freund und Feind hinweg. Gordon nimmt ihn auf der anderen Seite aber auf und bringt ihn zielgerichteter ins Zentrum. Kane rennt einmal um Tuanzebe herum. Und köpft aus sechs Metern wuchtig und aus dem Lauf ins linke Eck ein. Wohl dem, der einen Harry Kane hat.

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Vorlage Anthony Gordon

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Und so verstreicht die Zeit. Ohne englischen Ausgleich. Weil Kane rechts im Sechzehner verteidigt wird. Eine Ecke von Rice geklärt wird. Und auch ein Halbfeldfreistoß nichts einbringt. Ticktack. 

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Zehn Minuten sind Gordon und Saka jetzt auf dem Feld. Seitdem hat der Druck aufs kongolesische Tor deutlich abgenommen. Von einem immens hohen Niveau als Ausgangspunkt kommend, ist das Spiel verflacht. 

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Passend dazu, wird es unmittelbar nach der Trinkpause nochmal deutlich offensiver beim Vize-Europameister. Flügelstürmer Eze kommt für Flügelverteidiger Spence. 

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Mit Nachspielzeit fehlen noch 30 Minuten, dann ist das blamable Scheitern der deutschen Nationalmannschaft tatsächlich nochmal getoppt. England wurde wesentlich höher eingeschätzt als die DFB-Elf, nichts anderes als der Titel zählt nach den letzten Jahren, in denen die Three Lions immer wieder so knapp am ganz großen Wurf vorbeischrammten. Jetzt heißt es aufbäumen, gegenstemmen, alles reinwerfen und irgendwie diesen Ausgleich erzwingen. 

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Ausnahmsweise ist für ein paar Minuten mal nicht so viel los. Da passt es ganz gut ins Bild, dass Schiedsrichter Makhadmeh zur zweiten Trinkpause bittet. 

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Es war die letzte Aktion von Mbuku, Elia spielt fortan für ihn. Es ist der erste Wechsel des sensationell in Führung liegenden Underdogs.  

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Das Spiel bleibt ausgeglichen. Die DR Kongo führt eine Ecke kurz aus, so kommt Mbuku aus dem linken Halbfeld zum Abschluss. Andersen hält den Kopf rein und der Ball segelt nur einen halben Meter über die Querlatte. Da wäre Pickford nicht mehr rangekommen. 

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Und Gordon spielt für Rashford. Ob Qualitätsverlust oder Qualitätsgewinn, kann jeder für sich entscheiden. 

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Nach einer Stunde kommen die Wechsel, auf die man auch ohne Welttrainerauszeichnung kommen kann: Saka kommt für Madueke. 

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Platz für Cipenga auf der linken Seite, Madueke und Rashford lassen ihre Hinterleute echt sträflich allein mit der Defensivarbeit. Cipenga dribbelt bis in den Strafraum, bekommt dort den Ball aber nicht sauber quergelegt. Anderson ist mit dem langen Schritt zur Stelle und unterbindet den Passweg. 

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Aber muss man ihnen auch zugutehalten: Jeder englische Fan hat etwas völlig anderes erwartet als so einen Krimi, der bevorsteht. 

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Nur auf die Ränge schwappt das nicht so ganz über. Die englischen Fans bibbern mehr, als dass sie angestachelt sind. Da herrscht ein allgemeines Gemurmel, kein aufbauender Support. Die Teams hätten mehr verdient, beide machen ein gutes Spiel. 

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Der Highlightfilm ist jetzt schon zehn Minuten lang. Wir sehen ein richtig gutes und spannendes Sechzehntelfinale. 

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Mpasi macht ein riesiges Spiel. Bellingham will von der linken Seite scharf in die Mitte geben. Mpasi ist schon auf dem Weg dorthin. Der Ball wird aber abgefälscht und fliegt gefährlich direkt aufs Eck. Mpasi kriegt gerade noch alles sortiert, um das Geschoss mit einer Hand aus dem kurzen Eck zu kratzen. Fast tropft die Kugel noch rein, Mbemba hilft seinem Keeper aber und klärt einen halben Meter vor der Linie vollends. 

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Gute Aktion von Rashford, der auf der linken Seite vom starken Bellingham ins Spiel gebracht wird und isoliert auf Mbemba zudribbelt. Ein Haken, dann zieht er außen vorbei und schießt aus spitzem Winkel - ins Außennetz. 

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Und die sind echt fast immer gefährlich. Rice von links, am zweiten Pfosten lauert Bellingham. Masuaku ist gerade noch vor ihm am Ball. Bei der direkt folgenden Ecke muss erst die Rangelei zwischen Kane und Mbemba geschlichtet werden. Dann kann ein Abwehrspieler die Ecke von Rice klären. 

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Zwei Ansätze prägen die ersten fünf Minuten des zweiten Durchgangs, doch weder kann der Rückpass von Mbuku von der rechten Grundlinie veredelt werden, noch Bellingham einen Steckpass erreichen. Dann wieder so ein Standard für die Engländer. 

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England kann während einer Partie personell so hochwertig nachlegen wie sonst wohl nur Frankreich in diesem Turnier. Thomas Tuchel entscheidet sich aber erstmal gegen Veränderungen und gibt seiner Startelf die Chance, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Saka, Eze, Gordon und Co. scharen mit den Hufen. 

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Ohne personelle Veränderungen geht es weiter. 

Also so einen schwungvollen, aufregenden, äußerst emotionalen und immens unterhaltsamen frühen Abend haben wir heute gar nicht erwartet. Aber das liegt vor allem an der DR Kongo, die ein heldenhaftes Spiel bestreitet und einen Helden im Tor hat. So ist die halbe Sensation schon perfekt, die DR Kongo führt zur Pause gegen den WM-Mitfavoriten aus England. Der muss sich ankreiden lassen, die ersten 25 Minuten völlig verschenkt zu haben. Seitdem gab es reihenweise Torchancen, die vergeben wurden. Und eine strittige Elfmeterentscheidung, die gegen England ausfiel. 

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Mpasi bräuchte einen Moment zum Durchschnaufen nach dieser schmerzhaften Erfahrung. Und bekommt ganze 15 Minuten. Es ist Pause! 

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Rice schlägt den Ball an den langen Pfosten, dort fällt er vor Kane runter. Kane nimmt den Schuss volley - und scheitert, natürlich, an Mpasi, der jetzt sogar mit den Weichteilen pariert. Teufelskerl. 

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Nochmal ein Eckball für die Three Lions, Bellingham rudert das Publikum an. Rice fokussiert sich nochmal. 

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Damit sind es dann jetzt schon 1,2 xGoals für England. Zur Einordnung: Deutschland hatte bei der Pleite gegen Paraguay 1,5 - nach 120 Minuten! 

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Und auch die liefern ab. Und zwar die nächste Riesentat von Mpasi, die ist gar noch hochwertiger als beim Bellingham-Kopfball vorhin. Ironischerweise ist es wieder ein Bellingham-Kopfball, der den Keeper zum Äußersten zwingt. Nach der Flanke von Madueke von der rechten Seite geht Englands Superstar in den Tiefflug und lässt die Kugel über die Stirn gleiten. Mpasi taucht blitzschnell ab und pariert diesen Ball aus Nahdistanz mit einem genialen Reflex. 

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Ganz schön viel los. Sechs Minuten Nachspielzeit. 

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Puh, das wird jeder Engländer anders gesehen haben - aber das Schiedsrichterteam entscheidet sich gegen eine Intervention des VAR. Dabei ist Kane nach dem tollen tiefen Pass von Anderson vor Keeper Mpasi am Ball, der den vorbeiziehenden Kane dann mit den Händen am Schienbein touchiert. Kane hebt ab und will den Elfmeter ziehen - und bekommt ihn nicht. 

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Also langweilig wird uns nicht. Elfmeter für England? Kane fällt, der Schiedsrichter sagt Schwalbe. Ist dieser Weltklassemann jetzt nicht unbedingt bekannt für. 

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Ein völlig verrücktes Spiel, Wissa MUSS das 2:0 machen! Kluge Seitenverlagerung auf den rechten Flügel, Wan-Bissaka hinterläuft dort und wird von Mbuku bedient, wie einfach geht das bitte?! O'Reilly kann allein nichts ausrichten. Wan-Bissaka gibt nach innen, O'Reily fälscht so ab, dass Wissa den Ball drei Meter zentral vor dem Tor nur einschieben muss. Doch er trifft den rechten Außenpfosten. Wahnsinn!

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0,8 zu 0,08 xGoals, aber 0:1 nach Toren, das ist irre. Zeigt auch, wie schwierig es für Cipenga war, den Führungstreffer zu erzielen. England ist dem Ausgleich nah. Übt sich nach dem fahrigen Auftakt jetzt aber im Vergeben bester Torchancen. 

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Nein, bei Weitem nicht. Und auch keine Zuckungen vom VAR, das Spiel geht nahtlos weiter. 

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Das sieht man selten von Rice. Er kriegt den Ball kaum vom Boden, halbhoch segelt er auf die Brust des ersten Kongolesen, der da steht. War dann im Nachgang noch eine Hand im Spiel? 

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Geht aber direkt weiter mit Rashford, der auf der linken Seite schneller ist als Mukau, der mit dem langen Bein foult. Wieder so ein gefährlicher Standard. Drei der sechs Turniertore haben die Three Lions nach einem ruhenden Ball geschossen. 

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Riesenchance England! Der Ausgleich wäre längst nicht mehr aus der Luft gegriffen. Tolles Dribbling von Madueke, auf dem Bierdeckel rechts neben dem Tor, dann der Lauf fast auf der Grundlinie. Die Hereingabe ist etwas ungenau, rutscht aber durch ans linke Torraumeck zu Rashford. Mpasi ist geschlagen, doch Wan-Bissaka steht im kurzen Eck auf der Linie und kann den Schuss von Rashford blocken. Keine Frage, den muss der Barca-Profi unters Tordach knallen.

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Das bleibt also völlig offen hier. Nicht der Ansatz einer Rede von einem Spiel auf nur ein Tor oder einer Druckphase der Three Lions. Ja, die Spielanteile kippen langsam Richtung England. Aber das ist nicht mehr als die berühmte wie berüchtigte optische Überlegenheit. Hat keinen echten Wert. 

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Hat die Trinkpause also Wirkung gezeigt. Oder? Der wendige Torschütze Cipenga dribbelt Spence auf der linken Seite schwindelig und hebt den Ball ins gut besetzte Torzentrum. Konsa rettet in höchster Not, Kane schlägt den Ball final raus. 

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Die zweite gleich hinterher: Rice diesmal mit der Flanke aus dem Spiel heraus, ähnliche Position allerdings wie der Freistoß eben. Aus dem rechten Halbfeld segelt der Ball scharf an den zweiten Pfosten. Dort stiehlt sich Bellingham im Rücken der Abwehr frei und köpft wuchtig aufs Tor. Mpasi reagiert herausragend und wehrt mit einer Hand ab. 

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Der folgende Freistoß wird von Rice von der rechten Außenbahn zwischen Fünferlinie und Elfmeterpunkt geschlagen. Und tickt zufällig an den Fuß von Konsa und von dort nur knapp am Tor vorbei. Das war Englands erste Torchance. 

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Der Zweikampf jetzt geht allerdings deutlich verloren. Spence zieht nach seinem Beinschuss gegen Masuaku gleichzeitig mit viel Dynamik an Sadiki vorbei. Und wird von Sadiki umgemäht. Das gibt die zweite Gelbe der Partie. 

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Die DR Kongo gewinnt 66 Prozent der Zweikämpfe. Das sind zwei Drittel. Das lassen wir einfach mal so stehen. 

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Was Tuchel seinen Stars jetzt wohl mit auf den Weg gibt? Fokus, Konzentration, Schärfe, so allgemeine, plakative Dinge sind es schon, die helfen könnten. Viel ist nicht passiert, außer dem Tor eigentlich nichts. Aber die DR Kongo ist nach der Hälfte der ersten Hälfte tatsächlich das bessere Team. 

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Diese Trinkpause kann England richtig gut gebrauchen. Jetzt geht es auch ums Coaching. Bei den Three Lions läuft nichts zusammen. 

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Der folgende Freistoß wird von kurz hinter der Mittellinie lang in den Sechzehner geschlagen, auch das reicht schon, um für einen kleinen brenzligen Moment zu sorgen: Wissa rennt rein und wird von Konsa von hinten umgestoßen, erreicht den Ball so nicht. Für einen Elfmeter reicht das allerdings bei Weitem nicht. 

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Nichts völlig Wildes, aber das nächste Sinnbild, dass das hier ganz und gar nicht für England läuft. Bellingham mit der kernigen seitlichen Grätsche gegen Mbuku, räumt da nur den Gegenspieler ab. Das gibt Gelb. 

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Die nächste Flanke kommt wieder aus dem Spiel heraus und bringt etwas mehr Schärfe rein. Rashford zieht auf der linken Seite nach innen und flankt mit Zug zum Tor. Bellingham läuft da ein. Mpasi ist aber mit den Fäusten zuvor am Ball und bereinigt die Situation. 

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Aber auch das funktioniert nicht in dieser aus Sicht der Three Lions fiesen Anfangsphase. Rice schlägt den Ball von der linken Seite in die Mitte, unberührt segelt er auf der anderen Seite ins Toraus. 

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England reagiert also mit viel Ballbesitz, vielen Pässen, aber wenig Tempo. Madueke und danach Rice versuchen es mal rechts bzw. links neben dem Sechzehner, bringen ihre Hereingaben aber nicht an den Mann. Die von Rice wird immerhin zur Ecke geblockt. Und die hat England bekanntlich drauf. 

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Und jetzt? Steht uns ein gut eineinhalb einstündiges Anrennen bevor? Womöglich. An der Defensive Kongos haben sich die viel gelobten Portugiesen auch schon die Zähne ausgebissen. Und wie das so gegen einen gut eingestellten und tief stehenden Gegner bei diesem Turnier funktioniert, fragen wir mal bei der DFB-Elf nach.  

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Pickford sah da nicht gut aus, das kurze Eck muss zu sein. Aber der Schuss hatte auch gut Wucht. Und warum war Cipenga überhaupt so frei?! Weil Spence einrücken musste. Da stimmte echt gar nichts im Defensivverhalten der Engländer. Und jetzt haben sie den Salat. Ein schier unglaublicher Auftakt in dieses K.o.-Spiel. 

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Toooor! England - DR KONGO 0:1. Okay, DAS haben wir trotzdem nicht kommen sehen. Die DR Kongo geht mit der ersten Torchance in Führung! Ein eigentlich behäbiger Vortrag der Afrikaner bleibt ungestört, dann hebt Mbemba den Ball aus dem rechten Halbfeld ans Strafraumzentrum. Dort springen Sadiki und Spence am Ball vorbei. Dahinter nimmt Cipenga das Spielgerät links im Strafraum der Engländer auf, hat erstaunlich viel Freiraum. Und Cipenga fackelt nicht lange! Mit dem zweiten Kontakt schießt der Linksaußen aus zehn Metern und spitzem Winkel humorlos ins kurze Eck.

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Vorlage Chancel Mbemba

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Überflüssig zu erwähnen, dass es das erste WM-Duell zwischen England und DR Kongo ist. Nicht vollends erwartbar ist dagegen, dass es das erste Duell überhaupt in der Geschichte der beiden Verbände ist. Mit etwas Pathos lässt sich formulieren, dass das K.o.-Spiel gegen den Weltmeister von 1966 das größte Fußballspiel für die DR Kongo jemals ist. Wir sind sehr gespannt, wie der Außenseiter standhält. 

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Gespielt wird im gigantischen Atlanta Stadium, das im Normalbetrieb Mercedes-Benz-Stadium heißt und die Atlanta Falcons beherbergt. Und genau dort pfeift Schiedsrichter Adham Makhadmeh aus Jordanien die Partie in diesem Moment an. 

Die DR Kongo überraschte zum Start mit einem grandiosen 1:1 gegen das so hoch eingeschätzte Portugal. Der Punkt brachte Zutrauen und Selbstbewusstsein, das sich vor allem beim 3:1 gegen Usbekistan auszahlte. Nach der zwischenzeitlichen knappen Niederlage gegen Kolumbien reichten die vier Punkte und ein äußerst ordentliches Torverhältnis, um als bester Gruppendritter erstmals in der Geschichte des Landes in die K.o.-Runde einer WM einzuziehen. Gegen England genießen die Leoparden nun ihre Nothing-to-lose-Position.

Als da wären: das erste WM-Tor der Verbandsgeschichte. Der erste WM-Sieg der Verbandsgeschichte. Die erste Qualifikation für die K.o.-Runde der Verbandsgeschichte. Die DR Kongo ist schließlich nach 1974, als noch als Zaire angetreten wurde, erstmals wieder auf der Weltbühne dabei. Und konnte gleich überzeugen. 

Mit Jude Bellingham und Harry Kane sind die beiden Superstars unter den vielen Stars als erstes zu nennen. Gemeinsam trugen sie die Three Lions mit ihren Toren durch die Vorrunde, während bei den anderen Turbokünstlern wie Marcus Rashford, Bukayo Saka, Eberechi Eze oder Noni Madueke der Motor noch etwas stockt. Keine Frage aber, dass der Knoten nicht bei jedem jederzeit platzen könnte. Vielleicht ja heute gegen einen Gegner, der bereits mehr als alle Ziele erreicht hat. 

Als Gruppenerster ist England relativ schadlos durch die Vorrunde gekommen. Das blasse 0:0 gegen Ghana ließ etwas Unmut aufkommen, wurde aber wegmoderiert und mit einem 2:0-Erfolg gegen Panama vergessen gemacht. Geglänzt hat England zwar nur beim aufregenden 4:2 gegen Kroatien, aber wie oft kommt das bei diesem englischen Team schon vor? Teamgeist, Wucht und Technik stehen da mehr im Vordergrund, gepaart mit der vorprogrammierten Standardstärke und der individuellen Qualität. Das soll heute auch die DR Kongo zu spüren bekommen. 

Deutschland hat gezeigt, wie es gegen einen Underdog nicht geht, Frankreich hat es gestern vorgemacht, England will dem Beispiel folgen: Nach dem beeindruckenden Auftritt der Equipe Tricolore heute Nacht gegen Schweden steigt mit England der nächste Titelanwärter in die K.o.-Runde ein. Und ähnlich wie der Vizeweltmeister, steht auch England vor einer Pflichtaufgabe - etwa in der Größenordnung, bei der Deutschland scheiterte. Ein Aus der Three Lions gegen DR Kongo hätte einen ähnlichen Sensationsgrad. Die Sinne sollten also geschärft sein bei Thomas Tuchel und seinen Vize-Europameistern. 

Die DR Kongo feierte am letzten Gruppenspieltag einen emotionalen Sieg, als das Spiel gegen Usbekistan zu einem 3:1-Erfolg gedreht wurde. Trainer Sebastien Desabre nimmt heute eine Veränderung an seiner Startelf vor. Ngal'ayel Mukau darf für Cedric Bakambu starten.

So beginnt DR Kongo: Mpasi - Wan-Bissaka, Mbemba, Tuanzebe, Sadiki, Masuaku - Mukau, Moutoussamy, Mbuku - Cipenga, Wissa. 

Nach Reece James ist mit Jarell Quansah ein zweiter englischer Spieler, der von Trainer Tuchel für die rechte Verteidigungsposition vorgesehen war, verletzt. Djed Spence wurde schon beim 2:0-Erfolg gegen Panama im letzten Gruppenspiel für den Leverkusener Profi eingewechselt und darf heute starten. Genauso wie Schlüsselspieler Rice und Madueke, die die ersten beiden Spiele auch schon von Anfang an bestritten. Rogers und Saka machen hier Platz.

So spielt England: Pickford - Spence, Konsa, Guehi, O'Reily - Bellingham, Anderson, Rice - Madueke, Kane, Rashford. 

Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Sechzehntelfinale zwischen England und der DR Kongo.