Elfenbeinküste - Norwegen; FIFA WM 2026 Sechzehntelfinale

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Elfenbeinküste - Norwegen. FIFA WM 2026 Sechzehntelfinale.

Dallas StadiumZuschauer69.665.

Elfenbeinküste 1

  • A Diallo (74. minute)

Norwegen 2

  • A Nusa (39. minute)
  • E Haaland (86. minute)

Live-Kommentar

Das wars an dieser Stelle. Um 23:00 Uhr machen wir weiter mit dem europäischen Duell zwischen Frankreich und Schweden. Vielen Dank für das Interesse und bis dahin! 

Am Ende dieser WM steht für die Ivorer immerhin das erste K.o.-Runden-Spiel der Geschichte in den Büchern. Mit etwas Glück wäre noch mehr drin gewesen. So aber zieht Norwegen ins Achtelfinale an. Und darf sich aufs große Spiel gegen Rekordweltmeister Brasilien freuen. Kommender Sonntag, 22:00 Uhr, MetLife Stadium in New York, dort, wo auch das Finale am 19. Juli gespielt wird. Bloß nicht verpassen.

Und natürlich halten die Kameras voll auf Haaland. Mit seinem späten Siegtreffer schießt Norwegens Anführer seine Nation zum ersten Erfolg in einem K.o.-Spiel bei einer WM überhaupt. Dabei konnte er für das Tor herzlich wenig, aber wen kümmerts. Es war der Schlusspunkt einer vor allem im zweiten Durchgang rassigen und enorm unterhaltsamen und offenen Partie, die den hohen Erwartungen gerecht geworden ist. Für die Elfenbeinküste ist es ein bitteres Ende eines sehr starken Turniers. 

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Die Flanke an den zweiten Pfosten, kurzes Chaos, dann ist der Ball raus aus dem Sechzehner - und Schiedsrichter Valenzuela pfeift ab, Norwegen steht im Achtelfinale! 

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Letzte Ecke? Fofana rennt in den gegenüberliegenden Sechzehner. 

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Wow, was für ein Freistoß von Amad. Nachdem alles geklärt ist, rennt der ManUnited-Profi an und schießt aus 30 Metern mit der Innenseite über die Mauer, die einzig und allein aus Bobb besteht. Da hat Nyland hoch gepokert. Und gewonnen. Er kratzt den Ball mit einer spektakulären Flugeinlage aus dem Eck. 

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Es geht dahin für die Elfenbeinküste. Eben noch gelobt, dass die Ruhe bewahrt wird, kommt es jetzt zur Schubserei. Der Zweikampf zwischen Sangare und Ödegaard ist der Auslöser. Das kostet eine ganze Minute der kostbaren Spielzeit. 

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Messi sechs Tore, Haaland fünf, Mbappe vier, spielt gleich. Die Superstars dieser WM, sie liefern. Und tragen ihre Teams durchs Turnier. Auch Kane steht bei drei Treffern aus drei Spielen und wird sich gegen die DR Kongo Hoffnung auf weitere WM-Tore machen.

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Auch Bazoumana Toure wirft Fae noch in die letzten Minuten in der Hoffnung auf den Lucky Punch zum Ausgleich. Konan macht fix Platz. 

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Guessand kommt für den unglücklichen Diomande. 

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Ja, oder jein, also fast. Konan auf der linken Seite, zur Grundlinie, die Heber-Hereingabe. Und die segelt im Bogen fast über Nyland hinweg ins lange Eck. Der Ex-Bundesligakeeper bekommt noch gerade so die Pranke ran. 

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Sieben Minuten Nachspielzeit. Die Ivorer wirken nicht, als würden sie in Panik verfallen. Gibts noch ein Kapitel in diesem spannenden Duell? 

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Und für die Elfenbeinküste bahnt sich ein bitteres Ausscheiden an. Auch, weil es nicht der Tag des Diomande ist. So gut die Ivorer mithalten, der (noch) Leipziger trägt erstaunlich wenig dazu bei und entwickelt kaum seine gefürchtete Durchschlagskraft. Auch jetzt nicht, sein Anlauf bleibt links am Strafraumrand hängen. 

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Wollte Haaland den insgeheim stoppen und hat ihn nur reingestolpert? Sein verschmitztes Lächeln deutet darauf hin. Völlig egal. Fünf WM-Tore, 60 Länderspieltore. In 53 Länderspielen. Das Tor zum Achtelfinale steht sperrangelweit auf. 

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Schneller Offensivwechsel bei den Elefanten, die jetzt sofort eine Antwort brauchen: Oumar Diakite kommt für Pepe. 

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Tooooor! Elfenbeinküste - NORWEGEN 1:2. Die Wikinger stellen ihre Segel wieder auf Kurs Achtelfinale! Und mehr Erling Haaland geht ja gar nicht. Bobb rennt an der rechten Außenbahn auf Konan zu und spielt dann aus dem Fußgelenk einen herausragenden Pass, scharf, steil, präzise, rechts in den Sechzehner zu Berg. Der wird von drei Ivorern attackiert, kriegt den Ball aber trotzdem quergelegt. Und Haaland steht, wo ein Stürmer seiner Klasse eben steht: Am zweiten Pfosten, mutterseelenallein. Und schiebt ihn aus fünf Metern über die Linie.

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Vorlage Patrick Berg

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Wechsel bei Norwegen: Pedersen verlässt für Aursnes das Spiel. 

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Unübersichtliche Sequenz gerade. Jetzt liegt Amad auf dem Boden und es wird sogar eine Trage angefordert. Die schafft aber nur den halben Weg, da macht sie schon wieder kehrt. So schlimm ist es dann doch nicht bei Amad, der das Feld selbstständig verlässt und in einer Minute weiterspielen darf. 

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Der VAR macht nichts. Und da hat Norwegen ein bisschen Glück. Der Tritt von Schjelderup an die Sohle von Pepe ist recht klar und auch ursächlich für den Fall von Pepe. Das ist schon erstaunlich, wie schnell und unscheinbar das im Hintergrund abgearbeitet wurde.

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Pepe kommt über rechts und spielt zu Wahi in die Tiefe, der stoppt den Ball im Strafraum so mit der Sohle, dass Pepe ihn wieder aufnehmen kann. Pepe ist am Ball, Schjelderup geht in den Zweikampf - und Pepe fällt. Das Spiel läuft weiter, was macht der VAR? 

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Fünftes Sechzehntelfinale, dritte Verlängerung in Folge? Hier sind Prognosen nicht zu treffen. Der Ausgleich für die Elfenbeinküste ist verdient, das Spiel ist maximal offen. Und hat sich im zweiten Durchgang zu einem echten Krimi entwickelt. 

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Tooooor! ELFENBEINKÜSTE - Norwegen 1:1. Das Sechzehntelfinale der Traumtore. Diallo tanzt sich zum Ausgleich! Rechts nimmt er Fahrt auf, spielt den präzisen Doppelpass mit Pepe, zieht so nach innen, lässt im vollen Tempo drei, vier Norweger stehen. Am Ende ist es Ajer, der nach einem Haken nach innen nichts mehr ausrichten kann. Und dann hat Diallo auch noch den Schneid für einen ganz gewieften Abschluss aus dem Fünfereck, der unhaltbar über Nyland hinweg ins lange Eck fliegt. 

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Vorlage Nicolas Pépé

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Nächster Abschluss für die Elfenbeinküste, Konan wird geblockt, doch die elf Schüsse schrauben die xGoals der Ivorer auf 0,9 hoch. Norwegen hat auch nur 1,13. 

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Gleichzeitig ist Feierabend für Sörloth, der in diesem Team ganz schön viel ackern muss dafür, dass er eigentlich ein torgefährlicher und wuchtiger Stoßstürmer ist. Hat er auch heute wieder ohne Allüren erledigt. Oscar Bobb kommt rein.

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Norwegen kommt mit zwei Wechseln aus der Unterbrechung. Schjelderup kommt für den bislang goldenen Torschützen Nusa, der seinen RB-Teamkollegen Diomande bis hierhin in den Schatten gestellt hat. 

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Und in der reichen wir nach: Amad Diallo heißt der Held, der die Elfenbeinküste im Spiel und damit im Turnier hält. Wenige Zentimeter vor der Torlinie hat der Joker gerade noch so die Beine zusammenbekommen und konnte den Abschluss von Heggem so abwehren. Fofana war sowas von schon geschlagen. 

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Irgendwas wird noch geprüft, nicht der Rede wert. Kurz geht es weiter, dann gehts in die Trinkpause. 

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Wow, wie kann das nicht die Entscheidung sein? Heggem lässt den Tausendprozenter liegen! Ödegaard mit der Ecke von rechts, Sörloth verlängert, Heggem hat am zweiten Pfosten vier Meter vor dem Tor den freien Abschluss auf dem Fuß, Haaland breitet schon die Arme aus. Doch Heggem schießt einen Ivorer auf der Torlinie ab, schwer zu erkennen, wer das war. Unglaublich, dass der nicht reingeht.

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Bei der zwölften Ecke für die Elfenbeinküste verhandelt Diomande abermals mit dem Schiedsrichter über die Position des Balles. Dieser kleine Viertelkreis an der Fahne ist nicht ohne Zweck auf den Rasen gemalt. Diese Zeitverschleuderung sollte er sich sparen. Die Ecke ist dann gar nicht schlecht und stiftet etwas Unruhe. Am Ende ist es aber Haaland, der den freien Ball aus der Gefahrenzone zimmert. 

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Vier Torschüsse schon von der Elfenbeinküste im zweiten Durchgang, im gesamten ersten waren es fünf. Der bleibt jetzt aus, weil Wahi den Ball nach schickem Zaubertrick von Amad lieber durchlässt, statt den schwierigen Abschluss zu nehmen. Das geht schief. 

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Zudem wird Bonny vom bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag stehenden Wahi ersetzt. 

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Die ersten Wechsel der Partie, wenig überraschend zieht Fae seine hochwertigen Offensivoptionen. Amad Diallo kommt für Oulai. 

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Ödegaard schießt den natürlich selbst und flankt scharf aus dem linken Halbfeld ins Zentrum. Sörloth mit einem leichten Schubser, so kommt er an den Ball, allerdings ohne ihn aufs Tor zu drücken. Auch Heggem dahinter ist zu überrascht für einen Abschluss. So wird der Ball drei Meter vor dem Tor unkontrolliert weitergeleitet und tickt in die Arme von Fofana. 

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Es wird rasanter. Jetzt wieder Norwegen, Ödegaard stürmt im linken Halbfeld, wird gelegt und bekommt eine ausgezeichnete Freistoßposition zugesprochen. 

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Auf der anderen Seite fast der Ausgleich. Und diesmal ist es Pepe, der wesentlich mehr daraus machen muss. Ein unvorteilhaft von Heggem geblockter Schuss von Doue rollt ihm rechts im Strafraum vor die Füße. Pepe schießt direkt. Scheitert im kurzen Eck aber an Nyland, der die Beine schnell genug zukriegt. 

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Oh, das war unaufmerksam von Pepe. Der wartet auf einen Pass von Agbadou, statt entgegenzugehen, so kann Ödegaard an der Mittellinie dazwischen gehen, den Ball gewinnen und frei auf den Sechzehner zulaufen. Haaland, Sörloth und Nusa bringen sich in Stellung, das ist eine richtig gefährliche Umschaltsituation. Norwegen bekommt es aber nicht ausgespielt, Nusa verheddert sich und die Szene verpufft. 

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In der Folge gibt es schon die zehnte Ecke für die Elfenbeinküste in diesem Spiel, das ist enorm viel. Gefährlich waren die neun vorangegangen nicht. Nr. 10 reiht sich nahtlos ein. 

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Der erste Vorstoß der Elfenbeinküste läuft über die rechte Seite, wo Pepe weiter fleißig andribbelt und zurück zu Doue legt. Dessen Mix aus Abschluss und scharfer Hereingabe kann Nyland mit den Fingerspitzen zur Seite wegwischen.  

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Kaum zu erwarten, dass die Elfenbeinküste vom Fleck weg alles nach vorne schmeißt, um den Ausgleich zu erzwingen, viel zu groß die Gefahr, dass Haaland dann irgendwann allen davon rennt. Aber so nach und nach dürfte das Spiel der Ivorer druckvoller werden. Und Norwegen lauert natürlich. 

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Ohne personelle Veränderungen geht es weiter. 

Es ist kein spektakuläres Spiel zwischen Norwegen und der Elfenbeinküste, dafür fehlen die großen Szenen, doch es ist ein spannendes und ausgeglichenes. Und der wunderbare Führungstreffer von Nusa gibt Anlass zur Hoffnung, dass Tempo und Intensität im zweiten Durchgang noch steigen und sich das Geschehen noch zum Schlagabtausch entwickeln kann, den wir uns erhofft haben. Norwegen war zu Beginn und zum Ende der ersten Hälfte ganz gut, die Ivorer waren dazwischen besser. Ein Remis hätte dem Spielverlauf auch gut entsprochen. 

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Pause! 

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Pepe flankt den Ball von der rechten Seite in die Mitte. Wo Agbadou einen Aufsetzer Richtung Tor setzt. Nyland ist da. Oder? Doch nicht so richtig, er bleibt weg. Und so tickt der harmlos anmutende Kopfball erstaunlich knapp am Tor vorbei. 

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Über 45 Minuten sind durch und wir haben nur fünf Fouls gesehen, das ist bemerkenswert. Dafür zieht das fünfte Foul jetzt die erste Gelbe Karte nach sich. Antonio Nusa mit dem Fußwischer unten gegen Doue, das gibt die Verwarnung und den Freistoß im Halbfeld. 

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Vier Minuten Nachspielzeit, dann können sich die Ivorer neu sortieren. Wäre eine gute Idee, es bei dem knappen Rückstand zu halten. 

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Die Elfenbeinküste schwimmt auf einmal. Berge schlägt die folgende Ecke von der linken Seite mit viel Zug zum Tor in die Mitte. Sörloth köpft Richtung Tor, war das eine Verlängerung oder ein Abschluss? Am langen Pfosten verpassen jedenfalls die freien Haaland und Heggem nur hauchzart. 

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Fast das 2:0. Eigentlich ein Muss. Denn so einen lässt Haaland selten liegen. Diesmal muss Ödegaard etwas mehr leisten, flankt von der rechten Strafraumecke Richtung Sörloth, der sich am zweiten Pfosten robust gegen Kossounou und Doue durchsetzt. Er köpft in die Mitte, Kossounou ist mit dem Hinterkopf noch dran, so springt der Ball hoch und landet vor Haaland. Der will ihn aus drei Metern ins Netz schieben. Doch Sangare rennt gerade noch rein und blockt zur Ecke.

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Tooooor! Elfenbeinküste - NORWEGEN 0:1. Und dann ist es ein genialer Moment von Antonio Nusa, der das Spiel hier endgültig scharf stellt. Norwegen spielt sich also fest, rotiert, täuscht an, dann spielt Ödegaard den Pass aus dem Zentrum links in den Strafraum zu Nusa. Der zieht isoliert gegen Pepe nach innen. Und schlenzt die Kugel aus 13 Metern traumhaft in den langen Winkel. Was für ein Abschluss!

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Vorlage Martin Ødegaard

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Aber Aktionen wie diese können dafür sorgen, dass das Pendel wieder in die andere Richtung schlägt. Norwegen wird wieder zuversichtlicher, Ödegaard schießt aus der Distanz, geblockt, die Löwen bleiben aber dran und spielen sich am gegnerischen Sechzehner fest. 

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Schön gespielt von Ajer, der das gegnerische Anlaufen mit einem Pass zwischen die Linien aushebelt und Ödegaard frei im rechten Halbfeld findet. Das ist vielversprechend. Ödegaard spielt nach rechts zu Sörloth, der ist jetzt kein Flügelflitzer mit seinen gefühlt zwei Metern und 100 Kilo, schafft es aber trotzdem an Konan vorbei und flankt an den Elfmeterpunkt. Dort steigt Haaland hoch. Doch der Superstürmer bekommt keinen Druck hinter seinen Kopfballaufsetzer, der sicher in den Armen von Fofana landet. 

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Haaland mit seiner vierten Ballberührung im Spiel, er köpft vor dem eigenen Tor am ersten Pfosten eine Flanke nach kurz ausgeführter Ecke raus. Pflichtbewusst. Aber das nächste Indiz, wie wenig hier offensiv von Norwegen seit 25 bis 30 Minuten zu sehen ist. 

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Nicolas Pepe war dem FC Arsenal mal 80 Millionen Euro wert. Er floppte, wurde weitergereicht, Nizza, Trabzonspor, mittlerweile hat er sein Glück beim FC Villarreal in Spanien gefunden. Bei dieser WM zeigt er, wie wichtig er sein kann, traf gegen Curacao ja doppelt. Dabei fällt er mit seinen 31 Jahren aus dem Raster seiner Nationalmannschaft. Schließlich stellt die Elfenbeinküste das jüngste Team des gesamten Turniers. 

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Pepe kann nicht nur lauern, er kann auch dribbeln. Die Elfenbeinküste wird besser. Und rennt vor allem gegen die äußerst wackeligen Wolfe und Pedersen auf den Außenpositionen an. Wolfe ist diesmal sogar komplett deplatziert, Berge muss gegen Pepe helfen, wird aber ebenfalls ausgewackelt. Die Flanke vom Strafraumeck ist dann ein wenig zu nah vors Tor gezogen, da kommt keiner ran. 

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Das ging leicht, aber das war schön: Diomande dribbelt links neben dem Strafraum leicht gegen Pedersen an, zwei kleine Haken, die reichen schon, um Sicherheitsabstand zu generieren. Die Flanke kommt dann weit an den zweiten Pfosten, wo Wolfe den Laufweg von Nicolas Pepe etwas verpennt. Pepe will den Ball mit dem ersten Kontakt für Bonny im Zentrum querlegen, das misslingt aber und Ajer kann am zweiten Pfosten klären. Da hätte Pepe besser selbst geschossen. 

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Alle wieder frisch in diesem nicht übermäßig schnellen Spiel. Geht weiter. 

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Diomande kommt nach, der braucht ein bisschen, bis er sich nach dem groben Zusammenprall mit Wolfe erholt hat. Insgesamt ist er mit seinem Team einen kleinen Ticken besser im Spiel, Fae dürfte zufrieden sein. Haaland ist kaltgestellt, was nichts heißt, aber so lang er nicht an den Ball kommt (1 Ballkontakt), kann selbst er nicht treffen. Und nach vorne hin pirschen sich die Ivorer nach und nach an. 

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Und mit dieser Szene gehen wir in die Trinkpause. 

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Und Norwegen? Hat einen Eckball, den schlägt Berg rein. Und noch vor dem ersten Pfosten wird der Ball geklärt. Danach eröffnet sich die Konterchance, weil Nusa den Stockfehler begeht, beinahe ist Diomande auf und davon. Er prallt aber an Wolfe ab, der als Absicherung an der Mittellinie stand. 

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Jetzt aber, da ist sie: die erste Torchance dieses K.o.-Spiels! Und wir markieren sie für die Elfenbeinküste. Es geht durchs linke Halbfeld vor ans Sechzehnereck, wo der hinterlaufende Konan von Oulai in Richtung Grundlinie geschickt wird. Die Position von Konan ist gar nicht so gut, er läuft aber mit einem Haken nach innen an Pedersen vorbei. So wird aus zehn Metern die Schussbahn aufs kurze Eck frei. Und der Ball fliegt flach ins Außennetz.

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Wieso dreht Doue da ab? Der Weg rechts in der Box zur Grundlinie war nach dem Zuspiel von Pepe frei. So müssen es Pepe und Kessie per Doppelpass versuchen, Richtung Tor durchzubrechen. Dabei kombinieren sich die zwei aber knapp hinter die Grundlinie und damit ins Aus. Wolfe hat sich da erfolgreich in den Weg geworfen. 

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Wir wären bereit für Torchancen. Und etwas mehr Tempo. Noch immer ist das ein gegenseitiges Beschnuppern und großflächiges Taktieren par excellence. 

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Das passiert Gegnern der Elfenbeinküste schließlich häufig. Um nicht zu sagen immer. Gegen Ecuador, Deutschland und Curacao gingen die Ivorer jedes Mal in Führung. Und gegen Deutschland lag das Team ja auch keine zwei Minuten hinten, ehe es vorbei war. 

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Entsprechend gleichen sich die Spielanteile auch peu a peu an. Nachdem Norwegen zunächst überlegen schien, hat die Elfenbeinküste jetzt spielerisch Oberwasser. Die Aufregung hält sich dabei in Grenzen. Es wird konzentriert gearbeitet. Und beide Teams sind auf Fehlervermeidung aus. Bloß nicht in Rückstand geraten. 

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Danach spielen sich die Ivorer sogar in der gegnerischen Hälfte fest, besetzen den gegnerischen Strafraum, mehr als eine Ecke, die unberührt auf der anderen Seite ins Toraus tickt, springt aber nicht dabei heraus. Bestätigt aber insgesamt alles die Vorahnung, dass uns ein ausgeglichenes Duell bevorsteht. 

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Der erste nennenswerte offensive Ausflug der Elfenbeinküste läuft über die rechte Seite, wo Doue Richtung Grundlinie geschickt wird. Er macht den Pedersen, flankt ebenfalls hoch ins Zentrum, wo Pepe trotz enormer Sprungkraft nicht ganz an die Hereingabe kommt. 

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Pedersen mit dem nächsten Sturmlauf über seine rechte Seite. Und auch wenn er diesmal abdreht: Die ersten Stecknadeln werden von Norwegen gesetzt. Die Skandinavier sind um Spielkontrolle bemüht. Und um Geradlinigkeit. 

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Norwegen kommt gut in Tritt und hat gleich die erste scharfe Torchance: Der flinke Pedersen tankt sich auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durch, flankt im hohen Bogen an den Elfmeterpunkt, wo Haaland erstaunlich frei steht. Haaland köpft aus dem Stand, will es ganz präzise machen. Bleibt aber am Unterkörper eines Gegenspielers hängen. 

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Das 1:4 gegen Frankreich war Norwegens zweite Niederlage in 19 Spielen, die Elfenbeinküste sorgte während der Qualifikation für Aufsehen, als alle zehn Spiele ohne Gegentor überstanden wurden: Hier treffen zwei vollends gefestigte, eingespielte und gestärkte Teams aufeinander. Auch wenn beide Teams nicht aus einer großen WM-Nation kommen, sind die Erwartungen an dieses Spiel durchaus hoch. 

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Los gehts! 

Um 12 Uhr Ortszeit beträgt die Temperatur im brütenden Dallas weit über 30 Grad, das braucht die Profis auf dem Platz aber nicht kümmern, sie betreten den geschlossenen und auf angenehme 22 Grad runtergekühlten Palast der Dallas Cowboys in diesem Moment. Angeführt von Schiedsrichter Jesus Valenzuela aus Venezuela, der schon sein drittes Spiel leiten darf. 

Ob das für Norwegen auch gilt? Mit der Starpower auf dem Platz und den starken Siegen gegen Irak (4:1) und Senegal (3:2) im Rücken gehen die Löwen auf dem Papier als Favorit ins Duell, viele haben Norwegen ja ohnehin als Geheimtipp auf dem Zettel. Wer acht Qualifikationsspiele gewinnt und dabei zwei Mal Italien ins Tal der Tränen schickt, da kommt sowas automatisch auf. Und Haaland, Ödegaard und Co. liefern bislang zuverlässig ab. 

Umso erstaunlicher, wie die Elfenbeinküste das Sechzehntelfinale als Gruppenzweiter erreicht hat, als dass das die erste K.o.-Runden Teilnahme in der Geschichte der Ivorer ist, die sich 2006 erstmals für eine WM qualifizierten und seitdem vier Mal dabei waren. Soll heißen: Selbst Granden wie Didier Drogba und Yaya Toure sind nicht in den Genuss eines K.o.-Spiels bei einer WM gekommen. Entsprechend war der Jubel groß. Die Elfenbeinküste hat jetzt schon alle Ziele erreicht. Und dürfte heute befreit aufspielen können. 

Die Elfenbeinküste konnte sich das nicht erlauben, zog aber mit einem 2:0-Sieg gegen Außenseiter Curacao relativ ungefährdet ins Sechzehntelfinale ein. Das entscheidende Spiel war vielmehr das allererste, als Ecuador mit einem Last-Minute-Tor 1:0 geschlagen wurde. Die 1:2-Niederlage gegen Deutschland war bitter, aber irgendwo eingerechnet. 

Dass Norwegen-Trainer Stale Solbakken sämtlichen Fans auf der Welt das elektrisierende Duell zwischen den Superstars Kylian Mbappe und Erling Haaland verwehrte, fanden die wenigsten gut. Die Schonung der Stars im abschließenden Gruppenspiel gegen Frankreich, neben Haaland sind da noch Kapitän Martin Ödegaard, Alexander Sörloth oder Leipzigs Antonio Nusa zu nennen, könnte ihnen heute aber zugute kommen. Es müssen sämtliche Kräfte mobilisiert werden, um ins Achtelfinale einzuziehen. Dort würde in New York ein großes Duell mit Rekordweltmeister Brasilien warten.

Rudern sie durchs Turnier oder rudern sie zurück? Norwegen überzeugte in der Vorrunde dieser FIFA WM 2026 nicht nur auf dem Platz, sondern auch mit ihren begeisterten und begeisternden Fans, die die weiten Reisen auf sich nehmen und für reichweitenstarke Bilder sorgen. Heute freuen sie sich aufs erste norwegische K.o.-Spiel bei einer Weltmeisterschaft seit 1998, als das Achtelfinale gegen Italien verloren ging. Im neu eingeführten Sechzehntelfinale erwartet uns ein spannendes Duell gegen die starke Elfenbeinküste. 

Norwegen-Coach Stale Solbakken sorgte im abschließenden Gruppenspiel gegen Frankreich für Aufsehen, als er komplett rotierte und all seine Stars für das schon gesicherte Sechzehntelfinale schonte. Auch das trug dazu bei, dass Norwegen beim 1:4 chancenlos war. Heute wird zurück rotiert, entsprechend sind es wie schon gegen die Equipe Tricolore zehn Veränderungen. Einzig Berg hat auch gegen Frankreich von Anfang an gespielt. Bis auf zwei Unterschiede, Berg und Pedersen für Aursnes und Ryerson, ist es die Startelf aus den Spielen gegen den Senegal und Irak. 

So beginnt Norwegen: Nyland - Pedersen, Ajer, Heggem, Wolfe - Ödegaard, Berge, Berg - Sörloth, Haaland, Nusa. 

Emerse Fae, Trainer der Elfenbeinküste, hat sich für ein paar Umstellungen entschieden, die durchaus überraschen. Er nimmt zum Beispiel ManUnited-Profi Amad Diallo aus seiner Startelf, auch Operi und Ousmane Diomande waren beim 2:0-Erfolg gegen Curacao in der Gruppe G, in der auch die DFB-Elf antrat, noch Teil der Startelf. Agbadou, Konan und Inao Oulai sind dafür neu dabei.

So spielt die Elfenbeinküste: Fofana - Doue, Kossounou, Agbadou, Konan - Kessie, Sangare, Oulai - Yan Diomande, Bonny, Pepe. 

Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Sechzehntelfinale zwischen der Elfenbeinküste und Norwegen.