Chelsea - Nottingham Forest; England, Premier League

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Chelsea - Nottingham Forest. England, Premier League.

Stamford BridgeZuschauer39.605.

Chelsea 1

  • J Pedro (93. minute)

Nottingham Forest 3

  • T Awoniyi (2. minute, 52. minute)
  • I da Cruz (15. minute 11m)

Live-Kommentar

Das wars an dieser Stelle mit einem Spiel, das noch lange in Erinnerung bleiben wird, positiv wie negativ. Ein Spiel des 35. Spieltag hat die Premier League aber immer noch parat: FC Everton gegen ManCity, gleich, 21.00 Uhr. Vielen Dank für das Interesse und bis dahin! 

Chelsea ist jetzt nur noch Neunter. Mehr als Rang 6 ist in den abschließenden drei Spielen gegen Liverpool, Tottenham und Sunderland nicht mehr drin. Nottingham feiert den dritten PL-Sieg in Folge und lässt die Abstiegsgefahr mehr und mehr hinter sich. Als Sechzehnter sind es sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Am Donnerstag haben die Tricky Trees die Chance, bei Aston Villa ins Europa-League-Finale einzuziehen. Dann geht es in der Liga noch gegen Newcastle, ManUnited und Bournemouth. 

Chelseas beispielloser Sturzflug geht nahtlos weiter. Die Blues erlebten einen katastrophalen Nachmittag und verlieren das sechste Premier-League-Spiel in Folge. Auch ein Elfmeter half nicht, Joao Pedro traf zudem, hatte die Fußspitze aber im Abseits. Immerhin sorgte Joao Pedro später noch für den ersten Treffer nach fünf torlosen Spielen. So sammelt ein abgeklärtes und effektives wie auch robust verteidigendes Nottingham Forest die drei Punkte ein. Überschattet wurde das Spiel von zwei schweren Zusammenstößen. Vor allem der Gesundheitszustand des jungen Jesse Derry bereitet Sorgen. 

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Schlusspfiff nach 113:29 Minuten Bruttospielzeit, Nottingham gewinnt. 

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Ecke Chelsea auf der rechten Seite, Kopfball Chalobah, aber der ist schwer zu drücken. Dann bleibt Palmer rechts mit seinem Querpass an Morato hängen, das gibt nochmal Ecke. Kein Tor. Aber der Einstellung und Moral der Chelsea-Kicker gilt es ein absolutes Kompliment auszusprechen. 

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Was für ein wunderschönes Tor. Einfach fantastisch. Werden sich die vielen abgewanderten Fans vielleicht doch ein bisschen ärgern, dass sie so früh gegangen sind. 

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Toooor! FC CHELSEA - Nottingham Forest 1:3. Ein Fallrückzieher, na klar. Warum nicht? Chelsea, my god. Was für ein Tor. Gusto mit der Flanke von der rechten Seite. Die köpft Cucurella hinter dem langen Pfosten gezielt und umsichtig an den Fünfer auf die Brust von Joao Pedro. Der Ball springt hoch. Und mit einem astreinen Scherenschlag hämmert der Stürmer die Kugel in der Luft stehend unters Tordach. 

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Vorlage Marc Cucurella

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Neun Minuten gibt es obendrauf. Hätten wir jetzt sogar zweistellig getippt. 

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Vor halbleeren und im Heimbereich stummen Rängen dribbelt sich Palmer fast selbst schwindelig. Dann der verzweifelte Schuss aus 16 Metern. Geblockt. Ecke Chelsea, ein paar Pässe, Fernandez versucht es aus 18 Metern. Geblockt. Da geht nichts durch, da fällt nichts einfach so mal rein. 

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Drei Minuten noch, aber dann ist längst noch nicht Schluss. Die Nachspielzeit wird gnadenlos sein. 

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Gute Chance für Delap, der einen feinen Flugball von Fernandez im Strafraum festmacht, sich um die eigene Achse dreht und schießt. Ein Verteidiger kann gerade noch so zur Ecke blocken. Die wird kurz ausgeführt, Palmer schießt wuchtig aus dem Rückraum. Und scheitert an der nächsten hervorragenden Tat von Forest-Keeper Sels. 

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Chelsea hatte drei Torschüsse im zweiten Durchgang und keine einzige Torchance, wenn wir streng sind und Joao Pedros knappen Abseitstreffer außen vor lassen. So wie die xGoals, die bei lahmen 0,16 in diesem Durchgang halten. Die Blues rennen trotzdem weiter an, laufen aber Gefahr, den Konter zu kassieren. McAtee bekommt den Ball von der linken Seite aber nicht sauber quergelegt. 

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Wir haben jetzt schon eine Total Time von 93 Minuten. Die Nettospielzeit, die sich in der Regel immer bei rund 60 Minuten einpendeln soll, beträgt aber gerade mal 44 Minuten. Ein Spielverlauf und ein Spiel, das seinesgleichen sucht. 

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Bei Sels geht es offenbar weiter. Dafür kommt bei Nottingham jetzt Hutchinson für Bakwa ins Spiel. 

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Die CFC-Fans verlassen die Stamford Bridge. Warum auch nicht, hier wird eh kaum gespielt. Nottinghams starker Keeper Sels sitzt auf dem Boden und greift sich am rechten Bein innen an die Leiste. 

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Frust derweil bei Delap, der sich zu Gelb meckert. 

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Schlechtes Timing von Caicedo, der rausrückt und im Mittelkreis von McAtee bei dessen Ballannahme umkurvt wird. Dann muss er das Bein ausfahren, so ist das ein taktisches Foul. Dafür gibts Gelb. 

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Das ist längst Slapstick pur. Wie viele Geschichten hält dieses irrwitzige Spiel noch bereit? 

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Joao Pedro steht bei der Hereingabe von Cucurella mit den Zehen im Abseits. Der Treffer wird zurückgenommen und zählt nicht. 

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Unglaublich, Chelsea schießt ein Tor. Es sei den Blues gegönnt. Aber es war ein Krampf. Ein Ball von der rechten Seite rutscht im Strafraum erst durch, vor allem Delap verpasst da. Cucurella nimmt den Ball auf der anderen Seite auf und gibt ebenfalls ins Zentrum. Joao Pedro scheitert aus vier Metern an einer irren Parade von Sels. Nickt den Abpraller aber über die Linie. Aber, ach, come on ... 

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Ob hier jetzt noch irgendjemand den Kopf dafür hat, um sportlich was auf die Beine zu stellen? Fraglich. Das Spiel ist entschieden, die Moral der Blues nur schwer aufrecht zuhalten, Nottingham hat den Europapokal im Kopf. Keine guten Bedingungen für noch bestimmt 30 Minuten Spielzeit.  

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Nach gut fünfminütiger Behandlungspause rollt der Ball wieder.  

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Sanchez wirkt relativ stabil, aber auch er wird mit seinem Verband aus der Schusslinie genommen. Jörgensen vertritt den Torhüter. 

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21 Minuten Einsatzzeit, eine Torvorlage, eine Platzwunde. Und jetzt schnell raus, damit ein Einsatz von Gibbs-White am Donnerstag gegen Aston Villa nicht noch mehr gefährdet wird als mit dieser Kopfverletzung sowieso schon. Wood kommt aufs Feld. 

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Dann sitzt auch Gibbs-White zumindest wieder aufrecht und wird ebenfalls verbunden. Zwei Platzwunden, aber immerhin kein Knockout. Und das faire Shakehands der zwei gibt es auch. Trotzdem bahnen sich die nächsten Spielerwechsel an. 

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CFC-Keeper Sanchez steht wieder, hat aber eine Platzwunde am Kopf. Gibbs-White liegt immer noch. 

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Das sind echt unglaubliche Szenen. Schon wieder hat es beide Spiele schwer erwischt. Auch die gesunden Spieler schauen nur noch ratlos vor sich hin. 

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Bitte nicht noch so ein Unfall. Gibbs-White eilt einem langen und aufspringenden Ball hinterher. Sanchez ist da, zögert aber ein bisschen, ist trotzdem eher dran, boxt den Ball links aus seinem Strafraum weg. Und dann kommt es zum frontalen Aufprall mit Gibbs-White. Beide Spieler bleiben liegen und werden behandelt, erneut kommt die Trage ran. 

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Die drei Punkte dürften für Chelsea unerreichbar sein. Wie es übrigens Platz 5 bei einer Niederlage heute wäre. Zehn Punkte Abstand. Doch an die Champions League denkt hier gerade sowieso keiner. Vielleicht gibts ja wenigstens den einen Treffer. 

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Dritter Wechsel beim FC Chelsea: Andrey Santos kommt für Romeo Lavia ins zentrale Mittelfeld. 

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Ein aberwitziges Spiel. Ein aberwitziger Spielstand. Ein völlig tölpelhaftes FC Chelsea. Und Forest reitet die Welle. 

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Oder auch nicht. Das sah im TV-Bild nach einer ziemlich klaren Abseitsposition von Awoniyi beim Querpass von Gibbs-White aus. War es aber nicht. Natürlich nicht, ist ja der FC Chelsea im Frühjahr/Sommer 2026. Die kalibrierte Linie klärt die optische Täuschung auf, Nottinghams Doppeltorschütze stand noch gerade so hinter dem Ball, der Treffer zählt. 

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Toooor! FC Chelsea - NOTTINGHAM FOREST 0:3. Chelsea fällt auseinander. Ein einfacher Pass aus der Abwehrkette von der rechten Seite tief ins Halbfeld reicht, schon sind die Blues überrumpelt. Gibbs-White ist nicht mehr einzuholen und legt quer. Awoniyi schiebt problemlos ein. Doch das Schicksal, es könnte es tatsächlich mal gut meinen mit den Blues. 

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Vorlage Morgan Gibbs-White

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Cucurella schießt nach einem abgewehrten Fernandez-Eckball ein Fieldgoal. Trifft die Kugel da furchtbar. Und dann folgt das. 

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Bei so viel Pleiten, Pech und Pannen und jetzt auch noch ein menschliches Drama, da wünscht man Chelsea doch irgendwie mehr als die sechste torlose PL-Niederlage in Folge. Nottingham wird andere Interessen haben. Der dritte Premier-League-Sieg in Serie ruft. Der Abstand zur Abstiegszone betrüge sechs Punkte bei nur noch drei Spielen. 

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Rein in den zweiten Durchgang. 

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Und auch Toptorjäger Gibbs-White bekommt eine Halbzeit. Er spielt für Igor Jesus. 

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Anderson spielt für Dominguez. 

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Bei den Gästen notieren wir sogar drei Wechsel. Hat natürlich mit der wichtigen Partie am Donnerstag zu tun. Milenkovic kommt für Jair Cunha. 

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Zweiter Wechsel bei den Blues: Colwill kommt für Adarabioyo. Colwill feiert sein Comeback nach schwerer Kreuzbandverletzung. Es ist, abgesehen von einem 90-Minuten-Spiel für die Zweite Mannschaft vor eineinhalb Wochen, sein erster Saisoneinsatz für die Profis. Ausnahmsweise mal gute Nachrichten beim CFC. 

Das muss erstmal sacken. Sportlich: Chelsea schießt schon wieder kein Tor, hat das Pech an den Hacken kleben, ist bemüht, aber kläglich und liegt gegen einen abgebrühten Gegner mit dem Momentum auf seiner Seite verdient hinten. Selbst ein Elfmeter half nicht, um endlich den Torfluch zu brechen. Viel wichtiger aber, menschlich: Mit Jesse Derry hat es einen 18-jährigen PL-Debütanten böse erwischt. Nach einem Kopftreffer und knapp zehnminütiger Behandlungszeit musste er abtransportiert werden. Alles andere rückt gerade in den Hintergrund.

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Nach 59 Minuten und 20 Sekunden Bruttospielzeit geht es in die Halbzeitpause. 

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Es ist ruhig in der Stamford Bridge. Die Fans wissen auch nicht so ganz wohin mit sich. Die Spieler bleiben bemüht, die Pause wird aber sehnsüchtig erwartet. 

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Wir sind in der 45.+12 Spielminute, fünf Minuten werden uns als Nachspielzeit angezeigt, wissen wir jetzt auch nicht ganz, wie wir das berechnen sollen. Die Halbzeit läuft jedenfalls noch. Die Gedanken tanzen Tango. 

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Das gibt es doch nicht. Das. Gibt. Es. Doch. Nicht. Sels hält den scharf und flach geschossenen Elfmeter von Cole Palmer im linken Eck. Das kannst du keinem erzählen. 

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Eine kurze Wiederholung wird uns geliefert. Offenbar war Abbott wesentlich später dran. Der Strafstoß bleibt bestehen. 

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Nach fast neun Minuten kann Jesse Derry unter dem Applaus der Zuschauer vom Platz getragen werden. Liam Delap ist jetzt neu dabei. 

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Abbott liegt immer noch auf dem Boden und wird betreut. Es geht darum, ihn auf die Trage zu hieven, um ihn sicher vom Platz zu bringen. Liam Delap steht als Einwechselspieler bereit. Über sechs Minuten sind bereits seit dem bösen Unfall vergangen. 

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Abbott konnte das Feld auf eigenen Beinen verlassen, wird aber geschützt und spielt nicht weiter. Neco Williams kommt rein. 

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Abbott steht wieder und wirkt stabil. Zur Szene: Die Ecke von rechts fliegt mit viel Schnitt durch den Sechzehner, tickt einmal auf und dann an die Brust von Derry. Von dort hoch nach oben. Dann steigen Abbott und Derry beide hoch. Und prallen mit den Köpfen aneinander. Taylor zeigt sofort auf den Punkt und winkt dann das medizinische Personal heran. Was mit dem Elfmeter ist, wissen wir gerade nicht. 

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Das ist jetzt keine leichte Situation, so lange wir hier nicht von einem stabilen Gesundheitszustand ausgehen können, werden uns natürlich keine Bewegtbilder zu der Szene geliefert. Vor allem um Derry steht es offenbar gar nicht gut, während Abbott zumindest wieder aufrecht sitzt. Für Chelseas jungen Debütanten liegt die Trage bereit. 

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Und die hat einen Elfmeter zur Folge. Für den FC Chelsea! Das muss es doch jetzt sein. Aber erst viel wichtiger, wie geht es Derry und Abbott? Die sind böse mit den Köpfen ineinander gerasselt. 

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Aber Chelsea rennt nochmal an. Fast das Elfmeterfoul von Bakwa gegen Gusto, der abknien muss, nach Palmers Einsatz ist Gusto wieder auf den Beinen und schießt zentral aufs Tor, wo Sels parieren kann. Dann zwei Ecken, die erste wischt Sels am langen Eck ins Toraus. Dann folgt die zweite. 

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Ein Standard für die Erlösung? Nein, die stramme Freistoßflanke von der rechten Seite vors Tor der Gäste wird herausgeköpft. 

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Gutes Dribbling von Joao Pedro auf der linken Seite. An Cunha vorbeigelegt, an Abbot vorbeigetankt. Dann werden die Knie offenbar weich. Oder er will gegen Yates einfach nur den Elfmeter ziehen. Er sinkt dahin. Dafür kassiert er einen bösen Blick von Referee Taylor. Aber ganz sicher keinen Pfiff. 

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Wenn Nottingham etwas nach vorne bringt, wird es meist gefährlich. Die erste Ecke für die Tricky Trees an diesem Nachmittag wird kurz ausgeführt. Und die Variante kann sich sehen lassen: Alles rennt aufs Tor zu, McAtee stiehlt sich im Rückraum frei und kriegt den Ball vor die Füße geschoben. Der Schuss mit dem ersten Kontakt, der wäre gefährlich gewesen. Doch ein Teamkollege fälscht unglücklich entscheidend ab, so geht der Ball neben das Tor. 

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Und Chelsea kommt wieder mit Derry, der links im Strafraum nach innen zieht und aufs kurze Eck schießt. Zu durchsichtig für Sels, der rechtzeitig zur Stelle ist. 

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Nottinghams 100-Prozent-Quote ist gebrochen: Nach einem weiten Abschlag gewinnt Nottingham den zweiten Ball, es folgt der Flugball zu Igor Jesus, der den an der Strafraumgrenze von der Brust abtropfen lässt und aus der Drehung schießt. Aber genau auf Sanchez, der die Kugel im Nachgreifen festhält. 

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Derry nimmt gleich mal einiges mit bei seinem Debüt, setzt halblinks zum Sprint an und nimmt Cucurella mit, zieht dann selbst nach innen. Und wird plump von Yates umgeblockt. Welcome to Premier League. Derry muss daraufhin sogar kurz behandelt werden, schwer zu erkennen, warum. Dann gehts für alle weiter. 

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Fast 65 Prozent Ballbesitz für den Klubweltmeister, ja genau, Chelsea ist Klubweltmeister! Thiago Silva und Thomas Tuchel im Stadion, das waren Zeiten. Fünf zu zwei Torschüsse. Hilft alles nichts. Die zwei Abschlüsse von Nottingham waren drin, der fünfte für Chelsea von Lavia von außerhalb des Sechzehners wird geblockt. 

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Stichwort befreit aufspielen, das hat Derry offenbar durchaus im Sinn: Gusto mit der Flanke von der rechten Seite. Hinter dem zweiten Pfosten setzt der Teenager zum Seitfallzieher an. Netter Versuch, aber er trifft seinen anspruchsvollen Versuch nicht richtig und verfehlt das Gehäuse deutlich. 

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Spielt sich jetzt gerade aber einen Wolf. Mit dem 2:0 im Rücken tut sich Nottingham natürlich gut daran, nicht mehr zu viel fürs eigene Spiel zu unternehmen, sondern die vom Pech verfolgten Blues kommen zu lassen. Prompt flankt der unglückliche Gusto nach einer kurz ausgeführten Ecke hinters Tor. 

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Chelseas U21-Spieler Derry macht auf der linken Seite einen guten Eindruck, hatte beim Pfostenschuss von Fernandez seine Füße im Spiel und ist auch darüber hinaus gut eingebunden. Schnell und trickreich ist er auch. Vielleicht ist er ja einer, der den Nimbus brechen und befreit aufspielen kann. Chelsea braucht unbedingt diesen berühmten Knotenlöser. 

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Offensiv zeigt sich Chelsea bemüht, ist durchaus im Spiel. Palmer wird halbrechts angespielt, wird hinterlaufen, zieht nach innen und schlenzt. Nur einen Meter am langen Pfosten vorbei. 

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Was für ein Drama für den CFC. Nach zwei Minuten im Rückstand, eigener Pfostentreffer und dann im direkten Gegenangriff ein Foul, das, mit Verlaub, dümmer angesichts der derzeitigen Situation nicht sein kann. 0:2. Die Blues nehmen gerade echt alles mit. 

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Toooor! FC Chelsea - NOTTINGHAM FOREST 0:2. Igor Jesus tritt an. Und schießt den Ball einfach nur in die Tormitte. Sanchez ist nach links unterwegs und kann nichts ausrichten. 

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Gusto sieht für sein folgenschweres wie geistesabwesendes Vergehen obendrein die Gelbe Karte. 

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Auch Taylor sieht das Trikotziehen. Kann man auch nicht nicht sehen. Und entscheidet sich dafür, Nottingham Forest den Elfmeter zu gewähren. 

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Aufregender Beginn. Nottingham kommt wieder mit Bakwa, wieder die Flanke Richtung Awoniyi. Der will in den Ball laufen, kann er nicht, weil Gusto ihn am Trikot zupft. Taylor lässt weiterspielen. Reicht es für einen VAR-Eingriff? Ja, es reicht. Der Referee geht an den Monitor. 

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Fast der erlösende Treffer für die Blues: Nach einem Einwurf auf der linken Seite geht der Ball in den Strafraum zu Joao Pedro, der für Enzo Fernandez klatschen lässt. Der schießt umsichtig vom linken Strafraumeck mit der Innenseite gen langes Eck. Und hat Pech, dass er nur den Pfosten trifft.

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Schlaues Foul von Morato, der dem schnellen Joao Pedro hinterhereilt, ihn 40 Meter vor dem Tor gerade noch so an den Schultern zu packen bekommt und zu Boden drückt. Das gibt zwar natürlich die Gelbe Karte. Aber hätte Joao Pedro weiterstürmen dürfen, hätte es noch brenzliger werden können.

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Umso mehr geht es jetzt für das Starensemble der Blues darum, sich zu straffen. Und endlich wieder ein verflixtes Tor zu schießen. Fünf Premier-League-Spiele ohne eigenen Treffer. Fünf!!! Und die haben Cole Palmer! Chelsea versucht es mit dem jungen Derry, der links am Strafraum auf Fernandez zurücklegt. Der hebelt die Kugel an den langen Pfosten, wo Palmer einen Schritt zu spät kommt. 

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Und da wähnten sich die Blues gerade auf dem aufsteigenden Ast, der Finaleinzug im FA Cup hatte doch Hoffnung gegeben. Und dann sitzt gleich der erste Angriff des Gegners. Der jetzt echt nicht in Hochgeschwindigkeit vorgetragen wurde. Oh dear, CFC. 

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Das dürfte das Selbstvertrauen des FC Chelsea jetzt nicht unbedingt stärken. 

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Tooooor! FC Chelsea - NOTTINGHAM FOREST 0:1. Na das geht ja los. Vom Anpfiff weg spielt eigentlich nur Nottingham. Dann zieht Bakwa rechts neben dem Strafraum mit einer einfachen Finte an Cucurella vorbei und flankt in die Mitte. Wo Awoniyi völlig frei steht und einen wunderbaren wie unhaltbaren Kopfball ins linke Eck setzt. 

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Vorlage Dilane Bakwa

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Anpfiff von Referee Anthony Taylor in der natürlich vollgepackten Stamford Bridge! 

Auch darin liegt die große Rotation in der Startelf Nottinghams begründet. Sie spült einen alten Bekannten auf den Platz: Der Ex-Gladbacher Luca Netz darf sich auf sein Startelfdebüt für seinen Klub freuen, dem er sich im Februar angeschlossen hat. Mit Keeper Ortega Moreno pausiert dagegen ein anderer deutscher Profi. Ihn dürften wir ziemlich sicher am Donnerstag gegen Aston Villa wiedersehen. 

Nottingham dürfte über die Spieltagseinteilung allerdings wenig erfreut sein. Zwar wurde die Pausenregelung nach dem Europapokal-Hinspiel am Donnerstag eingehalten. Die Pausenregelung vor dem entscheidenden Rückspiel wirft allerdings Fragen auf. Aston Villa durfte gestern ran, Nottingham spielt heute erst. Beide Spiele sind auswärts. Das ist nicht wirklich fair den Tricky Trees gegenüber. Am gestrigen Sonntag wäre genug Zeit gewesen. 

Diesen kometenhaften Abstieg gilt es heute gegen Nottingham zu stoppen. Die Tricky Trees kommen aber mit viel Rückenwind an die Stamford Bridge, holten gegen Burnley (4:1) und Sunderland (5:0) zwei deutliche wie wichtige Siege und verschafften sich Luft im Abstiegskampf, dazu der erfolgreiche Auftritt im Europa-League-Halbfinal-Hinspiel gegen ein favorisiertes Aston Villa: Nottingham spielt zwar unter dem vierten Trainer in dieser Saison, das gabs in der PL noch nie, hat unter Vitor Pereira aber noch Großes vor in den letzten Saisonwochen. 

Chelseas beispiellose Talfahrt begann beim 2:5 gegen PSG am 11. März. Seitdem schafften es die Blues zwar mit Siegen gegen Port Vale und Leeds United erstaunlicherweise ins Finale des FA Cups, wo tatsächlich noch eine Titelchance wartet. Alle anderen Duelle wurden aber beispiellos in den Sand gesetzt. Fünf Niederlagen in Folge ohne eigenen Torerfolg (!!) hat es in der Historie des stolzen Klubs zuletzt 1993 gegeben, sechs Spiele ohne Torerfolg wären neuer Negativrekord. Sie kosteten dem völlig überforderten Liam Rosenior nach nur dreieinhalb Monaten im Amt den Job. 

Durch die Niederlage der Villans haben die Blues nämlich die Chance, den Rückstand auf den letzten Champions-League-Platz auf sieben Punkte zu reduzieren bei dann noch drei offenen Spielen. Ob das aber wirklich an der Stamford Bridge im Fokus stehen sollte, sei mal dahingestellt. Vielmehr sollte es darum gehen, aus Europas Lachnummer wieder einen seriösen und starken Spitzenklub zu machen. Das ist in den vergangenen Wochen nämlich gehörig daneben gegangen.  

Premier-League-Fußball am frühen Montagnachmittag? Klar, warum nicht! Im Vereinigten Königreich ist heute Feiertag. Das nutzt die umsatzstärkste Fußballliga der Welt, um den Spieltag so reichweitenstark wie möglich zu entzerren. Das bescherte uns schon am Sonntagabend das ungewohnte Spiel um 20.00 Uhr zwischen Aston Villa und Tottenham Hotspur, dass die Spurs mit 2:1 gewinnen konnten. Was wiederum der FC Chelsea ziemlich genau beobachtet haben dürfte. 

Nottingham-Coach Vitor Pereira muss den Spagat zwischen Premier-League-Abstiegskampf und Europa-League-Halbfinale moderieren. Das macht er mit einer fast vollständig ausgetauschten Startelf im Vergleich zum 1:0-Erfolg im Europapokal-Hinspiel am vergangenen Donnerstag gegen Ligakonkurrent Aston Villa. Einzig Morato, Dominguez und Igor Jesus verbleiben in der Startelf. 

So beginnt Nottingham Forest: Sels - Abbott, Jair Cunha, Morato, Netz - McAtee, Dominguez, Yates, Bakwa - Igor Jesus, Awoniyi. 

Calum McFarlane feiert heute sein Premier-League-Debüt auf der Trainerbank! Genauso wie der 18-jährige Jessy Derry, der überraschend in der Startelf steht. Auch Superstar Palmer ist von Anfang an dabei. Damit hat sich Chelseas Interimscoach im Vergleich zum 1:0-Sieg vor einer Woche im FA-Cup-Halbfinale gegen Leeds United dafür entschieden, seine Startelf auf zwei Positionen zu verändern. Pedro Neto und Garnacho rücken raus. 

So spielt der FC Chelsea: Sanchez - Gusto, Chalobah, Adarabioyo, Cucurella - Lavia, Caicedo - Palmer, Fernandez, Derry - Joao Pedro. 

Herzlich willkommen in der Premier League zur Begegnung des 35. Spieltages zwischen dem FC Chelsea und Nottingham Forest.