Werder Bremen - TSG Hoffenheim; Bundesliga
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n.V.
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Werder Bremen - TSG Hoffenheim. Bundesliga.
Weser-Stadion.
Das wars an dieser Stelle. Alle Blick richten sich nun zum FC Bayern, wo der BVB um 18:30 Uhr zum Gipfeltreffen antritt. Vielen Dank für das Interesse und bis dahin!
Nach drei Siegen in Folge sind es nun wieder zwei Pleiten in Serie für die TSG, die nicht aus dem Quark kommt und im hinteren Tabellendrittel festhängt. Aktuell ist es Rang 11. Am Donnerstag wartet das schwere Auswärtsspiel bei Crystal Palace, dann kommt Schalke 04 nach Sinsheim. Der Druck ist wieder da. Bremen spielt in derzeitiger Form als Fünfter um die Europapokalplätze mit und spielt am Samstag das Topspiel beim VfB Stuttgart.
Werder Bremen reitet weiter die Erfolgswelle und schickt die TSG Hoffenheim endgültig zurück in den Krisenmodus. Die Geschichte ist schnell erzählt: Nach einem ausgeglichenen ersten Durchgang sorgte wieder einmal der aktuell unnachahmliche Füllkrug für den Dosenöffner, davor und danach wurde der Gegner erfolgreich niedergekämpft mit allen Mitteln und Dinkci sorgte für die frühe Entscheidung. Hoffenheim ließ sich aufs Kampfspiel ein und zog den Kürzeren.
Party in Bremen, der Schlusspfiff!
Fast das 3:0. Dinkci scheitert nach einem feinen Steckpass links in den Strafraum aber aus spitzem Winkel an Baumann.
Gelbe Karte
Außerdem sieht auch Reeger Gelb.
Gelbe Karte
Nach einem kleinen Geschubse im Mittelfeld samt Rudelbildung und nicht frei gegebenen Ball gibt es zwei Gelbe Karten für die Bremer. Arthur hatte da mitgestichelt.
Auswechslung
Bei den Hoffenheimern wird Rots ausgewechselt. Lässig ist neu dabei.
Auswechslung
Für den guten und akribischen Arbeiter Reis spielt jetzt Stalmach.
Auswechslung
Erst recht, als Füllkrug ausgewechselt wird. Der 33-Jährige bleibt der Mann der Stunde. Oskar Wojcik kommt rein.
Drei Minuten gibt es nur obendrauf. Im Weserstadion wird längst gefeiert.
Das Spiel ist der TSG davon geschwommen. Gleich ist schon Schluss und Bremen wird dieses Spiel nicht mehr verlieren. Nicht nur droht die fünfte Saisonniederlage für die TSG. Hoffenheim wird erstmals in dieser Saison wahrscheinlich auch ohne eigenen Torerfolg bleiben.
Auswechslung
Außerdem spielt jetzt noch Zor für Kramaric.
Auswechslung
Asllani sprintet vom Feld, Fields betritt es.
Auswechslung
Drei Wechsel bei der TSG, sie könnten zu spät kommen. Lenz kommt für Avdullahu.
Wenn schon so wenige Chancen erspielt werden, sollten die wenigstens genutzt werden. Das macht gerade den Unterschied. Bremen ist nicht so richtig viel besser. Hat aber vorne eben den nötigen Biss, die nötige Entschlossenheit und auch das nötige Spielglück, um hier zwei Tore zu schießen. Übrigens zum fünften Mal in Folge.
Tor
Tooooor! WERDER BREMEN - TSG Hoffenheim 2:0. Hoffenheim verbaut sich selbst den Weg. Der Ball von Machida am eigenen Strafraum nur ein paar Meter nach vorne zu Kramaric ist schon waghalsig, der verliert dann den Ball an Grüll. Der muss nur nach links in den Strafraum zu Dinkci passen. Und der hat den feinen Fuß, um Kabak zu stellen und die Kugel an ihm vorbei ins lange Eck zu schlenzen.
Vorlage
Vorlage Marco Grüll
Gute Chance für Lemperle, der rechts im Fünfereck zum Abschluss kommt, weil Asllani von der Grundlinie gut zurücklegt. Der Schuss geht aber deutlich übers Gehäuse. Und zuvor lag noch eine Abseitsposition vor.
Die Schlussviertelstunde bricht an und irgendwie steht hier mehr 0:0 oder 1:1 drauf als dieser knappe Werder-Sieg, der es gerade ist. Beide Teams glänzen unverändert nicht, längst ist es ein Kampfspiel geworden. Einsatz und Bereitschaft zählen mehr als Kombination und Abläufe.
Hoffenheim also kurzzeitig in Überzahl, das führt sogar zu einer Drucksituation am Bremer Strafraum, wo allen voran Lemperle wuselt, aber nicht durchkommt. Dann kann Bremen die Kugel rausschlagen. Und wenig später darf Lynen dann das Feld betreten.
Auswechslung
Und mit Senne Lynen für Chuki wird es defensiver. Chuki hat allerdings zu lange gebraucht, um den Platz zu verlassen, und Lynen muss jetzt erstmal noch eine Minute draußen bleiben und warten, bis er reingewunken wird.
Auswechslung
Doppelwechsel bei den Bremern. Schmetgens kommt für Deman.
Der nächste hohe Ball in den Bremer Strafraum, der Druck erhöht sich gerade. Aber Burger geht mit dem Arm voraus in Keeper Hein rein, das muss Stürmerfoul geben.
Hoffenheim bleibt bemüht. Burger treibt das Spiel im rechten Halbfeld an und spielt in den Lauf von Lemperle, der flankt mit dem erste Kontakt aus dem Strafraumeck an den langen Pfosten. Dort kommt Asllani mit dem Kopf ran, kriegt die Kugel aber nicht aufs Tor gedrückt.
Die TSG versinkt im Chaos und Bremen sammelt Szenenapplaus. Erst wird der Schuss von Asllani geblockt, dann der von Daghim, da schmeißt sich alles in Grün rein, was in der Nähe ist. Dann schlägt Burger die Kugel nochmal in den Sechzehner, wo sie auf den Fuß von Daghim abgewehrt wird, der semmelt aber unter dem Ball her.
Beim SV Werder wird eine Ecke gefährlich. Aus dem Gewühl vor dem Tor wird der Ball zu Reis am Elfmeterpunkt geköpft, der bleibt mit seinem Abschluss aber im dichten Verkehr hängen.
Von Hoffenheim kommt viel zu wenig. Hlozeks Kopfball bleibt die einzige echte Torchance, im zweiten Durchgang gab es erst einen einzigen Torschuss. Jetzt flankt der tapfere Debütant Abraha, aber genau in die Arme von Hein. Da geht nicht viel zusammen.
Aber dieses mächtige Tor hallt echt noch nach. Da müssen wir noch nachliefern. Keeper Hein sammelt seinen ersten Torassist in der Bundesliga. Und Füllkrug hat in sieben Bundesligaspielen in Folge getroffen. Das hat im Werder-Trikot nicht mal Rudi Völler geschafft. Und dass sich Füllkrug und Machida schon das gesamte Spiel über beharken und necken, ist auch ein großer und wichtiger Teil dieser Geschichte.
Auswechslung
Neue offensive Kräfte für Hoffenheim: Lemperle kommt für Hlozek.
Gelbe Karte
Es ist und bleibt hitzig. Heftiger Einstieg von Friedl, der Burger im Mittelkreis frontal zerlegt. Das muss die erste Gelbe Karte der Partie geben.
Es wird noch diskutiert, Hoffenheim fühlt sich benachteiligt: War der Schubser gegen Machida wirklich in Ordnung? Das Schiedsrichterteam entscheidet: Ja, der Treffer bleibt Bestand. Eine schwierige Szene, hätte Reichel ihn abgepfiffen, wäre es auch nicht korrigiert worden.
Tor
Toooor! WERDER BREMEN - TSG Hoffenheim 1:0. Füllkrug gegen alle. Bei einem langen Schlag von Hein schubst er erst Machida robust, aber nicht strafwürdig weg, dann rutscht der Ball durch, Füllkrug legt den Turbo des Schwertankers ein, schiebt seinen Körper zwischen Ball und Kabak, hält sich also auch den vom Leib und feuert die Kugel dann aus zehn Metern mit aller Gewalt unters Tordach.
Vorlage
Vorlage Karl Hein
Werder Bremen hat gerade eine sehr gute Phase, hält den Ball in den Reihen und übt Druck aus. Immer wieder segeln die Bälle in den Hoffenheimer Strafraum, Machida und Kabak haben alle Hände voll zu tun.
Gute Schusschance für Füllkrug aus gut 25 Metern zentraler Position. Baumann ist im linken Eck noch mit den Fingerspitzen dran und lenkt den Ball um den Pfosten.
0,4 (Werder) und 0,3 (TSG) xGoals wurden uns im ersten Durchgang präsentiert, das deckt sich ganz gut mit unserem Gesamteindruck. Dabei spielen hier ja eigentlich zwei torfreudige Teams gegeneinander: Nur sieben Teams haben häufiger getroffen als Bremen und Hoffenheim.
Wieder ein recht munterer Auftakt. Im Bremer Strafraum wird ein Schuss von halbrechts von Asllani zur Ecke geblockt, die bringt dann nichts ein. Und auf der anderen Seite erreicht eine Flanke von Grüll fast den Kopf von Dinkci, Rots läuft aber gut mit und stellt erfolgreich den Körper rein.
Bleibt alle so wie es war. Weiter gehts.
Viel ist es nicht, was uns Hoffenheim und Bremen bieten. Zwei ganz gute Chancen, ein paar kleinere, wirklich nah am Tor war aber eigentlich nur Hlozek einmal, als Pieper auf der Linie klären musste. Das 0:0 ist folgerichtig und gerecht. Aber das Spiel ist weitestgehend ausgeglichen und recht spannend, stellenweise ein bisschen hitzig. Mit spielbestimmenden Hoffenheimern und lauernden Bremern. Und wenn mal ein Tor fällt, kann es auch noch aufregender werden.
Pause!
Da wäre Bremen fast noch im ersten Durchgang in Rückstand geraten. So sieht alles nach einer torlosen ersten Halbzeit aus. Zwei Minuten noch obendrauf.
Im Luftkampf kann der nicht groß gewachsene Arthur dagegen nichts auswirken. Das erkennt jetzt Kramaric und flankt aus dem rechten Halbfeld per Lupfer an den langen Pfosten, wo Hlozek mit Schwung in den Ball reingeht und Arthur klar übersteigt. Der Kopfball ist gut gesetzt, segelt über Hein hinweg Richtung langes Eck. Davor klärt Pieper auf der Linie artistisch. Starke Rettungsaktion.
Auch Hoffenheim lässt was im Ansatz liegen. Hlozek geht nach einem langen Abschlag von Baumann zentral und mit Zug auf den Strafraum zu und legt nach links raus zu Daghim. Der bleibt mit seinem Schuss am guten Arthur hängen. Die TSG bleibt in der Szene, Kramaric nochmal auf Daghim, doch der bleibt gar ein zweites Mal am aufmerksamen Verteidiger hängen.
Schöner Sprint von Grüll, der sich im Zuge eines Konters im linken Halbfeld an Kabak vorbeitanken will. Der verteidigt aber gut, lässt sich nicht abwimmeln und blockt den Schuss so, dass Baumann ihn locker aufsammeln kann.
Wieder nur so ein kleiner Abschluss. Burger mit der Flanke von der linken Seite, die fällt noch vor dem Fünfer runter und wird von Hlozek aufs Tor geleitet. Aber direkt auf den sicheren Hein.
Die nächste Spielunterbrechung passt da ganz gut rein. Reis prallt an der Schulter von Asllani ab und verletzt sich im Gesicht. Er muss jetzt kurz raus, wird aber weitermachen können. Die Werder-Fans halten sich mit Wechselgesang auf Trab.
Insgesamt bleibt es aber ein zerfahrenes und fast ereignisloses Spiel. Der Highlightfilm ist noch keine Minute lang.
Dann gleich nochmal so einer dieser Art. Diesmal wird ein langer Ball vor die Füße von Asllani abgewehrt. Der Schuss ist nicht hart, aber recht tückisch und tickt Richtung linken Pfosten. Ist Hein da noch dran? Wohl nicht, es geht mit Abstoß weiter.
Hoffenheims erster echter Torschuss: Hlozek dreht sich links vor dem Strafraum mit dem Rücken zum Tor auf und schießt aus 20 Metern einen halben Meter drüber. Hein wäre wohl zur Stelle gewesen.
Hoffenheim kann nicht zufrieden sein. Für den SV Werder läuft es ganz gut. Die Gastgeber kommen zum nächsten Angriff über die rechte Seite, wo Arthur gut unterwegs und sehr aktiv ist. Der Pass geht nach innen zu Füllkrug, der will für Dinkci ablegen, das misslingt.
Bremen bleibt das gefährlichere Team. Pieper schlägt einen Ball im hohen Bogen aus dem rechten Halbfeld in den Strafraum, das reicht für Konfusion bei den TSG-Verteidigern. Abraha patzt, Avdullahu kriegt das Bein nicht rein und Machida kann den wuchtigen Direktschuss von Füllkrug, dem die Kugel vor die Füße rollt, nicht blocken. Der Toptorjäger schießt aber knapp links vorbei.
Dicke Chance für Arthur, der hier zu uneigennützig ist. Ein langer Schlag von Hein rutscht durch, weil sich Füllkrug und Machida aneinander aufreiben. So ist Arthur halbrechts frei durch und dringt in den Strafraum ein. Vor Baumann will Arthur ins Zentrum geben, statt selbst zu schießen, und findet keinen Abnehmer.
Ein Zufallsprodukt sorgt dann fast für Gefahr. Eine gute Flanke von Daghim von der linken Seite will Friedl abwehren, das misslingt aber und der Ball fällt Kramaric in den Schoß. Der kann damit auf die Schnelle aber nichts anfangen, der Ball verspringt und Friedl schlägt den Ball im zweiten Versuch raus.
Dafür, dass sich der Ball gefühlte 20 der 21 gespielten Minuten in Werders Spielhälfte befand, ist es ganz schön erstaunlich, dass Hoffenheim noch keinen einzigen ernst zu nehmenden Torschuss abgegeben hat.
Vier, fünf Minuten lang war das Spiel in einem Schwebezustand. Kommt jetzt wieder Fahrt rein? Gerade ist es nicht sehr ansehnlich. Aus dem Fenster starren wäre genauso unterhaltsam gewesen.
Auswechslung
Jetzt ist das Kapitel beendet - mit schlechtem Ausgang für den SV Werder: Weiser kann nicht weitermachen und Bremen muss früh wechseln. Dinkci kommt rein.
Diese Weiser-Verletzung kostet gerade eine Menge Spielfluss.
Das sieht nicht gut aus bei Weiser, der sich aus freien Stücken auf den Boden setzt und eine Behandlungspause anfordert. Hat da ein Muskel zugemacht? Weiser ist ja gerade erst vom Kreuzbandriss genesen. Was genau ihm fehlt, ist nicht ersichtlich.
Wir wären bereit für die ersten Torszenen. Bremen hatte die eine gute Chance, mehr kam bislang auf beiden Seiten noch nicht Richtung Tor. Ein Spiel, das sich hauptsächlich zwischen den Boxen aufhält. Bremen verteidigt tief. Hoffenheim spielt und sucht.
Im weiteren Verlauf der Anfangsphase wird Hoffenheim aber stabiler und mutiger. Die Sinsheimer sind hier das tonangebende Team. Bremen ist mit der Verteidigungsarbeit beschäftigt. Und Umschaltmomente ergeben sich gerade keine.
Werder Bremen kommt gut ins Spiel, macht einen aufgeweckten und aufgeladenen Eindruck. Hoffenheim übernimmt zwar die Spielkontrolle, das geschieht aber eher behäbig. Bremens Spiel bei Ballgewinnen ist schärfer und zielstrebiger.
Fast die frühe Führung für die Bremer: Werder kontert über die rechte Seite, wo Weiser aber eigentlich an Avdullahu hängen bleibt. Füllkrug übernimmt aber zufällig und bekommt den Ball von rechts im Strafraum hinter den Elfmeterpunkt gelegt. Dort steht Reis, der trifft seinen Abschluss aber nicht sauber und verfehlt das Tor.
Los gehts in Bremen! Mit Schiedsrichter Tobias Reichel.
Heute trifft Hoffenheim aber auf einen Gegner, der dem Team liegt: Sechs der letzten sieben Spiele konnte die TSG gewinnen. Die letzten zwei Duelle blieb Bremen gar torlos - da gabs aber auch keinen Füllkrug.
Zu allem Überfluss hat sich mit Valentin Gendrey auch noch ausgerechnet DER Pechvogel des Vereins schlechthin erneut schwer verletzt. Sein gebrochenes Wadenbein ist die vierte Fraktur für ihn als Hoffenheim-Profi - und der Mann steht erst seit zwei Jahren in Sinsheim unter Vertrag. Am Mittwoch stand er erstmals wieder in der Startelfaufstellung. Die nächste Nominierung wird wieder Monate dauern.
Die TSG Hoffenheim wähnte sich nach einem fürchterlichen Saisonstart mit fürchterlichen Ergebnissen eigentlich auf dem Weg der Besserung: Drei Siege in Folge gegen Gladbach, das stark eingeschätzte Lyon und das Topteam von Bayer Leverkusen waren eine starke Zwischenbilanz nach zuvor vier Niederlagen in Folge. Das, mit Verlaub, blöde Pokalaus zum dritten Mal in Folge in der 2. Runde gegen den kriselnden Zweitligisten Kiel war ein echt bitterer Rückschlag.
Wenn wir ausklamüsern wollen, woran das liegt, kommen wir natürlich nicht an Niclas Füllkrug vorbei. Der Mann befindet sich in absoluter Topform, schießt sensationelle Stürmertore und hat jetzt in sieben Spielen in Folge getroffen. Mit acht Treffern führt er die Torschützenliste an und hat sogar häufiger getroffen als der amtierende Weltfußballer! Es gibt ein Werder Bremen mit und eins ohne Füllkrug. Er ist der Garant für Bremens Aufschwung.
Denn Bremen scheiterte zwar, ging aber trotzdem mit einem guten Gefühl aus dem Spiel. Wie Werder erneut einen 0:2-Rückstand gegen ein Topteam wie Dortmund ausglich, bewies, dass das Team Widerständen trotzen und Rückschläge verdauen kann. Das zeigt ja auch der Saisonverlauf: Mit bereits zwölf Punkten und erst einer Niederlage in der Bundesliga ist Werder Bremen voll im Soll und die Entwicklung zeigt stetig nach oben.
Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim ist nach Elversberg vs. Mainz gestern das zweite Duell der Pokalenttäuschungen: Der SV Werder kassierte ein Last-Minute-Freistoßtor gegen den BVB und musste sich genauso aus dem DFB-Pokal verabschieden wie die TSG Hoffenheim, die sich gegen Zweitligist Holstein Kiel vergeblich abmühte und am Ende eines verkrampften und umkämpften Abends im Elfmeterschießen verlor. Trotzdem ist die Gefühlslage unterschiedlich.
Hoffenheim hat 120 Minuten und das schlechtere Ende im Elfmeterschießen im kalten Kiel in den Knochen, dazu die anstrengenden Europapokalspiele der letzten Wochen. Trainer Ilzer reagiert darauf und rotiert auf sechs Positionen. Baumann, Rots, Abraha, Kabak, Asllani und Daghim spielen für Philipp, Pechvogel Gendrey, dazu später mehr, Hranac, den oberkörperfreien und deswegen gesperrten Prass, Lemperle und Bernardo. Abraha freut sich auf sein Bundesligadebüt.
Bei Werder Bremen spielt heute die Elf, die vor einer Woche ein spannendes Duell mit 3:2 bei Mainz 05 gewonnen hat. Unter der Woche, beim bitteren 2:3 im DFB-Pokal in Dortmund, spielten stattdessen Schmetgens, Stalmach, Dinkci und Itten. Sie rücken auf die Bank, damit Deman, Reis, Weiser und Füllkrug ihre Plätze einnehmen können.
So spielt Werder Bremen: Hein - Arthur, Pieper, Friedl, Deman - Reis, Regeer - Chuki, Weiser, Grüll - Füllkrug.
So beginnt die TSG Hoffenheim: Baumann - Abraha, Kabak, Machida, Rots - Avdullahu, Kramaric, Burger, Asllani - Hlozek, Daghim.
Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 8. Spieltages zwischen Werder Bremen und 1899 Hoffenheim.