Werder Bremen Frauen - VfB Stuttgart Frauen; Frauen-Bundesliga
SPIELENDE
n.V.
LIVE
Verl.
HZ
Werder Bremen Frauen - VfB Stuttgart Frauen. Frauen-Bundesliga.
Weser-Stadion Platz 11.
Werder Bremen Frauen 1
- M Shimada ()
VfB Stuttgart Frauen 1
- M Arouna ()
Fazit: Der SV Werder Bremen und der VfB Stuttgart trennen sich am Montagabend verdient mit 1:1. Beide Teams hatten ihre Phasen, in denen sie mal mehr am Drücker waren, doch am Ende können beide mit dem Punkt sicher gut leben. Die Partie war eher von Intensität und Zweikämpfen geprägt als von echten Torchancen - trotzdem war dies eine sehr faire Begegnung. Nach dem Seitenwechsel glich Mira Arouna nach einem langen Ball und einem sehenswerten Lupfer verdient aus. In der Schlussphase verwalteten beide Teams das Unentschieden, echte Torchancen blieben aus. Für beide geht es am Wochenende im Pokal weiter: Die Bremerinnen dürfen ins Ruhrgebiet nach Bochum reisen, während die Stuttgarterinnen nach Potsdam fahren.
Spielende
In der Nachspielzeit probieren es die Stuttgarterinnen noch einmal, in Person von Billa. Doch ihr Abschluss rauscht in den Bremer Nachthimmel - weit über das Tor.
Nachspielzeit: Es werden 3 Minuten nachgespielt.
Die Bremerinnen legen in der Schlussphase noch einmal einen Zahn zu und erspielen sich eine weitere Ecke. Doch die Hereingabe landet auf dem Kopf einer Verteidigerin der Gäste und bringt keine Gefahr - die Stuttgarterinnen klären die Situation ohne Mühe.
Die letzten Minuten brechen an, und keines der beiden Teams will so richtig ins Risiko gehen. Die Angst, mit einem späten Gegentreffer den sicher geglaubten Punkt zu verlieren, ist auf beiden Seiten deutlich zu spüren.
Auswechslung
Auswechslung bei Werder Bremen: Luna Vanzeir, Einwechslung bei Werder Bremen: Medina Desic
Auswechslung
Auswechslung bei VfB Stuttgart: Dafina Redzepi, Einwechslung bei VfB Stuttgart: Jana Beuschlein
Auswechslung
Auswechslung bei VfB Stuttgart: Chantal Hagel, Einwechslung bei VfB Stuttgart: Fabienne Dongus
Gelbe Karte
Gelbe Karte für Isabella Jaron (Werder Bremen)
Mal wieder ein Abschluss für Werder: Nach einer Flanke von rechts steigt Vanzeir zum Kopfball und will die Kugel in die lange Ecke setzen. Doch Giuliani ist aufmerksam und sichert sich das Leder.
Gelbe Karte
Gelbe Karte für Yuka Hirano (VfB Stuttgart). Nun steht es auch bei den Gelben Karten 1:1: Nach einem taktischen Foul am Mittelkreis gibt es die nächste Verwarnung - und auch diese ist richtig.
Das Spiel bleibt weiterhin sehr umkämpft, ohne dass sich die großen Torchancen einstellen. Beide Mannschaften versuchen es immer wieder in der Offensive, doch die Hintermannschaften stehen auf beiden Seiten sehr kompakt.
Auswechslung
Auswechslung bei Werder Bremen: Mei Shimada, Einwechslung bei Werder Bremen: Tuana Mahmoud
Mit Verena Wieder kommt nun eine ehemalige Werderanerin zum Einsatz - und heute ist für sie ein besonderer Tag: Es ist ihr 100. Bundesligaspiel. Die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte dürfte für die Stuttgarterin ein besonderes Erlebnis sein, zumal sie ausgerechnet gegen ihren Ex-Klub ihr Jubiläum feiert.
Auswechslung
Auswechslung bei VfB Stuttgart: Mira Arouna, Einwechslung bei VfB Stuttgart: Verena Wieder
Rund 1000 Fans haben sich an diesem Montagabend auf den Nachbarplatz des Weserstadions eingefunden. Darunter befindet sich auch eine kleine Abteilung aus dem Schwabenländle, die den weiten Weg für ihr Team auf sich genommen hat - sehr bemerkenswert für diese Anstoßzeit.
Nach dem schwungvollen Start in die zweite Halbzeit können die Teams das Tempo nicht mehr aufrechterhalten. Das Spiel verflacht zunehmend und fällt in die Muster der ersten 45 Minuten zurück: Beide Mannschaften kämpfen nun wieder im Mittelfeld um jeden Ball.
Nun wechseln beide Teams mehrfach durch und versuchen, mit den neuen Spielerinnen frische Impulse zu setzen. Vor allem Hirano auf Stuttgarter Seite soll das Angriffsspiel beleben und für zusätzliche Gefahr vor dem Bremer Tor sorgen.
Auswechslung
Auswechslung bei VfB Stuttgart: Adriana Achcinska, Einwechslung bei VfB Stuttgart: Yuka Hirano
Auswechslung
Auswechslung bei VfB Stuttgart: Reena Wichmann, Einwechslung bei VfB Stuttgart: Julia Mickenhagen
Auswechslung
Auswechslung bei Werder Bremen: Marie Gmeineder, Einwechslung bei Werder Bremen: Lilli Purtscheller
Auswechslung
Auswechslung bei Werder Bremen: Julia Magerl, Einwechslung bei Werder Bremen: Jenny Hipp
Auswechslung
Auswechslung bei Werder Bremen: Elena Dhont, Einwechslung bei Werder Bremen: Sarah Gutmann
Nun wieder die Gelegenheit für die Stuttgarterinnen: Arouna wird dieses Mal links auf die Reise geschickt und bringt den Ball an den Fünfmeterraum zu Billa. Doch sie verpasst den Ball um wenige Zentimeter - die Hereingabe rauscht knapp an ihr vorbei.
Die Bremerinnen wollen den Ausgleich nicht lange auf sich sitzen lassen und versuchen prompt, wieder in Führung zu gehen. Die Gastgeberinnen schieben höher und suchen nun selbst wieder verstärkt den Weg nach vorn.
Tor
Tooor für VfB Stuttgart, 1:1 durch Mira Arouna. Ausgleich für den VfB! Da ist der verdiente Ausgleich für die Stuttgarterinnen. Mira Arouna, im Sommer aus der zweiten Mannschaft von Eintracht Frankfurt gekommen, wird mit einem langen Ball auf die Reise geschickt. Sie läuft halbrechts rund 30 Meter allein aufs Tor zu und lupft die Kugel klug über die herauseilende El Sherif hinweg ins Tor. Ein sehr sehenswerter Treffer - und absolut verdient, denn die Schwäbinnen waren nach der Pause die aktivere Mannschaft und haben auf den Ausgleich gedrängt. Die Grün-Weißen müssen sich nun neu sortieren, denn das Spiel ist wieder völlig offen.
Die zweite Halbzeit bietet deutlich mehr: Die Schwäbinnen kommen mit sichtbar mehr Intensität aus der Kabine und wollen so schnell wie möglich den Ausgleich erzielen. Sie schieben die Pressinglinie hoch, gewinnen die zweiten Bälle und drängen die Bremerinnen immer wieder in die eigene Hälfte. Für Werder heißt das: konzentriert bleiben und die Führung verteidigen. Zugleich eröffnen sich durch das hohe Anlaufen der Gäste Räume für Umschaltmomente - genau die Situation, in der Shimada vor der Pause eiskalt zugeschlagen hat.
Gelbe Karte
Gelbe Karte für Marie Gmeineder (Werder Bremen). Nach einem taktischen Foul in Höhe der Mittellinie gibt es die verdiente Gelbe Karte.
Blitzstart in die zweite Halbzeit Die zweite Halbzeit ist noch keine Minute alt - und hat schon mehr zu bieten als alle 45 Minuten zuvor. Erst kommt Stuttgart halbrechts zum Abschluss, der gut pariert wird. Auf der direkten Gegenseite zieht Wirtz ab, doch auch dieser Versuch wird stark zur Ecke gehalten. Beide Teams sind mit sichtlich mehr Zug nach vorn aus der Kabine gekommen. Die Schwäbinnen suchen sofort den Ausgleich, die Grün-Weißen antworten postwendend - ein Schlagabtausch, der sofort Lust auf mehr macht.
Anpfiff 2. Halbzeit
Halbzeitfazit:Halbzeit in Bremen: Werder führt 1:0 gegen Stuttgart Der SV Werder Bremen geht mit einer 1:0-Führung gegen den VfB Stuttgart in die Pause. Eine äußerst umkämpfte Partie, die eher von Zweikämpfen und Kampf als von spielerischen Momenten geprägt war. Die Bremerinnen gingen mit ihrer ersten und einzigen richtigen Chance ihrerseits in Führung und bestraften die Stuttgarterinnen damit eiskalt - Shimada nutzte den Steckpass und schob ins verwaiste Tor. Zuvor hatten die Schwäbinnen durch Billa und Hagel die beiden deutlichen Möglichkeiten des Spiels bis zum Führungstreffer auf ihrer Seite. Werder kann mit dem Ergebnis also gut leben, muss aber weiter nach vorne spielen, denn Stuttgart hatte über weite Strecken mehr vom Spiel und wird nach der Pause auf den Ausgleich drängen.
Nachspielzeit: Es werden 2 Minuten nachgespielt.
Ende 1. Halbzeit
Nach dem Führungstreffer hat Werder die Partie nun besser im Griff. Die Bremerinnen halten den Ball länger in den eigenen Reihen und lassen die Schwäbinnen kaum noch zur Kugel kommen. Vor allem im Mittelfeld gewinnen die Grün-Weißen jetzt die entscheidenden Zweikämpfe und schieben das Spiel immer wieder in die gegnerische Hälfte. Stuttgart, das zu Beginn noch mehr vom Spiel hatte, muss dem Rückstand nun hinterherlaufen und findet aktuell kein Mittel, um wieder Zugriff auf die Begegnung zu bekommen.
Tor
Tooor für Werder Bremen, 1:0 durch Mei Shimada. Und plötzlich führt Werder! Shimada nutzt einen hervorragenden Steckpass, legt den Ball über die herauseilende Guiliani hinweg und schiebt die Kugel ins verwaiste Tor.
Die Stuttgarterinnen fordern einen Strafstoß, doch den gibt es zu Recht nicht. Nach einem Freistoß wird Billa im Strafraum zwar zu Fall gebracht - sie macht daraus aber zu viel und geht zu leicht zu Boden. Der Zweikampf war absolut sauber.
Die Bremerinnen versuchen sich immer wieder mit kurzen Pässen von hinten herauszuspielen und setzen erst im Notfall auf den langen Ball. Genau damit rechnen die Stuttgarterinnen: Die Gäste wissen um Werders Spielaufbau und schieben ihre Pressinglinie entsprechend hoch an.
Nach der Latte von Hagel hat sich das Geschehen wieder etwas beruhigt: Beide Teams nehmen Tempo aus dem Spiel, und die Begegnung verlagert sich erneut stark ins Mittelfeld. Die Schwäbinnen kombinieren geduldig, die Grün-Weißen halten ihre Ordnung. Nach den lebhaften Minuten mit den ersten Abschlüssen und der großen VfB-Chance wartet die Partie nun wieder auf einen Impuls - ein Muster, das sich heute Abend schon mehrfach gezeigt hat: Die Gäste machen das Spiel, Werder lauert auf den Umschaltmoment.
Latte für den VfB Nach einer schlecht geklärten Situation landet der Ball mittig am Strafraum - Wirtz bekommt ihn nicht sauber weg. Dort steht Hagel, nimmt die Kugel an und zieht ab: Der Ball knallt an den Querbalken! El Sherif wäre machtlos gewesen.
Heute Abend steht alles im Zeichen des gestrigen Weltkindertages: Sowohl die Eckfahnen als auch die Aufwärmshirts der Teams widmen sich diesem Tag. Ein schönes Zeichen - und ein passender Rahmen für das Duell der Bremerinnen und Stuttgarterinnen.
Die Bremerinnen werden zunehmend offensiver und schieben sich nun selbst in die Vorwärtsbewegung. Nachdem die Schwäbinnen zu Beginn mehr vom Spiel hatten, greifen die Grün-Weißen jetzt ebenfalls an und suchen den Weg in die gegnerische Hälfte.
Die Stuttgarterinnen kombinieren sich über die rechte Seite nach vorne, am Ende landet der Ball bei Billa. Aus rund zehn Metern halbrechter Position zieht sie ab - doch El Sherif ist zur Stelle und pariert stark.
Nach elf Minuten beenden die Bremer Fans ihren Stimmungsboykott. Aus Protest gegen die Montagsspiele hatten sie bislang geschwiegen - jetzt peitschen sie ihr Team lautstark nach vorne.
Erste Abschlüsse auf beiden Seiten - aber noch ohne Gefahr Jetzt haben sich beide Teams die ersten Abschlüsse erarbeitet: Die Stuttgarterinnen und die Bremerinnen kommen jeweils zum Abschluss, doch beide Versuche bleiben ungefährlich für die Tore. Die Torhüterinnen sind bislang nicht ernsthaft gefordert. Die Partie wartet damit weiter auf das erste große Highlight. Die Schwäbinnen haben nach wie vor mehr Ballbesitz, die Grün-Weißen bleiben tief und warten auf ihre Umschaltmomente.
In den ersten Minuten spielt sich das Geschehen fast ausschließlich im Mittelfeld ab. Die Stuttgarterinnen haben mehr vom Spiel und drücken den Ballbesitz in die Höhe, während die Bremerinnen abwartend und defensiv agieren. Werder überlässt den Gästen bewusst das Feld und lauert auf Ballgewinne, um dann über schnelle Umschaltmomente selbst gefährlich zu werden. Die Schwäbinnen kombinieren geduldig durch das Zentrum, finden aber noch keine Lücke in der kompakten Bremer Ordnung.
Die Stuttgarterinnen haben sich den ersten Eckball der Begegnung erarbeitet - die Schwäbinnen sind besser in dieses Spiel gekommen und setzen die Bremerinnen früh in der eigenen Hälfte fest. Dass der VfB dabei auf seine Stärke nach ruhenden Bällen setzt, kommt nicht von ungefähr: Bereits vier Treffer nach Ecken, Freistößen oder ähnlichen Standardsituationen stehen für die Gäste in dieser noch jungen Saison zu Buche - eine starke Ausbeute. Bei der Hereingabe ist Werder also gewarnt und muss im Strafraum aufmerksam bleiben. Und das schaffen sie in Person von Juliane Wirtz die den Ball rigoros aus der Gefahrensituation klärt.
Schiedsrichterin Lara Wolf pfeift pünktlich an. Die Bremerinnen stoßen an, sie laufen im klassischen grün-weißen Heimdress auf, die Gäste aus Stuttgart treten in den roten Trikots an.
Spielbeginn
Bei den Stuttgarterinnen fällt mit Hofmann eine Spielerin verletzungsbedingt aus - für sie rückt Hechler in die Startelf. Es ist die einzige Änderung in der Anfangsformation des VfB im Vergleich zur Vorwoche.
Bei den Bremerinnen bleibt vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart alles beim Alten: Werder geht mit derselben Startaufstellung ins Duell wie zuletzt gegen den Hamburger SV. Damit setzt die Mannschaft auf Kontinuität und die eingespielte Formation, die im Nordduell einen 1:0-Sieg eingefahren hat.
Der VfB Stuttgart ist als Aufsteiger ebenfalls ordentlich in seine erste Bundesliga-Saison gestartet. Aus den ersten vier Partien holten die Schwäbinnen sieben Punkte und blieben zunächst drei Spiele in Folge ungeschlagen. Nach Siegen gegen Hoffenheim und den HSV gab es beim 1. FC Nürnberg ein spektakuläres 3:3, bei dem Stuttgart gleich zweimal einen Rückstand aufholte. Zuletzt musste sich der VfB allerdings erstmals geschlagen geben: Gegen den VfL Wolfsburg gab es am vergangenen Spieltag eine 0:2-Heimniederlage. Nun wollen die Stuttgarterinnen in Bremen zurück in die Erfolgsspur finden und ihren guten Saisonstart weiter bestätigen.
Die Werder-Frauen sind mit neun Punkten aus den ersten vier Spielen sehr ordentlich in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Nach drei Siegen musste sich die Mannschaft von Friederike Kromp bislang nur dem VfL Wolfsburg knapp geschlagen geben. Zuletzt gab es im Nordderby gegen den Hamburger SV vor 26.814 Zuschauerinnen und Zuschauern einen umkämpften 1:0-Erfolg. Isabella Jaron sorgte kurz nach der Pause per Kopf für den entscheidenden Treffer, anschließend verteidigte Werder die Führung auch gegen den Druck der Hamburgerinnen und brachte den dritten Saisonsieg über die Zeit. Mit diesem Erfolg im Rücken wollen die Bremerinnen heute gegen den VfB Stuttgart den nächsten Heimsieg einfahren.
Herzlich willkommen zum Spiel in der Frauen-Bundesliga zwischen dem SV Werder Bremen und dem VFB Stuttgart! Am 5. Spieltag empfangen die Bremerinnen die Stuttgarterinnen am Weserstadion auf Platz 11. Anpfiff der Partie ist um 18:00 Uhr.