Roger Schmidt stärkt Demichelis: Keine Nagelsmann-Rückkehr zu RB geplant
RB Leipzig plant derzeit keinen Trainerwechsel. Red Bulls neuer globaler Fußball-Chef Roger Schmidt stellte klar, dass der Konzern auf Kontinuität setzt und Martin Demichelis das volle Vertrauen genießt.
11.10.2026 | 08:22 Uhr
Nach den jüngsten Gerüchten um Julian Nagelsmann bezog Roger Schmidt deutlich Stellung. Der neue Red-Bull-Fußballchef stärkte Leipzig-Coach Martin Demichelis öffentlich den Rücken.
Roger Schmidt hat den Gerüchten um eine mögliche Rückkehr von Julian Nagelsmann zu RB Leipzig eine klare Absage erteilt. Der neue globale Fußball-Chef von Red Bull stellte im ZDF-Sportstudio unmissverständlich klar, dass ein Trainerwechsel aktuell kein Thema sei.
Schmidt betonte, dass man "ganz weit davon entfernt" sei und an allen Red-Bull-Standorten eine gewisse Kontinuität auf der Trainerposition anstrebe. Damit stärkte der 59-Jährige dem erst im Sommer verpflichteten Martin Demichelis demonstrativ den Rücken.
Demichelis stand früh unter Druck
Der Argentinier war nach nur zwei Siegen aus den ersten vier Bundesliga-Spielen in die Kritik geraten. Vor allem vor dem jüngsten Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt wurde bereits über mögliche Alternativen spekuliert. Leipzig beantwortete die Diskussionen jedoch mit einem überzeugenden 6:0-Erfolg. Unter der Woche war auch Ex-Leipzig-Coach Julian Nagelsmann als möglicher Kandidat genannt worden. Konkrete Gespräche habe es allerdings nicht gegeben.
Erstmals seit seinem Amtsantritt hatte Schmidt die Gelegenheit, sich ausführlicher mit Demichelis auszutauschen. Dabei zeigte er sich vom Argentinier angetan und verwies auf seine positiven Erfahrungen mit argentinischen Trainern und Spielern. Schmidt erklärte, er schätze die Mentalität argentinischer Fußballer. Diese würden häufig das gewisse Etwas mitbringen, das nötig sei, um Spiele zu gewinnen. Einen ähnlichen Eindruck habe er auch von Demichelis gewonnen.
Champions League rückt in den Fokus
Nach dem klaren Erfolg gegen Frankfurt richtet sich der Blick nun auf die Champions League . Dort steht RB Leipzig gegen die PSV Eindhoven bereits unter Druck. Das erste Gruppenspiel ging verloren, weshalb ein Erfolg gegen den niederländischen Meister große Bedeutung hätte. Schmidt machte deutlich, dass Leipzig in der Königsklasse nun liefern müsse.
Im Anschluss warten weitere hochkarätige Aufgaben auf die Sachsen. Nach dem PSV-Spiel stehen Auswärtspartien beim FC Bayern und bei Real Madrid auf dem Programm. Trotz der schwierigen Aufgaben zeigte sich Schmidt optimistisch. Das Potenzial der Mannschaft sei groß genug, um auch gegen europäische Topteams konkurrenzfähig zu sein.
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