Nach Finanz-Schuldspruch: City droht jetzt auch Ärger mit dem Finanzamt
Für Manchester City könnte der Finanzskandal weitere Konsequenzen haben.
02.10.2026 | 11:50 Uhr
Nach dem Schuldspruch durch die Premier League soll sich nun offenbar auch die britische Steuerbehörde HMRC mit den Erkenntnissen aus dem Verfahren gegen den englischen Topklub beschäftigen.
Manchester City droht nach dem Schuldspruch durch die Premier League im Finanzskandal nun offenbar auch Ärger mit dem Finanzamt. Die Erkenntnisse aus dem Verfahren gegen den Klub sollen nach Ansicht der Vorsitzenden eines parteiübergreifenden Ausschusses britischer Abgeordneter von der Steuerbehörde HM Revenue and Customs (HMRC) geprüft werden.
Laut eines Berichts der Organisation Tax Policy Associates könnte City durch Scheinverträge Einkommensteuer und Sozialversicherungsbeiträge nicht abgeführt haben. Meg Hillier, Vorsitzende des Finanzausschusses, erklärte, sie würde "eine Zusicherung der HMRC begrüßen, dass Ihnen die Bedeutung dieser Fragen und das öffentliche Interesse an diesem Fall bewusst sind".
Auch die FA prüft Maßnahmen
Auch der englische Verband FA schaltet sich jetzt in den City-Fall ein. "Die Entscheidung der unabhängigen Kommission hat erhebliche Auswirkungen auf die Integrität des Spiels", erklärte die FA in einer Stellungnahme am Freitag: "Wir prüfen die Entscheidung und ihre Folgen derzeit sorgfältig und werden gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen ergreifen."
Konkrete Schritte nannte der Verband zunächst nicht. Das Verfahren zwischen der Liga und dem Klub um einen Multi-Millionen-Betrug sei weiterhin anhängig. Deshalb werde die FA zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Kommentare abgeben. Die weitere Entwicklung werde man jedoch "genau beobachten".
SID / Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de
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