Drei Gründe für einen Bayern-Sieg - drei Gründe für einen Dortmund-Sieg
Am heutigen Samstag (ab 17:30 Uhr live und exklusiv auf Sky Sport Bundesliga) empfängt der FC Bayern den Erzrivalen Borussia Dortmund zum Klassiker in der Allianz Arena.
31.10.2026 | 10:49 Uhr
Was spricht für Bayern? Was für den BVB? Das sagen unsere Sky Sport Reporter Torben Hoffmann und Jesco von Eichmann.
Das spricht für den FC Bayern:
von Torben Hoffmann
1. Widerstände schweißen zusammen
Trotz Vincent Kompanys Zwangspause, Joshua Kimmichs Trauerfall sowie der Ausfälle von Luis Diaz und Jamal Musiala geht der FC Bayern mit breiter Brust in den Klassiker. Genau solche Phasen setzen bei Spitzenmannschaften oft zusätzliche Kräfte frei. Auch Bayern hat in dieser Saison mehrfach bewiesen, dass die Mannschaft enger zusammenrückt, wenn wichtige Personen fehlen.
+++ Der Klassiker am Samstag LIVE ab 17:30 Uhr auf Sky Sport Bundesliga +++
2. Bayern-Fans in der Arena als Trumpf
Die Allianz Arena wird zum Faktor. Vor ausverkauftem Haus entsteht gerade in einer Partie wie gegen den BVB eine Wucht, die in entscheidenden Momenten zusätzliche Energie verleiht. Gerade im Klassiker kann die Atmosphäre den Unterschied ausmachen.
3. Die beste Offensive der Liga
Auch ohne Musiala und Diaz verfügt Bayern über enorme Offensivpower. Ballon-d'Or-Gewinner Harry Kane garantiert Tore und Präsenz im Strafraum, während Michael Olise mit Tempo, Kreativität und Eins-gegen-eins-Stärke jederzeit eine Defensive knacken kann. Diese Mischung aus Effizienz und Spielwitz macht Bayerns Angriff weiterhin zur gefährlichsten Waffe.
Das spricht für Borussia Dortmund:
von Jesco von Eichmann
1. Das defensive Bollwerk
Dortmund stellt aktuell die beste Defensive der Bundesliga und bringt alles mit, um die überragende Bayern-Offensive zu neutralisieren. Der Schlüssel dazu liegt auf der Außenbahn: Daniel Svensson hat genau die richtige Physis und das Tempo, um den Münchner Kreativmotor Olise komplett kaltzustellen. In den vergangenen Spielen ist Svensson das immer ganz gut gelungen: In vier Ligaspielen konnte Offensiv Maschine Olise "nur" zwei Scorer sammeln.
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2. BVB passt sich dem Niveau an
Unter Niko Kovac sind die Dortmunder durchaus in der Lage, ihr Niveau dem Gegner anzupassen. Ist der Gegner schwächer, ist das eher kein Kompliment. Gegen die Bayern aber hat der BVB besonders in der jüngeren Vergangenheit gezeigt, dass er in diesen Spielen auf Augenhöhe mithalten kann. Mit Kovac an der Seitenlinie gab es zwar keinen Sieg, aber immerhin ein Unentschieden und zwei knappe Niederlagen. Abgeschossen wurden die Dortmunder nicht.
3. Unruhe an der Säbener Straße
Bei den Bayern herrscht aktuell reichlich Unruhe. Der Ausfall von Neuer wiegt sportlich wie mental schwer. Zudem ist Trainer Kompany gerade erst aus dem Krankenhaus entlassen worden und wird nicht an der Seitenlinie stehen. Diese Störgeräusche könnten dafür sorgen, dass der Münchner Fokus gerade woanders liegt - was im absoluten Topspiel die entscheidenden Prozentpunkte an Konzentration kosten kann.
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