AC Mailand - Lecce; Italien, Serie A
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AC Mailand - Lecce. Italien, Serie A.
Giuseppe Meazza.
Das solls von dieser Stelle aus der Serie A gewesen sein. Einen schönen Sonntag noch und bis nach der Länderspielpause.
Und so gehts weiter für die beiden Klubs: Lecce steigt nach der Länderspielpause am 11.10. wieder in den Ligaalltag ein, der FC Bologna wird dann zu Gast sein. Milans Gegner am selben Tag ist Sassuolo.
In der Tabelle verbessert sich Milan durch den Dreier auf Platz 5, weil Como heute gegen Aufsteiger Frosinone unterlag. Lecce ist mit zwölf Punkten weiter Zwölfer.
Ein Pflichtsieg stand auf dem Spielplan, und genau das ist es dann auch geworden. Milan schlägt im letzten Spiel vor der Länderpause Lecce 3:0, ein Sieg, der nie gefährdet war. Die Gastgeber kontrollierten die Begegnung von der ersten Spielminute an, ließen kaum etwas zu und bauten ihre Führung im Verlaufe der Partie immer weiter aus. Lecce blieb heute einfach zu harmlos, um den Favoriten ins Wanken zu bringen.
Und so beendet Federico La Penna die Begegnung jetzt.
In dieser Nachspielzeit tut sich nicht viel, Lecce fehlen die Mittel, und Milan spielt im sicheren Gefühl des Sieges seinen Stiefel runter.
Drei Minuten Nachspielzeit werden angezeigt.
Auswechslung
Kurz vor Ende darf jetzt auch Samuel Chukwueze Feierabend machen, Francesco Camarda bekommt noch ein paar Minuten.
Tatsächlich scheint sich Milan in dieser Schlussphase ein wenig auf die Defensivarbeit zu konzentrieren, nach vorne geht gerade gar nichts mehr.
Milan lässt jetzt mehr zu. Und Fatah zeigt mal was er kann. Er dribbelt den Strafraum von der linken Seite an, zieht dann im Sechzehner ins Zentrum und visiert das lange Eck an. Maignan taucht jedoch ab und kann den Ball um den langen Pfosten lenken. Plötzlich scheinen die Gäste zu entdecken, dass die zweite Halbzeit schon läuft.
Auswechslung
Lecce schöpft sein Wechselkontingent voll aus. Deswegen geht jetzt noch Santiago Pierotti runter, der durch Konan N’Dri ersetzt wird.
Eine ernsthafte Chance kann man das nicht nennen, aber das Ding von Ngom gerade aus 25 Metern war immerhin ein Abschluss, Genau mittig auf Maignan. Mehr ein Verzweiflungsversuch. Immerhin der erste Abschluss der zweiten Spielhälfte.
Das Resultat geht auch in der Höhe in Ordnung. Lecce ist seit dem Seitenwechsel immer noch ohne Abschluss.
Auswechslung
Und Luka Modric macht den Weg für Yunus Musah frei.
Auswechslung
Dann stehen wieder Wechsel bei Milan an. Anstelle von Pervis Estupinan spielt nun Davide Bartesaghi.
Tor
Tooor! MILAN - Lecce 3:0. Jetzt ist das Ding endgültig durch. Der gerade erst eingewechselte Moreira erhöht nach einem Solo. Langer Schlag aus der Milan-Abwehr, der landet eigentlich bei den Gästen. Moreira geht aber dazwischen, sichert sich den zweiten Ball und startet sein Solo im linken Halbfeld. Im Strafraum umkurvt er noch seinen Gegenspieler und überwindet Falcone aus zwölf Metern.
Auswechslung
Und für Ivan Ilic kommt Mohamed Kaba.
Auswechslung
Zudem ist Oumar Ngom für Youssef Malehim Spiel.
Auswechslung
Dreifachwechsel bei den Gästen. Joel Monteiro, der gerade erst seine beste Szene hatte, macht für Amar Fatah Platz.
Auswechslung
Außerdem kommt für Alexis Saelemaekers noch Diego Moreira auf den Rasen.
Auswechslung
Erster Wechsel bei Milan, mit Standing Ovations wird Pulisic verabschiedet, für den nun Loftus-Cheek im Spiel ist.
In dieser zweiten Hälfte ist jetzt doch deutlich mehr los als noch vor der Pause. Weil Lecce jetzt etwas offener spielt, ergeben sich dementsprechend Räume für Milan.
Aber fast fällt auf der Gegenseite der Anschlusstreffer. Aus der eigenen Hälfte wird Monteiro in die Tiefe geschickt, dribbelt sich auf der Grundlinie durch und spielt mit dem Außenrist durch den Torraum an den langen Pfosten. Dort ist Pierotti eingelaufen, aber im wirklich allerletzten Moment kann Estupinan dazwischenspritzen und zur Ecke klären. Sehr, sehr starke Abwehraktion.
Bester Spielzug der Partie. Und die Führung ist natürlich auch in dieser Höhe verdient.
Tor
Tooor! MILAN - Lecce 2:0. Dafür zählt der jetzt auf jeden Fall. Rabiot erhöht für die Gastgeber, die sich diesmal durch die Mittelspur bis in den Strafraum kombinieren. Geht bei Gila im rechten Halbfeld los. Der steckt nach vorne durch. Pulisic, mit dem Rücken zum Tor, lässt prallen. Rabiot übernimmt fast schon auf Strafraumhöhe in der Halbspur, spielt dann noch einen Doppelpass mit Goncalo Ramos und trifft dann ganz unterkühlt frei vor Falcone ins lange Eck.
Vorlage
Vorlage Gonçalo Matias Ramos
Nächstes dickes Ding. Mit einem Diagonalball wird Chukwueze auf der rechten Außenbahn bedient, diesmal passt der erste Kontakt, er zieht vor den Strafraum, aber der Abschluss ist nur ein Kullerball. Dabei war die Schussbahn frei, Falcone hat mit dem hoppelnden Ball Probleme, ist aber einen Schritt schneller als ein nachsetzender Milan-Spieler, der den Abstauber verpasst. Alles egal, Chukwueze war eh zu früh gestartet, ein Treffer hätte nicht gezählt.
Gelbe Karte
Danilo Veiga kassiert die Gelbe Karte für ein sehr hartes Einsteigen gegen Estupinan im Mittelfeld.
Gerade erhöht Milan den Druck, man könnte behaupten, dass das 2:0 jetzt doch langsam in der Luft liegt. Gerade im Schlussdrittel spielt Milan jetzt flüssiger, präziser, mit mehr Tempo.
Eieiei, da muss Estupinan mehr draus machen. Aus dem kompakten Mittelfeld schlägt Rabiot einen Lupfer Richtung Strafraum, Estupinan ist völlig frei vor dem Tor, verliert aber durch einen schlechten ersten Kontakt Tempo. Und als der Ball zum Abschluss bereitliegt, wird er noch entscheidend geblockt. DIe Vorbereitung war erstklassig, Lecce war aufgerückt, und Estupinan im genau richtigen Moment hinter die Kette gestartet ...
Dafür hätten wir fast ein Zaubertor gesehen. Nach einem wunderbaren Solo von Saelemaekers läuft der Ball übers Zentrum, Pulisic setzt auf rechts im Strafraum Chukwueze in Szene, der dann zum langen Pfosten flankt. Goncalo Ramos steigt zum Fallrückzieher hoch ... und trifft den Ball nicht. Schöner Versuch, trotzdem.
Sonderlich viel ändert sich nach Wiederbeginn nicht. Milan ist weiter tonangebend, die letzten Pässe in Strafraumnähe passen noch nicht.
Nachvollziehbar, der Wechsel bei den Gästen. Stulic stand da vorne so ziemlich auf verlorenem Posten.
Die zweite Hälfte läuft.
Auswechslung
Lecce wechselt in der Pause und bringt Paco Esteban Nikola Stulic.
Zur Pause führt Milan 1:0 gegen Lecce, ein Zwischenstand, der die Gäste im Spiel hält, aber viel zu melden hatten die in den ersten 45 Minuten nicht. Milan kontrollierte Ball und Gegner fast nach Belieben, nur wenn Lecce im Pressing höherschaltete, wirkte es manchmal, als könnte es heikler werden. War aber nie der Fall. Etwas über 75 Prozent Ballbesitz, 11:4 Abschlüsse für Milan, die Zahlen sprechen für sich.
Pünktlich gehts in die Halbzeitpause.
Kurze Unterbrechung, als Pavlovic, der jetzt nicht gerade klein ist, bei einer Ballaktion mit dem Kopf von Danilo getroffen wird. Locker zwei Meter in der Luft. Pavlovic untersucht kurz, ob Blut fließt. Da hatte er sicher Stollen gespürt.
Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld entsteht für Milan eine Konterchance. Die Linie bei Lecce ist in solchen Situationen einfach verdammt hoch. Pavlovic wird von Pulisic steilgeschickt, der kann den Ball bis zum Strafraum treiben - doch Pavlovic ist nicht der richtige Mann für solche Aktionen, da fehlt dem Abwehrspieler einfach das Tempo. Zwar vermag er den Ball zu behaupten, einen kontrollierten Abschluss bringt er im Sechzehner dann aber nicht zustande. Fast alle Abwehrspieler hatten ihn längst überholt.
Nach einer kurz ausgespielten Ecke entsteht aber wieder Torgefahr. Auf engstem Raum kombinieren Saelemaekers und Pulisic, der wiederum flankt fast aus dem Stand von der Grundlinie zum Torraum, wo De Winter hochsteigt, zum Kopfball kommt, aber den Ball knapp neben den langen Pfosten setzt.
Nach einem Vorstoß von Lecce hat Milan ein wenig Platz, doch Saelemaekers bricht den Angriff kurz hinter der Mittellinie ab, weil Rabiot sich wohl wehgetan hat und kurz humpelt. Sofort ist das Tempo wieder raus.
Bis Milan wieder explodiert. Saelemaekers schlägt fast von der Mittellinie einen Ball Richtung Sechzehner, der springt ziemlich, so dass Chukwueze den vor Falcone nicht unter Kontrolle bringen kann. Ist halt kein Pulisic. Wahrscheinlich hätte er den Ball nur ganz leicht berühren müssen, und schon stünde es hier 2:0.
Jetzt drückt Milan die Gäste wieder etwas tiefer in die eigene Hälfte. Vor dem Strafraum wirds dadurch sehr kompakt. Und ohne Tempo lässt sich da so schnell auch keine Lücke aufreißen. Eher spielt dann Milan wieder über die Abwehr, Maignan wird einbezogen. Das zieht sich ein bisserl.
Weil Lecce mit einer sehr hohen Viererkette agiert, was grundsätzlich recht riskant wirkt, gegen Barcelona sollte man das nicht probieren, spielt sich fast alles in einem 40-Meter-Korridor um die Mittellinie ab. Ein Chancenfestival ist das hier nicht.
Sobald Lecce über die Mittellinie kommt, ist der Ball praktisch sofort weg. Man hat jedoch nicht den Eindruck, dass Milan hier mit aller Macht auf das zweite Tor drückt, das hier zweifelsohne eine Vorentscheidung wäre.
Nun wieder eine Phase des aktiveren Pressings bei Lecce, erneut löst Milan das spielerisch auf. Und plötzlich kann Saelemaekers auf der linken Seite durchbrechen. Auf Strafraumhöhe bringt er den Querpass nicht an, weil ein Verteidiger noch mit der Fußspitze dazwischen ist. Aber viel fehlte da nicht.
Ungelogen. Meter für Meter, über weitaus mehr als 30 Stationen, arbeitet sich Milan langsam wieder in Richtung Strafraum. Nicht in allerhöchstem Tempo, aber sehr ballsicher.
20 Minuten gespielt und 80 Prozent Ballbesitz für Milan. Lecce hat zwar für die Offensive einen Plan, vertikal, vertikal, vertikal. Aber der kommt noch nicht zum Tragen.
Nach dem Führungstreffer gelingt es Milan besser, den Gegner in der eigenen Hälfte festzuspielen, das Tor lässt natürlich vorsichtig werden. Das Spielgeschehen verlagert sich näher ans Lecce-Tor.
In dieser Situation kann man der Abwehr eigentlich kaum einen Vorwurf machen, die Ballannahme von Pulisic war einfach überragend, als der Ball über die Schulter im Strafraum runterkam, ganz großes Kino.
Tor
Tooor! MILAN - Lecce 1:0. Wow. Das kam aber aus dem Nichts. Aus der eigenen Hälfte schlägt Pavlovic plötzlich einen langen Ball in die Spitze, die Partie wirkt in diesem Augenblick eher statisch. Allerdings ist Pulisic gestartet, dessen erster Ballkontakt, bereits im Strafraum, perfekt ist. Mit dem rechten Fuß holt der den Ball runter, um dann mit dem linken sofort abzuschließen. Das war praktisch eine Bewegung. Der Ball fliegt am heranrauschenden Falcone vorbei ins linke Eck.
Vorlage
Vorlage Strahinja Pavlovic
Dabei könnte man die Vorgehensweise der Gäste als ziemlich robust bezeichnen. Zehn Minuten gespielt und die Statistik zeigt schon vier Fouls an. Alle im Pressing.
Der Spielaufbau ist sehr unterschiedlich, bei Milan arbeitet man sich über Pässe Meter um Meter nach vorne, Lecce versucht bei Vorstößen eher, die Angelegenheit zu beschleunigen. Was natürlich auf Kosten der Passquote geht. Die einen weisen 91 Prozent auf, die anderen 60.
Wenn der Ball über Maignan läuft, ist schön zu erkennen, wie Lecce über das ganze Feld zustellt. Und Maignan wird angelaufen, um ein wenig Unruhe ins Milan-Spiel zu bringen. Doch die Gastgeber verfügen über die Mittel, solche Situationen spielerisch aufzulösen.
Vorläufig ist das Ganze noch ohne Vorwärtsdrang, in der Abwehrkette läuft der Ball hin und her, dann wird mal auf den Außenbahnen angetestet. Robust hält Lecce dagegen.
Die Gastgeber geben hier von Anfang an den Ton an, wie das nicht anders zu erwarten war. Lecce ist hier ganz auf sein Umschaltspiel angewiesen. Milan hält den Ball in den eigenen Reihen und sucht Lücken.
Knappe drei Minuten gespielt, Milan mit einer ersten Strafraumannäherung, als Modric einen Freistoß aus dem linken Halbfeld in den Sechzehner bringt, der ein bisschen flach ausfällt und problemlos geklärt werden kann.
17 Jahre stand Mazzola in den Diensten von Inter, fester Bestandteil der Inter-Mannschaft in den 60er- und 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Stichwort "La Grande Inter". Mazzola verstarb am 18. September.
Die Partie im Giuseppe Meazza unter der Leitung von Federico La Penna wird nach einer Gedenkminute für Sandro Mazzola angepfiffen.
Für Lecce startete die Saison mit einem Sieg in Venedig. Was der über die Qualität dieser Mannschaft aussagt, ist schwer zu sagen, der Aufsteiger hat bisher alle Spiele verloren. Gegen Tabellenführer Roma blieb Lecce chancenlos, es folgte eine Niederlage in Cagliari, bevor, wieder gegen einen Aufsteiger, der zweite Saisonsieg eingefahren werden konnte. Sollte sich Lecce auf Siege gegen Aufsteiger beschränken wollen, werden bald die Gegner ausgehen.
Für Lecce spricht, dass Milan unter der Woche bereits in der Europa League aktiv war. Zumindest ein paar Körner sollte das gekostet haben, trotz der klaren Niederlagen gegen Benfica. Und könnte andererseits auch Motivation dafür sein, vielleicht ein paar Falten auszubügeln.
Zwei Pflichtsiege gegen den FC Turin und Venedig gabs bisher, es folgten zwei Spitzenspiele, Gegner waren erst Juve, dann Lazio, beide endeten mit Punkteteilungen. Auf die Champions-League-Plätze hat die AC vor dem Anpfiff dieser Beegnung bereits vier Punkte Rückstand. Da ist ein Sieg gegen Lecce, das die letzten Spielzeiten immer in den Abstiegskampf verwickelt war, natürlich Pflicht.
Als Sechster startete die AC in den Spieltag, das hört sich vernünftig, aber nicht überwältigend an. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Mailänder als eines von nur fünf Teams in der Serie A in dieser Spielzeit noch ungeschlagen sind.
Hier kommen wir auf zwei Veränderungen nach dem Sieg gegen Monza: Kialonda Gaspar in der Innenverteidigung und Santiago Pierotti auf dem linken Flügel beginnen für Tiago Gabriel und Konan N’Dri.
So hat Eusebio di Francesco aufgestellt: Falcone - Danilo Veiga, Gaspar, Siebert, Gallo - Coulibaly, Ilic, Maleh - Pierotti, Stulic, Monteiro.
Im Vergleich zum Europa-League-Spiel gegen Benfica sind das sechs Wechsel, im Vergleich zum letzten Ligaspiel nur zwei. Das zeigt, wo bei Milan die Prioritäten liegen. Als nehmen wir als Ausgangspunkt das letzte Ligaspiel. Christian Pulisic und Alexis Saelemaekers sind die neuen Starter für Alphadjo Cisse und Ruben Loftus-Cheek.
Ruben Amorim lässt diese Elf beginnen: Maignan - Gila, De Winter, Pavlovic - Chukwueze, Modric, Rabiot, Estupinan - Pulisic, Goncalo Ramos, Saelemaekers.
Mit dieser Partie wird der 5. Spieltag in der Serie A komplettiert, ganz vom Stiefelabsatz hat sich die Unione Sportiva Lecce in den Hohen Norden aufgemacht, um für eine Überraschung zu sorgen. Der Blick auf die Formationen ...
Herzlich willkommen in der Serie A zur Begegnung des 5. Spieltages zwischen der AC Mailand und der US Lecce.