Red Bull stellt Nachfolger von Gianpiero Lambiase vor: Tom McCullough übernimmt ab 2027
Red Bull hat die Nachfolge von Gianpiero Lambiase geregelt. Tom McCullough wird ab 2027 neuer Motorsportchef des Teams. Lambiase verlässt den Rennstall nach der Saison 2026 und schließt sich McLaren an.
02.09.2026 | 11:18 Uhr
Nach mehreren prominenten Abgängen setzt Red Bull seine Neustrukturierung fort. Mit Tom McCullough verpflichtet der Rennstall einen Formel-1-Veteran von Aston Martin.
Red Bull hat einen Nachfolger für Gianpiero Lambiase gefunden. Der Rennstall um Superstar Max Verstappen verkündete Tom McCullough als neuen Motorsportchef, der seine Stelle im kommenden Jahr antreten soll. Vorgänger Lambiase, der seinen Posten nach der Saison 2026 verlassen wird, wechselt zu Konkurrent McLaren und wird dort die äquivalente Verantwortung übernehmen.
Der Wechsel von Lambiase, der vielen Fans in seiner vorherigen Position als Renningenieur und Vertrauter von Verstappen bekannt ist, reihte sich in eine Liste von prominenten Abgängen beim Rennstall aus Milton Keynes ein: So verließen mit Adrian Newey, Jonathan Wheatley und Rob Marshall viele langjährige Mitarbeiter Red Bull, auch Berater Helmut Marko verabschiedete sich aus der Königsklasse. Seitdem befindet sich der ehemalige F1-Primus in der Neustrukturierung.
McCullough war Hülkenberg-Ingenieur
"Wir freuen uns sehr, Tom Anfang 2027 im Team willkommen zu heißen, und freuen uns auf den reichhaltigen Erfahrungsschatz und das Fachwissen, das er in diese Rolle einbringen wird", verkündete Red Bull in einer Pressemitteilung zur Verpflichtung McCulloughs. Der Brite ist Formel-1-Verteran und verlässt für den Wechsel seinen langjährigen Arbeitgeber Aston Martin.
Zuletzt besetzte er die Rolle des Performance Director bei Aston Martin Performance Technologies, zuvor war der 50-Jährige unter anderem Renningenieur bei Williams für unter anderem Nico Hülkenberg und Rubens Barrichello, bevor er sich in Silverstone Force India anschloss, dass als Team über Racing Point 2021 in Aston Martin aufging.
Mehr zum Autor Malte Göttlinger
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