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Marc-Andre ter Stegen spricht über den DFB-Neustart unter Jürgen Klopp und seine lange Leidenszeit

Im exklusiven Interview mit RTL/Sky Sport blickt die neue Nummer eins im deutschen Tor, Marc-André ter Stegen, auf den Neustart der Nationalmannschaft unter Bundestrainer Jürgen Klopp.

Marc-Andre ter Stegen kehrt unter Jürgen Klopp als Nummer eins ins DFB-Tor zurück.
Image: Marc-Andre ter Stegen kehrt unter Jürgen Klopp als Nummer eins ins DFB-Tor zurück.  © DPA pa

Zudem spricht der Torhüter über seine lange Leidenszeit und die Freude, wieder als Stammtorhüter des DFB aufzulaufen.

Marc-André ter Stegen über ...

... seine Freude wieder für Deutschland zu spielen: "Für mich ist es immer etwas Besonderes, jetzt auch wieder hier zu sein. Vor allen Dingen dann, wenn du eine Zeit hattest, in der es nicht so gelaufen ist, wie du es dir vorgestellt hast, wenn dein Körper dir nicht zur Seite stand, dann weißt du es natürlich umso mehr zu schätzen. Ich glaube, dass ich viel gearbeitet habe, dass das wieder eintritt. Und dementsprechend ist bei mir die Freude natürlich groß und ich freue mich auch, viele neue Gesichter kennenzulernen: Alte Bekannte, alte Freunde, die dabei sind und einfach wieder neu anzufangen und unser Bestes zu geben für die Mannschaft, für uns und für euch. Ich freue mich einfach und dementsprechend ist auch bei mir ein Strahlen im Gesicht. Ich freue mich einfach wieder 100 Prozent da zu sein, bei der Nationalmannschaft und auf dem Platz stehen zu können und hoffentlich erfolgreichen Fußball zu spielen. Das ist der Wunsch von uns allen."

... seinen Eindruck von Bundestrainer Jürgen Klopp:

"Er ist 1:1 so, wie man ihn kennt. Die Freude, die er rüberbringt und das Interesse für den Fußball, die Begeisterung, die er für seinen eigenen Fußball, den er spielen lassen möchte, rüberbringt und übermitteln kann. Ich glaube, man braucht nichts sagen. Ich glaube, jeder kennt ihn und jeder weiß, wie sehr er Fußball auch lebt und fühlt."

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Marc-Andre ter Stegen von Ajax Amsterdam wird unter Jürgen Klopp die Nummer eins im deutschen Tor sein. Das bestätigt der Bundestrainer auf der Pressekonferenz zu seiner ersten Kaderbekanntgabe vor den Nations League Spielen.

... die Erwartungen von Jürgen Klopp an ihn:

"Das, was man immer von einem erfahreneren Spieler erwartet: Einfach, dass da eine gewisse Ruhe in Situationen ist, in denen es vielleicht schwierig wird. Die wird es geben, 100 Prozent! Und da müssen wir dann halt auch einfach auf Spieler vertrauen, die vielleicht ein paar mehr Länderspiele gespielt haben, wie Jo [Anm. d. Red.: Kimmich] und Kai [Havertz] zum Beispiel oder wie mir. Und dann gibt es halt neue Gesichter. Ich glaube, die werden Frische reinbringen und für den Trainer ist es natürlich überragend, viele neue Gesichter zu sehen und zu sehen, was sie uns dann auch für die Nationalmannschaft geben können."

... Klopps DFB-Mission:

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"Ja, es gibt natürlich einige Themen, die er anpacken möchte. Einfach weil es natürlich seine Art ist, Fußball zu sehen und Fußball zu verstehen. Das müssen wir versuchen zu verinnerlichen - auf schnellstem Wege. Es sind jetzt gerade erst mal kleinere Hebel, die man umlegen kann und umlegen muss. Um dann in seiner Philosophie auch reinzukommen. Wir wollen von Anfang an tollen Fußball spielen, verteidigen - so wie er auch gesagt hat - und nicht über Einzelaktionen, sondern wirklich über das Kollektiv kommen. Und wir haben ganz wenige Trainingseinheiten, um viel über Matchplan und so weiter zu sprechen. Dementsprechend werden wir es natürlich jetzt relativ einfach halten. [...] Wir müssen als Spieler versuchen, aufmerksam zu sein und das so schnell wie möglich umzusetzen."

... die Aufbruchstimmung unter Klopp:

"Ich muss für mich sagen, dass es natürlich etwas Besonderes ist, dass er der Nationalmannschaftscoach ist. Das gleiche gilt aber auch für Julian [Anm. d. Red.: Nagelsmann], was er für Deutschland geleistet hat. Es war trotzdem hervorragend und er war als Mensch für mich sehr wichtig. Und jetzt ist es halt einfach eine neue Situation. Das ist Fußball. Des einen Leid ist des anderen Freud. [...] Und wir als Spieler werden uns jetzt daran gewöhnen müssen, welche Spielidee er hat. Und dementsprechend werden wir gucken, dass es hoffentlich eine erfolgreiche Zeit unter ihm wird."

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Marc-Andre ter Stegen steht nach einer längeren Verletzungspause wieder für Deutschland zwischen den Pfosten. Uwe Kamps wünscht ihm dabei das Beste und hofft, dass der 34-Jährige die Nummer eins tragen wird.

... seine lange Verletzungszeit:

"Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich nicht auch öfter mal gezweifelt habe - gerade nach einer Verletzung, gerade wenn die eine in die nächste übergeht. Du fängst an zu zweifeln und es fühlt sich alles nicht gut an. Und über die Reha-Phase merkst du aber auch, dass dein Körper darauf antwortet und sich bedankt, dass es wieder in die richtige Richtung geht. Und natürlich habe ich nie daran gezweifelt, dass ich zurückkomme, weil das meine Mentalität ist und ich mich als Mensch auch so sehe. Nichtsdestotrotz gibt es Höhen und Tiefen in einer Reha. Und ja, ich bin froh, dass es wirklich alles so ist, wie ich mir das vorstelle. Dass ich gerade gesund bin und das weiß ich sehr zu schätzen. Und ich glaube, das merkt man dann auch noch mal mehr, wenn man so eine Leidenszeit hinter sich hat. Und dann weiß man viele Sachen auch noch mal mehr zu schätzen. Ich komme hier mit absoluter Freude hin, weil ich auch weiß, wie sehr man unter den Themen leidet. Jeder, der sich mal verletzt hat, kann das nachvollziehen."

... seine Rückkehr beim Klassiker gegen die Niederlande in Amsterdam [Anm. D. Red.: ter Stegen spielt seit dieser Saison bei Ajax]: "Verrückt, muss ich sagen. Habe ich mir auch so nicht ausgemalt."

RTL präsentiert das erste Spiel von Jürgen Klopp als Bundestrainer, Niederlande-Deutschland, am 24.09. ab 19:40 Uhr live bei RTL.

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