Red Bull hat mit Verstappen und Hadjar endlich zwei starke F1-Piloten
Besonders der junge Franzose wird für seine Leistung in Belgien mit Lob überschüttet.
20.07.2026 | 10:23 Uhr
Red Bull meldet sich in Belgien zurück.
Was für eine Leistung von Isack Hadjar!
Der 21-Jährige raste nach zwei frühen Stopps beim Großen Preis von Belgien von Startplatz 21 aus bis auf P6. In der Schlussphase des Rennens hielt er dann auf ganz alten harten Reifen Weltmeister Lando Norris (McLaren) auf Distanz. Mit seiner sechsten Top-6-Platzierung in Folge ist er auf den Spuren von Legende Alain Prost, der das als bislang letzter Franzose im Jahr 1993 schaffte.
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Glock schwärmt von Hadjar
"Er ist für mich einer der Männer des Jahres. Wenn wir zurückschauen: Jeder ist an Max Verstappen verzweifelt. Und er steht da und sagt: 'Nein, ich stelle mich der Herausforderung und werde das auch schaffen'. Das zeigt er Wochenende für Wochenende immer mehr. Er ist zum Teil auf Augenhöhe mit Max Verstappen und die Rennpace war überragend. Absolut Top-Wochenende für ihn", schwärmte Sky Sport F1-Experte Timo Glock.
Hadjar steht in seiner ersten Saison für die Österreicher nach zehn Saisonrennen bei 60 Punkten und liegt auf P8 in der Fahrerwertung. Teamkollege Verstappen auf P7 hat 91 Zähler. Mit seiner Leistung in Belgien war Hadjar selbst sehr zufrieden. "Es fühlt sich sehr gut an. Ich bin vor allem sehr glücklich über die Pace, insbesondere im letzten Stint. Schade, dass wir so weit hinten gestartet sind. Die Ausführung war sehr gut, die Strategie war auf den Punkt. Sehr gut", analysierte der Youngster am Sky Sport Mikrofon.
Red Bull hat zwei starke Piloten
Am Samstag gab Hadjar Verstappen im Qualifying zudem noch zweimal einen XXL-Windschatten und verhalf seinem Teamkollegen zu einer hervorragenden Ausgangsposition fürs Rennen. "Ich habe alles gegeben, was ich konnte. Am Anfang war es nicht schlecht, der zweite Stint war vielleicht etwas schwieriger. Dann hatten wir etwas Pech mit dem Virtual Safety-Car. Aber für uns auf dem Podium zu stehen, ist sehr gut. Ich habe alles gegeben, was in mir drin war und ich denke, P3 ist gut", so der Niederländer.
Mit Rang drei holte Verstappen sein 130. Podium für Red Bull. Für das Team selbst war es das 300. in der Formel 1. "Es ist ein starkes Ergebnis. Wir wissen jetzt, dass das Auto an jedem Rennwochenende um ein Podium kämpfen kann. Zu Jahresbeginn waren wir davon weit entfernt", freute sich auch Red Bulls Teamchef Laurent Mekies am Sky Sport Mikrofon.
Red Bull meldet sich zurück
Auch Mekies hatte noch viele lobende Worte für seinen zweiten Piloten übrig: "Das Auto war aber da, um um P2 und P3 zu kämpfen. Das bestätigt auch die Pace von Isack. Es war sein stärkstes Rennen bisher für uns. Isack verbessert sich jedes Mal, wenn er in dieses Auto steigt. Er bleibt immer cool, hat diese coole Einstellung. Das war natürlich ein Riesenfaktor für uns dieses Jahr, dass das zweite Auto auch stärker ist. Es ist wichtig, dass man zwei starke Fahrer hat, und das haben wir jetzt."
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