George Russell im Mercedes erlebt Horror-Wochenende in Belgien
Der Mercedes-Pilot kam im Rennen nur wenige hundert Meter weit.
19.07.2026 | 21:32 Uhr
Die WM-Hoffnungen von George Russell erhalten den nächsten großen Dämpfer.
Was für ein Belgien-Desaster für George Russell!
Der 28-Jährige ging mit einem Rückstand von 25 Punkten auf Mercedes-Teamkollege Kimi Antonelli ins Rennen von Spa-Francorchamps, im Ziel waren es dann 50!
Der Grund dafür: Russell fiel bereits in Runde eins aus. Denn nach dem Start wurde er auf der Kemmel-Geraden sowohl von Charles Leclerc als auch von Lewis Hamilton (beide Ferrari) und Oscar Piastri (McLaren) überholt. Vor Les Combes ging Russell allerdings deutlich später auf die Bremse als Hamilton und setzte sich in der Schikane neben ihn. Es kam zur Berührung und Russell landete im Kiesbett.
ZUM DURCHKLICKEN: Das Rennergebnis in Belgien
Russell mit Nullnummer in Spa
"Ich kam aus Kurve eins direkt hinter Verstappen und hatte dann keine Power mehr in der Batterie. Auf der Geraden wurde ich direkt von drei Autos überholt, hinein in Kurve fünf. Vielleicht war das eine etwas harte Strafe für Lewis. Aber noch mal: Ich habe die ganze Geschwindigkeit auf der Geraden verloren", erklärte Russell bei Sky Sport die Situation. Das Rennen war für ihn direkt gelaufen.
"Das tut natürlich weh, wenn du so aus dem Rennen genommen wirst. Der Unfall mit Hamilton war nicht mal das Problem. Das Problem war, dass er in diese Situation gekommen ist, dass er keine Leistung hatte am Ende der Geraden. Das ist das Ärgerliche, wenn du so dastehst und einfach ausgeliefert bist", meinte Sky Sport F1-Experte Timo Glock.
Russell hatte am Belgien-Wochenende bereits mit ganz vielen Problemen zu kämpfen, fuhr in allen Sessions weit hinter Antonelli her. Die geringe Geschwindigkeit nach dem Start auf der Kemmel-Straight brachte den Briten mehr auf die Palme als das eigentliche Aus. "Was ist mit der Batterie passiert?", fluchte Russell über Funk: "Das ist nicht akzeptabel."
Wolff erklärt Mercedes-Problem
Toto Wolff lieferte nach Rennende eine Erklärung am Sky Sport Mikrofon. "Das war ein neues Problem, aber es hat nicht nur George betroffen, sondern alle Mercedes-Motoren - manche mehr, manche weniger", sagte der Mercedes-Teamchef: Wir haben einen Motor, der unheimlich stark ist und ein Auto, das schnell ist. Aber es ist einfach noch nicht stabil genug. Das müssen wir hinkriegen, weil wir dadurch auch wertvolle Punkte in der Konstrukteurs-WM verlieren."
Dort liegt Mercedes mit 358 Punkten nach zehn Rennen an der Spitze der Teamwertung - 73 Zähler vor Ferrari. Allerdings büßte Russell in der Fahrer-WM eine Position ein und liegt nun fünf Punkte hinter Hamilton auf Rang drei. "Wir müssen versuchen, ihm das beste Material zur Verfügung zu stellen. Das ist nicht nur ein schnelles Auto und ein guter Motor, sondern auch etwas, das hält, um ihm wieder Selbstvertrauen ins Auto zu geben", verriet Wolff seine Strategie, um Russell wieder aufzubauen.
JETZT ABSTIMMEN!
Alle weiteren wichtigen Nachrichten aus der Sportwelt gibt es im News Update nachzulesen.