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Ralf Schumacher kritisiert Christian Horner: Ferrari-Gerüchte sorgen für Wirbel

Ralf Schumacher hat Christian Horner für dessen Aussagen über einen möglichen Ferrari-Job scharf kritisiert. Der Sky Sport F1-Experte bezeichnete Horners Vorgehen als "peinlich" und brachte mit Andreas Seidl einen potenziellen Kandidaten ins Gespräch.

Christian Horner würde gerne in die Formel 1 zurückkehren.
Image: Christian Horner würde gerne in die Formel 1 zurückkehren.  © Imago

Die Spekulationen um die Zukunft der Ferrari-Teamführung reißen nicht ab. Während Christian Horner von Ferrari träumt, sieht Ralf Schumacher andere Lösungen für die Scuderia.

Ralf Schumacher hat sich in der neuen Folge des Sky Sport F1-Podcasts Backstage Boxengasse Christian Horner zur Brust genommen.

"Sich so anzubiedern, das schon peinlich genug", meinte der Sky Sport F1-Experte zu den kürzlich getätigten Aussagen von Horner in der Times. Dabei hatte sich Horner selbst als künftigen Ferrari-Teamchef ins Spiel gebracht und die Rolle bei der Scuderia als seinen "Traum" bezeichnet.

Sky Sport F1-Experte Ralf Schumacher kritisierte nach dem Ungarn-GP Gabriel Bortoleto heftig.
Image: Sky Sport F1-Experte Ralf Schumacher kritisiert Christian Horner für dessen Ferrari-Aussagen.  © Imago

"Wenn er tatsächlich Interesse hätte oder auch von Ferrari Interesse bestünde, dann würde man das so nicht machen. Deshalb ist das einfach nur ein Armutszeugnis. Ich verstehe es nicht", polterte Schumacher und legte nach: "Lustig ist es trotzdem, aber auch schade. Er war so ein erfolgreicher Mann und jetzt erzählt er nur noch solche Storys."

Vasseur kämpft mit vielen Problemen

Horner fungierte einst über 20 Jahre als Teamchef von Red Bull. Dabei gewann er mit Sebastian Vettel und Max Verstappen insgesamt achtmal die Fahrer-WM, zudem holte Red Bull in dieser Zeit sechsmal den Titel bei den Konstrukteuren. Nach seiner unrühmlichen Entlassung bei den Österreichern während der Saison 2025 versuche Horner immer wieder "sich irgendwie ins Gespräch zu bringen".

Die Rolle des Ferrari-Teamchefs hat seit 2023 Fred Vasseur inne. Der 58-Jährige kämpfte zuletzt öfter mit gesundheitlichen Schwierigkeiten. Nach Sky Sport Informationen spielen dabei auch Herzprobleme eine Rolle. Zudem läuft es sportlich nicht rund, Mercedes ist der Scuderia 2026 weit enteilt. Zuletzt waren auch Red Bull und McLaren schneller als die Roten. Auch der Ferrari-Motor ist schwächer im Vergleich zur Konkurrenz.

Schumacher bringt Seidl ins Spiel

Darüber hinaus agieren Lewis Hamilton und Charles Leclerc nicht immer kollegial. "Ferrari ist immer ein Pulverfass. Die Fahrer denken nicht an den Fortschritt des Teams, wollen nur den jeweils anderen schlagen", so Schumacher. Das mache die Aufgabe für Vasseur nicht leichter. Falls der Franzose aus gesundheitlichen Gründen ausscheiden sollte oder von Ferrari-Boss John Elkann vor die Tür gesetzt würde, dann hätte Schumacher einen Kandidaten als Nachfolger im Blick.

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FERRARI 🇮🇹

  • Name: Scuderia Ferrari
  • Gründungsjahr: 1929
  • Unternehmenssitz: Maranello, Italien
  • Vorgänger: -
  • Konstrukteurs-Titel: 16 (1961, 1964, 1975, 1976, 1977, 1979, 1982, 1983, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2007, 2008)
  • Teamchef: Frederic Vasseur
  • Fahrer: Charles Leclerc (MCO), Lewis Hamilton (GBR)
  • Testfahrer: Antonio Giovinazzi (ITA)

"Andreas Seidl wäre vom Charakter her eine super Alternative für Ferrari. Andi ist auch jemand, der vom Charakter her in der Lage wäre, den beiden Fahrern zu sagen, wie er sich das vorstellt. Er würde sie auf eine andere Art und Weise auch abholen. Er wäre eine gute Wahl für Ferrari, wenn Fred Vasseur überhaupt zur Diskussion steht", sagte Schumacher.

Mehr zum Autor Peer Kuni

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