Nico Hülkenberg muss Sprint-Qualifying in China ohne Funk beenden
Bereits beim Saisonauftakt in Australien hatte der Deutsche mit seinem Audi zu kämpfen.
13.03.2026 | 12:07 Uhr
Am Freitag in Shanghai traf es den Emmericher dann erneut.
Kurios, bei Nico Hülkenberg fällt das Radio aus!
Das gibt es auch nicht oft in der so hoch technologisierten Formel 1: Mitten in SQ2 ist am Audi des 38-Jährigen plötzlich die Funkverbindung an die Boxenmauer weg und kommt bis zum Ende des Sprint-Qualifyings auch nicht mehr zurück.
"Nach dem Rausfahren war mein Radio plötzlich nicht mehr da, die Kommunikation zu meinem Ingenieur, zum Team war weg. Daher war es dann ein Blindflug. Ich habe die Dinge selbst gemanagt. Das ging ganz gut, war aber nicht optimal", schilderte Hülkenberg die kuriose Situation am Sky Sport Mikrofon. Letztendlich fehlten dem Routinier auf Platz elf nur 15 Tausendstel zum Einzug ins Q3.
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Hülkenberg nimmt die ersten Punkte ins Visier
Trotz der ganzen Probleme spulte Hülkenberg sein Ding ab und lag lange Zeit in den Top-10. Hülkenberg fuhr ohne Kommunikation mit seiner Crew zwei schnelle Runden mit einer Cool-down-Lap dazwischen, um die Batterie am Audi wieder aufzuladen. Letztendlich waren Pierre Gasly, Oliver Bearman und die beiden Red Bulls nur ein Ticken schneller. Dafür ließ Hülkenberg Teamkollege Gabriel Bortoleto (P14) hinter sich.
"Die Haas sehen nicht schlecht aus und Alpine ist auch da - die üblichen Verdächtigen um uns herum. Wir sind konkurrenzfähig", blickte der verheiratete Familienvater optimistisch auf das weitere Rennwochenende in Shanghai. Dort kann Hülkenberg sowohl im Sprint (Samstag, ab 3.25 Uhr LIVE & EXKLUSIV auf Sky Sport) als auch im Hauptrennen (Sonntag, ab 6.30 Uhr LIVE & EXKLUSIV auf Sky Sport) um Punkte mitfahren.
Bereits in Melbourne schon Probleme am Audi
Beim Saisonauftakt in Down Under konnte er nach P11 im Qualifying beim F1-Debüt von Audi nicht am Rennen teilnehmen. Auch da machte ihm sein R26 bereits Sorgen. "Das waren absolut komplizierte technische Probleme. Es ist ein bisschen schwierig, das zu konkretisieren, weil wir keine Telemetrie-Daten nach dem Problem mehr hatten. Aber wir sind zuversichtlich, dass wir dieses Problem nun im Griff haben", kündigte Audi-Teamchef Jonathan Wheatley bei Sky Sport noch vor FP1 in China an.
Da wusste noch keiner etwas von der späteren Radio-Kuriosität.
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