Mercedes-F1-Personal hat Bahrain nach abgesagtem Reifentest sicher verlassen
Bei einem Reifentest in Bahrain sollten eigentlich Mercedes und McLaren Pirelli auf bewässerter Strecke bei der Entwicklung von Regenreifen unterstützen. Doch der Konflikt im Nahen Osten machte dem Plan einen Strich durch die Rechnung.
03.03.2026 | 22:13 Uhr
Nach der militärischen Eskalation im Nahen Osten haben Angestellte des Formel-1-Teams Mercedes Bahrain sicher verlassen können.
Nach der militärischen Eskalation im Nahen Osten haben Angestellte des Mercedes-Teams Bahrain sicher verlassen können. Der italienische Reifenhersteller Pirelli hatte zusammen mit den Rennställen Mercedes und McLaren eigentlich für das vergangene Wochenende Testfahrten auf dem Bahrain International Circuit in Sakhir geplant.
Nach den amerikanisch-israelischen Angriffen auf den Iran wurde die Veranstaltung aus Sicherheitsgründen aber abgesagt. Personal steckte daraufhin in dem Land fest, da der Luftverkehr in großen Teilen des Nahen Ostens weitgehend zum Erliegen gekommen ist.
"Beim geplanten Reifentest in Bahrain waren mehrere Teammitglieder betroffen, die inzwischen alle das Land sicher verlassen haben", sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff vor dem ersten Grand Prix des Jahres am Sonntag in Melbourne (ab Freitag LIVE auf Sky Sport Formel 1). Offizielle Mitteilungen zum Personal von Pirelli und McLaren gab es zunächst nicht.
Fragezeichen hinter Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien
"Angesichts der aktuellen Lage im Nahen Osten scheint es fast trivial, über Sport zu sprechen. Wir beobachten die Entwicklungen in der Region mit Sorge und hoffen, dass der Schutz der Zivilbevölkerung weiterhin höchste Priorität hat", erklärte Wolff weiter.
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Fragezeichen in der Formel 1 stehen aktuell hinter dem für den 12. April angesetzten vierten Saisonrennen in Bahrain und eine Woche darauf in Saudi-Arabien. Angesichts der ernsten Lage "wäre es wenig hilfreich, über mögliche weitere Auswirkungen auf die Formel 1 in den kommenden Wochen zu sprechen", befand Wolff. Mercedes sei jedoch zuversichtlich, dass der Motorsport-Weltverband FIA und die Formel 1 "bei Bedarf die richtigen Entscheidungen" treffen würden.
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