Mercedes-F1-Personal hat Bahrain nach abgesagtem Reifentest sicher verlassen

Bei einem Reifentest in Bahrain sollten eigentlich Mercedes und McLaren Pirelli auf bewässerter Strecke bei der Entwicklung von Regenreifen unterstützen. Doch der Konflikt im Nahen Osten machte dem Plan einen Strich durch die Rechnung.

Das Mercedes-Team beim Vorsaison-Test in Bahrain.
Image: Das Mercedes-Team beim Vorsaison-Test in Bahrain.  © DPA pa

Nach der militärischen Eskalation im Nahen Osten haben Angestellte des Formel-1-Teams Mercedes Bahrain sicher verlassen können.

Nach der militärischen Eskalation im Nahen Osten haben Angestellte des Mercedes-Teams Bahrain sicher verlassen können. Der italienische Reifenhersteller Pirelli hatte zusammen mit den Rennställen Mercedes und McLaren eigentlich für das vergangene Wochenende Testfahrten auf dem Bahrain International Circuit in Sakhir geplant.

MERCEDES 🇩🇪

  • Name: Mercedes-AMG Petronas Formula One Team
  • Gründungsjahr: 2010
  • Unternehmenssitz: Brackley, Großbritannien
  • Vorgänger: Tyrrell, British American Racing, Honda Racing F1, Brawn GP
  • Konstrukteurs-Titel: 8 (2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021)
  • Teamchef: Toto Wolff
  • Fahrer: George Russell (GBR), Kimi Antonelli (ITA)
  • Testfahrer: Frederik Vesti (DEN)

Nach den amerikanisch-israelischen Angriffen auf den Iran wurde die Veranstaltung aus Sicherheitsgründen aber abgesagt. Personal steckte daraufhin in dem Land fest, da der Luftverkehr in großen Teilen des Nahen Ostens weitgehend zum Erliegen gekommen ist.

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"Beim geplanten Reifentest in Bahrain waren mehrere Teammitglieder betroffen, die inzwischen alle das Land sicher verlassen haben", sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff vor dem ersten Grand Prix des Jahres am Sonntag in Melbourne (ab Freitag LIVE auf Sky Sport Formel 1). Offizielle Mitteilungen zum Personal von Pirelli und McLaren gab es zunächst nicht.

Fragezeichen hinter Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien

"Angesichts der aktuellen Lage im Nahen Osten scheint es fast trivial, über Sport zu sprechen. Wir beobachten die Entwicklungen in der Region mit Sorge und hoffen, dass der Schutz der Zivilbevölkerung weiterhin höchste Priorität hat", erklärte Wolff weiter.

ZUM DURCHKLICKEN: Der F1-Rennkalender 2026

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  6. Der Miami-GP verläuft um das Hard Rock Stadium.
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  7. Großer Preis von Kanada: Montreal, Circuit Gilles-Villeneuve (Laufzeit einschließlich bis 2029)
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  11. In Silverstone wird es ein Sprintrennen geben.
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  12. Spa
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  13. Hungaroring
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  14. Der malerisch in einer Dünenlandschaft gelegene Kurs in Zandvoort.
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    Image: 15. Rennen: GP von Italien in Monza | 4. - 6. September © Getty
  16. 16. Rennen: GP von Spanien in Madrid | 11. - 13.. September
    Image: 16. Rennen: GP von Spanien in Madrid | 11. - 13.. September © Imago
  17. Die Strecke in Baku garantiert mit ihren engen Kurven und langen Geraden ein Motorsport-Spektakel.
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  18. Auch 2021 wird es kein Nachtrennen in Singapur geben.
    Image: 18. Rennen: GP von Singapur in Singapur | 9. - 11. Oktober © Imago
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  20. Die Strecke mit der längsten Distanz bis zur ersten Kurve: Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko-Stadt/Mexiko – 890 Meter
    Image: 20. GP von Mexiko in Mexiko-Stadt | 30. Oktober - 1. November © Imago
  21. Die Strecke mit der kürzesten Distanz bis zur ersten Kurve: Autodromo Jose Carlos Pace in Sao Paulo/Brasilien – 190 Meter
    Image: 21. Rennen: GP von Brasilien in Sao Paulo | 6. - 8- November © Imago
  22. Die Formel 1 fährt ab der Saison 2023 in Las Vegas.
    Image: 22. Rennen: GP der von Las Vegas in Las Vegas | 19. - 21. November © Imago
  23. GP von Katar in Lusail
    Image: 23. Rennen: GP von Katar in Lusail | 27. - 29. November © DPA pa
  24. 266 Tage: So lange dauert die Saison 2023 vom ersten bis zum letzten Rennen. Das erste Rennen findet am 05. März in Bahrain statt. Das Saisonfinale wird am 26. November in Abu Dhabi ausgetragen.
    Image: 24. Rennen: GP von Abu Dhabi in Yas Marina | 4. - 6. Dezember © DPA pa

Fragezeichen in der Formel 1 stehen aktuell hinter dem für den 12. April angesetzten vierten Saisonrennen in Bahrain und eine Woche darauf in Saudi-Arabien. Angesichts der ernsten Lage "wäre es wenig hilfreich, über mögliche weitere Auswirkungen auf die Formel 1 in den kommenden Wochen zu sprechen", befand Wolff. Mercedes sei jedoch zuversichtlich, dass der Motorsport-Weltverband FIA und die Formel 1 "bei Bedarf die richtigen Entscheidungen" treffen würden.

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dpa

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