Max Verstappen und Red Bull mit extrem großen Problemen in Suzuka

Die Österreicher müssen in Japan darum kämpfen, überhaupt die viertbeste Kraft zu sein.

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Red Bull ist in den ersten beiden Trainings mal wieder weit weg von der Spitze. Das Auto scheint wieder nicht konkurrenzfähig. Das gibt auch Teamchef Laurent Mekies zu und wirkt dabei frustriert.

Denn am Trainingsfreitag bereitete das Ergebnis allen Beteiligten bei Red Bull Kopfschmerzen.

Max Verstappen fluchte am Funk und beschwerte sich immer wieder über die schlechte Fahrbarkeit seines RB22.

"Von unserer Seite aus gibt es noch viel zu tun, um auch zu verstehen, warum wir im Moment mit solchen großen Problemen zu kämpfen haben. Kein guter Tag. Man versucht, eine Sache zu korrigieren, und dann taucht eine andere Schwierigkeit auf. Im Grunde findet man nie eine gute Balance. Daher erwarte ich keine Wunder über Nacht", wurde der vierfache Weltmeister deutlich.

MAX VERSTAPPEN 🇳🇱

  • Name: Max Emilian Verstappen
  • Geburtstag: 30. September 1997 (Hasselt, Belgien)
  • Team: Oracle Red Bull Racing
  • Erstes F1-Rennen: GP von Australien (2015, DNF)
  • Erster F1-Sieg: GP von Spanien (2016)
  • Titel: 4 (2021, 2022, 2023, 2024)
  • Vorherige Teams: Toro Rosso

Verstappen mag Suzuka eigentlich

Verstappen kam überhaupt nicht zurecht auf seiner Paradestrecke, auf der er seit 2019 ungeschlagen ist. Der 71-fache Rennsieger holte auf dem Suzuka International Racing Course in den vergangenen vier Jahren jeweils die Pole-Position und anschließend auch den Sieg. Am Trainingsfreitag lief beim 28-Jährigen auf dem beliebten Fahrerkurs überhaupt nichts nach Wunsch.

"Wir sind sehr weit weg, uns fehlt einiges an Performance. Wir waren bisher nicht in der Lage, unseren Fahrern ein Auto hinzustellen, mit dem sie pushen können. Da gibt es einige grundlegende Dinge, die wir lösen müssen. Heute war ein frustrierender Tag. Wir haben aber volles Vertrauen, denn auch in der Vergangenheit haben wir gezeigt, dass wir Probleme schnell lösen können", sagte Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies ernüchtert am Sky Sport Mikrofon.

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Nach seinem Ausflug auf den Nürburgring ist Max Verstappen in Japan zurück in seinem F1-Boliden. Die Frage ist, ob er dort momentan glücklich ist, denn der Red Bull wirkt unfahrbar. Besser läuft es da bei anderen Top-Teams.

Red Bull weit hinter der Spitze

Vor allem Pierre Wache, der den RB22 designt hat, und sein Team sind nun gefragt, um die Probleme am Auto schnellstmöglich zu beheben. Die Pause im April durch die Rennausfälle in Bahrain und Saudi-Arabien wird den "Roten Bullen" guttun. Ob der sechsmalige Konstrukteurs-Weltmeister es schafft, noch am Japan-Wochenende signifikante Fortschritte zu machen, erscheint mehr als fraglich.

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  1. Der Albert Park Circuit in Melbourne/Australien gehört zu den schönsten, aber auch anspruchsvollsten Strecken der Formel 1.
    Image: 1. Rennen: GP von Australien in Melbourne | 6. - 8. März. © Imago
  2. Der China-GP findet auch 2023 nicht statt.
    Image: 2. Rennen: GP von China in Shanghai | 13. - 15. März © DPA pa
  3. Die Formel 1 dreht weiter ihre Runden auf dem Suzuka International Racing Course.
    Image: 3. Rennen: GP von Japan in Suzuka | 27. - 29. März © Imago
  4. Der Miami-GP verläuft um das Hard Rock Stadium.
    Image: 4. Rennen: GP von Miami in Miami Gardens | 1. - 3. Mai © DPA pa
  5. Großer Preis von Kanada: Montreal, Circuit Gilles-Villeneuve (Laufzeit einschließlich bis 2029)
    Image: 5. Rennen: GP von Kanada in Montreal | 22. - 24. Mai © Imago
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  7. 6. Rennen: GP von Spanien in Barcelona, 22. Mai 2022
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  8. Am zweiten Wochenende in Folge gastiert die Formel 1 in Spielberg.
    Image: 8. Rennen: GP von Österreich in Spielberg | 26. - 28. Juni © Imago
  9. In Silverstone wird es ein Sprintrennen geben.
    Image: 9. Rennen: GP von Großbritannien in Silverstone | 3. - 5. Juli © DPA pa
  10. Spa
    Image: 10. Rennen: GP von Belgien in Spa-Francorchamps | 17. - 19. Juli © Imago
  11. Hungaroring
    Image: 11. Rennen: GP von Ungarn in Budapest | 24. - 26. Juli © Imago
  12. Der malerisch in einer Dünenlandschaft gelegene Kurs in Zandvoort.
    Image: 12. Rennen: GP der Niederlande in Zandvoort | 21. - 23. August © Imago
  13. Die Strecke mit der größten Höchstgeschwindigkeit: Autodromo di Monza/Italien – 349 km/h
    Image: 13. Rennen: GP von Italien in Monza | 4. - 6. September © Getty
  14. 16. Rennen: GP von Spanien in Madrid | 11. - 13.. September
    Image: 14. Rennen: GP von Spanien in Madrid | 11. - 13.. September © Imago
  15. Die Strecke in Baku garantiert mit ihren engen Kurven und langen Geraden ein Motorsport-Spektakel.
    Image: 15. Rennen: GP von Aserbaidschan in Baku | 25. - 27.. September © Imago
  16. Auch 2021 wird es kein Nachtrennen in Singapur geben.
    Image: 16. Rennen: GP von Singapur in Singapur | 9. - 11. Oktober © Imago
  17. Austin
    Image: 17. GP der USA in Austin | 23. - 25. Oktober © Imago
  18. Die Strecke mit der längsten Distanz bis zur ersten Kurve: Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko-Stadt/Mexiko – 890 Meter
    Image: 18. GP von Mexiko in Mexiko-Stadt | 30. Oktober - 1. November © Imago
  19. Die Strecke mit der kürzesten Distanz bis zur ersten Kurve: Autodromo Jose Carlos Pace in Sao Paulo/Brasilien – 190 Meter
    Image: 19. Rennen: GP von Brasilien in Sao Paulo | 6. - 8- November © Imago
  20. Die Formel 1 fährt ab der Saison 2023 in Las Vegas.
    Image: 20. Rennen: GP der von Las Vegas in Las Vegas | 19. - 21. November © Imago
  21. GP von Katar in Lusail
    Image: 21. Rennen: GP von Katar in Lusail | 27. - 29. November © DPA pa
  22. 266 Tage: So lange dauert die Saison 2023 vom ersten bis zum letzten Rennen. Das erste Rennen findet am 05. März in Bahrain statt. Das Saisonfinale wird am 26. November in Abu Dhabi ausgetragen.
    Image: 22. Rennen: GP von Abu Dhabi in Yas Marina | 4. - 6. Dezember © DPA pa

"Der Abstand ist deutlich größer. Letztes Jahr ist er in das Wochenende gegangen und der Abstand war zu Beginn zwischen drei und fünf Zehntel. Das hat er dann irgendwie über die Freien Trainings hinweg mit seinem Ingenieurteam bis zum Qualifying hinbiegen können. Jetzt sind der Abstand und die Probleme zu groß. Da sind Max Verstappen am Ende die Hände gebunden. Er kann mit Sicherheit noch einen kleinen Unterschied machen, aber eine Sekunde Abstand, das ist relativ eindeutig", meinte Sky Sport F1-Experte Timo Glock.

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In der letzten Saison war der Red Bull über weite Strecken der Saison unterlegen, doch Max Verstappen konnte das mit seiner fahrerischen Klasse kaschieren. In dieser Saison ist dies aber nicht mehr möglich, meint auch Timo Glock.

Große Probleme am RB22

In FP1 lag Verstappen auf P7 bereits acht Zehntel hinter der Spitze, in FP2 dann schon über 1,3 Sekunden. Selbst Nico Hülkenberg (Audi), Alexander Albon (Williams) und Oliver Bearman (Haas) fuhren schnellere Zeiten als der Niederländer. Teamkollege Isack Hadjar war im zweiten Red Bull sogar in beiden Sessions noch einmal drei weitere Zehntel langsamer. Aktuell muss der Verstappen-Rennstall darum kämpfen, hinter Mercedes, Ferrari und McLaren überhaupt die viertbeste Kraft zu sein.

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Im 1. Freien Training von Suzuka steht besonders ein Fahrer im Rampenlicht: Alex Albon. Der Williams-Pilot ist immer mittendrin, wenn es brenzliger wird. An der Spitze stellt sich die Frage: Wie brenzlig wird es dieses Wochenende für Mercedes?

"Das Auto geht von der Balance her nicht in die Richtung, die Max braucht. Er hat am Funk gesagt, dass er zu viel Untersteuern hat. Und das ist das, was Max hasst! Er braucht eine gute Vorderachse, um das Auto so zu platzieren wie er das möchte. Er hat keine Balance im Auto, hat Untersteuern, Übersteuern - da war alles dabei. Der Zeitenrückstand von beiden Red Bulls macht deutlich, dass das Team größere Probleme hat", analysierte Glock.

Max Verstappen (Red Bull) in Japan.
Image: Max Verstappen (Red Bull) in Japan.  © DPA pa

Red Bull wirkt ratlos

Über sechs Zehntel fehlten Verstappen bereits im kurvenreichen ersten Sektor auf die Bestzeit - eine Welt im Motorsport. Aber auch ein Indiz, dass die Probleme vielschichtig sind und nicht nur an der Power Unit liegen. "Der Ford-Motor ist vielleicht nicht ganz auf dem Topniveau, aber er scheint ganz gut zu funktionieren, siehe bei den Racing Bulls", machte Sky Sport F1-Experte Ralf Schumacher deutlich und merkte an, dass Red Bull den Abgang von Stardesigner Adrian Newey vor einem Jahr bis heute nicht kompensieren konnte.

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"Mir kommt es vor, als ob man überhaupt nicht versteht, warum man das Potenzial aus dem Auto nicht herausbekommt, was man sich vorgestellt hat", sagte Glock mit Blick auf das neue Reglement und seinen Eindrücken vom RB22.

An Verstappens Qualitäten hinter dem Steuer liegt es sicherlich nicht. Der Superstar hatte zuletzt beim 4-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring sowie in einem Nissan GT500 in Fuji eindrucksvoll gezeigt, was er draufhat. "Er hat einfach Spaß am Autofahren. Momentan macht es ihm anscheinend mehr Spaß, alle anderen Autos zu fahren als ein Formel-1-Auto", so Glock.

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Max Verstappen sah zunächst wie der Sieger aus beim 4-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Allerdings wurde der Niederländer anschließend disqualifiziert.

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