Mattia Binotto verkündet Audi-Entscheidung nach Trennung von Teamchef Jonathan Wheatley

Ex-Teamchef Jonathan Wheatley hatte seinen Posten zwischen den Rennwochenenden in China und Japan geräumt.

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Der Abgang von Jonathan Wheatley erwischt Audi kalt und hinterlässt natürlich eine Lücke. Nun gilt es, diese zu schließen. Mattia Binotto erklärt aber, dass es aber zumindest vorerst keinen neuen Teamchef geben soll.

Nun erklärte Binotto in Suzuka, wie es beim deutschen Werksteam weitergeht.

Die Trennung von Wheatley kam für den 56-jährigen Italiener nach eigenen Angaben aus dem Nichts.

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"Das kam sehr überraschend. Manchmal laufen die Dinge eben so. Letzten Freitag sagte Jonathan zu uns, dass er sich nicht langfristig bei Audi engagieren könne aus persönlichen Gründen. Das können wir nicht beurteilen, das müssen wir respektieren. Als Konsequenz haben wir als Team entschieden, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden. Jonathan war sehr gut ins Team integriert und hatte einen wichtigen Einfluss", erzählte Binotto exklusiv am Sky Sport Mikrofon in Suzuka.

AUDI 🇩🇪

  • Name: Audi Revolut F1 Team
  • Gründungsjahr: 1993
  • Unternehmenssitz: Neuburg an der Donau, Deutschland / Hinwil, Schweiz / Bicester, Großbritannien
  • Vorgänger: Stake F1 Team, Sauber F1 Team, BMW Sauber, Teams Sauber F1
  • Konstrukteurs-Titel: -
  • Teamchef: Mattia Binotto
  • Fahrer: Nico Hülkenberg (GER), Gabriel Bortoleto (BRA)
  • Testfahrer: Neel Jani (CH)

Der Leiter des Audi-F1-Projekts verkündete anschließend, dass er die Wheatley-Aufgaben nun selbst übernimmt: "Wir schauen nicht nach einem neuen Teamchef. Ich muss mich jetzt neu organisieren und die Strukturen des Teams näher analysieren. Es gibt so viel zutun in der Fabrik, jemand muss mich dabei unterstützen. Wir müssen das Team und das Auto entwickeln und ich muss voll fokussiert sein auf meinen Job. Wir denken nun nach, wie wir uns reorganisieren. Wir haben jetzt den April frei, das ist eine gute Gelegenheit, uns da neu aufzustellen. Wir haben dafür viele Ideen."

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  1. Der Albert Park Circuit in Melbourne/Australien gehört zu den schönsten, aber auch anspruchsvollsten Strecken der Formel 1.
    Image: 1. Rennen: GP von Australien in Melbourne | 6. - 8. März. © Imago
  2. Der China-GP findet auch 2023 nicht statt.
    Image: 2. Rennen: GP von China in Shanghai | 13. - 15. März © DPA pa
  3. Die Formel 1 dreht weiter ihre Runden auf dem Suzuka International Racing Course.
    Image: 3. Rennen: GP von Japan in Suzuka | 27. - 29. März © Imago
  4. Der Miami-GP verläuft um das Hard Rock Stadium.
    Image: 4. Rennen: GP von Miami in Miami Gardens | 1. - 3. Mai © DPA pa
  5. Großer Preis von Kanada: Montreal, Circuit Gilles-Villeneuve (Laufzeit einschließlich bis 2029)
    Image: 5. Rennen: GP von Kanada in Montreal | 22. - 24. Mai © Imago
  6. Perez auf den Spuren von Vettel, Hamilton fährt vorweg.
    Image: 6. Rennen: GP von Monaco in Monte-Carlo | 5. - 7. Juni © Imago
  7. 6. Rennen: GP von Spanien in Barcelona, 22. Mai 2022
    Image: 7. Rennen: GP von Barcelona in Barcelona | 12. - 14. Juni © Imago
  8. Am zweiten Wochenende in Folge gastiert die Formel 1 in Spielberg.
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  9. In Silverstone wird es ein Sprintrennen geben.
    Image: 9. Rennen: GP von Großbritannien in Silverstone | 3. - 5. Juli © DPA pa
  10. Spa
    Image: 10. Rennen: GP von Belgien in Spa-Francorchamps | 17. - 19. Juli © Imago
  11. Hungaroring
    Image: 11. Rennen: GP von Ungarn in Budapest | 24. - 26. Juli © Imago
  12. Der malerisch in einer Dünenlandschaft gelegene Kurs in Zandvoort.
    Image: 12. Rennen: GP der Niederlande in Zandvoort | 21. - 23. August © Imago
  13. Die Strecke mit der größten Höchstgeschwindigkeit: Autodromo di Monza/Italien – 349 km/h
    Image: 13. Rennen: GP von Italien in Monza | 4. - 6. September © Getty
  14. 16. Rennen: GP von Spanien in Madrid | 11. - 13.. September
    Image: 14. Rennen: GP von Spanien in Madrid | 11. - 13.. September © Imago
  15. Die Strecke in Baku garantiert mit ihren engen Kurven und langen Geraden ein Motorsport-Spektakel.
    Image: 15. Rennen: GP von Aserbaidschan in Baku | 25. - 27.. September © Imago
  16. Auch 2021 wird es kein Nachtrennen in Singapur geben.
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  17. Austin
    Image: 17. GP der USA in Austin | 23. - 25. Oktober © Imago
  18. Die Strecke mit der längsten Distanz bis zur ersten Kurve: Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko-Stadt/Mexiko – 890 Meter
    Image: 18. GP von Mexiko in Mexiko-Stadt | 30. Oktober - 1. November © Imago
  19. Die Strecke mit der kürzesten Distanz bis zur ersten Kurve: Autodromo Jose Carlos Pace in Sao Paulo/Brasilien – 190 Meter
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  20. Die Formel 1 fährt ab der Saison 2023 in Las Vegas.
    Image: 20. Rennen: GP der von Las Vegas in Las Vegas | 19. - 21. November © Imago
  21. GP von Katar in Lusail
    Image: 21. Rennen: GP von Katar in Lusail | 27. - 29. November © DPA pa
  22. 266 Tage: So lange dauert die Saison 2023 vom ersten bis zum letzten Rennen. Das erste Rennen findet am 05. März in Bahrain statt. Das Saisonfinale wird am 26. November in Abu Dhabi ausgetragen.
    Image: 22. Rennen: GP von Abu Dhabi in Yas Marina | 4. - 6. Dezember © DPA pa

Spannung zwischen Binotto und Wheatley

Für Ralf Schumacher sind die Binotto-Aussagen ein klares Indiz dafür, dass die Harmonie beim Team von Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto hinter den Kulissen an der Führungsspitze nicht stimmte. "Ich nehme Mattia Binotto nicht so ganz ab, dass er nicht wusste, dass Jonathan Wheatley nicht so happy ist und woanders hingeht. Binotto möchte in Personalunion nun alleine entscheiden. Und da lag vorher meiner Meinung nach auch das Problem. Das ist natürlich keine Zukunft, denn viele Köche verderben den Brei. Da müssen die Zahnräder schon ineinandergreifen, ohne zu knirschen", so der Sky Sport F1-Experte.

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Jonathan Wheatley hat überraschend den Audi-Rennstall verlassen. Das Aus beim F1-Newcomer wirft Fragen auf. Auch F1-Pilot Nico Hülkenberg zeigt sich überrascht von der Entscheidung, die er über die Medien erfahren hat.

Für Audi geht es nun darum, ohne Wheatley das F1-Projekt weiter in die richtige Entwicklung zu steuern. "Man muss bei Audi verstehen, warum an den ersten beiden Rennwochenenden jeweils nur ein Auto in den Grand Prix starten konnte. Grundsätzlich war der Eindruck dennoch positiv, aber man muss jetzt auch den nächsten Schritt machen. Man muss viel Erfahrung sammeln, weil man ja mit der Motoreneinheit der einzige Hersteller im Fahrerlager ist. Audi braucht Daten, daher muss man das Maximale an den Renntagen rausholen und dort viele Runden absolvieren", analysierte Sky Sport F1-Experte Timo Glock.

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