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F1-CEO Stefano Domenicali bestätigt geplante Austragung der Rennen in Katar und Abu Dhabi

Nach monatelangen Spekulationen herrscht Klarheit über das Saisonfinale der Formel 1. Die beiden ursprünglich geplanten Rennen in Katar und Abu Dhabi finden wohl trotz der angespannten Lage im Nahen Osten wie vorgesehen statt.

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F1-CEO Stefano Domenicali bestätigt, dass die letzten beiden Rennen des Kalenders wie gewohnt in Katar und Abu Dhabi stattfinden sollen. Zuletzt stand ein Ausweichen nach Imola im Raum.

Imola bleibt außen vor: Formel-1-Chef Stefano Domenicali hat bestätigt, dass die letzten beiden Grands Prix des Jahres unverändert ausgetragen werden sollen.

Lange war unklar, wo die finalen Rennen der Formel-1-Saison 2026 stattfinden werden. Aufgrund der weiterhin angespannten Situation im Mittleren Osten standen Fragezeichen neben den Großen Preisen von Katar (27.-29. November) und Abu Dhabi (4.-6. Dezember), die als letzte Läufe des Jahres fungieren sollten.

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Nun hat Formel-1-CEO Stefano Domenicali für Klarheit gesorgt. Der Königsklassen-Boss verkündete im Interview bei Sky Sport Italia, dass die beiden Rennen auf der arabischen Halbinsel wie geplant ablaufen werden. "Ja, der Kalender steht fest: Die letzten beiden Grand Prix finden in Katar und in Abu Dhabi statt. Das ist die Richtung, die wir auf der Grundlage der uns vorliegenden Informationen und Zusicherungen eingeschlagen haben - und die wir natürlich unbedingt brauchen, das versteht sich von selbst. Diese Strategie werden wir bis zum Jahresende verfolgen", so Domenicali.

Malaysia-Gastspiel bleibt wohl Ausnahme

Auch Mercedes-Teamboss Toto Wolff bestätigte die aktuelle Position am Sky Sport Mikrofon: "Alle Ampeln stehen auf Grün", so der Österreicher vor dem Malaysia-Qualifying. "Es gibt keine Reisewarnungen, es fliegen die Airlines, die Versicherungen sind intakt. Insofern gibt es nichts Negatives. Aber die Situation ist sehr volatil und deswegen muss man sie gut im Auge behalten."

Lange wurde über die Möglichkeit spekuliert, die Rennserie könnte sein Saisonfinale im italienischen Imola austragen, sollten Sicherheits- und Logistikgarantien für die eigentlichen Veranstaltungen nicht realistisch eingehalten werden können. Nun hat die Formel 1 offensichtlich entsprechende Zusicherungen für die Bedenken gefunden. Dennoch wird die Situation in der Region weiter beobachtet werden müssen. Gut möglich scheint, dass Imola weiterhin als Plan B in Wartestellung fungiert, sollte es eine Neubewertung der Lage geben.

Mit dem Großen Preis von Saudi-Arabien fiel bereits eine F1-Veranstaltung in diesem Jahr aus. Aktuell gastiert der Rennzirkus in Malaysia. Der Sepang International Circuit fungiert als Austragungsort des Großen Preises von Bahrain, der von den selben Bedenken betroffen war wie Saudi-Arabien, Katar und Abu Dhabi.

Mehr zum Autor Malte Göttlinger

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