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Wimbledon 2022: Swiatek, Williams und Co. - der Favoritinnen-Check

Wimbledon-Check: "Auslosung meint es gut" - sorgt Kerber für eine Überraschung?

Weltranglistenpunkte nach dem Ausschluss russischer und belarussischer Spieler:innen. Aber trotzdem bleibt Wimbledon einfach Wimbledon. Dieser Titel hat im Tennissport das größte Prestige. Der Sky Favoriten-Check!

Bei den Herren spricht im Vorfeld wieder einmal sehr viel für Novak Djokovic, bei den Damen geht Iga Swiatek nach unglaublichen 35 Siegen in Folge als Favoritin ins Turnier. Unsere Kommentatoren Stefan Hempel, Marcel Meinert und Paul Häuser liefern zum Tennis-Highlight auf Sky wie gewohnt ihren Check-up.

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Favoritencheck Damen:

Marcel Meinert: "Im Gegensatz zu den French Open ist der Favoritinnen-Kreis für Wimbledon deutlich größer. Der Weltranglistenersten Iga Swiatek wird in Abwesenheit von Vorjahressiegerin Ashleigh Barty, die ja mittlerweile ihre Karriere beendet, die Ehre zu teil, am Dienstag den Center Court zu eröffnen. Auch wenn der Polin noch die Selbstverständlichkeit auf Rasen fehlt - sie ist wohl erneut die Topfavoritin. Die größten Fragezeichen stehen sicher hinter der Fitness von Comebackerin Serena Williams.

Ob ihr im Alter von 40 Jahren tatsächlich noch ihr 24. Grand-Slam-Titel zuzutrauen ist? Die an Position zwei gesetzte Anett Kontaveit will mit ihrem neuen Trainer Torben Beltz und echtem Power-Tennis für Furore sorgen. Rechtzeitig zum Rasen-Klassiker ist auch die ehemalige Wimbledon-Championesse Petra Kvitova wieder in absoluter Topform - der Titelgewinn in Eastbourne zeigt, dass mit ihr zu rechnen ist. Gleiches gilt auch für Ons Jabeur: Die Tunesierin hat sich längst unter den Top-5 etabliert und wäre reif für ihr erstes Grand-Slam-Finale."

Angelique Kerber - Status quo:

Stefan Hempel: "Angelique Kerber ist in Wimbledon immer etwas zuzutrauen. Die Top-20-Spielerin hat an die Church Road so viele gute Erinnerungen - das wird ihr auch 2022 helfen. Die Auslosung meint es auch ganz gut mit der ehemaligen Wimbledonsiegerin, sodass die 34-Jährige die zweite Woche auf jeden Fall erreichen sollte und dann ist alles möglich. Bei ihrem Turnier in Bad Homburg hat die Kielerin trotz Viertelfinal-Aus gegen Cornet angedeutet, was sie auf Rasen noch anbieten kann."

Chancen der anderen Deutschen:

Paul Häuser: "Die deutschen Frauen haben sehr gute Lose erwischt und tolle Chancen auf Runde zwei. Nastasja Schunk hat sich durch die Quali sehr souverän durchgespielt und ist nun die Favoritin gegen die Rumänin Mihaela Buzarnescu. Schunk hat sich unter ihrem Coach Benjamin Ebrahimzadeh sukzessive weiterentwickelt und hat das Powertennis für den Rasen. Tamara Korpatsch bekommt mit der Britin Heather Watson eine hoch interessante erste Runde. Gegen die so beliebte Watson winkt nämlich ein größerer Platz und in diesem Duell sehe ich auch sehr gute Chancen für Korpatsch.

Jule Niemeier trifft auf die junge Chinesin Xiyu Wang. Auch hier sehe ich die von Christopher „Kasi" Kas betreute Niemeier vorne. Und auch Tatjana Maria, die zweifache Mama ist, für mich die Favoritin in ihrer Partie gegen die australische Qualifikantin Astra Sharma. Nur Andrea Petkovic ist für mich im Duell mit der Schweizerin Viktorija Golubic Außenseiterin. Aber für „Petko" spricht natürlich die Erfahrung. Für die 34-Jährige gilt nämlich auch nach wie vor: Sie ist einfach zu gut, um schon aufzuhören."

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Dark Horses - Players to watch:

Marcel Meinert: "Ich bin vor allem gespannt auf Beatriz Haddad-Maia. Die Brasilianerin hat die Titel in Nottingham und Birmingham gewonnen und verlor erst im Halbfinale von Eastbourne ihr erstes Rasenmatch dieser Saison und ist in der Form ihres Lebens. Sie hat ein sehr variantenreiches Spiel, das perfekt zum Rasen."

Stefan Hempel: "Ich setze auf Bianca Andreescu. Die 22-jährige Kanadierin hat alles, um eines Tages Wimbledon zu gewinnen. Wenn sie fit ist, dann kann die US-Open-Siegerin von 2019 jede Spielerin im Feld schlagen."

Paul Häuser: "Ich warte auf die nächsten Sternstunden von Jelena Ostapenko. Die French-Open-Siegerin von 2017 hat alles, um auch in Wimbledon voll durch die Decke zu gehen."

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