US Open Mixed: Karolina Muchova und Jakub Mensik gewinnen Titel und eine Million Dollar Preisgeld
Karolina Muchova und Jakub Mensik haben den Mixed-Wettbewerb der US Open gewonnen. Das tschechische Duo setzte sich im Finale gegen Belinda Bencic und Flavio Cobolli durch und kassierte eine Million US-Dollar Preisgeld.
27.08.2026 | 08:51 Uhr
Jakub Mensik und Karolina Muchova krönten einen langen Tennis-Tag in New York. Im Finale entschieden sie den Match-Tiebreak gegen Bencic und Cobolli für sich.
Karolina Muchova und Jakub Mensik haben bei den US Open den Mixed-Wettbewerb gewonnen und sich eine Million US-Dollar Preisgeld gesichert. Im Finale gegen Belinda Bencic und Flavio Cobolli gewann das Duo aus Tschechien 6:3, 1:6 und dann im Match-Tiebreak des verkürzten Formats 10:6. Die Schweizerin Bencic und der Italiener Cobolli hatten in der ersten Runde Alexander Zverev und Taylor Townsend ausgeschaltet und danach auch Carlos Alcaraz im Team mit Serena Williams.
Im Halbfinale beendeten die beiden den Wettkampf für Elina Svitolina und Gaël Monfils, ehe im Endspiel Mensik und Muchova den Sieg verhinderten. Das tschechische Duo hatte noch weniger Pause und gewann im zweiten Halbfinale - unmittelbar vor dem Endspiel - gegen Mirra Andreeva und Andrey Rublev. Die Entscheidung dort fiel durch ein 11:9 im Match-Tiebreak. "Es war großartig zu spielen und die US Open so zu beginnen", sagte Mensik.
Gewaltiger Aufschlag von Mensik macht den Unterschied
Mensik zeigte keine Müdigkeit und dominierte vor allem den ersten Satz mit seinen gewaltigen Aufschlägen. Im zweiten Durchgang holten Bencic/Cobolli früh das Break zum 3:1 und marschierten dann schnell bis zum Ausgleich. Ein Ass von Mensik sorgte im Tiebreak beim dritten Matchball für die Entscheidung.
Der Mixed-Wettbewerb wird bei den US-Open in diesem Jahr zum zweiten Mal in einem neuen Format veranstaltet. Wegen seines Show-Charakters kam der Wettbewerb vor dem eigentlichen Grand-Slam-Turnier bei seiner Premiere im vergangenen Jahr gut bei den Fans an und sorgte für volle Arenen in New York. Beim Endspiel, das erst um kurz vor Mitternacht Ortszeit zu Ende war, war das Arthur Ashe Stadium in Flushing Meadows nicht voll besetzt.
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