Tennisprofi Rune sagt für Wimbledon ab
Holger Rune muss seinen nächsten Comeback-Anlauf verschieben. Auch Wimbledon kommt für den Dänen nach seinem Achillessehnenriss zu früh. Trotz Fortschritten in der Reha bleibt der ehem. Topspieler geduldig und arbeitet weiter an seiner Rückkehr auf die ATP-Tour.
19.06.2026 | 10:24 Uhr
Rückschlag für Holger Rune: Der Däne wird auch beim Rasen-Highlight in Wimbledon nicht antreten. Acht Monate nach seiner schweren Verletzung arbeitet der ehemalige Topspieler zwar intensiv am Comeback, doch der nächste große Schritt lässt weiter auf sich warten.
Rune muss Wimbledon absagen: Comeback verzögert sich weiter
Holger Rune wird beim dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres fehlen. Der Däne sagte seine Teilnahme in Wimbledon ab und verschiebt damit seine Rückkehr auf die Tour erneut. Der 23-Jährige arbeitet weiter intensiv an seinem Comeback - doch der Weg zurück auf höchstes Niveau dauert länger als erhofft.
Nächster Rückschlag auf dem Weg zurück
Acht Monate nach dem erlittenen Achillessehnenriss ist Rune zwar auf dem Weg der Besserung, für den Einsatz in London reicht es jedoch noch nicht. Der ehemalige Top-5-Spieler und sein Team gaben die Entscheidung öffentlich bekannt, nachdem zuletzt Hoffnung auf eine Teilnahme bestanden hatte.
Der Verzicht auf Wimbledon ist für Rune ein bedeutender Einschnitt. Entsprechend klar formulierte er seine Gedanken zur Absage: «Wimbledon zu verpassen, ist keine leichte Entscheidung». Gleichzeitig bleibt der Fokus langfristig ausgerichtet.
Rune machte deutlich, dass er sich weiterhin konsequent an seinem großen Ziel orientiert: die Rückkehr in Bestform auf die ATP-Tour. «Wimbledon zu verpassen, ist keine leichte Entscheidung», erklärte Rune. Das langfristige Ziel bleibe aber unverändert, stärker und auf höchstem Niveau auf die Tour zurückzukehren.
Schwere Verletzung wirft Rune zurück
Der Däne kämpft seit seinem Achillessehnenriss im Oktober 2025 um sein Comeback. Die Verletzung hatte er sich während eines Matches beim ATP-Turnier in Stockholm zugezogen. Seitdem bestimmt Rehabilitation seinen Alltag.
Rune galt zuvor als eines der größten Talente im Welttennis und hatte sich bis auf Platz vier der Weltrangliste vorgearbeitet. Die Verletzung stoppte seine Entwicklung abrupt und zwang ihn zu einer langen Pause.
Die Fortschritte in der Reha sind zwar erkennbar, doch der Körper setzt weiterhin Grenzen. Besonders in Phasen höherer Belastung zeigt sich, dass der Heilungsprozess noch Zeit benötigt.
Comeback mehrfach verschoben
Ursprünglich hatte Rune eine Rückkehr bereits im späten Frühjahr angestrebt. Geplant war ein Start beim ATP-Turnier in Hamburg, gefolgt von einem Einsatz bei den French Open. Diese Pläne musste er jedoch frühzeitig korrigieren.
Zusätzliche körperliche Probleme, insbesondere im Kniebereich, verhinderten den nächsten Schritt. Damit verschob sich der Fokus auf die Rasensaison - und speziell auf Wimbledon als prestigeträchtigen Meilenstein.
Doch auch dieser Termin erwies sich nun als zu ambitioniert. Die Verantwortlichen entschieden gemeinsam mit dem Spieler, kein Risiko einzugehen und die Genesung weiter in den Mittelpunkt zu stellen.
Fokus liegt auf langfristigem Erfolg
Rune verfolgt weiterhin konsequent seine Rückkehrstrategie. Dabei steht nicht ein schneller Wiedereinstieg im Vordergrund, sondern die nachhaltige Stabilisierung seines Körpers.
In seiner Mitteilung betonte er, wie wichtig die tägliche Arbeit ist und dass er sich Schritt für Schritt seinem Ziel nähert. Das Gefühl, Fortschritte zu machen, sei für ihn ein zentraler Antrieb in dieser schwierigen Phase.
Für die Konkurrenz auf der ATP-Tour bedeutet die erneute Pause, dass ein potenziell gefährlicher Gegner weiterhin fehlt. Auch aus deutscher Sicht ist das relevant: Rune zählt zu den möglichen Herausforderern von Alexander Zverev auf den großen Bühnen.
Geduld statt Risiko
Der Verzicht auf Wimbledon ist ein klares Zeichen: Rune setzt alles auf eine vollständige Genesung. Der Druck, schnell wieder konkurrenzfähig zu sein, ist groß - doch die Priorität liegt auf einer langfristig erfolgreichen Karriere.
Wann genau der Däne auf die Tour zurückkehrt, bleibt offen. Sicher ist nur: Rune arbeitet weiter an seinem Comeback - mit dem klaren Ziel, bald wieder auf höchstem Niveau anzugreifen.
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