Aus in Melbourne: Grand-Slam-Hauptfeld ist für Justin Engel vorerst geplatzt

Für das deutsche Tennis-Talent Justin Engel ist die Reise in Melbourne schnell wieder beendet. Nach der herben Enttäuschung sorgt ein anderer Deutscher jedoch für einen unerwarteten Lichtblick und rückt glücklich ins Hauptfeld nach.

Justin Engel scheitert in der Quali-Runde der Australien Open.
Image: Justin Engel scheitert in der Quali-Runde der Australien Open.  © DPA pa

Der Traum vom ersten Einzug in ein Grand-Slam-Hauptfeld ist für Justin Engel vorerst geplatzt. Der 18 Jahre alte Nürnberger unterlag in Melbourne schon in der ersten Runde der Qualifikation zu den Australian Open dem Briten George Loffhagen 6:7 (4:7), 6:7 (2:7).

"Mein Ziel ist, dass ich mich für einen Grand Slam qualifiziere", hatte Engel mit Blick auf 2026 gesagt. Nun musste der Weltranglisten-180. gegen den 29 Plätze tiefer notierten und sechs Jahre älteren Loffhagen wieder Lehrgeld bezahlen.

Schon bei den Next Gen Finals, dem Jahresendturnier der besten Nachwuchsprofis, war Engel im Dezember nach drei Niederlagen ausgeschieden.

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Ein Deutscher rückt überraschend nach

Unterdessen steht der ebenfalls für die Qualifikation vorgesehene Yannick Hanfmann im Hauptfeld von Melbourne. Weil der Finne Emil Ruusuvuori verletzt seine Australian-Open-Teilnahme absagte, rückt der Karlsruher ins "Main Draw" nach. Im großen Feld der 128 Männer finden sich mit Hanfmann, Alexander Zverev, Daniel Altmaier und Jan-Lennard Struff nun vier Deutsche.

SID

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