Alexander Zverev spricht über Verwirrung um Matchball im US-Open-Finale

Es ist die Szene des US-Open-Finals: Alexander Zverev verwandelt den Matchball - und merkt es nicht. Was führte dazu?

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Er verwandelt seinen ersten Matchball, schlägt Ben Shelton in vier Sätzen. Zverev realisiert für wenige Sekunden gar nicht, dass er schon gewonnen hat und wollte sich für das Aufschlagspiel bereit machen.

Alexander Zverev hat die kuriose Szene nach seinem verwandelten Matchball zum US-Open-Titel mit einem Zählfehler von ihm erklärt.

Der 29-Jährige wollte zunächst weiterspielen, schaute verwundert auf die Anzeigetafel und riss erst dann jubelnd die Arme hoch. "Ich dachte, dass es 5:1 statt 6:2 steht", sagte der zweimalige Grand-Slam-Champion nach dem 6:3, 7:6 (7:2), 5:7, 6:2 im Finale über den Amerikaner Ben Shelton. "Ich denke, ich habe einfach das Ergebnis vergessen."

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Alexander Zverev dankt in emotionalen Worten seiner Mutter, die trotz seiner Diabetes-Diagnose im Kindesalter an eine Tenniskarriere geglaubt hatte. ''Sie ist die wichtigste und stärkste Person, die ich kenne.''

Schiedsrichterin Marijana Veljovic hatte schon lange auf Englisch "Spiel, Satz und Sieg" verkündet, als Zverev seinen Sieg realisierte. "In dem Moment war ich total fokussiert. Ich habe überhaupt nichts gehört. Ich war in so einer Art Tunnel, wo ich einfach nichts mehr wahrgenommen habe", berichtete der Hamburger. "Und natürlich ist es bei lauter Zuschauermenge unmöglich, die Schiedsrichterin zu hören."

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Alexander Zverev holt seinen zweiten Grand-Slam-Titel! Der deutsche Tennis-Superstar setzt sich im Finale der US Open in New York gegen Lokalmatador Ben Shelton in vier Sätzen mit 6:3, 7:6 (7:2), 5:7, 6:2 durch.

Zverev: Ansonsten drei Doppelfehler

Zverev gab zu, dass ihm sein Denkfehler womöglich sogar dabei geholfen haben könnte, die Nerven bei eigenem Aufschlag und der Chance auf den Matchgewinn zu bewahren. "Ansonsten hätte ich drei Doppelfehler statt einem gemacht", sagte er.

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Alexander Zverev gewinnt die US Open und damit nach den French Open seinen zweiten Karriere-Grand-Slam innerhalb des Jahres 2026. Nach dem Finale gegen Ben Shelton zeigt sich der Hamburger überglücklich und rekapituliert das Erreichte.

Aus Sicht von Boris Becker war der skurrile Moment die "Szene des Jahres" im Sport. "Er gewinnt zum ersten Mal die US Open und merkt's nicht - bemerkenswert", sagte die Tennis-Legende bei sporteurope.tv. Als zweiter männlicher deutscher Tennisprofi nach Becker 1989 sicherte sich Zverev den Titel in New York. Gut drei Monate nach dem Triumph bei den French Open feierte er damit seinen zweiten Grand-Slam-Titel.

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Alexander Zverev küsste die Silbertrophäe innig und hielt sie fest umschlungen. Die Siegerehrung nach dem US-Open-Finale im VIDEO.

SID

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