Alexander Zverev gewinnt gegen Quentin Halys bei den French Open
Alexander Zverev hat nach turbulenten Tagen in Paris mit einiger Mühe den nächsten Schritt seiner Titelmission geschafft.
30.05.2026 | 00:58 Uhr
Der 29 Jahre alte Hamburger, der an der Seine zum heißesten Kandidaten auf den großen Coup aufgestiegen ist, erreichte mit einem 6:4, 6:3, 5:7, 6:2-Erfolg gegen den Franzosen Quentin Halys zum neunten Mal in Folge das Achtelfinale beim Höhepunkt der Sandplatzsaison.
"Ich bin froh über mein Level am Ende und dass ich es um 1 Uhr und nicht um 3 Uhr nachts beendet habe", sagte Zverev: "Auch wenn ich heute einen kleinen Durchhänger hatte, fühle ich mich generell sehr gut."
Unmittelbar vor dem dritten Auftritt des Weltranglistendritten hatte sich in Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic der nächste prominente Titelaspirant verabschiedet. Der Serbe unterlag dem furios aufspielenden Toptalent Joao Fonseca in fünf Sätzen. Tags zuvor war schon Jannik Sinner, die Nummer eins der Welt, sensationell gescheitert.
Becker sieht Zverev als Topfavorit auf den Titel
"Für mich ist er seit heute Topfavorit auf den Titel", sagte Boris Becker nach dem Sinner-Aus mit Blick auf Zverev, dessen Team die völlig veränderte Situation betont sachlich einordnete. "Wir alle, inklusive Sascha, sind erfahren genug", sagte sein Bruder und Manager Mischa Zverev bei Eurosport: "Es ist noch ein langes Turnier vor uns, da kann noch so vieles passieren."
Gegen Halys zeigte Zverev lange eine solide Leistung, ohne zu glänzen. Im dritten Durchgang geriet er unter Druck und gab erstmals im Turnierverlauf einen Satz ab. Später steigerte er sich wieder und nutzte seinen dritten Matchball. Nächster Gegner des an Position zwei gesetzten Olympiasiegers von Tokio ist der Niederländer Jesper de Jong, der erst als Nachrücker ins Hauptfeld kam und sich seinen Achtelfinalplatz mit einem Fünfsatzsieg gegen Karen Khachanov erkämpfte.
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